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-   -   Wer von Euch würde an Dopingtests teilnehmen? (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=26349)

triduma 23.12.2012 13:56

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 848782)
Dann müssen halt mehr Leute hier ihre Stimme abgeben! Los, ziert Euch nicht so!

Oder aber es ist Ausdruck dessem, dass die meisten diesem Thema insgeheim garnicht so eine große Bedeutung zuweisen und es sie eigentlich mehr nervt, als dass sie denken, dass da ein riesiger Bedarf besteht großartig zu investieren.

Ich hab ja schon für Antwort 4 gestimmt.
Aber mich nerven die ganzen Doping Diskussionen schon ziemlich. Das meiste lese ich gar nicht mehr.

Kurt D. 23.12.2012 17:59

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 848625)
Das hattest Du ja neulich schon mal angesprochen:


Auf meine damalige Nachfrage konnte aber niemand etwas konkreteres dazu sagen. Normalerweise bin ich ja nicht ganz ungeschickt beim Googeln, aber bisher hab ich nix darüber gefunden.

Interessant fände ich z.B., welche Dopingmittel in welcher Häufigkeit gefunden wurden und wer eigentlich warum den Spaß bezahlt hat.

Weiß zumindest jemand die Jahreszahl? Das würde beim Googeln helfen ...

Ergänzung:

http://www.anzeiger-news.com/Zufried...sdetail. html

...ich habe vor Eineinhalb Jahren einen Vortrag an der Uni Innsbruck gehalten. Danach haben mich zwei Ärzte dieser Uni dort angesprochen und mir von diesem Test und den Ergebnissen berichtet. Ich habe leider die Jahreszahl nicht mehr in meiner Birne, bzw. es kann sein, dass die beiden auch kein Jahr genannt hatten, Sorry.
Aber ich glaube "Armin Atz" oder "Nikisfadi" wussten es auch, dies sind Österreicher und ich glaube mich zu erinnern, dass einer der beiden von entsprechenden Zeitungsberichten geschrieben hat.

Kurt D. 23.12.2012 18:07

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 848782)
Dann müssen halt mehr Leute hier ihre Stimme abgeben! Los, ziert Euch nicht so!

Oder aber es ist Ausdruck dessem, dass die meisten diesem Thema insgeheim garnicht so eine große Bedeutung zuweisen und es sie eigentlich mehr nervt, als dass sie denken, dass da ein riesiger Bedarf besteht großartig zu investieren.

...@captain:
Du hast dir viel Mühe gegeben und dies ist allemal Lobenswert. :Blumen:
Nichts und niemand ist absolut perfekt, muss auch nicht, denn dafür sind wir Menschen.
Bedenke aber: "Wir" hier in diesem relativ kleinen "Zirkel" von Engagierten im Forum -bewegen uns gleichwohl in einer Minimundus Welt. Die Triathlonwelt (und Sportwelt im Allgemeinen) draußen ist nicht unbedingt gleichgepolt wie die welche sich hier zu Wort melden.

PS: Zudem glaube ich, dass hier wohl sich nie jemand als Doper oder Sympathisant Outen wird, selbst unter Psyeudonym nie.

Kurt D. 23.12.2012 18:17

Zitat:

Zitat von stuartog (Beitrag 848791)

Nur mit Blut und Urin bist du auf dem Kontrollstand von 1997...da kann selbst ich (mit ner 5 in Bio und Chemie) Sachen machen die 1a verboten sind.
:Cheese:

...wenn du 1997 mit 2007 austauscht, bin ich bei dir. 1997 ist falsch.

Ansonsten ja, genau das ist ja jenes was mich extrem beunruhigt hat und umtreibt. Die "Doping Karawane" :cool: ist schon längst "weiter gezogen". Aber viele (auch hier) gehen noch davon aus, dass Urin abnehmen und ein/zweimal Blut pieksen die wahren Sünderlein erwischt.
Jetzt kann man natürlich trefflich darüber streiten, ob auch bei "Sport Amateuren" sich die "modern times" bereits breit gemacht haben. Ich meine hierzu: Gelegenheit macht Diebe - und Gelegenheit gibt es mittlerweile viel, und nicht immer teuer. Leider!

keko 23.12.2012 18:31

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 847470)
Wie wichtig Euch der Kampf gegen Doping? Seid Ihr bereit selber aktiv daran teilzunehmen oder seit Ihr der Meinung von Lidlracer.

Ich wäre dabei!

Ich habe einen Traum: jemand erfindet eine Maschine, mit der man so einfach und billig wie beim Alkoholtest alle Sportler auf sämtliche Dopingmöglichkeiten hin testen könnte und der wird Pflicht. Vermutlich hätten wir dann ganz andere Siegerlisten.

Cruiser 23.12.2012 18:32

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 848782)
Dann müssen halt mehr Leute hier ihre Stimme abgeben! Los, ziert Euch nicht so!

