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Für den Anfang ist das ja erstmal genug Sport ... :Huhu: |
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Was wäre wenn? Würde ich dopen um meinen Traum(der für mich keiner ist) die Hawaiiquali zu schaffen, oder mal ne KD zu gewinnen, würde ich da manipulieren? Ich weiß nicht, ob ich da evtl doch mal schwach werden könnte?! Ich kann da den ein oder anderen Profi schon irgendwie verstehen, wenn du ständig nur hinterherfährst, nix holst, da wird man schwach, definitiv. Es geht ja auch um das Geldverdienen! Aber nicht das hier jemand denkt, ich finde das gut, verstehe es, oder toleriere es. Aber der Mensch ansich ist schwach im Geiste!!! Und Doping ist SCHEISSE!!! |
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Im Sport ist Doping verboten. Und zum Sport gehört, wie flow schon ausgeführt hat, das Einhalten der jeweiligen Regeln. So einfach ist das. |
at Hafu:
Ich trainiere selbst neben einem Vollzeitjob als Rechtsanwalt für die Hawaii Qualifikation. Für mich kommt Doping nicht in Frage und man sollte alles tun, um den Sport so gut wie möglich dopingfrei zu halten was denn sonst. Ich habe das nirgendwo befürwortet und halte es für eine Perversion des Sports (lächerlich, dass ich das betonen muss, nur weil ich mich kritisch zur hier vorherrschenden selbstgerechten Standardmeinung äußere). Ich lehne aber die hier vorherrschende Verteufelung der dopenden Sportler ab und glaube nicht, dass man Jan Ullrich und einen Volkslaufsieger aus Hintertupfing mit den gleichen moralischen Maßstäben messen kann. Wenn dein ganzes sportliches Umfeld - und das war bei Telekom wie bei US Postal so - Doping befürwortet, du davon ausgehen kannst, dass alle anderen es auch tun, und du Ziele hast wie einen Sieg bei der TdF kann ich mir - ehrlich gesagt - mittlerweile vorstellen, dass einem die Grenzen verschwimmen. Oder denkt ihr wirklich, dass alle diese zig Radprofis, die sie in den letzten Jahren erwischt haben, von Grund auf schlechte Menschen und Betrüger sind? Ist es eine zufällige Ansammlung an krimineller Energie wenn alle Fahrer von Team Telekom EPO genommen haben? Oder ist es nicht doch eher das System Spitzensport an sich, dass einen zum Doper macht. Echter Spitzensport und ambitionierter Leistungssport sind zwei völlig verschiedene Schuhe. Literatur darüber gibt es mittlerweile zur Genüge (Jacksche, Matschiner, Conte). Und ist es nicht eher Kleine Zeitung Niveau, da als Triathlon-Szene Postingkaiser den Moralapostel zu spielen? Ich würde meinen Sohn übrigens niemals aktiv motivieren, Profiradsportler zu werden, weil ich mir wegen genau diesen Dingen Sorgen machen würde. Und ja: die TdF ist für mich eine Show. So wie Usain Bolt, der Ironman Hawaii, Wimbledon und das Fußball EM Finale. Was soll es denn sonst sein? Was ist es denn für dich? Zu den dopenden Age Groupern - ganz ehrlich: wenn sich jemand in meiner Leistungsklasse (wie gesagt in Frankfurt hoffentlich eine Chance auf einen Qualiplatz) ernsthaft EPO oder so einen Scheiss reinzieht, hat der sie doch einfach nicht mehr alle. Deswegen werde ich aber nicht vorbeugend alle Mitkonkurrenten verdächtigen sondern werde den Qualiplatz einfach trotzdem schaffen, notfalls beim nächsten Mal. |
