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Das Power Bar hydro Gel hat 300 mg / 67 ml. Ich verpflege mich auf der Md aufmRad noch mit 2 Riegeln. Das reicht mir. Hatte bei meiner ersten Md mehr Gel genommen und Magenprobleme beim Laufen durch weniger Gel wirds besser. Also bei der Md bin ich so bei 6 Gels, 2 Riegeln.
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Laut Noakes entwickelt auch nicht jeder, der zuviel trinkt, eine Hyponatriämie.
Um EAH (Exercise-associated hyponatremia) zu entwickeln, muss man zwei Abnormitäten haben: 1. SIADH = syndrome of inappropriate ADH (antidiuretic hormone) secretion (Schwartz-Bartter-Syndrom): unangemessen hohe Ausschüttung von Antidiuretischem Hormon (ADH). Dies führt zu einer zu geringen Flüssigkeitsausscheidung über die Nieren mit Entstehung eines unzureichend verdünnten Urins. Folge: Wasseransammlung im Körper, Gewichtszunahme. Außer SIADH gibt es auch noch einige andere, ähnliche Ursachen für eine verringerte Urinausscheidung. Aber: ca. 70% aller SIADH Läufer, die zuviel trinken entwickeln kein EAH. 2. Abnorme Regulation der Na Speicher: Es befindet sich mehr Na im Körper als das welches osmotisch aktiv ist. Aus diesen Speichern kann normalerweise Na zugeführt werden, um EAH zu verhindern. Bei einigen Menschen kann dies nur ungenügend aktiviert werden. Auch kann es sein, dass zu viel Na in die inaktiven Speicher überführt wird. Nur, wer weiß schon, ob das bei einem vorliegt? Am besten ist eben, sich beim Trinken zu beschränken. Laut Noakes kann der Körper unter Belastung 0,4 - 0,8 l pro Stunde aufnehmen, mehr ist zuviel. |
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Ich nehm auch an jeder Verpflegungsstation eine Flasche aber oft ist die alte dann noch nicht komplett Leer und bei der Hitze schütte ich mir vom Wasser mindestens die Hälfte auf den Kopf ;) |
Wer seinen Flüssigkeitspegel vor allem über den Harndrang beurteilt, sollte im Hinterkopf behalten, dass auch übermäßige Salzmengen zu Harndrang führen (nicht nur übermäßige Wassermengen).
Das macht die Sache etwas komplizierter. Also am besten nichts übertreiben, wobei zu viel Salz wenig Probleme macht (von Extremen einmal abgesehen). Grüße, Arne |
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Die von Dir auf Seite 1 beschriebenen Symptome erinnern mich übrigens an meinen IM Zürich 2006. Da war es auch sehr heiß, ich habe viel getrunken und viel zu wenig Salz aufgenommen. Auf dem Rad hab ich geschwitzt ohne Ende und dann trotzdem noch ständig gepinkelt. Beim Lauf hatte ich von Anfang bis Ende Krämpfe, teils in Muskeln von denen ich nicht wusste, dass ich sie habe. Ich glaube nicht, dass ich damals viel zuviel getrunken habe, aber das Wasser war wohl fast destilliert und das Powergel hatte damals nur 40mg Natrium. Heute ist es fünf mal soviel und seitdem ist das Problem bei mir nie wieder aufgetreten, weil ich auf das Salz geachtet habe. Allerdings habe ich in der Nachbereitung auch beschlossen nicht mehr soviel zu trinken wie möglich, sondern nur was ich brauche, mehr als ein Liter pro Stunde ist für mich nicht gut. Der Rest geht über den Kopf. Ich glaube den Liter trinke ich meist nicht mal, auch bei Hitze. Auf jeden Fall eine ganz traurige Geschichte. Familie und Freunde dachten er macht ein Rennen und ist fit - und dann kommt er nicht wieder... |
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Die Salzsticks waren schon etwas eklig vom Geschmack... |
Ist das mit dem vielen Trinken nicht so ein typisches Triathlon-Ding?
Da musste ich heute beim Schwimmen dran denken. Neben mir Eisenmänner, sie sind ja immer an diesem Berg von Geraffel am Beckenrand zu erkennen - und halt an den Trinkflaschen. Warum trainieren Schwimmer meistens ohne Getränke? Von den Radmarathons kennt man das ja auch. Die echten Radler erkennt man an der einen, kleinen Flasche. |
Ich kenne auch genügend Schwimmer, die bei längeren Trainingseinheiten über 1,5h etwas trinken.
