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pXpress 13.01.2008 13:48

na ich bin damit 5x mal Zeiten unter drei mit gelaufen ('91-98), sprich 2:53-57. unter 2:50 wäre auch drin gewesen, nur der Lauf wurde mir damals in Steinfurt sprichwörtlich verhagelt (aber so ist das halt).
Wenn es auf Zeiten Richting 2:40 und drunter geht sind auf jeden Fall andere Reize notwendig. Wenn ich aber höre das 3:30-4:00 Läufer 35er im Training laufen (müssen), schüttel ich nur mit dem Kopf.

triduma 13.01.2008 14:29

Hi zusammen,
ich hab dann heute auch mal einen sehr langen Trainingslauf gemacht. Bin 40 km in 3Std.8 gelaufen. Ich bin auf einer Wendepunktstrecke mit 20km gelaufen, die ersten 20 in 1Std.36 und die zweiten 20 in 1Std.32. Normal bin ich bisher im Training auf meinen Hausstrecken max 38 km gelaufen.
Gruß triduma;)

dude 13.01.2008 15:07

Zitat:

Zitat von pXpress (Beitrag 61148)
Wenn es auf Zeiten Richting 2:40 und drunter geht sind auf jeden Fall andere Reize notwendig. Wenn ich aber höre das 3:30-4:00 Läufer 35er im Training laufen (müssen), schüttel ich nur mit dem Kopf.

genau das meine ich. unter 2:30 wird es doch erst spannend ;)

fuer 2:50 reichen manchem 40km/woche. andere muessen 120 trainieren um ueberhaupt erst unter 3 zu kommen. und mancher laeuft 2:40 ohne einen lauf ueber 30km.
vll. wuerde der 3:30er, der 35er laeuft, ohne diese nur 3:45 laufen?

drullse 13.01.2008 17:19

Zitat:

Zitat von FuXX (Beitrag 61034)
länger als 4,5h wird übrigens beim Rad fahren auch ineffizient, der Gewinn ist gering bei erhöhter Ermüdung für die Folgetage

FuXX

Hast Du dafür mal eine fundierte Quelle (besser mehrere)?

FuXX 13.01.2008 17:34

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 61094)
Das ist schon ein wenig pauschal und laesst die unterschiedliche Belastung der Muskulatur ausser acht. Ich wuerde es anders ausdruecken: die zusaetzliche Laufstunde wird im Triathlon effizienter in einem Training in einer der anderen Disziplinen verbracht.

Aber: Trainingsoldies auf der Suche nach neuen Reizen sollten ueberlangen Laeufen gegenueber durchaus aufgeschlossen sein und koennten evtl. von der psychologischen Wirkung derer profitieren. Ich sehe als moegliche Tendenz im Ironman krassere Trainingsbloecke in den einzelnen Disziplinen. Lassen wir uns von der Zukunft ueberraschen.

Ich glaube nicht, dass es in der LD Vorbereitung ist solche Läufe zu machen. Man hat eh hohe Umfänge und holt sich durch 3,5h Läufe IMHO nur ne potenzielle Gefahrenquelle dazu (Verletzungen). Gerade die alten Hasen haben auch wohl eher selten GA Probleme. 6-7h Rad würd' ich glaub ich auch nicht mehr fahren. Lieber 5h und mehr Qualität in den Folgetagen, der Effekt sollte größer sein.

Beim reinen Läufer seh ich das aber durchaus ein, da würd ich das auch machen, 2,5h sind einfach nicht so furchtbar viel.

FuXX

tobi_nb 13.01.2008 17:35

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 61166)
Hast Du dafür mal eine fundierte Quelle (besser mehrere)?


Na die Quelle ist doch wohl offensichtlich: Winnepedia :Lachanfall:
SCNR

FuXX 13.01.2008 17:53

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 61166)
Hast Du dafür mal eine fundierte Quelle (besser mehrere)?

Hatte ich letztens mit Walser drüber diskutiert (der macht ja mehr als nur Räder bauen) und in irgend nem Buch auch Diagramme bzgl. der Aktivität des Fettstoffwechsels gesehen, die bei 4,5h 96% und bei 6h 100% zeigten (in etwa, ich leg für die Zahlen jetzt nicht die Hand ins Feuer). Hauptsächlich geht es ja um den Stoffwechsel, wenn man so lange fährt, der Gewinn durch die zusätzliche Zeit lohnt sich also nicht. Ich guck mal ob ich das finde...

Als Quellen mag das nun etwas dünn erscheinen, aber es passt retrospektiv einfach so gut zu meinen eigenen Erfahrungen: Ich hab angefangen mir darüber Gedanken zu machen, als ich mir angeschaut habe, was ich letztes Jahr gemacht habe. Dabei fiel mir auf, dass die 7h Sonntage mich so sehr ermüdet haben, dass am Dienstag die schnellen Laufeinheiten sehr unangenehm waren. Zudem war meine Radform nur in einem Maße besser als in der Vergangenheit, die man viel eher mit den fehlenden Verletzungen in Verbindung bringen kann, als mit dem Vorteil der überlangen Radeinheiten, die hab ich nämlich früher nie gemacht.

Dann hab ich mal geschaut was ich früher gemacht habe und wie gut das funktioniert hat und hab festgestellt, dass ich mich subjektiv vor allem 2004 stärker gefühlt habe (da war ich aber einfach noch nicht so weit, es fehlten halt 3 Jahre). Damals hatte ich ja nach Plänen von Olaf S. trainiert (meine jetzigen ähneln denen immer noch) und da waren keine Radeinheiten länger als 4,5h drin - so trainiert er wohl auch selbst (mit seltenen Ausnahmen). Das hat bestens funktioniert.

Nun hab ich im Dezember mit Mauna_Kea über meine Pläne diskutiert und bin zu dem Schluss "back to the roots" gelangt - die Aussagen von Walser und die Trainingspläne die er mir geschickt hat (von reinen Radfahrern!), haben diesen Entschluss unterstützt.

Im Moment glaub ich, dass meine eigenen Erfahrungen diese These sehr gut stützen. Ich will also versuchen vor allem unnötige Ermüdung zu reduzieren, den Körper quasi nur dann belasten, wenn es auch einen Ertrag bringt. Letztlich probiert man aber natürlich aus und guckt ob's funktioniert - die ganz langen Dinger haben bei mir aber nicht funktioniert.

Ich guck mal nach dem Diagramm, vll finde ich das ja noch mal...

aloha,
FuXX (eben 5h Rad gefahren - macht halt Spaß ;))

FuXX 13.01.2008 18:13

@Drullse: Guck mal in posting 8 des "Intensive Intervalle im Marathontraining" threads.

Länger ist glaub ich hauptsächlich für den Spaß und für den Kopf - was man ja auch als Gründe gelten lassen kann.

FuXX


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