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Sportliche Fairness ist sportliche Fairness ! Wettkampfregeln sind Wettkampfregeln. Wenn's um was geht, soll man plötzlich BETRÜGEN dürfen ? Die Verlockung ist dann ja schließlich ZU HART zu ertragen ? Der ehrliche Sieger aus "Hintertupfing" ist der größere Sportler als der Doper im Rampenlicht ! Ihm sollte die Ehre und Aufmerksamkeit zuteil werden ! Damit dir meine Worte nicht zu hart erscheinen : Ich spreche hier von z.B. Jan Ullrich als Sportler ! Bzgl. Jan Ullrich o.a. als Mensch sieht die Sache anders aus ... da haben wir sicherlich alle unsere Schwächen und Verfehlungen. Nur erhebst du an anderer Stelle solche verfehlenden Schwächlinge "zum Gott" ... nunja, und da möchte ich dann doch Einspruch erheben ... :Huhu: |
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bei der Mehrzahl der Menschen ist es aber --normal-! und im Sport verboten? so lange man nicht annähernd erkennen kann das es wirklich rigoros verfolgt wird nicht von den Sportlern verurteilt nicht von Funktionären nicht von der Politik und Gesetzgebern auch nur ansatzweise geahndet so lange ist der Superspitzensport Show wie DSDS und das Antidopinggeschwafel so glaubwürdig wie die Ausreden vom Wulff |
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Für mich ist Profisport reine Show, ein Zirkus. Entertainment für die Masse. Schonmal die Tourkarawane live gesehen? Oder mal im Stadion gewesen? Allianzarena, Championsleague? Alles klar. Ich gehe auch davon aus, dass alle die in Hawaii schonmal auf dem Treppchen standen, gedopt haben. Aber letzendlich ist mir das egal. Die Show ist gut. Zu 2) So läuft das nicht. Letztendlich kümmern sich Vereine, Trainer, Betreuer darum. Wenn du Glück hast, wirst Du als Elternteil darüber informiert. Die Regel ist das nicht. Da hast Du nichts zu entscheiden. Ok, ich weiß nicht wie das im Triathon oder im Radsport läuft, aber von einem Schwimmverein weiß ich das von betroffenen Eltern aus erster Hand! Zu 3) Auch das wäre mir völlig egal. Ein Amateur, der sich irgendeinen Kram reinpfeifft, tut mir irgendwo leid. Den betrachte ich auch nicht als meinen Gegner. Andere Liga, Idiotenliga. Vergebliche Qualiversuche wären definitiv kein Grund, selbst nachzuhelfen. Ich betreibe diesen Sport, um mich fit zu halten. Die Wettkämpfe sind im Wesentlichen Motivationspunkte fürs Training. Für mich ist daher zB ein Jahr, in dem ich verletzungsfrei regelmäßig trainiert habe, ein erfolgreiches Jahr, auch wenn ich nur eine KD gemacht habe. Du könntest dagegenhalten, das wäre aber nicht ambitioniert. Aber das stimmt nicht. Auch ich habe A+ Wettkämpfe, wo ich alles dran setze Vereinskollegen und vor allem Arbeitskollegen aus meiner AK zu schlagen, zB in Erding, aber vor allem in Karlsfeld. Ich werde dort auch auch regelmäßig geschlagen, teilweise sogar vernichtend, wie von Dir in Erding 2009. ;) Aber deswegen dopen? NEVER !! Und wenn mit all dem keine Quali rausspringt? So what? Dazu müsste ich ja estmal auf die LD wechseln. Gut, 2013 ists soweit. Da ich aber in Roth oder Podersdorf starten werde, wirds auch wieder schwierig mit der Quali. :Cheese: |