Oder aber es ist Ausdruck dessem, dass die meisten diesem Thema insgeheim garnicht so eine große Bedeutung zuweisen und es sie eigentlich mehr nervt, als dass sie denken, dass da ein riesiger Bedarf besteht großartig zu investieren.

Deine Umfrage finde ich halt bissi komisch.

Wenn kontrolliert wird, werde ich kontrolliert. Habe ich also im Endeffekt keine Wahl. OK. Ist auch kein Problem.
Was meinst du mit "Würdest du mitmachen"?
Wer fragt mich das und welche Konsequenenz würde es haben?

Mehr Kontrollen würde ich begrüssen, aber
a) Wer soll das zahlen?
b) Erwische ich damit die bösen Jungs?

It is all about the money und daran wird es scheitern.

Die AG Kontrollen sind gut und sorgen für Abschreckung.

ICH bin aber nicht bereit, so fern man mich denn fragen würde, auch noch Geld für Dopingkontrollen auszugeben.
Es ist mein Hobby und so oder so schon teuer genug.

:confused:

Cruiser 23.12.2012 18:35

Zitat:

Zitat von keko (Beitrag 848944)
Ich wäre dabei!

Ich habe einen Traum: jemand erfindet eine Maschine, mit der man so einfach und billig wie beim Alkoholtest alle Sportler auf sämtliche Dopingmöglichkeiten hin testen könnte und der wird Pflicht. Vermutlich hätten wir dann ganz andere Siegerlisten.

Das wäre es natürlich.

Kurzer Piekser, Färbung ja nein. Test sicher. Alles gut!

Kurt D. 23.12.2012 18:42

Zitat:

Zitat von keko (Beitrag 848944)

Ich habe einen Traum: jemand erfindet eine Maschine, mit der man so einfach und billig wie beim Alkoholtest alle Sportler auf sämtliche Dopingmöglichkeiten hin testen könnte und der wird Pflicht. Vermutlich hätten wir dann ganz andere Siegerlisten.

....träumen ist erlaubt! :) Besonders einen Tag vor Heiligabend!

PS: Alkohol ist einfacher Stoff, das Zeugs von dem hier so intensiv diskutiert wird ist extrem vielfältiger Stoff. ;)

locker baumeln 23.12.2012 19:09

Bin gerne bereit trotz den jetzt schon extremen Startgeldern trotzdem noch einen 10er draufzulegen.
Hoch gerechnet bei 2.000 Teilnehmern kommen so 20.000€ zusammen. Damit sollten dann die Top 5 bis 10 Platzierten eines Ironman oder einer Challenge in jeder Altersklasse getestet werden.
Vermute, vor allem im vorderen Altersklassenfeld beim IM, wo es um Slots geht, hilft so mancher etwas nach.

Da aber weder die dt. Sportpolitik
http://www.leichtathletik.de/index.p...8&NewsID=41223
noch die Sportveranstalter ein wirkliches Interesse an Antidopingprogrammen haben, die auch im Amateurbereich wirken, wird es auch in Zukunft ein unfaireres wettstreiten bleiben.

DeRosa_ITA 23.12.2012 21:55

Zitat:

Zitat von keko (Beitrag 848944)
Ich wäre dabei!

Ich habe einen Traum: jemand erfindet eine Maschine, mit der man so einfach und billig wie beim Alkoholtest alle Sportler auf sämtliche Dopingmöglichkeiten hin testen könnte und der wird Pflicht. Vermutlich hätten wir dann ganz andere Siegerlisten.

das wäre grandios!
:Blumen:

Faul 24.12.2012 00:02

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 848793)
Ich werde mich nicht um Dopingtests reissen. Sollte so ein Test bei mir im privaten oder beruflichen Umfeld stattfinden, würden sportsunkundige Menschen doch nur denken, dass gegen mich ein Verdacht bestehen würde. Fällt der Test negativ aus, hieße es nur "glück gehabt!"
Viel mehr Angst hätte ich aber davor, dass so ein Test aus irgendwelchen Gründen, die ich nicht kenne, positiv ausfallen würde. Dann bist du am Arsch!
Also ich kann bei so einem Test gar nichts gewinnen. Wenn ich mal ausgelost werde, mache ich ihn halt und hoffe, dass alles fehlerfrei gemacht wird.

Die denken aber vermutlich auch, dass du dopst, falls du mal einen Eiweiss-Shake trinkst.

dude 24.12.2012 10:11

Zitat:

Zitat von Kurt D. (Beitrag 848582)
..."fairer Wettkampf" wäre wenn du mindestens 75% deines Teilnehmerfeldes vor dem Wettkampf testest - alles andere ist im Bereich Radsport Amateure Augenwischerei.

