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Strampeltier 18.12.2012 22:07

Zitat:

Zitat von loopzero (Beitrag 846826)
Warum stirbt jemand (der offensichtlich Dopingerfahrung hat) an den Folgen von EPO Mitte September??
Also am Ende der Saison??

Passt doch iw garnicht, oder?! Wenn das am Anfang gewesen wäre beim Aufbau Ok, aber nicht am Ende....


Haben Mountainbiker eine "Saison"? ;)

LidlRacer 18.12.2012 22:15

Meine persönliche MTB-Saison ist - wenn überhaupt - im Winter. Keine Ahnung, wie's da mit MTB-Rennen aussieht.

Aber interessanter finde ich diese Frage, die auch so ähnlich im (überwiegend) angenehm sachlichen Tour-Forums-Thread gestellt wurde:
Wieso stirbt man direkt nach einer EPO-Spritze? Das Blut verdickt sich ja wohl nicht sofort!? Was kann da sonst noch schiefgehen?

Corki 18.12.2012 22:20

Zitat:

Zitat von niksfiadi (Beitrag 846706)
Die Hauptentwicklungsphase des Gewissens und der Moral,.....
dass die Rolle des sauberen Spitzensportlers überschätzt und die Rolle der Sozialisierung im Elternhaus/Kita/Kiga und auch im Sportverein! unterschätzt wird.

Ein Kind, dessen Werte in dieser Phase falsch gepolt werden, wird später immer zu bescheißen versuchen, egal ob im Sport, im Beruf oder in der Ehe ;)

Nik

Das sehe ich ähnlich.

Wäre vielleicht ein Profiling besser als ein Blutpass?
Man muss sich mal die Biographien von erwischten Dopern anschauen. Da gibts schon auffällige Parallelen.

qbz 18.12.2012 22:23

Es gab entsprechend den Infos aus den Zeitungen keine Obduktion, da die Badezimmertür von innen verschlossen war und die Polizei vor Ort ein Fremdverschulden ausschloss.
Demnach wird man keine Antwort darauf finden, wie bei anderen Drogentoten auch, ob es Versehen oder Absicht war.

-qbz

qbz 18.12.2012 22:33

Zitat:

Zitat von Corki (Beitrag 846832)
Das sehe ich ähnlich.

Wäre vielleicht ein Profiling besser als ein Blutpass?
Man muss sich mal die Biographien von erwischten Dopern anschauen. Da gibts schon auffällige Parallelen.

Nein!
Man sollte nur Taten ""richten". Ausserdem wären solche Prognosen äusserst unzuverlässig (sage ich als Psychologe ;-) ) . Im nachhinein entsteht halt oft ein durch die Brille der aktuelle Tat/en verfärbte Biografie

-qbz

Corki 18.12.2012 22:52

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 846830)
Wieso stirbt man direkt nach einer EPO-Spritze? Das Blut verdickt sich ja wohl nicht sofort!? Was kann da sonst noch schiefgehen?

Spätfolgen? Vernarbtes Gewebe? Keine Ahnung.

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 846833)
Demnach wird man keine Antwort darauf finden, wie bei anderen Drogentoten auch, ob es Versehen oder Absicht war.

-qbz

Ist ja oft von beidem etwas.


Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 846842)
Nein!
Man sollte nur Taten ""richten". Ausserdem wären solche Prognosen äusserst unzuverlässig (sage ich als Psychologe ;-) ) . Im nachhinein entsteht halt oft ein durch die Brille der aktuelle Tat/en verfärbte Biografie

-qbz

Ok. Nur nach der Tat ist es meist zu spät...
Aber Danke für die fachmännische und ehrlich-direkte Antwort.
Man kann eben doch keinem (so ganz) in den Kopf gucken.

Dennoch:
In machen Brufsgruppen ist aber ein psychologischer Test durchaus üblich und oft auch karriereentscheidend. (Topmanagement, Sondereinheiten Polizei/Armee, Luftfahrt...).
Warum nicht auch bei Sportprofis? Es sitzen bestimmt Leute auf der Bank weil sie zu "weich" sind und keine (Tor) Entscheidungen treffen können/wollen.
Sollte andersrum doch auch gehen?

Unzuverlässig? So wie der Blutpass? Verlust hat man immer.

LidlRacer 18.12.2012 23:35

Zitat:

Zitat von Corki (Beitrag 846832)
Wäre vielleicht ein Profiling besser als ein Blutpass?
Man muss sich mal die Biographien von erwischten Dopern anschauen. Da gibts schon auffällige Parallelen.