Vielleicht liegt es bei den Triathleten daran, dass sie häufig vorher schon gelaufen oder geradelt sind und dann auch beim Schwimmen etwas benötigen. Mal abgesehen von dem üblichen Triathleten- Wahn weil sie das bei irgendwelchen Profis mit 30h Trainingswochen gesehen haben. Wobei das auch Sinn macht wenn man vorher schon 5h durch die Gegend geknattert ist, denn mit leeren KH- Speichern schwimmt es sich schlecht. |
Wirklich eine sehr traurige Geschichte.
Ich war ja (zusammen mit ein paar der üblichen Verdächtigen) an der Laufstrecke. Man denkt dann drüber nach, das der Athlet an einem vorbei gelaufen ist (auch wenn es dazu kein konkretes Bild gibt) man ihn aufmunternd beklatscht hat und er wenig später in ein tödliches Koma gefallen ist. Man überlegt sich, was seine Lieben daheim fühlen und es kommen Erinnerungen an ähnliche Erlebnisse auf, z.B. den Athleten der über 2 Wochen von niemandem vermisst wurde, oder an meinen IM in Florida, als auch ein Athlet einige Tage nach dem WK verstorben ist. Damals war übrigens die Informationspolitik von Seiten des Veranstlters ziemlich erbärmlich. Auf der Awards-Party wurde ein auf Friede-Freude-Eierkuchen gemacht und erzählt dem Athleten geht es schon wesentlich besser, was schlichtweg gelogen war, Hauptsache die gute Stimmung geht nicht den Bach runter... Ich finde es gut, das die Problematik des Flüssigkeitshaushalts unter solchen Extrembedingungen hier konstruktiv erörtert wird, dementsprechend sollte Hafu keinerlei Bedenken haben, ob es richtig war den Thread zu eröffnen. Merci für den ganzen Input!! @Mikala: ich hatte grad am Sonntag dem Tandem :Huhu: erzählt, warum ich nicht mehr jeden Athleten an der Strecke bedingungslos anfeuer bzw. versuche ihn zu pushen. Ich glaub manchmal muss man sich einfach sagen: Junge in der Konstitution hast du hier nix zu suchen, wenn du es trotzdem machen willst ok, aber ohne meinen Applaus.. Der Runningmaus :Huhu: hab ich ja auch so einen Kanditaten gezeigt. :( |
Hallo,
ich mache das nur bei Leuten, die ich kenne. Aims hätte ich angetrieben, aber er hat ja auch seinen Körper gehört...was ein Glück ! Meine Vereinskollegin, die topfit ist, hat sich am Sonntag ständig übergeben und wir haben ihr nicht gesagt, dass sie besser aufhören soll. Das war falsch. Bei diesen Temperaturen kann die Ursache ein Sonnenstich sein. Der Veranstalter konnte bei der Award-Party nicht sagen, weil der Athlet erst am Mittwoch für Tod erklärt wurde. Mich hat das so fertig gemacht, weil ich mich genauso verhalten hätte, wie dieser Athlet. 2009 war es auch heiß und ich garantiert 5-6 Liter auf dem Rad getrunken, weil ich so Durst hatte.Damals habe ich Iso getrunken, weil ich dachte, mein Körper braucht das. Mein Darm fand das nicht toll, deshalb hätte ich am Sonntag auch hauptsächlich Wasser getrunken. Jetzt waren die Bedingungen für die AKler am Sonntag deutlich schwerer als 2009. FuXX hat es auch den Punkt gebracht. Auf jeden Fall eine ganz traurige Geschichte. Familie und Freunde dachten er macht ein Rennen und ist fit - und dann kommt er nicht wieder... Mein tiefes Mitgefühl für seine Liebste, die Familie und Freunde :Huhu: |
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ES gab aber 2 Tote in FFM richtig?
