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Ich will mich gar nicht in die Avocado-Diskussion einmischen aber zufällig habe ich vor kurzem diese Reportage gesehen: Weltspiegel-Reportage: Avocado - Umweltkiller Superfood
Ich hatte keine Vorstellung davon, welche Auswüchse in Sachen Monokultur, Korruption und Kriminalität sowas zur Folge haben kann. Zitat:
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Btw, Avocados wachsen auch in Andalusien. Also ist der Anfahrtsweg auch nicht viel länger als bei Orangen oder Granatäpfel. |
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Und dass dieses in meinen Augen allerallergrößte Problem (um bei Deinen Worten zu bleiben) vielen Menschen - Veganern und Fleischfressern gleichermaßen - entweder nicht soooo sehr bewusst oder vielmehr sogar egal ist, zeigt doch die Tatsache, dass mein Faden mit der Weltbevölkerung anfangs schlicht ignoriert wurde. Erst als ich etwas provokativer wurde, hat man sich der Sache angenommen... :Cheese: Zitat:
By the way: Ich fahre meinen A4 mit 6L auf 100km und klage nun einfach mal pauschal all Jene an, die auch nur einen Zehntel Liter mehr brauchen. Meine 6L sind genau die richtige Grenze. Verstehst Du, was ich meine? :Cheese: Fakt ist, dass wir uns im reichen Westen allesamt gerne "mal etwas gönnen". Die allermeisten dieser "Annehmlichkeiten" haben negative Auswirkungen auf Natur und Umwelt, nicht nur der Fleischkonsum. Und: Ich esse Fleisch, ja. Meiner Ansicht nach sollte ich auch weniger davon essen. Aber was ich wirklich nicht leiden kann ist, dass man mich ohne Kenntnis darüber, woher ich mein Fleisch beziehe, für das "Leid" dieses Tiers verantwortlich macht. Hole ich das Fleisch vom Jäger, der das Tier geschossen hat, dann bin ich meiner Ansicht nach exakt für gar kein Leid verantwortlich. Wer weiß, ob die Menschheit die letzte Eiszeit überhaupt überlebt hätte, wenn sie keine Tiere erlegt hätte. Will heißen, Fleischkonsum ist definitiv Teil unserer Evolution und daher bin ich der Meinung, dass man Fleischkonsum nicht pauschal verurteilen sollte. Der Neandertaler ist sehr wahrscheinlich ausgestorben, weil er NUR Fleisch konsumiert hat und ihm gegen Ende der letzten Eiszeit die Nahrung ausging. Der Homo sapiens hat überlebt, weil er einen vielseitigen Speiseplan hatte und klassischer Gemischtköstler war. Aber lassen wir das. Sonst wird's wirklich zu sehr OT. Ich bin raus :-) |
Zur allseitigen Erheiterung:
Um 22:40 Uhr kommt auf ONE die Tatortreiniger-Folge "Fleischfresser". (jetzt um 22:15 auch schon eine andere) |
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Du brauchst das nicht zurücknehmen. Ich lege keinen Wert auf Diskussionen mit Menschen, die einem irgend einen Senf an den Kopf werfen, und abschließend verkünden: "Ich bin raus!". |
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Gesamtdurchschnittsverbrauch seit dem 5,3L/100km. Selbst das ist zuviel. Die Autoindustrie ist einfach zu dämlich. Zitat:
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Montag kommt mein neuer Benziner - ich bin ein Guter! |
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Ist es denn jetzt schlauer Obst und Gemüse um die halbe Welt zu fliegen und für Soya Regenwald abzuholzen, Fleisch für 5,99€ beim Discounter zu kaufen oder eine 2t Schrankwand mit >200PS zu fahren?
Oder ist es gar sinnlos sich gegenseitig Vorurteilen zu belegen, wenn man mal so insgesamt einfach mal das Hirn einschaltet? |
Also man kann badass Punk, Veganer und Triathlet auch in einem sein.
https://www.youtube.com/watch?v=JaS2ZNlp7oQ John Joseph ist Sänger der Hardcore-Punkband Cro-Mags, Veganer und nimmt an Triathlons teil. Er schrieb ein Buch namens "Meat is for Pussies" Wer sich für seine meiner Meinung nach interessante und intensive Lebensgeschichte interessiert, er sprach mal ziemlich ausführlich mit Rich Roll. http://www.richroll.com/podcast/rrp-...er-iconoclast/ Lustiger Kerl |
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Schlau! Schlauer gehts nicht. Geben Werte an, die die Autos in der Realität nicht erreichen, damit ist es betrug. Statt bestraft zu werden, verdienen die doppelt an ihrem Betrug. Jetzt werben die mit Prämien wenn man seinen noch recht neuen Diesel abgibt und dafür einen PS starken Benziner kauft. Und um so mehr PS der neue Benziner hat, desto höher die Prämie. So ist die Aotoindustrie der doppelte Gewinner, die Umwelt der doppelte Verlierer. |
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Ich halte auch nichts von sogenannten "SUPERfoods". Was soll das sein? Ich habe neulich im Biosupermarkt sehr leckere "Gemüsefrikadellen" (sie heißen so! sorry!) gekauft. Ich meinte dabei laut, dass das Junkfood ist. Eine Frau neben mir sagte ernsthaft, dass das nicht stimmt und doch gesund sei. Es ist ja schließlich Gemüse. Naja... stark verarbeitetes Gemüse. Also Junkfood. Veganes, sehr teures (2 Stück kosten 4 Euro) Junkfood, das mir ehrlicherweise sehr gut schmeckt... und das verdammt viele Kalorien hat. |
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Eh. P.S.: Bei deinen Rennen musst du zum Ende hin aber schon hin und wieder das Hirn ausschalten, oder? |