Das schien mir ein Scherz zu sein.
Nach dem weiteren Posting bin ich nicht mehr so sicher ... :confused:

Corki 18.12.2012 23:45

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 846874)
Das schien mir ein Scherz zu sein.
Nach dem weiteren Posting bin ich nicht mehr so sicher ... :confused:

Doping ist kein Scherz.
OnTopic:
Ein 44-jähriger der tot in seinem Badezimmer liegt weil er schneller Rad fahren wollte als andere ist kein Scherz.

tomerswayler 18.12.2012 23:46

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 846830)
Wieso stirbt man direkt nach einer EPO-Spritze? Das Blut verdickt sich ja wohl nicht sofort!? Was kann da sonst noch schiefgehen?

Vielleicht wars nicht die erste Spritze, die zu seinem Tod geführt hat, sondern die x-te innerhalb von z Tagen??

qbz 18.12.2012 23:50

Zitat:

Zitat von Corki (Beitrag 846855)
Dennoch:
In machen Brufsgruppen ist aber ein psychologischer Test durchaus üblich und oft auch karriereentscheidend. (Topmanagement, Sondereinheiten Polizei/Armee, Luftfahrt...).
Warum nicht auch bei Sportprofis? Es sitzen bestimmt Leute auf der Bank weil sie zu "weich" sind und keine (Tor) Entscheidungen treffen können/wollen.
Sollte andersrum doch auch gehen?

Unzuverlässig? So wie der Blutpass? Verlust hat man immer.

Wie zuverlässig der Blutpass verbotene Manipulationen aufedeckt, vermag ich nicht zu beurteilen.

Mithilfe von Eignungstests, welche Teile der Berufsanforderungen in Testform abbilden, erhält man halt spezifische für den Beruf relevante Infos über die Fähigkeiten der Bewerber und kann dadurch treffsicherer auswählen und schafft auch für alle gleiche Bedingungen (im Vergleich zur Auswahl nur über Zeugnisse und Gespräch).

Wie gut ein Spieler später menschlich in eine Manschaft passt (oder in ein Berufsteam), dazu gibt es keine validen Psycho-Tests, am besten sind hier viel Erfahrung, gute Menschenkenntnis und Intuition der Auswähler.

-qbz

LidlRacer 19.12.2012 00:00

Zitat:

Zitat von Corki (Beitrag 846832)
Man muss sich mal die Biographien von erwischten Dopern anschauen. Da gibts schon auffällige Parallelen.

Ich halte es zwar für Unfug, aus Biographie und / oder Psychotest auch nur halbwegs zuverlässig auf die Neigung zum Doping schließen zu wollen.

Aber der Punkt interessiert mich jetzt doch:
Welche Parallelen gibt es, und wer sind die Beispiele dafür?

Einziges Beispiel, das mir gerade präsent ist, wäre Armstrong.
Hatten etwa annähernd alle Radprofis eine schwere Kindheit mit gewalttätigem Stiefvater?

Corki 19.12.2012 00:22

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 846894)
Wie zuverlässig der Blutpass verbotene Manipulationen aufedeckt, vermag ich nicht zu beurteilen.

Mithilfe von Eignungstests, welche Teile der Berufsanforderungen in Testform abbilden, erhält man halt spezifische für den Beruf relevante Infos über die Fähigkeiten der Bewerber und kann dadurch treffsicherer auswählen und schafft auch für alle gleiche Bedingungen (im Vergleich zur Auswahl nur über Zeugnisse und Gespräch).

Wie gut ein Spieler später menschlich in eine Manschaft passt (oder in ein Berufsteam), dazu gibt es keine validen Psycho-Tests, am besten sind hier viel Erfahrung, gute Menschenkenntnis und Intuition der Auswähler.

-qbz

Armstrong zum Beispiel hatte einen Blutpass...

Ich stelle mir das sicher auch zu einfach vor.
Nicht jedes Scheidungskind mit drei Schwestern aus der Mittelschicht bei dessen Stiefvater die Hand locker sitzt und das beim Völkerball nicht gerne verliert (wer verliert schon gerne?) wird zum Betrüger...

Aber es ergeben sich doch selbst für den Laien in Biographien einige Auffälligkeiten im familiären Umfeld von Topsportlern.
Aber was ist schon normal?
Unnormal jedenfalls ist ein 44 jähriger Hobbyradler, der unbedingt schneller Rad fahren will als andere 44 jährige.
Da hätte psychologische Hilfe Sinn gemacht?

3-rad 19.12.2012 00:26

Je länger ich drüber nachdenke, desto dämlicher finde ich die Leute, die sich so was reinpfeifen.
Ich hab da auch null Mitleid, wenn sie dann tot im Badezimmer liegen, weil sie schneller sein wollen als Holger Meier (frei nach Peter Greif's CD).
Mein Gott, wie blöd muss man sein?

niksfiadi 19.12.2012 06:19

@Corki: Mir gings bei meinem Posting genau um diesen Gedankenansatz.

Ich denke aber nicht, dass man alleine durch die Biografie und das psychosoziale Setting herausfindet, ob jemand dopt, oder nicht.

