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sabine-g 31.10.2016 13:33

Zitat:

Zitat von Campeon (Beitrag 1269049)
Tja wer Wind sät, der erntet ab und an auch mal Sturm!

:Lachanfall: :Lachanfall:


Sturm im Wasserglas, oder besser Reagenzglas für Zwerge.

keko# 31.10.2016 13:50

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1269209)
Habe mir den Film mit Fritzchen und Sebastian Schluricke von Aero-tune.com angeschaut.
Dort wurde das gezeigt was ich schon seit Jahren mache und relativ häufig (auch von Arne) gerissen wurde:
Feldtests, bzw. Aerotest in freier Wildbahn.

Habe gerade erst vorgestern einen gemacht.

Setup1: Cervelo P5 mit Citec Scheibe und 60mm Vorderrad, Rudy Project Wing57, Castelli TriTop

Setup1: Cervelo P5 mit Veltec Speed Al (42mm Aero), Giro Synthe, hautenges Radtrikot


37,2km/h => Setup1 benötigt 225W, Setup2 kommt auf 244W

Das sind immerhin 19W Unterschied.


andere Tests in diesem Thread

Muß man natürlich mehrmals machen so einen Test. Am besten mit mehreren Probanden, die gar nichts vom Setup wissen.

sabine-g 31.10.2016 13:51

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1269214)
Muß man natürlich mehrmals machen so einen Test. Am besten mit mehreren Probanden, die gar nichts vom Setup wissen.

den Test auf der Strecke hab mindestens 6 oder 7x gemacht

keko# 31.10.2016 14:15

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1269215)
den Test auf der Strecke hab mindestens 6 oder 7x gemacht

Das ist schon mal gut. Bleibt noch die Möglicht, dass du unbewußt eine Vorliebe hast und dann günstiger auf dem Rad sitzt.
Beim Medikamententest wissen deshalb die Probanden oft gar nicht, um was es geht.
Und wie misst du die 37,2km/h?

captain hook 31.10.2016 14:30

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1269221)
Das ist schon mal gut. Bleibt noch die Möglicht, dass du unbewußt eine Vorliebe hast und dann günstiger auf dem Rad sitzt.
Beim Medikamententest wissen deshalb die Probanden oft gar nicht, um was es geht.
Und wie misst du die 37,2km/h?

Die Messwerte sind absolut nachvollziehbar. Alleine Helm und das Tritop machen einen riesen Unterschied. Hab ich auch mehrfach hin und hergebaut. Immer mit dem selben Ergebnis und immer in Richtung dessem, was Sabine hier aufruft.

keko# 31.10.2016 14:44

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1269225)
Die Messwerte sind absolut nachvollziehbar. Alleine Helm und das Tritop machen einen riesen Unterschied. Hab ich auch mehrfach hin und hergebaut. Immer mit dem selben Ergebnis und immer in Richtung dessem, was Sabine hier aufruft.

OK! Dann auf jeden Fall auch ein sinnvoller Einsatz für den Wattmesser.

Klugschnacker 31.10.2016 14:50

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1269209)
Habe mir den Film mit Fritzchen und Sebastian Schluricke von Aero-tune.com angeschaut. Dort wurde das gezeigt was ich schon seit Jahren mache und relativ häufig (auch von Arne) zerissen wurde:

Ich habe Deine Tests nicht "zerrissen", sondern ihre Übertragbarkeit auf andere Athleten/Setups infrage gestellt. Beim Test von Sebastian Schluricke war das Habo-Scheibenrad langsamer als die preiswerten 80/60-Aerowheels; das zeigt andeutungsweise die Problematik mit pauschalen Aussagen zur Aerodynamik.

Campeon 31.10.2016 15:08

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1269234)
OK! Dann auf jeden Fall auch ein sinnvoller Einsatz für den Wattmesser.

...und wenn sich der sabine-g auch noch die Beine rasiert, spart er noch ein Watt!;)

sabine-g 31.10.2016 15:18

Zitat:

Zitat von Campeon (Beitrag 1269248)
...und wenn sich der sabine-g auch noch die Beine rasiert, spart er noch ein Watt

Hast du außer blöd daher zu reden auch irgendwas konstruktives zum Thema zu sagen?
Oder zu irgendeinem anderen beliebigen Thema?

