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vielleicht war die vorbereitung nicht auf den punkt. oder die anderen teams haben in der coronazeit besser.............trainiert. |
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Gegen Martinez ist man doch lehrbuchmäßig vorgegangen, einer fährt vorne der andere hängt hinten drauf. Als Schachmann eingeholt wird attackiert sofort Kämna. Problem war nur das der Martinez einfach stärker war. Bei einer flachen Ankunft hätte man den 2:1 Vorteil besser nutzen können, am Berg aber war nicht mehr möglich. |
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hat aber Paris Nizza gewonnen und war zweiter an der Algarve. Die Etappe, die Du ansprichst, muss er vom Profil nicht zwangsläufig gewinnen. Kämna macht auch alles richtig, aber Martinez ist eben stärker. Der hat die Dauphine gewonnen und ist von daher auch nicht sp überraschend vorne. Die Etappe gewinnt er meines Erachtens sogar verdient, so wie er vorher den Berg raufgestrahlt ist. Ist halt Radsport, von daher kann man daraus auch nichts generelles für oder gegen die Trainingssteuerung ableiten, denke ich. Buchmann fuhr anfangs die gleichen Werte wie letztes Jahr. Laut Dan Lorang viel ihm dies wohl schwerer als gewohnt und die Konkurrenz ist einfach wesentlich stärker. Bei Sagan weiß ich nicht, ob er nicht einen anderen Trainer hat bzw. wer ihn vorbereitet und ob Bora da gar direkt dran ist. Fakt ist, er gewinnt keine Sprints mehr und der Aufwand den man für ihn treibt, ist eigentlich zu groß für das maue Ergebnis. |
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8 Wochen nur auf der Rolle, da ist die Form halt im Arsch. |
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Waren die heute am letzten Kilometer alle so platt, oder hat sich keiner getraut Roglic zu attackieren weil Jumbo noch so viele Leute hatte.
Sonst richtig heftige Etappe und überraschend das Ineos und Arkea soweit abgefallen sind |
Man muß sich mal vorstellen, das die heute 174 km mit x.000 hm in einer Zeit gefahren sind, die Arne und Sabine im Flachen fuhren...
Ich zweifele wieder..... |
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3800 HM waren heute angesagt.
Sieger mit 38er Schnitt Gruss Beat |
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:Cheese: |
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Grundsätzlich bleibt wohl ein kleiner Nachgeschmack. Allerdings kenne ich einen aus dem Umfeld oder Ära Degenkolb (Kader; der hatte keinen Bock auf TdF als Profi) persönlich und der radelte in RH auch als Nicht-Profi und Amateur alles in Grund und Boden (Staffel). Aus Spaß quasi und aus dem Training heraus mit einem oldie but goody als bike. Um einmal in Roth mitgemacht zu haben. Und dafür hat der dieser Mann und Typ garantiert nicht gedopt. Ist ja auch wurst. Zu zweifeln ist erlaubt. Warst du schon mal im Pulk Lutschen bei einem großen Tria wie z.B. beim Ironman FFM? Kann auch gezwungenermaßen gewesen sein. So oder so und falls nein, die Sogwirkung zieht dich. Da wäre in die Pedale treten fast schon Engerieverschwendung. Nichts desto trotz sind 50,4 km/h im Pulk eine Marke, die JU beim Einzelzeitfahren seinerzeit erreicht hat. Alleine also im average speed. Wenn also 30% wegen Windschatten (mindestens) herausgerechnet werden und zu gleich angenommen wird, dass JU voll war damals wie eine Haubitze, bei diesem Zeitfahren über 50 Km also, sowie also deswegen 10% Leistung addiert werden müssen, so blieben immer noch 20% Spiel (Varianz in der Leistung), die nicht durch einen (von dir unterstellten) Faktor Doping erklärt werden könnten. Hinzu kommt die Entwicklung im Radsport. Pi mal Daumen und grob geschätzt war meiner Meinung nach noch mindestens 5% Luft nach oben. So dass ich ab einem 40 bis 41ziger Schnitt etwa anfinge zu zweifeln. Konnte ich deine Zweifel zerstreuen? |
Naja ob der Dominanz zweier Fahrer habe ich meine Meinung; eigentlich eine relativ logische. Mag mich täuschen.