Aber ich denke schon, dass es Charaktermerkmale gibt, die darauf hinweisen können, wie sensibel jemand für Doping ist oder nicht.

Ich bin mir sicher, dass die Psychologie nach eingehender Analyse durch ein "Profiling" sagen kann, wie ein Athlet zu Doping steht. Denkt an Hütthaler.

Dort wo eine gewisse Disposition erkennbar ist, bündelt man dann eben die Dopingtests. Aber das muss doch sicherlich schon mal von den NADAs angedacht worden sein. Würde mich wundern, weil dort sollte ja ein Interesse bestehen, dass der Aufwand den höchstmöglichen Nutzen bringt.

Bei den AGlern könnte ich mir zB einen netten Fragebogen bei der Anmeldung zum GF (oder sonst einem Bewerb) vorstellen: "Bevor die Anmeldung fertig ist, noch ein paar allgemeine Fragen."

Das Ergebnis wird vom System analysiert und gibt einen einfachen Index aus, wie hoch für den Athleten die Motivation sein könnte zu dopen. Dieser Index dient Ulli als Grundlage für weitere Dopingtests.

Man kann über solche Fragebögen alles mögliche herausfinden:
- Rolle des Sports für den Athleten (Sucht?)
- vom Athleten selbst erwartete Leistung (-steigerung!)
- Professionalität des Trainings, Trainingsumfeld
- Biografisch Relevantes
- Charaktermerkmale wie Ehrgeiz oder die Bereitschaft für den Erfolg seine Seele dem Teufel zu verkaufen
- ... (tbc)

Nik

schoppenhauer 19.12.2012 06:35

Zitat:

Zitat von niksfiadi (Beitrag 846920)

Ich denke aber nicht, dass man alleine durch die Biografie und das psychosoziale Setting herausfindet, ob jemand dopt, oder nicht.

Er war ein einsamer Mensch, der außer seinem Rad nix hatte im leben. Sein umfeld bestand ausschliesslich aus menschen, die das selbe schicksal erleiden.

Erinnert mich an Drogentote, die auf dem Bahnhofsklo gefunden werden.

Hunki 19.12.2012 08:44

Zitat:

Zitat von Corki (Beitrag 846907)
Unnormal jedenfalls ist ein 44 jähriger Hobbyradler, der unbedingt schneller Rad fahren will als andere 44 jährige.
Da hätte psychologische Hilfe Sinn gemacht?

Ohne jetzt auf diesen speziellen Dopingfall eingehen zu wollen... weshalb ist es denn nicht normal, wenn ein Hobbysportler den Ehrgeiz hat schneller zu sein als jemand anderes? Es gibt auch genügend Leute, die sich nicht nur über den Sport definieren, aber trotzdem genügend Ehrgeiz an den Tag legen.

Hunki

Cruiser 19.12.2012 08:46

Mal kurz zurück zu "Was kann denn getan werden".:Lachen2:

Ich teile und befürworte Dudes Abschreckungsstrategie durch (möglichst viele) (Agegrouper)tests.

Frage: Was kostet so ein Test pro Nase?

Nur um mal die Summe besser einordnen zu können.

langsamläufer 19.12.2012 08:52

Unnormal jedenfalls ist ein 44 jähriger Hobbyradler, der unbedingt schneller Rad fahren will als andere 44 jährige.
Da hätte psychologische Hilfe Sinn gemacht?[/quote]


Das finde ich, ist genau der Punkt. Was muss das für ein "armseliges" Leben sein, wenn sich im Leben eines 44 jährigen alles nur um den Sport im Bereich Hobbysport dreht ?.

Gestern hatten wir Weihnachtsfeier im Verein. Man kennt die Leute ja in der Zwischenzeit, die von morgens bis abends einem nur erzählen, mit welchen Herzfrequenz sie wo herumgefahren sind. Diese Jungs sehe ich plötzlich in einem ganz anderen Licht....

DirectX 19.12.2012 08:56

Zitat:

Zitat von Hunki (Beitrag 846933)
weshalb ist es denn nicht normal, wenn ein Hobbysportler den Ehrgeiz hat schneller zu sein als jemand anderes? Es gibt auch genügend Leute, die sich nicht nur über den Sport definieren, aber trotzdem genügend Ehrgeiz an den Tag legen.

Hunki

Ob es normal ist oder nicht kann ich nicht beurteilen. Was ist schon normal? Aber es ist in jedem Fall nicht besonders schlau, sich dafür seine Gesundheit oder sein Leben zu ruinieren. Da sollte man mit 44 vielleicht weiter sein.

