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KevJames 08.12.2022 07:11

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1692931)
Ja, ich meinte doch, beides sind mir nicht genehme, wenn auch gerne verwendete gruppenbezogene Vorurteile.

Du hast meiner Wahrnehmung nach nicht ohne Grunde ein rassistisches Motiv bedient.

Zum Inhalt: Alles keine Überraschung, aber der militärische Arm mit Verbindungen zur Bundeswehr ist doch Besorgnis erregend. Auch wenn wir aus der Politikwissenschaft natürlich seit vielen Jahren Wissen, dass nahezu all unsere Sicherheitsbehörden Probleme mit dem Rechtsextremismus haben (die einen mehr die anderen weniger).
Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen unsere Demokratie mit aller Macht schützen und entsprechend hart vorgehen.

welfe 08.12.2022 07:43

Zitat:

Zitat von KevJames (Beitrag 1692951)
Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen unsere Demokratie mit aller Macht schützen und entsprechend hart vorgehen.

Verantwortlich sind wir alle. Wenn es keinen Nährboden für Reichsbürger gäbe, hätten wir keine. Eine Demokratie ohne Demokraten hatten wir schon mal.

twsued 08.12.2022 08:33

Zitat:

Zitat von KevJames (Beitrag 1692951)
Auch wenn wir aus der Politikwissenschaft natürlich seit vielen Jahren Wissen, dass nahezu all unsere Sicherheitsbehörden Probleme mit dem Rechtsextremismus haben (die einen mehr die anderen weniger).
.

Warum ist das so?

Bekommen diese Behörden einfach mehr mit und vieles wird nicht öffentlich gemacht?
Schöner Bericht gerade aus Bremen. Täglich 2 Messerangriffe, Täter hauptsächlich?

El Stupido 08.12.2022 08:41

Zitat:

Zitat von twsued (Beitrag 1692954)
Warum ist das so?

Bekommen diese Behörden einfach mehr mit und vieles wird nicht öffentlich gemacht?
Schöner Bericht gerade aus Bremen. Täglich 2 Messerangriffe, Täter hauptsächlich?

Ich verstehe deinen Beitrag nicht ganz. Worauf willst du hinaus?

Aktuell liest man in den social media aber regelmäßig von "Messerangriffen", direkt bezugnehmend auf die gestern erfolgten Festnahmen. Meist kommen diese - nennen wir es mal "Reflexe" - aus einem bestimmten Klientel.

Wo du gerade Messerangriffe ansprichst:

Zitat:

(...) Die meisten deutschen Tatverdächtigen bei Messerdelikten im Saarland heißen Michael, Daniel oder Andreas. Nur wenige deutsche Tatverdächtige haben zudem eine doppelte Staatsbürgerschaft. Das hat eine Antwort der Landesregierung auf eine kleine Anfrage der AfD ergeben. Die Aussagen dürften damit anders ausfallen, als es die Partei erwartet hat.(...)

keko# 08.12.2022 08:50

Zitat:

Zitat von El Stupido (Beitrag 1692955)
Ich verstehe deinen Beitrag nicht ganz. Worauf willst du hinaus?

Aktuell liest man in den social media aber regelmäßig von "Messerangriffen", direkt bezugnehmend auf die gestern erfolgten Festnahmen. Meist kommen diese - nennen wir es mal "Reflexe" - aus einem bestimmten Klientel.

Wo du gerade Messerangriffe ansprichst:

Natürlich versteht du das und weißt, worauf er hinaus will. Und mit deinem "besimmten Klientel" handelst auch du mal wieder sehr reflexartig, indem du mit der rechten Ecke winkst.

twsued 08.12.2022 08:51

Zitat:

Zitat von El Stupido (Beitrag 1692955)
Ich verstehe deinen Beitrag nicht ganz. Worauf willst du hinaus?

Aktuell liest man in den social media aber regelmäßig von "Messerangriffen", direkt bezugnehmend auf die gestern erfolgten Festnahmen. Meist kommen diese - nennen wir es mal "Reflexe" - aus einem bestimmten Klientel.