Aber davon ab, war die Etappe gestern nicht nur wegen Bernal & den anderen "Verlierern" interessant. Es war schon etwas komisch, was Jumbo da fabriziert hat. Sie sind bis kurz vor Schluss mit 3 Leute an der Spitze, Tom fährt sich komplett ins Off, obwohl Kuss noch da ist. Kuss fährt im Prinzip keinen Meter vorne. Der Antritt von Roglic war dann doch alles andere als so überzeugend wie anfangs der Tour oder bei der Dauphine. Man hätte mit Kuss noch weiter vorziehen können oder sogar Kuss vorne rausschicken können zwecks Etappensieg. Es hätte also reichlich Möglichkeiten gegeben, aber gemacht hat man den komischen Angriff von Roglic. Wenn man nun eine Parallele zum Giro ziehen würde, könnte man davon ausgehen, dass Roglic schon etwas - wenigstens etwas - von seiner Überlegenheit eingebüßt hat. Immerhin hat ein Fahrer wie Porte sogar das Loch schnell schließen können. Vielleicht wird die Tour doch interessanter als man meinen mag. Allerdings tue ich mich echt schwer wenn ich sehe wie ein Wout van Aert da bis zum Schluss den Berg hochprügeln kann, das ganze Team schon früh im Wind fährt und dann am Ende immer noch vorne ist. Im Prinzip ist er der stärkste Fahrer der Tour, denn Sprint, Zufahren, Bergfahren, Zeitfahren. Kann er alles. Aber es ist am Ende halt dann die ganze Mannschaft bzw. Mannschaftsstärke. Tja nun. Wundern würde mich ja nichts, wenn man an die Story mit dem Versuch des Abkaufens der Zentrifugen vom Ex-Trainer von Roglic vom Mark Schmidt denkt. Mal sehen, was da noch kommt. Davon abgesehen wird die Tour auch allgemein gesehen einfach ziemlich hart gefahren. Nicht nur die Ausreißergruppen oder die Bildung davon ... was man ja nun dank teilweise extrem früher TV-Bilder auch früher sieht. Aber die Gruppen werden auch kaum weggelassen. Da wird richtig durch die Gegend geknallt. Würde mich nicht wundern, wenn in der dritten Woche einige Sprinter das Zeitlimit nicht mehr schaffen werden. Einzig die 19. Etappe könnte etwas weniger hart werden, aber da werden einzelne Gruppen vermutlich wieder Etappensiege & Co jagen. Ganz flach isses auch nicht. Bleibt eigentlich nur das EZF für viele als "Pausentag". Ganz schönes Programm. Wenn denn die Coronatests heute nicht entsprechend einschlagen. |
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Coppi und Bartali. Anquetil und Poulidor. Merckx und Thevenet. Fignon und Hinault. Lemond und Hinault. Roche und Delgado. Indurain und Chiapucci. Indurain und Rominger. Ullrich und Pantani. Schleck und Contador. usw. Alles heroische Zweikämpfe.:liebe053: :liebe053: :liebe053: |
Pogacar veröffentlicht noch immer seine Etappen auf Strava, er hat aber keine Wattwerte mehr in der Einheit. Es wurde (evtl. automatisch) seine letzte Einheit (die er mit Wattwerten hochgeladen hatte) markiert, seitdem sind die Wattwerte raus. :Cheese:
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Pogacar hatte vorher immer wieder ziemlich Ausfälle beim den Leistungsmesserdaten. Bzw. nur einen linksseitigen Leistungsmesser. War glaube ich Stages. Über Stages hört man ja unterschiedliches. Meine persönliche Erfahrung auch mit besseren Leistungsmessern ist, dass sie eben auch unterschiedlich messen können selbst bei baugleichen Modellen Da kann man also nicht alles drauf geben oder setzen. Wichtig in dem Fall ist aufm Platz, wie Poldi so schön sagte und da braucht man ja nur die Augen aufmachen.
Angesehen davon gucke ich die Tour schon seit Jahrzehnten dennoch gerne. Landschaft, Qualität der Übertragung, Dramen, aber eben auch das Sportliche - selbstverständlich. Aber ganz ehrlich: betrogen wurde ich als Zuschauer tatsächlich nie. Offensichtliches war meistens offensichtlich ;). |
Ich finde an den Leistungen erstmal nichts auffälliges. Bis zum Schluss einer Etappe existiert ja immerhin noch eine grössere Gruppe, also keine überstarken Einzelfahrer. Die Werte sind auch einigermassen plausibel und sowieso schwer zwischen Individuen vergleichbar.
