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Bei Trittsicherheit meine ich es gibt halt wandern und wandern.
Ich war ein paar Sommer in Tirol zum arbeiten und wenn ich dort die Leute nach einer gemütlichen Wandertour gefragt habe, endete ich durchaus in Gelände das bereits mit Klettergraden erfasst wird und auf Wegen die ca einen halben Meter breit waren und wo es links und rechts ein paar hundert Meter runter ging. Wenn man dort nicht Trittsicher ist und sich auch noch damit auseinander setzten muss, hat man schnell verloren. Wir hatten mal eine Kollegen dabei, den ging es dort dann so schlecht, dass er sich hingesetzt hat, bis wir den wieder aufbekommen haben und langsam weiter gehen konnten verging fast eine halbe Stunde. Soll heißen man sollte die Schwierigkeiten die dort auf eine zukommen auch mal vorher gegangen sein, also vielleicht schmale Grade, Klettersteige, leichte Kletterrouten, also halt je nachdem was dort so kommen mag. Schuhwahl. Ich gehe bergauf am liebsten mit meinen Fivefinger. Eignet sich auch super für einfache Klettersteige, allerdings bin ich auch ein paar Jahre gerne geklettert. Bergab würde ich aber immer auf leichte Knöchelhohe Schuhe zurück greifen weil man einfach nicht ganz so aufpassen muss und etwas mehr Schutz gegen umknicken hat. |
Schuhe: Bei 100km wird ein Schuh mit Übergewicht (der Schuh, nicht der Träger ;-) ) zum Klotz am Bein.
Die meisten Bergwanderungen mache ich mit einem Adidas Terrex Fast Mid GTX. Halbwegs Wasserdicht. Lt. meiner Küchenwaage in 10.5 487g pro Schuh, bequem und mit einer griffigen Sohle ausgestattet. Bei Geröll/Schotter und anspruchsvolleren Bergabpassagen schätze ich, dass der Schuh halbhoch ist. Für Winterwanderungen/Schneeschuhtouren oder sehr nasse Touren habe ich ein Paar Mammut Alto High GTX Men. Da wiegt einer meiner Schuhe auch gleich 684g. Die sind zwar mega-bequem, gegenüber den Adidas für kleinere Tritte geeignet, aber ich würde mit sowas keine 100km wandern wollen. Wenn es trocken ist und ich die Tour kenne, dann bin ich auch mal mit Trailschuhen unterwegs. Die Salomon Sense Pro 2 mit 297g pro Schuh sind z.B. für trockene Wanderungen ohne viel Schotter/Geröll meine erste Wahl. Mit tiefen Schuhen muss man aber eher mal eine Pause machen und die Steinchen aus den Schuhen entfernen. Ich bin recht viel in den Bergen unterwegs und habe den Eindruck, dass ein Grossteil der Wanderer mit zu schweren Schuhen unterwegs ist. Bei wenig Wandererfahrung/ zu hohem Körpergewicht/ schlechtem Trainingszustand aber evtl. sinnvoll. Bezüglich Ausgesetztheit/Gefahr/Anspruch: Was oft falsch interpretiert wird und der SAC mit folgendem Text gut erklärt: "Ein ernstes und immer wieder zu heiklen Situationen führendes Missverständnis ist die Annahme, dass Wandern dort aufhört, wo die Hochtourenskala einsetzt. In Wirklichkeit ist eine Alpinwanderung im oberen Schwierigkeitsbereich (T5, T6) in aller Regel bedeutend anspruchsvoller als beispielsweise eine Hochtour mit der Bewertung L. Ein wesentlicher Unterschied zur leichten Hochtour liegt darin, dass auf einer T5 oder T6 Route (früher BG) selten bis nie mit Seil oder sonstigen Hilfsmitteln gesichert werden kann und deshalb das entsprechende Gelände absolut beherrscht werden muss, was ein hohes technisches wie auch psychisches Niveau erfordert. Typische Beispiele dazu sind extrem steile Grashänge, wegloses Schrofengelände mit schlechtem Fels oder sehr exponierte Gratpassagen." |
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Kompressionsstrümpfe...gibt es da spezielle zum Wandern? |
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Ich hatte zu Beginn meiner langen Wanderunge oft Probleme mit "heißen Füßen" auf Grund von alten Frostbeulen (Altlasten lassen einen auch irgendwie nicht mehr los...). Wenn ich die Strümpfe trage geht es mir deutlich besser. Ich würde es echt ausprobieren. So ab 20-30km sollte man definitiv schon einen Unterschied bemerken. Du hast ja noch Zeit das alles auszuprobieren :Huhu: |
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Welche Marke benutzt du denn bei den Socken? |
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