Campeon 31.10.2016 15:22

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1269252)
Hast du außer blöd daher zu reden auch irgendwas konstruktives zum Thema zu sagen?
Oder zu irgendeinem anderen beliebigen Thema?

Kannst du deine Beleidigungen in meine Richtung nicht einfach lassen?

Oder dich so gewählt ausdrücken das man erkennen kann das du Akademiker bist.

Mirko 31.10.2016 15:37

Zitat:

Zitat von Campeon (Beitrag 1269255)
Kannst du deine Beleidigungen in meine Richtung nicht einfach lassen?

Oder dich so gewählt ausdrücken das man erkennen kann das du Akademiker bist.

Wer Wind säht erntet manchmal Sturm...

drullse 31.10.2016 15:44

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1269260)
Wer Wind säht erntet manchmal Sturm...

Wieso - Campeon ist kein Akademiker, auf'm Bau redet man halt so... :Cheese:

SCNR

Campeon 31.10.2016 17:56

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 1269262)
Campeon ist kein Akademiker, auf'm Bau redet man halt so... :Cheese:

Da bin ich auch stolz drauf :Huhu:
und auf dem Bau redet man nicht,
da zieht man dem anderen eins mit der Dachlatte über.:dresche

Bei ganz besonders hartnäckigen Fällen, steckt in der Dachlatte auch noch ein Nagel!:dresche

Sonycson 31.10.2016 18:21

Kann jemand mal den Campeon aus dem bisher sehr interessanten Thread entfernen (oder aus dem kompletten Forum)? Das nervt echt.

Trillerpfeife 31.10.2016 18:30

Zitat:

Zitat von locker baumeln (Beitrag 1268950)
nach 2014_ 4:52h (53J)
2015_4:47h (54J)
2016_4:45h (55J)

= eine Verbesserung der Radperformance ist auch ohne Wattmesser möglich

äh ja und? das hat doch auch keiner bestritten.

Aber eigentlich kannst du gar nicht wissen ob du dich tatsächlich verbessert hast. Gerade deine Zeiten und die Schlussfolgerung daraus, du hättest dich verbessert sind ein gutes Beispiel pro Wattmesser.
Mit den Wattdaten dieser beiden Fahrten hättest du z.B. einen Wattdurchschnittswert den du auf den Fahrten getreten hast. Bei günstigen Windverhältnissen oder einer verbesserten Sitzposition ist es durchaus möglich, dass du bei der Runde von 2016 weniger Watt getreten hast obwohl du schneller warst.

So kann man objektiv nur sagen dass du drei Jahre älter geworden bist, aber nicht ob du dich Leistungsmässig verbessert hast. :)

Die benötigte Zeit für eine bestimmte Strecke ist beim Radfahren kein objekiver Wert um eine Leistungsverbesserung zu beurteilen. Ausser du fährst unter immer gleichen Bedingungen. Also z.B. in der Halle.

Gerade auf der Rolle kann man sehr schön seine Verbesserungen mit dem Wattmesser sehen und dokumentieren.


Ansonsten sind es natürlich tolle Zeiten.








Zitat:

Zitat von locker baumeln (Beitrag 1268950)
Nochmal zur Ausgangsfrage dieses Threads



Hatte lediglich aus meiner Sicht versucht einige Argumente ins Rennen zu bringen.
Das hier die Mehrzahl sich für einen Wattmesser ausspricht war mir von vornherein klar.
Das so ein Ding für den Captain Sinn macht bezweifle ich gar nicht. Er fährt am Limit Rad
Für die Meisten dagegen ist es nur ein Technikspielzeug.
Kenne wie gesagt keinen einzigen der sich durch einen Wattmesser auf dem Rad verbesserte, was er nicht auch ohne erreicht hätte.

Hab jetzt immer noch nicht so recht verstanden was an diesen Argumenten gegen den Wattmesser sprechen soll.

Und auch nicht warum man erst am Limint Rad fahren muss um einen Wattmesser sinvoll einsetzen zu können.

Und eigentlich fährt doch jeder der ambitioniert trainiert am Limit. An seinem persönlichen Limit.

Wie würde man denn deiner Meinung nach mit einem Wattmesser richtig trainieren?