Und nochmal, solange es keine Belege gibt, ist es müssig, jedesmal Doping zu unterstellen. Macht man bei Frodeno mit seiner absurden Dominanz auch nicht bei jeder Gelegenheit. Ich finde die Tour eher langweilig, weil sich mit der Dominanz eines Teams der Charakter dieser Tour zu den letzten Jahren nicht verändert hat. Statt Sky ist es jetzt Jumbo. Martin und sein Kollege ballern die ersten 100km flach ein EFZ und danach kommen die anderen 4 Teammitglieder von Roglic ins Spiel. Das komplette Team ist so stark, dass sich kein anderer traut da gross was zu machen. Schade bisher für die Tour... |
Sehe ich ähnlich, einzig Pogacar lässt Spannung erhoffen.
Bez. dem grünen Trikot finde ich das dieses deutlich aufgewertet gehört. Man hat gesehen, dass auf den Etappen die eher langweilig sind, das ansinnen von Bora das grüne Trikot zu holen, sehr Spannend und abwechslungsreich waren. Für Ausreißergruppen natürlich nicht so von Vorteil, aber der Kampf ums Grüne kann Übergangsetappen Spannender und schneller machen. |
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Klar gibt es keine Belege, die gab es bei Armstrong lange auch nicht. Und das der slowenische Radsport von der CADF untersucht wurde, dass der ehemalige Teamchef von Roglic bei Operation Aderlass auftaucht, das Slowenien innerhalb kürzester Zeit plötzlich 2 megatalente plus Mohoric, plus Mezgec, aus dem Hut zaubert. Das Bernal, selbst letztes Jahr teils deutlich kritisiert, davon spricht die besten Werte seines Lebens auf Etappe 13 zu treten aber doch chancenlos zu sein... All das kann man mit gutem Training während des Lockdowns erklären, muss man aber nicht. Unschuldig bis das Gegenteil bewiesen ist. Aber ein geschmäckle bleibt und sind wir mal ehrlich - überrascht es einen ernsthaft wenn im November plötzlich einer von den beiden hochgenommen wird? (Genauso wenig würde es mich bei Bora, Ineos oder Deceuninck wundern). Das alles hindert mich aber nicht daran, die Show zu genießen :Lachanfall: |
Also weil alle die Überlegenheit von Jumbo immer oder oft an Bernal festmachen. Zu dem Zeitpunkt als Bernal und Quintana raus gefallen sind aus der Gruppe, waren noch viele viele andere dabei die das Tempo mitgehen konnten.
Bernal und Ineos haben einfach nicht die Qualität des letzten Jahrs und das zu zugeben ist vermutlich nicht möglich, bzw ist es einfacher zu sagen bei uns passt alles aber die anderen ...... |
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Ich vermisse die TdFrance aus vergangenen Tagen, ohne Funk, ohne Wattmesser und all dem Schnickschnack. Da war zwar die Durchschnittsgeschwindigekiet ein wenig geringer, aber es gab heroische Zwei/Drei/Vierkämpfe Mann gegen Mann. Achja, das waren noch Zeiten. Zitat:
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Was „Almost my best“ bedeutet, kann man natürlich nicht traumhaft diskutieren :) |
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Naja, wenn du den wattmesser vom Rad nimmst, ist es ja nicht so, als könnten die jungs nicht einschätzen was sie in etwa treten - es wird ja weiter mit Watt trainiert. Funk wegnehmen führte bisher meistens zu Chaos - ja kann man gut finden, ich persönlich finde aber das taktische Geplänkel zwischen den Teams ganz spannend. Das größte Problem ist die ungleichverteilung der Ressourcen. Es gab mal in den letzten Wochen die Idee längerfristige Verträge zu vergeben und Fahrer mittels Ablösesummen zu verteilen - dann hätte bspw sunweb etwas davon gehabt Dumoulin zu einem Weltklassefahrer auszubilden und dann an JV abzugeben. Alternative wäre eine Art Salary Cap, dann hätte bspw Ineos nur 30 Mio an Gehältern zu vergeben und großverdiener müssten sich auf die verschiedenen Teams verteilen. Ob man Bernal jetzt einfach so abschreiben kann. Mein Gott, so ein Tag kann jedem passieren und verschiedenste Gründe haben. Die Rückenschmerzen sind doch schlimmer, falsch gegessen, schlecht geschlafen, bei Etappe 13 zu tief gegangen, Allergische Reaktion auf mikrodosierungen, etc pp... „Zu jung“ finde ich zu einfach... |
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Da darf man sich als Team dann nicht wundern. Ich hatte mal einen jungen Radpro als Kunden, der kam irgendwann, lang ist es her freudestrahlend zu mir und er verkündete: "Nächste Saison fahre ich bei T-Mobile"! Ich sagte nur: "Das wird der grösste Fehler deines Lebens sein"! Er fragte warum? Ich sagte nur: "Was ist da besser als bei deinem jetzigen Team?" Er meinte nur: "Da fahre ich in einem deutschen Team"! "Sonst nichts weiter?" "Glaub mir, du machst einen Fehler"! Ich sollte Recht behalten. Gut er hat wohl etwas mehr Geld dort bekommen, aber am Ende stand er mit leeren Händen da. |
Endlich richtig schön Radrennen von Kämna & Carapaz & Co.