Ein 40 jähriger Australier und ein 30 jähriger Brite.... Schon sehr krasse Quote, zumal ja noch mehrere Teilnehmer in Intensivbehandlung waren....:( |
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Was ich mich die ganze Zeit schon selbst frage, wäre der Athlet auch verstorben, wenn er anstatt Wasser, Iso und Cola getrunken hätte? |
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Ich habe nur wenige Beiträge dieses Fadens gelesen, so dass es sein könnte, dass folgende Hinweise schon irgendwo stehen:
Schwitzen ist eigentlich eine ziemlich effektive Art Wärme zu verlieren. Im Gegensatz zu vielen Tieren, die ihm sonst körperlich weit überlegen sind, kommt der Mensch mit Belastungen bei Hitze ziemlich gut klar. Pro Liter Schweiß können etwa 600 kcal an Wärme abgegeben werden, aber eben nur, wenn er vollständig verdampfen kann und nicht einfach nur vom Körper tropft. Übermäßiges Schwitzen, was durch eine hohe Flüssigkeitszufuhr provoziert werden kann, ist destruktiv. Es gehen dabei Mineralien verloren und sämtliche Flüssigkeit, die auf der Haut nicht verdampfen kann, ist so gut wie nutzlos bezüglich der Kühlung des Körpers. Man kann den Körper natürlich auch sehr effektiv von außen Kühlen. Man macht sich nass bzw. feucht und der Wasserfilm entzieht beim Verdampfen dem Körper Wärme und das ohne die Gefahren eines möglichen Elektrolytungleichgewichtes aufgrund der Flüssigkeitszufuhr. Außerdem kühlt Flüssigkeit auch sehr gut, wenn sie kälter ist als die Körperoberfläche und sie diesem deshalb Wärme entzieht. Pro 1 °C und 1 Liter sind das etwa 4,2 kcal (Wärmekapazität von Wasser ist etwa 4,2 kcal/(l*K)). Der Schweiß ist verglichen mit dem Blut ein hypotone Flüssigkeit. Von daher ist es kein Problem, wenn man einen Teil der Schweißverluste über mineralstoffarme Flüssigkeiten ersetzt. Im Blut entsteht beim Schwitzen mit der Zeit ein Überschuss bestimmter Mineralien (Na vor allem). Ersetzt man die Verluste nicht vollständig (was normalerweise eh nicht gelingt) sorgt das sozusagen für einen Ausgleich. Es ist genügend Na im Blut überschüssig vorhanden, so dass das so schnell keine Probleme machen kann. Hitzebelastungen sind ganz besonders gefährlich, wenn man an die Bedingungen gar nicht oder kaum gewöhnt ist. Häufig kam es zu dramatischen Zwischenfällen an ungewöhnlich wärmen Frühllings- oder Frühsommertagen. So wurde mal von einem jungen Triathleten berichtet, der im Ziel eines Tritahlons kollabierte und später im Krankenhaus verstarb (Überhitzung und Organschäden als Folge davon). Der junge Mann war Student und unter Prüfungsstress in den Wochen zuvor und es ist anzunehmen, dass er da wenig zum Trainieren gekommen ist. Es war ein wärmer, schwüler Tag im Frühling oder Frühsommer. In den Wochen davor war es relativ kühl. Es gibt Zeichen der Überhitzung, die man wahrnehmen kann. Ein ganz drastisches Zeichen ist ein aufkommendes Gefühl des Fröstelns, trotz einer relativ hohen Umgebungstemperatur und relativ höher körperlicher Aktivität. Das ist eines der allerletzten Zeichen, soweit ich weiß, die kommen (können?). Allerspätestens dann sollte man angemessen reagieren. Mir ist das ein einziges Mal passiert. Im Hochsommer bin ich direkt nach einem Gewitter, was kaum Abkühlung brachte, um ca. 15 Uhr bei hohen Temperaturen und großer Schwüle (diese Kombination ist am gefährlichsten) zwei Stunden zügig gelaufen und das obwohl es mir immer schwerer fiel und ich mich immer besch... fühlte. Dann kam das Frösteln. Zum Glück bin ich dann mit letzter Kraft über einen niedrigen Zaun eines Kindergartens geklettert, weil ich da einen Wasserhahn sah. Mindestesn zehn Minuten kühlte ich mich da ab, bevor ich dann ganz langsam den gut letzten Kilometer bis nach Hause gelaufen bin. Gruß Thomas |
Ich kann mich da an den IM Malaysia 2010 gut erinnern,