Und kennst du denn wenigstens einen einzigen der sich mit Wattmesser verschlechtert hat. Oder kannst du beurteilen ob die Leute sich vielleicht mit Wattmesser noch mehr verbessert hätten?

Ok das kann natürlich keiner beurteilen.

:)

FlyLive 31.10.2016 19:12

Zitat:

Zitat von Sonycson (Beitrag 1269299)
Kann jemand mal den Campeon aus dem bisher sehr interessanten Thread entfernen (oder aus dem kompletten Forum)? Das nervt echt.

Bloß nicht ! Das ist abwechslungsreich und auflockernde Unterhaltung.

Ich lese hier nur wegen Campeons Dachlatte :Cheese:

Mirko 31.10.2016 19:14

Ich hab mir auch vor kurzem den Vector2 zugelegt und bin sehr zufrieden. Ich hab auch nicht sooo Bock mich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen, deshalb hab ich einen Trainer der das tut und mir sagt was ich machen soll und warum ich das machen soll.

Gebraucht hätte ich das bei meinem Leistungsniveau mit Sicherheit nicht (sowohl Trainer als auch Wattmesser) aber ich hab sau viel Spaß im Training und bin voll motiviert :-)

Besonders gut beim Vecor gefällt mir die Rechts/Links-Verteilung. Ich trete links oft unbewusst stärker und kann da mit der Messung gut gegensteuern!

Rälph 31.10.2016 19:24

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1269236)
Ich habe Deine Tests nicht "zerrissen", sondern ihre Übertragbarkeit auf andere Athleten/Setups infrage gestellt. Beim Test von Sebastian Schluricke war das Habo-Scheibenrad langsamer als die preiswerten 80/60-Aerowheels; das zeigt andeutungsweise die Problematik mit pauschalen Aussagen zur Aerodynamik.

Was ja wiederum für einen Wattmesser spricht.
Kauf mir trotzdem keinen...

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1269307)
Besonders gut beim Vecor gefällt mir die Rechts/Links-Verteilung. Ich trete links oft unbewusst stärker und kann da mit der Messung gut gegensteuern!

Was ist daran schlimm, links stärker zu treten? Vielleicht hast du da einfach mehr Kraft?

Trillerpfeife 31.10.2016 19:29

Zitat:

Zitat von Rälph (Beitrag 1269309)
...



Was ist daran schlimm, links stärker zu treten? Vielleicht hast du da einfach mehr Kraft?

ich vermute mal da ist nichs schlimm drann. Die meisten Menschen haben ein stärkers und ein schwächeres Bein.

Aber wenn er vielleicht, everntuell, unter Umständen die gefürchteten muskuklären Dysbalancen durch sein Radeln auch noch verstärkt und dann und so weiter.... nicht auszudenken.

Immerhin, sollten die Pedale korrekt anzeigen, weiß er dass er ungleichmässig tritt. Bei mir sind es 48/52.

captain hook 31.10.2016 20:43

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1269307)
Ich hab mir auch vor kurzem den Vector2 zugelegt und bin sehr zufrieden. Ich hab auch nicht sooo Bock mich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen, deshalb hab ich einen Trainer der das tut und mir sagt was ich machen soll und warum ich das machen soll.

Gebraucht hätte ich das bei meinem Leistungsniveau mit Sicherheit nicht (sowohl Trainer als auch Wattmesser) aber ich hab sau viel Spaß im Training und bin voll motiviert :-)

Besonders gut beim Vecor gefällt mir die Rechts/Links-Verteilung. Ich trete links oft unbewusst stärker und kann da mit der Messung gut gegensteuern!

Wenn ich mich recht entsinne, führte das Gegensteuern bei Tests zu nix als Leistungsverlust.

Mirko 31.10.2016 21:14

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1269330)
Wenn ich mich recht entsinne, führte das Gegensteuern bei Tests zu nix als Leistungsverlust.