3-rad 19.12.2012 09:03

Zitat:

Zitat von langsamläufer (Beitrag 846936)
die nur erzählen, mit welchen Herzfrequenz sie wo herumgefahren sind.

wenigstens haben sie noch eine

Cruiser 19.12.2012 09:08

Zitat:

Zitat von Hunki (Beitrag 846933)
Ohne jetzt auf diesen speziellen Dopingfall eingehen zu wollen... weshalb ist es denn nicht normal, wenn ein Hobbysportler den Ehrgeiz hat schneller zu sein als jemand anderes? Es gibt auch genügend Leute, die sich nicht nur über den Sport definieren, aber trotzdem genügend Ehrgeiz an den Tag legen.

Hunki

Ich glaube, es ging ihm aber um den Dopingzusammenhang.

Ansonsten bin ich auch versenkt. Ich habe per se auch diesen Ehrgeiz, weiß mich aber einzuordnen und in meinen natürlichen Grenzen zu akzeptieren ;)

Wenn ich könnte (wie ich wollte), würde ich mal alle so richtig zersägen...:Huhu: :Blumen:

flaix 19.12.2012 10:09

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 846761)
Tun sie aber anscheinend trotzdem.
Netzbetreiber speichern Standort- und Verbindungsdaten

Und einen Todesfall würde ich nicht "Schnullizeugs" nennen.

da kannst Du aber auch lesen das es rechtswidrig ist. Es sollte nach Möglichkeit abgestellt werden und wenn nicht, dann kann es nicht als Beweismitel verwendet werden. Und das mit dem "Schnullizeugs" meine ich so. Nur weil ein Bekloppter nicht kapiert das Sport kein Job für ihn ist und sich wie ein dreckiger Fixer selber umlegt und hier im Forum ein heiliger Ernst bei der Verfolgung von Schummelei beim Hobby herrscht, heisst das noch lange nicht das TK Daten von uns Allen gespeichert werden müssen.

Sorry Lidl, tut mir leid, aber da kommen wir nie auf eine Rille. Ich kann das Thema einfach nicht so ernst nehmen wie Du.

Bin halt einer von denen die so denken wie der von mir hochungeschätzte Dude schreibt "just another dead Depp".

Wenn sich einer wegen so was Zeug reinpfeifft dann würde der auch andere Scheisse machen. Kleinkriminelle Veranlagung. Nicht unser Bier. Beeinflusst nullkommanichts uns selber beim Sport treiben.

ArminAtz 19.12.2012 10:11

Zitat:

Zitat von Cruiser (Beitrag 846934)
Frage: Was kostet so ein Test pro Nase?

Nur um mal die Summe besser einordnen zu können.

In Österreich kostet ein Test (Blut und Urin) € 1000 laut Auskunft von der NADA.

Mfg

3-rad 19.12.2012 10:12

Zitat:

Zitat von flaix (Beitrag 846975)
Ich kann das Thema einfach nicht so ernst nehmen wie Du.

Bin halt einer von denen die so denken wie der von mir hochungeschätzte Dude schreibt "just another dead Depp".

Thanks.


Zitat:

Zitat von flaix (Beitrag 846975)
Wenn sich einer wegen so was Zeug reinpfeifft dann würde der auch andere Scheisse machen. Kleinkriminelle Veranlagung.

So ist es.
Ich kenne da jemanden aus einem ex-Verein.
Der hat in Roth mal die komplette Radstrecke ausgelassen und stand mit 1:10h Schwimmen, irgendwas Rad und 3:30h laufen mit 9:10h in den Ergebnislisten.
Beim Frankfuter Marathon ist er s-Bahn gefahren und hatte 2:35h als Bestzeit stehen.
Ein paar Jahre später wurde er von der Polizei geschnappt wegen Bankraubes......

Matthias75 19.12.2012 10:25

Zitat:

Zitat von Corki (Beitrag 846832)
Man muss sich mal die Biographien von erwischten Dopern anschauen. Da gibts schon auffällige Parallelen.

Zitat:

Zitat von Corki (Beitrag 846907)
Aber es ergeben sich doch selbst für den Laien in Biographien einige Auffälligkeiten im familiären Umfeld von Topsportlern.

Und die wären? Hatten wirklich alle dopenden Radfahrer eine schwere Kindheit? :confused:

Zitat:

Zitat von niksfiadi (Beitrag 846920)
Aber ich denke schon, dass es Charaktermerkmale gibt, die darauf hinweisen können, wie sensibel jemand für Doping ist oder nicht.

Ich bin mir sicher, dass die Psychologie nach eingehender Analyse durch ein "Profiling" sagen kann, wie ein Athlet zu Doping steht. Denkt an Hütthaler.

Klappt doch schon in anderen Bereichen nicht, weil solche Aussagen extrem unzuverlässig sind. Wie oft liest du im Zusammenhang mit schweren Verbrechen den Satz: Er/Sie war bis jetzt vollkommen unauffällig!"?

Außer Unterstellung und ungerechtfertigten Vorverurteilungen wirst du damit nichts erreichen.