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Indem Du als Zuschauer Dich der Show des Unterhaltungswertes wegen erfreust, die der "echte" ( ich setze da die Anführungszeichen im Unterschied zu Dir. Was gibt Dir die Gewähr, dass Siege und Niederlagen nicht vorher abgesprochen sind, damit die am besten vermarktbare Person gewinnt?? Da gegen Regeln - Doping - verstossen wird, liegen andere Verstösse eigentlich nahe.) Spitzensport in Deinen Augen bietet, stützt Du das System. Mich interessieren solche Showveranstaltungen nicht die Bohne. Und beim Radsport offenbar eine Mehrzahl der Zuschauer und Sponsoren mittlerweile auch. Somit besteht durchaus ein Risiko, dass der "echte" (=dopende) Spitzensport längerfristig in der Nische "Wrestling" landen kann und ich gönne Dir und den "echten Spitzensportlern" die Unterhaltung ohne Missgunst oder gar Hass: Viel Spass allen Beteiligten. -qbz |
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Was so einen Schwimmverein angeht: als betroffenes Elternteil oder auch nur als jemand, der so etwas mitbekommt, würde ich sofort die Staatsanwaltschaft informieren. |
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Radgott haha jetzt reitet doch nicht so darauf herum. Ich habe halt noch meine Sporthelden wie Hermann Maier, Djokovic, Nadal, Dave Scott, auch Jan Ullrich mochte ich immer gern. So what. Bringt es wirklich was, keine TdF mehr anzusehen? Soll ich mir auch die Hawaii Übertragung nicht mehr anschauen (meinem sportlichen Traumziel), dh einen Sport betreiben, den ich im Spitzenbereich öffentlichkeitswirksam (hier im Forum laut kundgetan!) ablehne? Das ist doch auch gestört. |
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Es gibt wenig schöneres als an einem sonnigen Tag eine geile Radausfahrt mit Freunden in schöner Landschaft zu unternehmen. Was für mich, nicht nur im Wettkampf, dazugehört ist eine gewisse Fairness anderen gegenüber. Dazu gehört auch: Respect and follow the rules. Klar kommt es mal vor dass man kleinere Regelverstösse begeht (z.b. beim überholen die 10 Meter icht einhalten, oder speziell in Frankfurt in der ersten Runde kann man sich nicht immer den Gruppen entziehen). Wenn ich aber lese das bei den AG schon sehr viel gedopt wird, kann ich das für mich klar ablehnen. Es würde mir nichts geben, auf dem Weg andere zu besiegen. Es würde mir keine Freude bereiten. Ich leiste das was ich leisten kann und versuche im Rahmen meiner möglichen Gegebenheiten das beste zu geben. That´s it. |
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Wie gehabt ... "der Spitzenbereich" gehört für micht latent nicht zum Sport dazu, da höchstwahrscheinlich sehr UNsportlich durchsetzt ! TdF, Olympia etc. verfolge ich seit vielen Jahren nicht mehr. Hawaii sehe ich mir mit gemischten Gefühlen an (letztes Jahr wand ich mich stundenlang in Kopfschmerzen auf dem Sofa ... :Lachen2:), freue mich mehr, mich zu diesem Anlaß mit anderen, echten Sportlern treffen zu können. Manchmal keimt ein kleiner Hoffnungsschimmer auf, daß der ein oder andere vielleicht doch ein richtiger Sportler sein könnte ... Unbeschwert genießen kann ich es nicht ... zumindest nicht als Sport ... höchstens wenn ich es als reines Entertainement betrachte ... :Huhu: |
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hilfe, was kennt ihr für leute/vereine/trainer. ich kann für unseren verein nur sagen, das ein nachwuchssportler der vielleicht nur aus versehen oder nichtwissen heraus mal ein medikament von den eltern bekommt, was einen dopingwirkstoff enthält, der größte anzunehmende unfall, der supergau ist. dopingpropaganda oder gar verabreichung durch verantwortliche ist jenseits aller vorstellungen.