Ohh, danke für die Info... Das hätte ich nicht erwartet!

sabine-g 31.10.2016 21:30

Interessant sind auch die Beobachtungen was das Wetter für einen Einfluss auf die Geschwindigkeit hat.
Habe mich angestrengt wie ein Ochse aber die 270w haben lediglich für 39,2km/h gereicht.
Sonst schaff ich damit 41-42.
Hoher Luftdruck und niedrige Temperaturen sorgen für hohe luftdichte, was ziemlich bremst.
Mit powermeter kann man die Ergebnisse besser verstehen und weiß, dass die trainings-Leistung ok war.

lyra82 31.10.2016 21:40

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1269339)
Hoher Luftdruck und niedrige Temperaturen sorgen für hohe luftdichte, was ziemlich bremst.

Dafür hast du mehr Sauerstoff, da die Luft dichter ist. ;)

Campeon 01.11.2016 01:34

Zitat:

Zitat von Rälph (Beitrag 1269309)
Was ist daran schlimm, links stärker zu treten?
Vielleicht hast du da einfach mehr Kraft?

Eben, völlig normal.:Huhu:

Zitat:

Zitat von Trillerpfeife (Beitrag 1269311)
ich vermute mal da ist nichts schlimmes dran.
Die meisten Menschen haben ein stärkeres und ein schwächeres Bein.

Aber wenn er vielleicht, everntuell unter Umständen die gefürchteten muskulären Dysbalancen durch sein Radeln auch noch verstärkt und dann und so weiter.... nicht auszudenken.

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1269330)
Wenn ich mich recht entsinne,
führte das Gegensteuern bei Tests zu nix als Leistungsverlust.

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1269335)
Das hätte ich nicht erwartet!

Ich schon.:Huhu:

Campeon 01.11.2016 01:40

Zitat:

Zitat von Sonycson (Beitrag 1269299)
Kann jemand mal den Campeon aus dem bisher sehr interessanten Thread entfernen (oder aus dem kompletten Forum)? Das nervt echt.

Stelle einfach einen Antrag beim Klugschnacker.
Vielleicht kommt er deiner Bitte nach.:Huhu:

sabine-g 01.11.2016 09:25

Zitat:

Zitat von Campeon (Beitrag 1269357)
Ich schon.

Hast du bestimmt mit deinem Leistungsmesser verifiziert, oder?

wodu 01.11.2016 10:15

Als ich die Sendung letzte Woche sah, musste ich auch sofort an die Tests von Sabine-g denken. Ich fand ihre Tests aufschlussreich und die Ergebnisse absolut nachvollziehbar.

Bin selbst immer wieder am tüfteln und ausprobieren was mir das eine oder andere Watt bringt. Es spricht meiner Meinung nach sehr viel für einen Wattmesser.
Es macht einfach Spaß, diese Daten zu sehen, zu sehen wie sich die Leistung im Verlauf des Jahres verändert; sowohl nach oben als auch mal nach unten. In der Auswertung der Daten(bei mir Trainingpeaks) nutze ich am liebsten das sog. Performance Chart (PMC).
Damit schaue ich mir meine besten Rennen an und schau, welchen CTL Wert ich dort gehabt habe. Diesen Wert gilt es dann für mich bei bestimmten Rennen zu erreichen bzw. ihn zu verbessern.
Wenn man also mit einem Powermeter arbeitet, kennt man nach einiger Zeit Datensammeln also sowohl die aktuelle Leistungsfähigkeit (FTP Tests) als auch die in benötigte Wattleistung bei der Wunschpace.
Durch entsprechend hartes Training erhöht sich die FTP
Durch Fahrtest sehen wir, wie viel Watt wir benötigen.
Diese Faktoren sprechen also eindeutig für den Gebrauch eines Wattmessers. Wer sich natürlich nicht verbessern will und mit der bisherigen Leistung zufrieden ist, benötigt keinen Powermeter.
Man kann sich natürlich auch ohne Powermeter verbessern, aber man sieht die Entwicklung einfach besser und im Rennen ist es dann nicht so die "Überraschungstüte"

locker baumeln 01.11.2016 23:36

Zitat:

Zitat von Trillerpfeife (Beitrag 1269301)

Aber eigentlich kannst du gar nicht wissen ob du dich tatsächlich verbessert hast. Gerade deine Zeiten und die Schlussfolgerung daraus, du hättest dich verbessert sind ein gutes Beispiel pro Wattmesser.
Mit den Wattdaten dieser beiden Fahrten hättest du z.B. einen Wattdurchschnittswert den du auf den Fahrten getreten hast. Bei günstigen Windverhältnissen oder einer verbesserten Sitzposition ist es durchaus möglich, dass du bei der Runde von 2016 weniger Watt getreten hast obwohl du schneller warst.