30° Wassertemperatur, 40° Außentemperatur und das bis lange nach Einbruch der Dunkelheit und einer relativ hohen Luftfeuchte von 80% und mehr. Da trinkt man schon sehr viel, aber ich habe da instinktiv ständig nach Eiswürfeln gegriffen und mich so gekühlt. Das hat prima funktioniert und bei diesem WK ist meines Wissens überhaupt nichts gravierendes passiert. Der Zwischenfall in FFM ist tragisch, aber mit Sicherheit eher die Ausnahme. Jeder hier weiß was passieren kann, wenn man eine LD macht, man macht diesen Sport natürlich auf eigene Gefahr. Ein gewisses Risiko ist immer vorhanden und man kann es auch niemals ganz ausschließen. |
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So ist es. Hitzerennen sind im Sommer nicht unnormal. Was genau zum Tode des Athleten geführt hat,wissen wir doch alle garnicht wirklich. Ist schon enorm,wieviele Experten es hier gibt.:( |
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Die Frage ist welche Aussagen hier wirklich weiter helfen. Wenn Arne,Hafu oder C. Rauscher sich äußern werde ich auch hellhörig. Was ist den nun richtig? Salz ..ja oder nein. Infusion hinterher..ja oder nein. Wieviel genau trinken? Da gibt es in diesem Thread zu viele verschiedene Aussagen . Hitzerennen gab es schon vor Frankfurt und ebenfalls Fachlektüre und Sendungen über Training und Rennen bei Hitze. :) |
Wenn du es genauer wissen willst, kauf dir das Buch "Waterlogged" von Tim Noakes. Da steht alles drin.
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Kurioserweise weiß ich heute viel mehr darüber und trotzdem ist bei den ganzen Hitzerennen die ich schon gemacht habe, garnichts passiert. Das schlimmste waren da mal ein paar std. Kopfschmerzen. Trotzdem werde ich wohl in Zukunft mich da noch ein wenig mehr konzentrieren, sollte es mal wieder ein heißes Rennen geben. |
Ist es nur mein subjektiver Eindruck, oder hemmt Sonnencreme tatsächlich den Schweissfluss und kann damit eine Überhitzung beim Rennen forcieren?
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Ich habe sogar das Gefühl, das da irgendwie etwas mehr Schweiß sich auf der Haut hält und das zusätzlich kühlt. Aber es gibt mit Sicherheit Cremes die mehr oder weniger die Haut ein wenig versiegeln. |
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Vorteil: wenig chemische Filter (dafür mehr physikalische Filter) , sehr hohe Wasserfestigkeit. Nachteil: Okkludieren die Haut, man schwitzt nicht so gut. Klebrige Konsistenz Die anderen Sonnencremes sind Öl in Wasser Emulsion (O/W). Vorteil: Viel angenehmer aufzutragen. Man schwitzt normaler. Haut sieht nicht so glänzend aus. Nachteil: Mehr chemische Filter (wenn das denn tatsächlich ein Nachteil ist - Öko Test findet soetwas natürlich immer die Hölle). Schlechter wasserfest |
Also meine riecht schon sehr alkoholisch, wie sie aufgebaut ist, keine Ahnung. Mir sagen die Inhaltsstoffe nichts, zumal sie so klein geschrieben sind, da müßte ich ne Lupe nehmen.
Aber wasserfest ist sie, 12 std ohne Probleme, habe ich in Malaysia beim IM getestet. Null Sonnenbrand und das nach fast 13 std. Kommt bei mir immer zum Einsatz. Auch bei jeder Radfahrt. |
Noch was zum Thema:
Achilles' Verse: Wasser ist zum Waschen da! "Immer wieder saufen sich Freizeitsportler zu Tode, im Irrglauben, dass ganz viel Wasser sehr gesund sei. Falsch. Hobbyläufer Achim Achilles fordert: Weg mit dem Wasserwahn." |
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Noakes und Maffetone im Gespraech |
Ob ein Triathlet in Frankfurt, zwei Football-Junioren in den USA, die während des Trainings aus Angst vor Krämpfen nahezu zehn Liter Flüssigkeit konsumierten, oder eine Yoga-Jüngerin - sie alle haben sich aus lauter Panik vor dem Austrocknen ums Leben getrunken. Selten war der Tod so überflüssig.
Wie kann man so was behaupten ? |
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