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Machst halt gleich ne grosse Portion und einfrieren. Gibt es zig Rezepte im Netz. Du kannst sie aber auch "Gemüse-Bratlinge" nennen.:Cheese: ;) Immer wieder lecker, dazu noch selbst gemachtes Ketchup, saugut!!! |
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Ich kenne mich zu wenig mit konkreten Zahlen und Vorgaben aus, aber meines Wissen wird über 90% des Sojaanbaus weltweit für die Tierfütterung verwendet. Und ich kann mir gut vorstellen, dass auch ein nicht unerheblicher Teil für Biofleisch verwendet wird. So kann also durchaus ein deutsches Biofleisch mit Sojafütterung im Winter für mehr abgeholzten Regenwald verantwortlich sein als ein Stück Biotofu aus D. |
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http://www.transgen.de/lebensmittel/...u-importe.html Demnach importiert Deutschland grob 100 mal mehr Soja als hier angebaut wird. "Gegenüber den Sojaimporten vor allem aus Südamerika kann die heimische Erzeugung weder preislich noch bei Eiweißgehalt und -qualität mithalten." |
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Nur bedenke das die Grossmengen an Soja, die Deutschland importiert, zur Fütterung der Massentierhaltung herhalten muss und die benötigen diesen hohen Eiweissgehalt. Gäbe es die nicht, wurde das wenige an Soja, welches in Deutschland angebaut wird, ganz und gar für alle deutschen Veganer ausreichen. Wobei in einem Bericht der Schrot&Korn habe ich das anders gelesen. Das in Deutschland angebaute Soja kann sehr wohl mit dem Soja aus SA mithalten. Es wird sogar hierzulande überwiegend ohne Zuhilfenahme chemischer Stoffe gesät und geerntet. |
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Ich würde es übrigens begrüßen wenn es in der Schule das Fach Kochen geben würde, vielleicht sogar im Wechsel mit dem Fach Sport, so das Kinder schon lernen wie Gesunde Speisen schmecken, aber ist nun schon wieder OT. Grundsätzlich finde ich es gut wenn man das meister der Nahrung aus Obst und Gemüse bestreitet und den Anteil an Fleisch und Eiern einschränkt und wer ganz darauf verzichten möchte ist im Bezug auf Massentierhaltung noch ein Schritt weiter. |
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Dafür geht dann die Gülle der Massentiere auf Urlaubsreise Gülletourismus :Nee: |
Off Topic
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Auch hier wäre schon viel getan, wenn manch einer, seinen viel zu hohen Fleischkonsum überdenken würde. Geht ja auch weniger und dafür dann gutes Fleisch aus artgerechter Haltung, denn solche Tiere bekommen in aller Regel kein Soja als Hauptfutter. Und die Gülle kann hier bleiben. |
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Dagegen würde wohl nur viel strengere Haltungsbestimmungen EU-weit und somit ein höherer Preis helfen, aber dann würde wohl ein Schwellenland die Sauerei übernehmen... https://www.topagrar.com/news/Markt-...u-8023888.html |
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Bleiben alle schön zu Hause, fressen weiterhin viel zu viel in sich hinein und bei den Regierenden wird weitergemacht wie bisher. |
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Spuren nur, aber nachweisbar. Ich würde nie eine Firma unterstützen, die Primär "Fleisch" vertickt. Am We hatte ich auch einen Menschen kennen gelernt, der Aldi Fleisch auf Grill geworfen hat. Ich hab mich über die Tierwohl Initiative lustig gemacht. Der meint bitter Ernst das sei doch gut... Ich fragte nur was er dafür bezahlte. 2,98€ 400 gr. Hähnchen Schmetterlings Steak. Da fällt mit nix mehr ein. Sogar 6,25 Cent pro KG gehen an Tierwohl .:Lachanfall: http://m.spiegel.de/wirtschaft/servi...a-1145235.html :( Es ist einfach unverständlich!!! |
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Das wird im Veggi und Vegan Essen nicht anders sein. Gute Rohstoffe sind für diese Firmen zu teuer. 2. Wenn du hier mitliest, es würde nicht funktionieren. Ich wähle lieber Tier statt einer " billigen" Kopie. Besser das Original... Vg |
Passt
Nur indirekt. Aber was mir immer mehr auffällt, studierte Kollegen kaufen beim Discounter, immer alles günstig, aber beim Haus, Küche, Auto wird nicht gespart.
Dafür nörgeln, wenn die Kantine 5€ fürs Mittagessen nimmt. Kaufen bei "günstig"Amazon, denn man kann bei Problemen easy umtauschen ( wegen Billig-Produkten?). Beschweren sich, das Innenstädte immer gleich aussehen, also einkaufstechnisch. Sehen grausame Reportagen über Tierhaltung, ArbeiterInnen im Fleischer Handwerk, usw. Und kaufen wieder beim .... Ihre Arbeitgeber veröffentlichen Bilanzen, in denen steht Sie kümmern sich um die Umwelt, Nachhaltigkeit und sind sozial engagiert. Fragt man nach, den Kaffee auf Bio & Fair umzustellen, da ja eine einfache Sache nachhaltiger zu werden. Abgelehnt, zu teuer. Shareholder Value.... Bin gespannt wo wir in 50 Jahren stehen werden.. |
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Mal so insgesamt betrachtet.... |
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Die und auch die vielen anderen Menschen tun mir jetzt schon leid. Kurioserweise erlebe ich immer, das gerade Menschen "MIT" Kindern sich wesentlich weniger um Nachhaltigkeit und Umweltschonung kümmern. Da wird gelebt, als ob es kein Morgen gäbe. Hoffe aber, das dies nur ein Gefühl ist und nicht der Wahrheit entspricht. |
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