So kann man objektiv nur sagen dass du drei Jahre älter geworden bist, aber nicht ob du dich Leistungsmässig verbessert hast. :)

Die benötigte Zeit für eine bestimmte Strecke ist beim Radfahren kein objekiver Wert um eine Leistungsverbesserung zu beurteilen. Ausser du fährst unter immer gleichen Bedingungen. Also z.B. in der Halle.

Wie viel Watt ich im Training und WK treten kann interessiert mich nicht wirklich.
Das Training muss effizient sein und der WK dann einfach nur schnell.
Nicht derjenige der die meisten Watt tritt fährt die schnellsten Zeiten, sondern der der am effektivsten Rad fahren kann. Da gehen dann u.a. die Aeroposition und die Abfahrtsqualitäten mit in eine Radzeit ein, welche über den Wattmesserwert komplett nicht berücksichtigt wird.


Mit jedem Jahr über Alter X (spätestens 50) wird man im Ausdauersport von Jahr zu Jahr langsamer. Kann man trotzdem seine Leistung auf dem Limit halten bedeut dies eine Verbesserung.
In Roth konnte ich trotz mittlerweile jungen 55 Lenzen noch unter die Top50 Overall fahren.
Wozu also einen Wattmesser, wenn das Training doch so schon optimal anschlägt.


Roth Bike Overall

2011__ 04:59__ 195.
2012__ 04:58 __80.
2013__ 04:54__ 114.
2014__ 04:52__ 64.
2015__ 04:47__ 41.
2016__ 04:45__ 49.



Zitat:

Zitat von Trillerpfeife (Beitrag 1269301)
Gerade auf der Rolle kann man sehr schön seine Verbesserungen mit dem Wattmesser sehen und dokumentieren.

Rolle fahre ich keine.
Für mich sind immer noch die erzielten WK-Ergebnisse und nicht irgendwelche Trainingsresultate entscheidend.



Zitat:

Zitat von Trillerpfeife (Beitrag 1269301)
Wie würde man denn deiner Meinung nach mit einem Wattmesser richtig trainieren?
Und kennst du denn wenigstens einen einzigen der sich mit Wattmesser verschlechtert hat. Oder kannst du beurteilen ob die Leute sich vielleicht mit Wattmesser noch mehr verbessert hätten?

Das Training nach Wattmesser beruht auf eine Theorie, die u.a. in den vorher zitierten Büchern beschrieben ist.
Wenn man sein Radtraining optimal ausgereizt hat und folgend keine Verbesserungen mehr erzielbar sind, dann könnte evt. das Training mit Wattmesser nach Theorie XYZ einen neuen Trainingsreiz bringen.
Bis dahin bringt jedoch jedes ernsthafte Training (incl. dafür abgestimmte Ernährung) eine Verbesserung.

Trillerpfeife 02.11.2016 00:14

@ locker Baumeln,

danke für die ausführliche Antwort.

Wir schreiben etwas aneinander vorbei. All die Punkte die du aufführst haben nichts mit der Sinnhaftigkeit eines Wattmesser zu tun.

Es geht mit und ohne.

Als Beispiel: natürlich beeinflusst es deine Zeit wenn du in Roth die Strecke kennst und gut nach Obermässing abfahren kannst. Aber es sagt nichts aus ob du dich Leistungsmässig verbessert hast. Auch ein schlechter Abfahrer wird auf einer Abfahrt wenig Watt treten.


Aber ich will dir keines verkaufen.

Interessieren würde mich nur noch wie du entscheidest oder erkennst ob dein Training effizient ist.

Campeon 02.11.2016 01:21

Zitat:

Zitat von wodu (Beitrag 1269398)
.......und im Rennen ist es dann nicht so die "Überraschungstüte"

Ich liebe Überraschungen, vor allem bei Wettkämpfen.

Campeon 02.11.2016 01:27

Zitat:

Zitat von locker baumeln (Beitrag 1269516)
1. Wozu also einen Wattmesser, wenn das Training doch so schon optimal anschlägt.