Zitat:

Zitat von niksfiadi (Beitrag 846920)
Bei den AGlern könnte ich mir zB einen netten Fragebogen bei der Anmeldung zum GF (oder sonst einem Bewerb) vorstellen: "Bevor die Anmeldung fertig ist, noch ein paar allgemeine Fragen."

Das Ergebnis wird vom System analysiert und gibt einen einfachen Index aus, wie hoch für den Athleten die Motivation sein könnte zu dopen. Dieser Index dient Ulli als Grundlage für weitere Dopingtests.

Man kann über solche Fragebögen alles mögliche herausfinden:
- Rolle des Sports für den Athleten (Sucht?)
- vom Athleten selbst erwartete Leistung (-steigerung!)
- Professionalität des Trainings, Trainingsumfeld
- Biografisch Relevantes
- Charaktermerkmale wie Ehrgeiz oder die Bereitschaft für den Erfolg seine Seele dem Teufel zu verkaufen
- ... (tbc)

Nik

Die psychologische Beurteilung ist doch schon bei persönlichen Gesprächen schwierig genug und sehr fehleranfällig, v.a. wenn man die Absicht hat, das Ergebnis zu manipulieren (Siehe z.B. vollkommen gegenteilige Beurteilungen von Straftätern).

Ein standardisierter Test ist doch noch ungenauer, und bietet noch mehr Möglichkeiten zur Manipulation, weil z.B.
a) der potentielle Doper nicht ehrlich antworten wird,
b) wer dopt, sich sicher auch die Mühe macht, die Antworten rauszufinden, die ihn aus der Schusslinie bringen.

Wenn, wird der Weg vermutlich nur über mehr Agegrouper-Test laufen, wobei ich befürchte, dassm an dann auch nur die erwischt, die so dämlich sind, am Wettkampftag noch was im Blut zu haben.

Ein erweiterter Testpool, in dem man z.B. eintreten muss, wenn man sich für Hawaii qualifizieren will, wird vermutlich zu aufwändig und nicht umsetzbar sein.

Matthias

Faul 19.12.2012 10:27

Zitat:

Zitat von langsamläufer (Beitrag 846936)
...


Das finde ich, ist genau der Punkt. Was muss das für ein "armseliges" Leben sein, wenn sich im Leben eines 44 jährigen alles nur um den Sport im Bereich Hobbysport dreht ?.

Gestern hatten wir Weihnachtsfeier im Verein. Man kennt die Leute ja in der Zwischenzeit, die von morgens bis abends einem nur erzählen, mit welchen Herzfrequenz sie wo herumgefahren sind. Diese Jungs sehe ich plötzlich in einem ganz anderen Licht....

Die Entscheidung zum Thema "armselig" liegt ja zum Glück bei jedem selbst. Auch hier im Forum scheint die Priorität des Sport auch oft höher zu sein als zugegeben (bzw. der gesellschaftlichen Erwartung angepaßt und vorgeben).

Vermutlich wird hier auch jeder jemanden kennen, dem der Sport so wichtig war, dass die Ehe in die Binsen gegangen ist.

qbz 19.12.2012 10:31

Zitat:

Zitat von Corki (Beitrag 846907)
Aber es ergeben sich doch selbst für den Laien in Biographien einige Auffälligkeiten im familiären Umfeld von Topsportlern.
Aber was ist schon normal?
Unnormal jedenfalls ist ein 44 jähriger Hobbyradler, der unbedingt schneller Rad fahren will als andere 44 jährige.
Da hätte psychologische Hilfe Sinn gemacht?

Man weiss z.B., dass Kinder, die geschlagen wurden und Gewalt erlitten, später eher zu Gewalt neigen (statistisch gesehen). Aber im Einzelfall lässt sich das halt nicht vorhersagen, sondern zeigt sich erst, wenn die negative Karriere (meistens im Jugendalter) schon begonnen hat. Und auch davon gibt es einige, welche den Wechsel dann noch schaffen.

Richtige und sehr gute Freunde wären wichtig! Eine Psychotherapie könnte auch helfen und wäre zu empfehlen, solange jemand eine eigene Motivation dazu mitbringt.
Es würden aber vermutlich manche Spitzensportler nach einer Psychotherapie keinen Hoch-Leistungsport mehr betreiben und Künstler ihre Kunst nicht mehr so wie vorher ;-) .

-qbz

captain hook 19.12.2012 11:45

Zitat:

Zitat von Faul (Beitrag 846986)
Die Entscheidung zum Thema "armselig" liegt ja zum Glück bei jedem selbst. Auch hier im Forum scheint die Priorität des Sport auch oft höher zu sein als zugegeben (bzw. der gesellschaftlichen Erwartung angepaßt und vorgeben).

Vermutlich wird hier auch jeder jemanden kennen, dem der Sport so wichtig war, dass die Ehe in die Binsen gegangen ist.