das wäre das ende des vereins, das aus aller hauptamtlich angestellten usw. nicht umsonst werden bei uns JEDES jahr am anfang der saison die sportler und auch die eltern für dieses thema sensibilisiert. ja nichts ohne absprache mit dem sportarzt einzunehmen. es geht so weit, das wir schon anchwuchssportlern eintrichtern, keine unverschlossenen privat angereichten getränke während oder nach den wettkämpfen anzunehmen. sowas sollte eigentlich erst bei profis eine rolle spielen, aber wir versuchen sie so früh wie möglich für dieses thema zu sensibilisieren. |
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Es gibt ein Sprichwort, das lautet "Der Fisch stinkt vom Kopf her". Man kann Doping nicht im privaten Umfeld ablehnen (für sich persönlich und für unmittelbare Konkurrenten) und im Spitzensport akzeptieren.! Wo will man dann die Grenze ziehen? Wenn es bei den A-Profis O.K. ist, dann muss man es doch auch den B-Profis (also denen, die in Hawaiii zwischen Rang 1o und 30 einlaufen) erlauben. Und direkt dahinter kommen ja schon die C-Profis, die sich i.d.R. mit den talentierten Age-Groupern vermischen...? Und beim Jugendsport wird der innere Widerspruch deiner Einstellung eben noch deutlicher. Dass für einen 15jährigen Doping ein absolutes Tabu darstellt, darüber lässt sich ja noch problemlos ein allgemeiner Konsens herstellen. Aber was soll er tun, wenn er mit 18 oder 19 den Sprung in den A-Kader schafft und bis dahin immer der beste seines Jahrgangs war. Soll er jetzt -sofern er weiter fair und sauber bleiben will mit Leistungssport aufören oder ist es nicht vielmehr unser aller Aufgabe, mitzuhelfen (als Sportler, Funktionäre, Trainer, Eltern), dass auch der Spitzensport so fair wie möglich abläuft? Diesem besagten Jugendlichen also nicht die Zukunft im Sport zu verbauen, indem wir einfach angesichts der Komplexität eines Problems resignieren und den Kopf in den Sand stecken? |
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was genau wollten wir wohl tun können? Nichts! Überhaupt Nichts! das ist zwar traurig aber nicht abänderbar und nachwievor wird jeder der die Fähigkeit für die Absolute Spitze hat, nicht zurückziehen wenn das Quentchen durch ein klein wenig Zuhilfe erreichbar ist es gibt keine Fairness das sieht man schon beim Jämmerlichen Volkslauf wo sich immer mal irgend ein Alter Vollidiot im Zielkanal mit den Ellebogen vordrängt auch wenn er dadurch 490. statt 491 von 493 wird |
Charakterskizze von Ullrich aus Sicht eines früheren Freundes auf Spon
bestätigt einiges, was hier auch schon geschrieben wurde |
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Ich habe auch keine wirklichen Probleme mit JU. Ein simpler Kerl, der nur Spielen (oder Radfahren) wollte und sich in einem linearen System mit klaren Regeln bewegt hat. 'Ich habe niemanden betrogen" ist für mich immer noch der schönste Satz zum Thema. Und er hat sich characterlich in den Jahren sicherlich nicht verbessert. Das gleiche Problem existiert im Top-Management. Da wird auch mit allen Tricks gearbeitet, sonst hält man sich dort oben nicht lange. Wie soll man da als verantwortungsbewusstes Elternteil reagieren, wenn man merkt, dass das Kind in diese Richtung überdurchschnittliches Potential hat? Wo ist noch was zu bewegen? Jugendprävention vielleicht, so ähnlich wie Aids-Beratung oder Drogenvorsorge... |
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dazu braucht es die notwendige Gesetzgebung, das notwendige Geld für Kontrollen und Ermittlung und auch den entsprechenden Willen und die Beitschaft, den Erfolg von Sportförderung nicht nur am Medaillenspiegel sondern viel mehr an der Sauberkeit des Spitzensportes zu messen. deutschland steckt ( über die Olympiastützpunkte, die Sportförderegruppen in BGS und Militär und über Verbandszuwendungen hunderte von Millionen Euro in die Sportförderung, aber nur zwei oder drei Millionen Euro ist uns der ganze Apparat der NADA wert, so dass diese sich nicht mal traut bei einem Dopingskandal wie in Erfurt mehr als zwei Verfahren gleichzeitig zu eröffnen, weil sie sonst personell überfordert ist. wir sind alle z.B.auch Wähler und Politiker kümmern sich um die Dinge, die Wählern wichtig sind |