2. Für mich sind immer noch die erzielten WK-Ergebnisse und nicht irgendwelche Trainingsresultate entscheidend.

Zu 1. Das werden wir "alten Säcke" wohl in diesem Leben nicht mehr verstehen.;)

Zu 2. Und das verstehen die Befürworter eines Powermeters nicht.:Cheese:

Trimichi 02.11.2016 07:23

Den einzige Vorzug eines Wattmessers ist mE, dass man im Wettkampf aber nur auf der Langdistanz am Anfang nicht überzieht, wenn man eine Obergrenze in W einprogrammiert hat kontrolliert fährt. Wobei dieser Wert auch wieder relativ ist, da abhängig von der subjektiven Kalibrierung.

Langsam losfahren auf der LD als auch über die Berge rollen kann man lernen.

sabine-g 02.11.2016 08:36

Zitat:

Zitat von locker baumeln (Beitrag 1269516)
Roth Bike Overall

2011__ 04:59__ 195.
2012__ 04:58 __80.
2013__ 04:54__ 114.
2014__ 04:52__ 64.
2015__ 04:47__ 41.
2016__ 04:45__ 49.

Vielleicht hättest du anständige Ergebnisse erzielt wenn du dein Training und dein Setup mit einem Powermeter kontrolliert hättest.
Sorry aber deine Roth Radsplits sind mittlerweile hinlänglich bekannt.

es ist müßig darüber zu diskutieren ob man einen Powermeter braucht oder nicht.
Wirklich brauchen wird das Gerät wohl niemand.
Die Nützlichkeit is aber unbestritten.
Wer dagegen wettert hat keine Ahnung oder einen Powermeter noch nie wirklich artgerecht eingesetzt.

keko# 02.11.2016 08:37

Zitat:

Zitat von locker baumeln (Beitrag 1269516)

Das Training nach Wattmesser beruht auf eine Theorie, die u.a. in den vorher zitierten Büchern beschrieben ist.
Wenn man sein Radtraining optimal ausgereizt hat und folgend keine Verbesserungen mehr erzielbar sind, dann könnte evt. das Training mit Wattmesser nach Theorie XYZ einen neuen Trainingsreiz bringen.
Bis dahin bringt jedoch jedes ernsthafte Training (incl. dafür abgestimmte Ernährung) eine Verbesserung.

Wie sagte kürzlich ein alter Bekannter von mir und sehr, sehr schneller Triathlet: Früher haben wir die Sattelstütze umgedreht und den Rest in Körpertuning investiert. Heute ist es umgekehrt und die Leute legen Wert auf Materialtuning, weil das bequemer ist. :Cheese:

Triasven 02.11.2016 08:53

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1269534)
Wie sagte kürzlich ein alter Bekannter von mir und sehr, sehr schneller Triathlet: Früher haben wir die Sattelstütze umgedreht und den Rest in Körpertuning investiert. Heute ist es umgekehrt und die Leute legen Wert auf Materialtuning, weil das bequemer ist. :Cheese:

Früher, in meine Beginnerjahren, hab ich euphorisch alles Neue und Innovative in mich aufgezogen, wie ein Kind mich über jedes Gimmick gefreut und hätte mir bestimmt einen Wattmesser gekauft.

Heut seh ich darin keinen Nutzen mehr, heut bin ich ein verbitterter alter Mann.

keko# 02.11.2016 09:05

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1269536)
Früher, in meine Beginnerjahren, hab ich euphorisch alles Neue und Innovative in mich aufgezogen, wie ein Kind mich über jedes Gimmick gefreut und hätte mir bestimmt einen Wattmesser gekauft.

Heut seh ich darin keinen Nutzen mehr, heut bin ich ein verbitterter alter Mann.

Die Frage ist, von was wir reden und über wen wir reden.
Geht es um das Ausprobieren neuer Dinge. Um die Beschäftigung mit technischen Geräten, Daten etc. Oder weil man einfach Spaß daran hat? Dann ja, 100% Wattmesser u.a. Ohne wenn und aber!
Geht es um pure Leistungssteigerung? Dann würde ich genauer hinschauen. Hier im Forum ist man ja LD-lastig. Habe ich also einen 6h Radfahrer, würde ich erst mal vom Groben ins Feine gehen. Vermutlich hilft da ein TL mit schnellen Athleten viel mehr.
Bin ich bereits ein schneller Athlet, würde ich ins Detail gehen und wohl auch einen Wattmesser nutzen.

