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also ich würde das nicht wagen.
was kann einem nicht alles passieren unterwegs ...man kann hunger & durst bekommen & muss was essen.eventuell geht einem die verpflegung aus & man muss bei fremden menschen nachschub kaufen. stell euch mal vor man verfährt sich & es sind anstatt 220 km plötzlich 230 km. der absolute supergau wäre natürlich ein plattfuss,-dann muss man eiskalt den schlauch wechseln ... oder man hat plötzlich kein handynetz & muss sich nur noch auf die satellitentechnolgie seines gps systems verlassen - das geht doch niemals gut ... und dann der wind ... verdammt an regen hab ich ja überhaupt nicht gedacht bisher. also ich weiß nicht ob ich mein ego unbedingt dermassen stärken wollte & mein sitzfleisch mal einer herausforderung von diesem format "aussetzen" möchte. stell dir mal vor es klappt nicht auf anhieb - dann muss man es ja tatsächlich ein 2. oder 3. mal probieren. vor allem kann es im schlechtesten fall locker ne stunde dauern bis ne bahn kommt... die route ist ganz klar nur was für große jungs & mädels ;) |
Zitat:
ja das wetter ist ganz wichtig ich bin die saison schon 3 mal nach nürnberg gefahren von dachau aus ( ist eine wunderschöne Strecke) und einmal hats mich böse erwischt war nicht so angenehm mit gewitter und heftigem regen.... |
Zitat:
- früh los (7.00 Uhr) - Kleidung zum wechseln (bei mir: morgens noch recht frisch, nachmittags dampf-heiß, abends dann Gewitter) - verschieden getönte Radbrillen - finde Bäckereien auf dem Dorf sind immer noch beste "Boxenstops", da preiswert, lecker (deftig bis süß - für jeden Geschmack sollte da etwas bei sein etwas), oft der Metzger mit Leberkässemmel gegenüber, ein Kaffee zwischen drin tut mir auch gut, füllen auch meine Wasserflaschen gerne wieder auf ohne schief zu "gucken"! - habe mit Karte navigiert (dauert schon etwas länger als GPS, häufigere Stops notwendig) - werde ich wohl als nächstes ändern! - sehr ruhig angehen (Größenordung "regerativer Puls), der Tag wird noch sehr lang! - Geld und Handy nicht vergessen! - Vorsicht bei manchen Radwegen (da wo es hügelig/bergig ist, liegt aufgrund der heftigen Gewitter der letzten Wochen immer wieder Sand bis hin zu Geröll auf der Straße - ich hab mir so einen fast neuen Conti 4000s an der Flanke aufgerissen) - das blöe ist nur: welcher Radweg gut ist und welcher nicht, weist Du erst danach ggf. zu spät)! - die schönsten Wege sind für mich die über die kleinen Dörfer (kanst auf der Straße fahren und Belag ist meist prima, keine bremsenden Ampeln wie in den Städten, landschaftlich schön, relaxtes fahren eben) Viel Spaß bei Deiner Tour wünscht Dir Gunnar PS: Ich werde wohl mal ein Buch schreiben "Deutschland - Deine Radwege" - da gibt es viel zu berichten. Am besten fand ich die Variante: Radweg endet mit Absperrung im nichts - um auf die Straße zu kommen 10m über Graben und durch Unterholz! |
Was das navigieren angeht:
bin vorletzte Woche 400 km an unseren Urlaubsort gefahren, wo meine Frau und unsere Tochter dann schon mit dem Auto gewartet haben. Wegen Navigation habe ich mir die Route auf 8 schmale Zettel aufgelistet (Ort für Ort) und auf den Vorbau geklebt. Wenn ein Zettel "abgefahren" war, wurde der nächste aufgeklebt. Mußte kaum halt machen um auf die Karte zu schauen |
Prima Idee! Danke für den Tip!!!
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154 km überlebt
Gestern habe ich eine Eurer Empfehlungen umgesetzt und bin mal eine RTF (Erdinger Holzland) mitgefahren. Mit dem Ziel der 220 km in 4 Wochen vor Augen habe ich mich gleich an die 154km Strecke gewagt und auch überlebt - mehr aber nicht.
Die Erdinger Tour ist für Ihre hügelige Strecke bekannt/berüchtigt und hat mir richtig den Saft aus den Beinen gezogen (1600 HM). 2/3 der Strecke Berg hoch und runter. Highlight war ein 17%er. Nach 100 km ist mein Puls bei der kleinsten Anstrengung an die Decke - von da an war dann ein Fahren nach Pulskontrolle nur schwer möglich. Habe an einem Berg bei 120 km sogar an Aufgeben gedacht, da der Poppes auch wieder Probleme gemacht hat (trotz 3. Sattel und Assos Hose). Dann kam zum Glück die dritte Verpflegungsstelle :liebe053:. Trotzdem hätte mich gestern keiner nach der 220 km Tour fragen brauchen ;) . Dennoch bin ich ganz glücklich, denn bis vor 3 Wochen war meine längste Strecke auf dem Rad 90 km. Nun warte ich mal die Superkompensation und einige moderate Übungsstrecken ab und hoffe dann auf viel Rückenwind. Ich werde weiter berichten. Bronco |
Naja, bei den RTFs isses ja sehr häufig so, dass man sich mitreissen lässt und über seinen Verhältnissen fährt, weils ja ach so toll läuft.
Hab ich auch immer gerne gemacht, irgendwelche Rookies die drauf reinfallen, ins Schlepptau zu nehmen und dann gekonnt aus den Schuhen zu fahren. Hier mal n Antritt, der sie ausm Rythmus reisst, da mal was fixer den Berg hoch, gibt genug Gelegenheiten, zu überzocken, wenn dich der Mann mitm Hammer vorher noch nie erschlagen hat. Nur: wennst alleine auf Tour gehst, stellst du andere Kriterien obenan, tust schön langsam, rastest mal ne Viertelstunde, wo es dir gefällt, hängst mal die Beine in den Bach neberm Weg oder überfällst ne Bäckerei mit deinem Heisshunger. Das iss was anderes, als Iso an der Verpflegungsstelle nachfüllen, nen Bananenschnippel zu inhalieren und weiterzufahren. |
Zitat:
Eigentlich war ich recht diszipliniert und habe etliche D-Züge vorbeirasen lassen, da ich wusste, dass ich sonst zu früh platze. Durch die Berge bin ich aber regelmäßig in zu hohe Pulsbereiche gekommen und habe da zuviel Kraft verloren. 95 kg (an denen zu arbeiten ist) wollen schließlich mit Nachdruck den Berg hochgeschoben werden - da rettet auch die Kompaktkurbel nicht viel. Ich war nach 80 km schon so platt wie nach meiner 105 km Flachtour. Der Rest war Quälerei/Lebenserfahrung. Aber wie heißt es so schön: Pain is temporary ... |
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