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Sammeln wir doch mal ein wenig klare Sachverhalte - es ist das Jahr 2025 (noch...) - die Lebensdauer / Nutzungsdauer von Autos ist zwischen 10 und 20 Jahren, ggf. auch deutlich länger. - der Split zwischen betriebenen E-Autos und Verbrenner-Autos in Europa ist noch sehr stark auf der Seite der Verbrenner-Autos. - ebenso in den meisten Länder der Split bei den Neuzulassungen (Norwegen am einen Ende, aber nicht repräasentativ). - der globale Markt für Autos am Gesamtvolumen bewegt sich deutlich in Richtung "mehr E-Autos" - Diskussionspunkt ist, ob die ordnungspolitische Vorgabe der EU, dass ab 2035 ZUR DÄMPFUNG DER URSACHEN FÜR UND DAMIT DER AUSWIRKUNGEN DER KLIMAKATASTROPHE keine Neuzulassungen für Verbrenner-Autos mehr "erlaubt" sind, angepasst wird. - Die Anpassung geht in den Rahmen "statt 100 % E-Autos mindestens 90 % E-Autos". Wenn man das liest, was ist die Aufregung. Jedes Unternehmen, dass diese Trends sieht, wird sich Gedanken machen (müssen): wie unterstützen wir diesen E-Auto-dominierten globalen Markt so gut wie möglich? Denn mit EU-Vorgabe und ohne EU-Vorgabe ist es kein kluger Move, sehr viel Geld und Aufwand in eine weitere Designschleife eines Verbrenners zu stecken - no return of invest anywhere. Und ja, so wie man heute noch gelegentlich Autos von vor dem zweiten Weltkrieg auf deutschen Straßen sieht, wird man auch im Jahr 2060, so erwarte ich, gelegentlich einen Porsche 911 sehen - der wird dann wahrscheinlich mit einem sehr dünnen Tankstellennetz umgehen müssen, aber geben wird es ihn.... |
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Am Ende lässt sich die Weiterentwicklung nicht aufhalten. Entweder man geht mit oder man wird überholt und verschwindet vom Markt. Wenn es danach ginge würden wir heute im Smog ersticken und mit Autos ohne Abgasreinigung durch die Gegend fahren, der böse Kat macht doch die Autos kaputt und bringt nichts. Mal ganz abgesehen davon dass es das Verbrennerverbot nie gab ... das war einfach nur ein Begriff den man ganz populistisch Verbreitet hat um die Ziele der Fossillobby bei den Wählern besser zu verkaufen. Nicht anders beim "Wärmepumpenhammer" oder ähnlichem was real überhaupt keinen Hintergrund hatte. Man hat jetzt schlicht die CO2-Ziele reduziert damit die Ölscheichs mehr Geld von uns bekommen. Nichts anderes wurde real verändert. Keine Ahnung was man dafür rauchen muss um massiv Geld an dubiose Ölförderländer zu verschwenden und Abhängigkeiten zu erhalten gut zu finden. Die Milliarden die wir für Energieimporte ausgeben könnten wir besser in unserem Land investieren um eine unabhängige Energieversorgung zu schaffen. Für importierte fossile Energien geben wir derzeit ca. 80Mrd. Euro jährlich aus. Der Trend ist doch unverkennbar und wird sich auch in Zukunft immer mehr in den Verkaufszahlen abbilden. Wir sind doch langsam erst an dem Punkt wo E-Autos preislich vergleichbar mit Verbrennern sind, Ladeinfrastruktur ist auch erst so langsam in den meisten EU-Ländern flächendeckend, trotzdem sind wir in D mittlerweile bei über 20% an den Zulassungszahlen angekommen. Das dauert nicht mehr lange bis "ich hab immer Diesel gefahren" über die Kostenschiene immer mehr verschwinden wird, der großte Teil der Neuzulassungen sind eh Fuhrparks, Flotten und Firmen. Wenn man die Entwicklung noch ein paar Jahre weiter sieht, demnächst gibt's den E-Polo und mit sinkenden Akkupresien immer mehr auch kleine günstige E-Fahrzeuge ... ... und wir wollen weiter dicke SUV mit Verbrenner bauen. :-(( |
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Die ganz Diskussion ist doch total lächerlich.
Wie Kullerich bereits geschrieben hat, wurde das Verbrenneraus ja nicht vollständig gekippt sondern lediglich ein bisschen aufgeweicht. Kein Mensch wird in 10 Jahren noch einen neuen Verbrenner kaufen. In 10 Jahren ist das Elektroauto dem Verbrenner soweit enteilt, dass dieses ganz von alleine verschwindet. Wir werden Reichweiten jenseits der 1000km haben und Ladezeiten <10min zu ganz "normalen" Preisen. Wenn europäische Autobauer weiter auf Verbrenner setzen würden, würden sie in 10 Jahren nicht mehr existieren weil die elektrische Konkurrenz sie verdrängt hat. Schon heute ist der Verbrenner dem Elektroauto unterlegen. Ich habe den Wechsel im Juni vollzogen, ich wüsste wirklich nicht warum ich nochmal einen Verbrenner fahren sollte. |
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Aufregung ist das für mich persönlich nicht. In 10 Jahren bin ich längst ein hoffentlich halbwegs gesunder Rentner, vielleicht im Ausland. Ob ich dann überhaupt noch ein Auto besitze oder mir nochmal eins kaufe, weiß ich nicht. Die gelegentlich gescholtenen deutschen Autobauer machen natürlich ihre Hausaufgaben. Der Umschwung ist längst im Gange. Das sieht man daran, wo gerade Stellen abgebaut werden und aufgebaut werden. Deutschland wird das auch hinbekommen, da bleibe ich optimistisch. |
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Es wird nämlich in absehbarer Zeit einen Kahlschlag in der Modellpalette der Verbrenner geben, Effizienzprogramme werden dann den Rest erledigen. Ford ist schon mal voirangegangen, wenn auch aus anderen Gründen. Ich glaube ebenfalls, man lügt sich in die eigene Tasche, wenn man denkt, dass in Europa 2035 noch signifikante Zahlen an Verbrennern verkauft werden. Die dann erhältlichen Fahrzeuge werden ein veraltetes Design haben und technisch wird da spätestens 2030 das letzte Update erfolgen. Die Dinger schaffen sich also selber ab. |
Als ich meinen Stromer vor fünf Jahren bestellt habe, war das gerade so auf der Kippe vom nischendasein („die grüne Spinnerei“ setzt sich nie durch war damals der Tenor von Autobauern, Politik und Stammtisch) zum etablierten Konzept.
Wenn ich denke, was allein in diesen fünf Jahren passiert ist (Reichweite, lademoeglichkeiten etc), sehe ich nicht, wer ausser ewiggestrigen noch einen Verbrenner NEU kaufen würde wollen. Inzwischen ist das elektrische doch Mainstream. Ob jetzt mein Friseur, mein Hausarzt, mein Zahnarzt… Es werden täglich mehr. Zurecht. Und spätestens seit die dicken lkw eingestiegen sind, ist „der Drops gelutscht“, wie ihr hier schreibt. |
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Schauen wir mal, wann die ersten Strassenlaternen mit Ladeanschluss kommen. |
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