![]() |
Zitat:
Zitat:
|
Der Titel ist "schlecht gesicherte Wettkampfstrecke" und diese Strecke ist schlecht gesichert. Wir können dies also verurteilen und gleichzeitig es uns als Warnung einbrennen.
Wer jetzt wie schuld hat, wie das Fahrrad und das Wetter war finde ich eher nebensächlich. |
Zitat:
Aber wie schon geschrieben, wäre in dem Fall die Sicht beider Seiten interessant. Die Fahrerin wird ihm ja nicht stumpf ins Hinterrad gefahren sein. Ich vermute eher, dass es sich um eine seitliche Berührung handelte, verursacht durch einen Schlenker einer der beiden Beteiligten. Fraglich auch, wie sich zwei Radfahrer bei halbwegs guten Willen windschattenfrei fahren zu wollen, derart nah kommen können. gut, er schreibt, dass es am Anfang der Radstrecke war und er in einer Gruppe (!) gefahren ist. Gehört aber nicht in diese Diskussion, da in Roth die Strecke eigentlich gut gesichert ist. M. |
Hallo allerseits,
ohne jetzt auf alle Einzelheiten eingehen zu wollen nur folgende Gedanken: Die Darstellung des Athleten ist seine persönliche Darstellung, die verletzte Athletin schwebte tagelang in Lebensgefahr und musste mit dem Helikopter nach Nürnberg geflogen werden, sie kann sich bis heute nicht an den Hergang erinnern. Wer von beiden wen berührt hat und es dann zum Sturz kam ist demnach, zumindest für mich, ungeklärt. Es gibt bis heute keinen Wettkampfrichter, der sich erinnern kann, von einem Athleten an der Unfallstelle angesprochen worden zu sein. Persönlich ist es zumindest verwunderlich, weil ein Wettkampfrichter sich garantiert die Startnummer aufgeschrieben hätte, bevor man dem Athleten erlaubt hätte weiterzufahren. Die Veranstaltung unterliegt der STVO und dies schon die letzten 30 Jahre, dies geht sowohl aus den Anmeldeunterlagen, letzten Informationen und dem Briefing am Samstag hervor. Sich dahinter zu verstecken, man kenne die STVO nicht, ist für mich fadenscheinig. Wenn ich über die Grenze fahre werde ich auch nicht explizit von einem Zöllner über die zugrunde liegende Ordnung aufgeklärt, gleichwohl unterliege ich Ihr automatisch. Was ich damit sagen möchte: Bei der ganzen Geschichte gibt es eine Darstellungsweise, aber keine Zeugen. Stutzig macht mich allerdings, dass ich vor wenigen Wochen von besagtem Athleten angerufen werde und mir der Vorschlag unterbreitet wird, wir sollen für alle seine Kosten aufkommen oder er geht an die Presse, ein paar Tage später bekommen wir dann noch eine Zahlungsaufforderung von seinem Anwalt. Dies lasse ich jetzt einfach unkommentiert. LG Felix |
Zitat:
|
Zitat:
Ich habe mir den Beitrag des Athleten jetzt nochmal komplett durchgelesen. Im Kern geht es doch gar nicht um die StVO, sondern um die Ermittlung wegen fahrlässiger Körperverletzung. Um das Entfernen vom Unfallort geht es nur am Rande. Insofern ist seine Argumentation auch etwas dünn. Er reitet z.B. auf dem Rechtsfahrgebot herum, ohne dass dies einen direkten Zusammenhang mit dem Unfall hat. Wenn ich seine Darstellung richtig verstehe, passieren Unfälle im Wettkampf einfach bzw. gehören bei der Maße an Athleten dazu und sollten nicht strafrechtlich verfolgt werden. also ein rechtsfreier Raum, in dem maximal die Triathlonregeln gelten. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass auch in jedem anderen Land entsprechende Ermittlungen angestellt werden würden. Das verfahren wäre ja auch eingeleitet worden, wenn er stehen geblieben wäre. Außerdem steht nirgends, dass ermittelt wird, weil er nicht rechts gefahren ist. Also viel Aufregung seinerseits ohne dass es direkt mit dem Thema zu tun hat. Wenn, könnte man allenfalls anmerken, dass das Thema "Fahrerflucht" bzw. "bei Unfall auf Polizei warten" vielleicht in das Racebook gehört. M. |
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Was mich auch in dem Blog-Eintrag des dänischen Athleten störte und weshalb ich vermute, dass der Unfall sich nicht so zugetragen hat, wie seitens des Athleten geschildert, war der fehlende Hinweis, dass er sich nach Beendigung des Wettkampfes nach dem weiteren Schicksal der Athletin erkundigt und sie im Krankenhaus besucht hat: das ist -komplett unabhängig von einer Schuldfrage- eigentlich ein Muss, wenn man in einen Crash verwickelt war, von dem man weitere Folgen nicht mitbekommen hat. Und was natürlich fast schon den Charakter einer Posse hat, ist die Aussage des dänischen Athleten, dass die Polizei sich im Telefongespräch seine e-mail-Adresse nur mit einem "Trick" erschlichen hat (wenn Telefonnummer und Name bekannt sind, dann ist Ermittlung der Postanschrift für eine Ermittlungs-Behörde auch ohne Hilfe des Betroffenen kein Problem) und dann auch noch die Frechheit besessen hat, ihm eine mail auf Deutsch zu schreiben.:( :confused: Bei jedem Auslandsvergehen bekommt man offizielle Schreiben der Staatsanwaltschaft oder Polizei in der jeweiligen Amtssprache (und gerade in Dänemark dürfte es besonders leicht sein, sich das übersetzen zu lassen, wo vermutlich jeder zweite ohnehin gut deutsch kann). |
Zitat:
Was ich sagen will: Es wäre in meinen Augen einfacher, mehr im Racemanual zu erklären, z.B. inwieweit die "Verkehrsteilnehmer" verpflichtet sind, den Anweisungen derer, die den Verkehr regulieren, folgen müssen. Und hierbei denke ich nicht nur an Challenge-Veranstaltung, sondern alle Triathlonveranstaltungen. Bis denne, Michael |
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 09:01 Uhr. |
Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2025, Jelsoft Enterprises Ltd.