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Yeah geil :)
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Cooles Rennen heute und schöner Angriff am Ende
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Bernal bricht die Tour ab aufgrund der Rückenbeschwerden und Knieproblemen
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Ich gucke lieber so ein Rennen wie gestern vorne als ein GC-Rennen mit völlig übermächtigem Team. Das hat nicht unbedingt mit deutsch oder nicht zu tun, sondern spannender Rennverlauf. Ansonsten: gähn. |
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Hat Kämna gestern richtig gut gemacht. Der Carapaz dachte schon er hat Druck als er den Franzosen abgehängt hatte und dann zieht der drüber. Der weiß bis heute nicht was ihn da überrollt hat. :-D Ich finde Jumbo fährt extrem ressourcen schonend. Die machen nur genau so viel wie sie müssen. Heute wird bestimmt hart. Da wird Sepp zu tun bekommen wenn er kann. Am Anfang der Tour war er noch nicht so richtig in Form. Da konnte der kaum weiter führen wenn WVA rausgegangen ist. |
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Hab 'gestern die Etappe von der ersten bis zur letzten Minute verfolgt. Dass die wenigen verbliebenen GC-Fahrer und ihre Teams sich angesichts der heutigen Etappe zurückhalten, war ja von vornherein klar. Aber da blieben ja noch 90% des Feldes übrig, die offensichtlich von ihren sportlichen Leitern auferlegt bekommen haben, heute doch mal was zu probieren. Schon die erste Rennstunde war daher unterhaltsam wie selten. Bora hatte im Verlauf der bisherigen Tour viel brotlose Kunst geliefert, oft viel Kraft investiert, ohne am Ende dafür belohnt zu werden aber wie so oft zeigte sich gestern: man muss nur oft genug auf das Rennglück einprügeln: irgendwann gibt es dann nach. Dass der Bergfahrer Carapaz bergab und in der Ebene nicht ganz das Niveau von Kemna hat, fand ich jetzt nicht die ganz große Sensation. Eher war die Entwicklung, wie es zu dieser abschließenden Mann gegen Mann-Situation kam, das Beste an der Etappe. Daniel Oss hat einen gigantischen Job gemacht, im Bemühen, die Ausreißergruppe müde zu fahren und zu verkleinern |
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Gucke die Tour abgesehen davon neben dem Giro immer noch sehr gerne. Allerdings gibt es eben interessantere und langweiligere Etappen. Teilweise war der Kampf ums Grüne in dieser Ausgabe bisher interessanter als um Gelb. Abseits davon: dass nun fast wieder die gleichen Jungs in der Fluchgruppe sind, ist schon bisschen verwunderlich. Aber ist schon immer wieder übel, wie die die erste Stunde wegknallen. Fühlt man sich doch recht unwürdig :Lachen2: |
Bora hat seine Mannschaftsausrichtung umgestellt und dürfte nun für Kämna (und das Bergtrikot fahren). Kämna ist ja eigentlich gar kein Bergfahrer, aber er hat halt so 'ne gute Vo2-max, dass er es relativ zuverlässig in die Fluchtgruppen schafft, die er sich vornimmt.
Wenn es ganz perfekt läuft und Jumbo Visma still hält, wird die Ausreißergruppe erst kurz nach dem Col de la Madeleine von den GC-Fahrern eingeholt und Kämna holt sich dort noch 20 Punkte für eine HC-Wertung, die ihn dort ganz nach vorne katapultieren würden. Das grüne Trikot von Sagan hat Bora sicher abgeschrieben. Übrigens findet die heutige Königsetappe genau in dem Gebiet statt, in dem ich vor drei Wochen noch im Urlaub mit dem Rennrad unterwegs waren. Gleich kommen sie in La Chambre vorbei, wo wir in der Verlängerung unseres Urlaubes ein Quartier bezogen hatten. Traumhafte Gegend. |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 04:54 Uhr. |
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