Wo du gerade Messerangriffe ansprichst:

Weil ja die meisten Behörden rechtsverseucht sind


Bremen – Die Hansestadt, die Hauptstadt der gefährlichen Klingen. Mehr als zwei Mal pro Tag zücken Täter in der Hansestadt eine Stichwaffe.
Sie drohen, rauben, verletzen und töten. 735 Messer-Straftaten registrierte die Polizei in diesem Jahr bis gestern. Eine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion beim Senator für Inneres enthüllte diese Schockzahlen. Über die Hälfte der Messerstecher sind Flüchtlinge oder Migranten, sie stammen häufig aus der Türkei, Syrien, Marokko, Algerien und Rumänien.

Jan Timke (51), Bürgerschaftsabgeordneter der rechts-konservativen Wählervereinigung Bürger in Wut (BiW): „Ich fürchte, dass viele der Täter mit deutschen Pässen ebenfalls einen Mirgrationshintergrund haben. Besonders Männer aus dem arabischen Raum bewaffnen sich oft aufgrund einer übersteigerten Männlichkeit.“
Waren es 2021 noch 594 Messer-Verbrechen, stiegen die Taten in diesem Jahr um fast 25 Prozent an. Besonders gefährlich ist es rund um den Hauptbahnhof. Bei einer Razzia in November beschlagnahmten Bundespolizisten mehr als 30 Messer, obwohl Innensenator Ulrich Mäurer (71, SPD) dort im letzten Jahr eine „Waffenverbotszone“ einrichten ließ.

El Stupido 08.12.2022 08:57

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1692957)
Natürlich versteht du das und weißt, worauf er hinaus will. Und mit deinem "besimmten Klientel" handelst auch du mal wieder sehr reflexartig, indem du mit der rechten Ecke winkst.

Moin keko# :Huhu:

Ganz einduetig war der Post so meines Erachtens nicht. Da frage ich lieber mal nach....

Und wenn du negieren möchtest, dass ein bestimmtes Klientel direkt bezugnehmend auf die terroristische Vereinigung von "Messermördern" [sic!] oder ähnlichem spricht solltest du mal in social media schauen statt in die Stuttgarter Tageszeitung.

klick

Und das oben nur mal beispielhaft. Unter Tweets wie denen des BM Justiz scharen sich Kommentare namenloser User*innen.

Bzgl. "rechte Ecke": s. Threadtitel / -thema :Huhu:

Matthias75 08.12.2022 09:56

Zitat:

Zitat von KevJames (Beitrag 1692951)
Auch wenn wir aus der Politikwissenschaft natürlich seit vielen Jahren Wissen, dass nahezu all unsere Sicherheitsbehörden Probleme mit dem Rechtsextremismus haben (die einen mehr die anderen weniger).

Zitat:

Zitat von twsued (Beitrag 1692954)
Warum ist das so?

Die meisten suchen sich vermutlich einen Beruf/eine Ausbildung, der mit ihren persönlichen Überzeugungen und Vorlieben vereinbar ist. Das ist im Sozialbereich nicht anders als in den Ingenieurberufen oder eben der Polizei und der Bundeswehr.

Wer mit dem Staat, seinen Strukturen und autoritären Strukturen nicht so viel anfangen kann, wird sich weniger für eine Laufbahn bei der Polizei oder der Bundeswehr interessieren als jemand, der meint, den Staat und seine Strukturen schützen zu wollen/zu müssen und eher einen Hang zu klaren hierarchischen Strukturen hat. Insofern ist bei beiden schon rein aus dem “Jobprofil“ mit einem eher konservativeren Mitarbeiterstamm zu rechnen. Wenn deren Einschätzung dann noch durch entsprechende Erfahrungen bestärkt wird, ist der Schritt vom Konservativen zum Rechten Rand vermutlich nicht so weit.

M.


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