Campeon 02.11.2016 09:07

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1269528)
Den einzige Vorzug eines Wattmessers ist mE, dass man im Wettkampf aber nur auf der Langdistanz am Anfang nicht überzieht, wenn man eine Obergrenze in W einprogrammiert hat kontrolliert fährt. Wobei dieser Wert auch wieder relativ ist, da abhängig von der subjektiven Kalibrierung.

Langsam losfahren auf der LD als auch über die Berge rollen kann man lernen.

+1!:Blumen:

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1269534)
Wie sagte kürzlich ein alter Bekannter von mir und sehr, sehr schneller Triathlet: Früher haben wir die Sattelstütze umgedreht und den Rest in Körpertuning investiert. Heute ist es umgekehrt und die Leute legen Wert auf Materialtuning, weil das bequemer ist. :Cheese:

Auch das kann ich nur bestätigen!:Blumen:

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1269536)
Heut seh ich darin keinen Nutzen mehr, heut bin ich ein verbitterter alter Mann.

Mir fehlt hier ein Smilie!;)

sabine-g 02.11.2016 09:13

Meinen schnellsten radsplit auf der Langdistanz bin ich bei meiner ersten LD gefahren.(4:51h)
Das entspricht in etwa 4:40h wenn ich die Zeit abziehe, die durch besseres Material heute möglich wäre ( reifen, Schläuche, Aero Räder, Helme,Trikot.", etc.)
Damals waren nicht viele schneller in den Wettkämpfen, heute ist das nichts besonderes mehr.
Durch den Einsatz des powermeter konnte ich aerodynamisch optimieren was im Bereich der Möglichkeiten ist, sowie die Grenzen in alle Richtungen ausloten.
Das Ergebnis waren Bestzeiten auf allen Distanzen.
Nie zuvor konnte ich effektiver trainieren.
Ein powermeter kostet ( wenn man den gebrauchtmarkt berücksichtigt) teils weniger als 300€ ( habe ich für einen P2M erzielt).
Das ist nichts was die Kasse sprengt.

keko# 02.11.2016 09:22

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1269545)
Meinen schnellsten radsplit auf der Langdistanz bin ich bei meiner ersten LD gefahren.(4:51h)
Das entspricht in etwa 4:40h wenn ich die Zeit abziehe, die durch besseres Material heute möglich wäre ( reifen, Schläuche, Aero Räder, Helme,Trikot.", etc.)
Damals waren nicht viele schneller in den Wettkämpfen, heute ist das nichts besonderes mehr.
Durch den Einsatz des powermeter konnte ich aerodynamisch optimieren was im Bereich der Möglichkeiten ist, sowie die Grenzen in alle Richtungen ausloten.
Das Ergebnis waren Bestzeiten auf allen Distanzen.
Nie zuvor konnte ich effektiver trainieren.
Ein powermeter kostet ( wenn man den gebrauchtmarkt berücksichtigt) teils weniger als 300€ ( habe ich für einen P2M erzielt).
Das ist nichts was die Kasse sprengt.

In dem Bereich finde ich das vollkommen ok. Da geht man schon ins Detail.

(Aber wie gesagt: von mir aus kann die ganze Welt einen Wattmesser haben, das belastet mich nicht wirklich ;) )

deirflu 02.11.2016 09:31

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1269534)
...Früher haben wir die Sattelstütze umgedreht und den Rest in Körpertuning investiert...

Schon irgendwie eine komische Aussage?!


Zum Thema sag ich nur das ein PM die sinnvollste/beste Anschaffung der letzten Jahre war.

Klar kann man auch ohne schnell fahren und trainieren aber mit ist es halte einfacher und effizienter. Vor allem die Trainingssteuerung wird deutlich erleichtert, vorausgesetzt man beschäftigt sich etwas mit dem ganzen.

Negativ war für mich nur das man evt etwas den Spaß beim Radfahren vergisst und sich etwas zu sehr geiseln lässt. Ich zeichne daher oft die Daten nur auf und lasse sie mir nicht direkt anzeigen oder fahre so wie jetzt gleich ganz ohne Tacho einfach nur zum Spaß.


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