Schon der Umstand, dass hier vehemend Dopingtests im Freizeitsport gefordert werden zeigt doch, wie wichtig viele das Thema nehmen.

Verwandlung 19.12.2012 12:02

Zitat:

Zitat von niksfiadi (Beitrag 846706)
Die Hauptentwicklungsphase des Gewissens und der Moral, also von dem, was mich davon abhält etwas im gesellschaftlichen Wertekodex "unrechtes, verwerfliches oder unmoralisches" zu tun, ist nach Psychosozialem Entwicklungsmodell zwischen 4 und 6 Jahren.

Die Entwicklung der Werte funktioniert ausschließlich über Beziehungen, innerhalb derer ein Kind aufwächst. Medien beeinflussen die Kids erst nach dieser Phase (ich behaupte mal ab 10, nach der Latenzzeit in der Adoleszenz - Identitätsfindung), weswegen ich der Meinung bin, dass die Rolle des sauberen Spitzensportlers überschätzt und die Rolle der Sozialisierung im Elternhaus/Kita/Kiga und auch im Sportverein! unterschätzt wird.

Ein Kind, dessen Werte in dieser Phase falsch gepolt werden, wird später immer zu bescheißen versuchen, egal ob im Sport, im Beruf oder in der Ehe ;)

Nik

Sicher hast du zum Teil recht und es ist kein Zufall, dass bei den Großen (Ullrich, Armstrong, Landis) fast die gleiche Sozialisation stattgefunden hat. Zumindest soweit man es aus der Ferne beurteilen kann.

Auf der anderen Seite würde ich deine Schilderungen als bloße Theorie einschätzen. In der Praxis erlebe ich häufig paradoxe Verhaltensweisen und die Macht der Peergroup würde ich ebenfalls nicht unterschätzen.

Ich vermute, dass z.B. Jaksche in seiner Familie einen "gesunden Wertekodex" kennenlernen durfte. Auch bei einer großen Anzahl von "Überführten" sind ausgeprägte Schamgefühle festzustellen. Häufig sind es ja gerade die überzogenen Moralvorstellungen vor der eigenen Familie, die eine umfängliche Aufarbeitung nach einem gemachten "Fehler" so erschweren.
Dazu würde passen, dass gerade im Radsport immer wieder religiöse Andeutungen bei den Zieleinfahrten zu beobachten sind.

Um es kurz zu machen. Die Probleme des Radsports liegen nach meiner Ansicht in deren Geschichte. Man könnte auch deine These übertragen und sagen "Die Hauptentwicklungsphase des Gewissens und der Moral innerhalb der Radsportfamilie verlief nicht gerade optimal. (waren es die 40er;50er Jahre?) Hier ging es um blanke Existenz und koste es was es wolle die Armut zu überwinden. Der Zugang war nicht offen, die Strukturen haben und hatten inzestuöse Tendenzen. (Es wird eingeladen, nicht qualifiziert)
Bis heute ist die Akademiker Rate unter den Radprofis zu vernachlässigen.
Diese Strukturen sind mit der des Triathlons nicht zu vergleichen. Meist handelt es sich ja um gut ausgebildete, unabhängige Personen. Die Strukturen sind Transparent, der Mut Versäumnisse, Verfehlungen offen und kritisch anzusprechen vorbildhaft.
Das Problem des Triathlons ist eher die Tendenz zum Narzissmus und sicherlich kann das auch eine Triebfeder für Doping sein. Die Selbstverliebtheit hält sich nach meiner Erfahrung aber gerade bei den Spitzenleuten sehr in Grenzen. So führt die „Kränkung“ nicht der Beste zu sein (oder sich nicht für Hawaii qualifizieren zu können) auch nur bei den ausgeprägt Persönlichkeitsgestörten zum Griff in die Dopingkiste.
Und da wären wir wieder bei Mister 25 .
Alle Anderen sind zwar hoch motiviert, können aber Niederlagen mit einem Augenzwinkern verkraften und gehen am nächsten Tag mehr oder weniger frohgelaunt ihrer Arbeit oder ihrem heißgeliebten Hobby nach.

drullse 19.12.2012 12:07

Zitat:

Zitat von 3-rad (Beitrag 846980)
Ich kenne da jemanden aus einem ex-Verein.
Der hat in Roth mal die komplette Radstrecke ausgelassen und stand mit 1:10h Schwimmen, irgendwas Rad und 3:30h laufen mit 9:10h in den Ergebnislisten.
Beim Frankfuter Marathon ist er s-Bahn gefahren und hatte 2:35h als Bestzeit stehen.
Ein paar Jahre später wurde er von der Polizei geschnappt wegen Bankraubes......