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Aber wir sind ja in einem Triathlonforum . Mein ältester Sohn z.B. steckt nahezu seine gesamte Freizeit derzeit in Triathlonvereins- und Kaderaktivitäten. Und es tut seiner Entwicklung erkennbar gut. Seine schulische Leistungen sind besser geworden, er hat durch den Sport enorm an Selbstbewusstsein gewonnen und dass Rauchen, Alkohol oder Kiffen bei ihm je ein Thema werden könnte ( wie bei bereits einigen Schulkameraden) ist bei den aktuellen Rahmenbedingungen komplett undenkbar. Er hat also all die positiven Effekte, die der Sport im Idealfall bereithält. würdest du es jetzt hier verantwortungsvoll finden, ihn aus diesem System rauszunehmen, z.B. indem man Fahrdienste zu Kaderlehrgängen, Trainingslagerzuschüsse, Materialsupport usw. streicht? |
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Nur, wenn sich ein Kind extrem entwickelt und es ganz nach vorne schafft wird er auf kurz oder lang in einer Szene landen, in der vieles möglich und vor allem auch selbstverständlich ist. Die Dinge sind wie sie sind. Deswegen die elterliche Förderung zu relativieren, wäre sicherlich falsch. Aber nur weil wir hoffen, dass im Triathlon noch nicht alles verloren ist. Es gibt sicherlich ein zwei andere Sportarten, in denen verantwortungsvolle Eltern mittlerweile gefordert sind, aktiv zu verweigern. Meine Tochter hats gerade mit dem Alpin-Ski. Wenn ich sehe, wie die sich den Hang runterhauen bin ich eigentlich ganz froh, dass sie wohl nicht ganz nach vorne kommen wird....:Huhu: |
Ich denke, wir alle sind gegen Doping. Auch gegen das Doping bei Berufssportlern. Kontrovers wird es bei der moralischen Bewertung: War es eine Riesensauerei was Ullrich tat, da er die Weltöffentlichkeit betrog und belog? Oder war es innerhalb des Profiradsports gar kein Betrug, sondern eine Selbstverständlichkeit?
Je nach dem, welche Perspektive man einnimmt, wird man zu einem anderen Ergebnis kommen. Aus seiner Sicht und der seiner unmittelbaren Konkurrenten war er sicher kein Betrüger. Von außen gesehen war er es, denn er verstieß gegen das (offizielle) Reglement. Zu Ullrichs Charakter, der mittlerweile Gegenstand der Diskussion ist: Er wurde von seinen Berufskollegen sehr geschätzt, denn er war kollegial, bescheiden und ohne Allüren. Er war alles andere als ein Patron. Vielleicht war er ein Schaf, vielleicht zu naiv, das kann ich nicht beurteilen. Richtig gut war er immer dann, wenn er auf dem Rad saß. Darum ist er Radfahrer geworden und nicht Atomphysiker. Wir sollten von ihm nicht etwas erwarten, was er nicht kann, nämlich sich selbst, den Radsport, die Medien und das Berufssportlertum messerscharf zu analysieren, um mit treffenden Statements den ganzen Laden aufzumischen und ins gelobte Land zu führen. Das kann er nicht. Jan hat viele Fehler gemacht, auch deshalb, weil er Menschen vertraut hat, die ihm geschadet haben. Man denke nur an seine Anwälte. Trotzdem trägt er die Verantwortung dafür. Wir tragen aber auch Verantwortung an der Tragödie, ebenso wie die Medien. Denn wir haben Leistungen von ihm erwartet und eingefordert, die ohne Doping auf keine Weise zu erbringen waren. Ullrich ist naiv? Wir waren naiv! Denn wir waren blöd genug zu übersehen, dass Ullrichs Gegner allesamt in den Zaubertrank gefallen waren. Unser Unwissen und unsere Erwartungen an den Star gehören zu den Ursachen und Auslösern von Ullrichs Absturz. Grüße, Arne |
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Okay, ist OT und auch nur ausnahmsweise. :Blumen: |
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Man steht vor einem gewissen Dilemma. Wie will man "Sauberkeit des Spitzensports" messen ? Dummerweise zumindest teilweise genauso wie man dessen "Unsauberkeit" fördert. Nämlich durch möglichst wenige positive Tests, oder eben möglichst wenige, lapidare Kontrollen. Je härter und genauer kontrolliert wird, umso mehr positive Tests werden wohl auftreten, umso "unsauberer" wird der Sport dastehen, umso negativer wird der Erfolg des Kontrollsystems erscheinen. Blöde ... |