Na wenn das mal nicht die Falschen lesen. Für meine Frage ob "Einmal Betrüger = immer Betrüger" wurde ich hier deftig abgewatscht...

drullse 19.12.2012 12:10

Zitat:

Zitat von Verwandlung (Beitrag 847053)
Bis heute ist die Akademiker Rate unter den Radprofis zu vernachlässigen.
Diese Strukturen sind mit der des Triathlons nicht zu vergleichen. Meist handelt es sich ja um gut ausgebildete, unabhängige Personen. Die Strukturen sind Transparent, der Mut Versäumnisse, Verfehlungen offen und kritisch anzusprechen vorbildhaft.

Redest Du jetzt von Profis oder von Agegroupern?

IMHO stimmt das so pauschal nicht, was Du da geschrieben hast.

Verwandlung 19.12.2012 12:23

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 847063)
Redest Du jetzt von Profis oder von Agegroupern?

IMHO stimmt das so pauschal nicht, was Du da geschrieben hast.

klar ist das pauschal, wie soll man in einem Forum jeden Einzelfall besprechen.
Ich spreche von Radprofis. Bei den Triathleten sehe ich fließende Übergänge. Wie gesagt, jeder kann eine Profi Lizenz lösen bzw sich in Frankfurt usw. mit den Besten messen. Im Radsport wird eingeladen.
Aber du kannst ja mal nachzählen wieviele ein Studium bzw. Abitur besitzen.
Mach das gleiche bei den Radprofis und du kannst mir den Vorwurf der Pauschalität um die Ohren hauen.

chris.fall 19.12.2012 12:26

Moin,

Zitat:

Zitat von Cruiser (Beitrag 846934)
Mal kurz zurück zu "Was kann denn getan werden"

IMHO nichts.

Dass Doping schwere Gersundheitsschäden bis hin zum Tod verursachen kann, ist schon lange bekannt. Nun ist auch dieser schlimmste Fall (wieder mal) eingetreten. Wenn das nicht als Abschreckung reicht, ist alles andere meiner Meinung nach Kinderkram.


Viele Grüße,

Christian

dude 19.12.2012 12:27

Zitat:

Zitat von ArminAtz (Beitrag 846977)
In Österreich kostet ein Test (Blut und Urin) € 1000 laut Auskunft von der NADA.

Das ist sehr pauschal.
In-competition (IC) oder Out Of Competition (OOC)?
Veranstalterpersonal- und Infrastrukturkosten mitgerechnet?
IC tests sind nur im Zusammenhang mit OOC sinnvoll. Sie zeigen eigentlich bloss oeffentlich, dass man es ernst meint. Eigentlich reichen OOC. Das Tuerklingeln um 21h muss fuer den Doper unangenehm werden.

dude 19.12.2012 12:32

Zitat:

Zitat von chris.fall (Beitrag 847078)
IMHO nichts.

Falsch, denn das Vorhandensein von Kontrollen hat Konsequenzen:

1. Es wird teilweise tatsaechlich nicht mehr gedopt.
2. Die Doper bleiben vom Wettkampf fern.
3. Es wird zu Mikrodosierungen gegriffen.
4. Das Tuerklingeln beim Suender um 21.00 wird unangenehm. Auch wenn es nur Mutti ist.

Lustige Story am Rande: ich bekam eine email von einem Teilnehmer aus dem hinteren Feld, der mir fuer die Kontrollen dankte und sicherheitshalber auf die Multivitamintabletten verzichtete.

Das gefaellt mir natuerlich besonders.

Megalodon 19.12.2012 12:35

Zitat:

Zitat von Verwandlung (Beitrag 847074)
Aber du kannst ja mal nachzählen wieviele ein Studium bzw. Abitur besitzen.

Wieso Zählen?

Zeit für eine Umfrage.

Wie erstellt man die hier ?

Zum Ankreuzen wäre dann:

- Mittelschule oder Hauptschule
- Abi
- Abi plus Studium
- Abi plus Studium plus Promotion (hier NICHT ankreuzen wenn Sie Guttenberg heißen :Lachanfall: )

Hafu 19.12.2012 12:42

Zitat:

Zitat von Verwandlung (Beitrag 847053)
Sicher hast du zum Teil recht und es ist kein Zufall, dass bei den Großen (Ullrich, Armstrong, Landis) fast die gleiche Sozialisation stattgefunden hat. Zumindest soweit man es aus der Ferne beurteilen kann.

Auf der anderen Seite würde ich deine Schilderungen als bloße Theorie einschätzen. In der Praxis erlebe ich häufig paradoxe Verhaltensweisen und die Macht der Peergroup würde ich ebenfalls nicht unterschätzen.

Ich vermute, dass z.B. Jaksche in seiner Familie einen "gesunden Wertekodex" kennenlernen durfte. Auch bei einer großen Anzahl von "Überführten" sind ausgeprägte Schamgefühle festzustellen. Häufig sind es ja gerade die überzogenen Moralvorstellungen vor der eigenen Familie, die eine umfängliche Aufarbeitung nach einem gemachten "Fehler" so erschweren.
Dazu würde passen, dass gerade im Radsport immer wieder religiöse Andeutungen bei den Zieleinfahrten zu beobachten sind.

Um es kurz zu machen. Die Probleme des Radsports liegen nach meiner Ansicht in deren Geschichte. Man könnte auch deine These übertragen und sagen "Die Hauptentwicklungsphase des Gewissens und der Moral innerhalb der Radsportfamilie verlief nicht gerade optimal. (waren es die 40er;50er Jahre?) Hier ging es um blanke Existenz und koste es was es wolle die Armut zu überwinden. Der Zugang war nicht offen, die Strukturen haben und hatten inzestuöse Tendenzen. (Es wird eingeladen, nicht qualifiziert)
Bis heute ist die Akademiker Rate unter den Radprofis zu vernachlässigen.
Diese Strukturen sind mit der des Triathlons nicht zu vergleichen. Meist handelt es sich ja um gut ausgebildete, unabhängige Personen. Die Strukturen sind Transparent, der Mut Versäumnisse, Verfehlungen offen und kritisch anzusprechen vorbildhaft.
Das Problem des Triathlons ist eher die Tendenz zum Narzissmus und sicherlich kann das auch eine Triebfeder für Doping sein. Die Selbstverliebtheit hält sich nach meiner Erfahrung aber gerade bei den Spitzenleuten sehr in Grenzen. So führt die „Kränkung“ nicht der Beste zu sein (oder sich nicht für Hawaii qualifizieren zu können) auch nur bei den ausgeprägt Persönlichkeitsgestörten zum Griff in die Dopingkiste.
Und da wären wir wieder bei Mister 25 .
Alle Anderen sind zwar hoch motiviert, können aber Niederlagen mit einem Augenzwinkern verkraften und gehen am nächsten Tag mehr oder weniger frohgelaunt ihrer Arbeit oder ihrem heißgeliebten Hobby nach.

Sehr schön zusammengefasst!:Blumen:
Natürlich lassen sich manche Thesen mit Einzelfällen wiederlegen, aber in der groben Linie sehe ich die Unterschiede zwischen Radsport und Triathlon auch so.

Jemand wie Holczer, der als Lehrer eine abgeschlossene Berufsausbildung und ein Studium hat, ist ja in der Profi-Radsportszene schon eine echte Ausnahme und zählt dort quasi schon als Intellektueller.;)

drullse 19.12.2012 12:43

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 847091)
Jemand wie Holczer, der als Lehrer eine abgeschlossene Berufsausbildung und ein Studium hat, ist ja in der Profi-Radsportszene schon eine echte Ausnahme und zählt dort quasi schon als Intellektueller.;)

Und was hat's genutzt?

Hafu 19.12.2012 12:57

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 847092)
Und was hat's genutzt?

Das war wertneutral gemeint. Ich wollte jetzt damit keine Wertung für oder gegen Holczer aussprechen. (ich fand ihn früher nicht unsympathisch, weil er doch wesentlich eloquenter ist, als der durchschnittliche Teamchef und auch oft so argumentierte, als ob ihm an grundsätzlichen Veränderungen gelegen sei, aber wenn man ihn allein an seinen Taten misst und der Anzahl an Dopingvorfällen in den von ihm geleiteten Teams, hat er sich doch mehr oder weniger nahtlos in die übrigen Teamchefs eingereiht.)

Grundsätzlich glaube ich aber, dass manche Radsportskandale schon früher aufgedeckt worden wären, wenn nicht nahezu jeder langjährige Radprofi nach seiner aktiven Laufbahn mangels beruflicher Alternativen auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen wäre, irgendwo eben wieder im Radsport als Teamchef, Radmechaniker usw. unterzukommen.

ArminAtz 19.12.2012 13:02

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 847079)
Das ist sehr pauschal.
In-competition (IC) oder Out Of Competition (OOC)?
Veranstalterpersonal- und Infrastrukturkosten mitgerechnet?
IC tests sind nur im Zusammenhang mit OOC sinnvoll. Sie zeigen eigentlich bloss oeffentlich, dass man es ernst meint. Eigentlich reichen OOC. Das Tuerklingeln um 21h muss fuer den Doper unangenehm werden.

Nicht nur pauschal, sonder falsch!

Hab nochmal nachgeschaut.

5 Kontrollen (IC) kosten € 3000,00 wobei die Analysekosten rund €2.500,00 ausmachen, der Rest entfällt auf die Personalkosten etc.

Diese Auskunft bekam ich von der NADA, nachdem ich dort bezüglich Kontrollkosten bzw. Machbarkeit bei einem örtlichen Triathlon angefragt habe.


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