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Hier hast du nun sehr genau das beschrieben was wirklich Sache war/ist. Kompliment. Passt!:Huhu: |
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Danke, spricht mir aus der Seele |
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Doping war (ist?) im Radsport systemimmanent. Es gibt/gab im Profiradsport nur zwei Sorten Fahrer: erwischte und noch nicht erwischte. Meistens kann ich damit umgehen. Ich weiss wie knueppelhart der Sport ist und habe Respekt vor den Sportlern. In meinen Augen ist Radsport haerter als Triathlon weil er viel unbarmherziger ist. Doch dann packt mich wieder die Realitaet: 1. Ich kenne persoenlich Fahrer, die Profivertraege abgelehnt haben, weil sie nicht dopen wollten. Vielleicht erinnert sich jemand an Andreas Lebsanft. Riesentalent. Hatte einen unterschriftsreifen Vertrag aus Italien, stattdessen hat er aber das Rad an den Nagel gehaengt. 2. Es gibt Menschen die besser auf Doping ansprechen als andere. "Alle dopen, also ist es doch egal", ist falsch. Ich liebe Radsport und habe fuer mich noch keine Loesung im Umgang mit Profiradsport gefunden. Ullrich war nur einer von vielen, halt mit besserer Genetik als die Meisten. |
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nur wie lange ist Doping Thema? was wurde in der Zeit wirklich getan? es ist in den Jahrzehnten nix wirklich passiert es ließe sich wenn man wirklich wollte die die es könnten sind nicht interessiert |
Es ist in den Jahren wirklich viel passiert und das bekommen selbst Profis in den unteren Kategorien zu spüren.
Ich stimme dem Dude vollkommen zu, dass (erfolgreicher) Profi-Radsport und Doping nahezu untrennbar sind. Radsport ist m.M.n. um einiges härter als Triathlon und da kann ich es nachvollziehen, dass einige Leute zu spät merken, dass es nicht ohne Doping weitergeht...leider wird einem das dann auch ans Herz gelegt und viele widerstehen der Versuchung nicht. Harte Strafen empfinde ich persönlich als sehr abschreckend und somit auch als sehr wegweisend. Ich kenne zwar persönlich einen Fall in dem ein Fahrer zu Unrecht gesperrt wurde aber ich kenne auch das absolute Negativbeispiel bei meinem besten Freund der keinen Profivertrag mehr bekommen hat obwohl er große Profi-Radrennen gewonnen und tolle Ergebnisse erzielt hat. Und alles nur weil er sich offen gegen Doping und gesperrte Teamkollegen ausgesprochen hat. Da geht mir persönlich das Messer in der Tasche auf! |
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das einzige das ich merke das Radsport in Deutschland mittlerweile verpönt ist das irgend wo anders aktiv und intensiv stärker gegen Doping vorgegangen wird? also in der Öffentlichkeit kriegt man davon jedenfalls nix mit |
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das nennst du "es hat sich was getan"? und öffentlich ist dann doch noch was anderes als nen Thread in nem Tria Forum ;) |
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Verurteilung= es hat sich etwas getan Berichterstattung= man merkt dies auch in der Öffentlichkeit Auswirkung->dieser Thread Edit: In den letzten Tagen ist das Thema wohl mehr als nur durch die Medien gegangen...ich kenne kaum eine Zeitung in der dies nicht riesengroß erwähnt wurde |
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2. es wird sich auch weiterhin nix ändern hier schau mal http://www.n-tv.de/politik/Hundertta...le5472286.html Dagegen ist Ulle Hühnerkacke Edit: bist du wirklich so naiv zu glauben da würde was passieren? diese Threads gibts schon so lange es diese Sportforen gibt die kommen und gehen |
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Ein Freund von mir hat die Nachricht von dem Urteil bei FB gepostet. Er und auch die Anderen, die dazu etwas geschrieben haben, haben mit Radsport Null zu tun. Eine Meinung haben sie trotzdem:
Sie lachen sich schlapp über die ganze Aktion! DAS ist die Meinung der radsportfernen Öffentlichkeit. Der ganze Radladen ist ein Kasperletheater. |
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