Da hab' ich mich ungluecklich ausgedrueckt. Aus dem "Anrecht auf einen fairen Wettkampf" folgt ja nicht, dass der Veranstalter diesen auch liefern kann. Er hat aber zu tun, was in seiner Macht steht und da gehoeren eben bei Grossveranstaltern Dopingkontrollen dazu.


Zitat:

Erhöhe doch einfach deine Teilnehmergebühr um Summe "x" um daraus kostendeckend rauszukommen. Du wirst merken wie "wichtig" es den Radsport Amateuren in der Tat dann ist...;) Logistisch geht es auch. St.Johann hat es gezeigt. Wieviele dann aber, wenn DIES vorher (!) in deiner AGB steht dann noch sich anmelden, wird sich weisen..., im Radsport.
Das ist so natuerlich von A bis Z Unfug.

1. Wie Du weisst gibt es keine Tests die auch nur annaeherend vollstaendige Gerechtigkeit erzielen. Deshalb sucht man Massnahmen die im Verhaeltnis zum Aufwand rechtzufertigen sind. Diese gibt es.

2. Tests stehen in den "AGB" und in den Lizenzbedingungen.

3. Das St.Johann Beispiel zeigt Deine Unkenntnis vom Radsport. In St. Johann treffen sich a) die Oberdoper der Amateurszene und b) auch die, die alterskrankheitsbedingt Medikamente nehmen, die auf der Liste stehen.

a) Das Konzept der "Masters" ist besonders in den USA anerkannt als Leistungssport. Und es ist in diesen Kreisen leider auch anerkannt, dass zB HGH zum Aelterwerden dazugehoert. Man veraendere damit ja nicht seinen Koerper, sondern hielte nur den status quo laenger.

b) Medikamente, die man krankheitsbedingt braucht (!), stehen gerne mal und zu Recht auf der Dopingliste. Eine Teilnahme bei einem Wettkampf schliesst sich damit natuerlich eigentlich aus, doch wollen manche nicht auf den Wettkampf verzichten. Das ist falsch, aber nicht von gleichwertiger krimineller Energie. Deshalb ist die Aussage "65% dopten" falsch. Es muss "65% waren gedopt" heissen. Ein eklatanter Unterschied.


Aus dieser Diskussion mit Dir wird deutlich:

1. Du weigerst Dich den Unterschied zwischen Amateur und Profidoping anzuerkennen. Ich denke da ist "Captain Cook" deutlich naeher an der Realitaet.

2. Deine Geschichten waeren sicher im Detail interessant (wer hat's mit wem getrieben?). Sei Dir aber sicher, dass ich keinerlei Illusionen habe.

3. Wie bereits gesagt: der Kampf gegen Doping ist nicht zu gewinnen, aber dennoch zu fuehren. Egal wie desillusionierend es fast immer ist! Die paar Male, die man den Erfolg sieht (und das jenseits von positiven Tests), war es noch immer wert.

Kurt D. 24.12.2012 17:17

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 849121)




Das ist so natuerlich von A bis Z Unfug.

1. Wie Du weisst gibt es keine Tests die auch nur annaeherend vollstaendige Gerechtigkeit erzielen. Deshalb sucht man Massnahmen die im Verhaeltnis zum Aufwand rechtzufertigen sind. Diese gibt es.

2. Tests stehen in den "AGB" und in den Lizenzbedingungen.

3. Das St.Johann Beispiel zeigt Deine Unkenntnis vom Radsport. In St. Johann treffen sich a) die Oberdoper der Amateurszene und b) auch die, die alterskrankheitsbedingt Medikamente nehmen, die auf der Liste stehen.

a) Das Konzept der "Masters" ist besonders in den USA anerkannt als Leistungssport. Und es ist in diesen Kreisen leider auch anerkannt, dass zB HGH zum Aelterwerden dazugehoert. Man veraendere damit ja nicht seinen Koerper, sondern hielte nur den status quo laenger.

b) Medikamente, die man krankheitsbedingt braucht (!), stehen gerne mal und zu Recht auf der Dopingliste. Eine Teilnahme bei einem Wettkampf schliesst sich damit natuerlich eigentlich aus, doch wollen manche nicht auf den Wettkampf verzichten. Das ist falsch, aber nicht von gleichwertiger krimineller Energie. Deshalb ist die Aussage "65% dopten" falsch. Es muss "65% waren gedopt" heissen. Ein eklatanter Unterschied.


Aus dieser Diskussion mit Dir wird deutlich:

1. Du weigerst Dich den Unterschied zwischen Amateur und Profidoping anzuerkennen. Ich denke da ist "Captain Cook" deutlich naeher an der Realitaet.

2. Deine Geschichten waeren sicher im Detail interessant (wer hat's mit wem getrieben?). Sei Dir aber sicher, dass ich keinerlei Illusionen habe.

3. Wie bereits gesagt: der Kampf gegen Doping ist nicht zu gewinnen, aber dennoch zu fuehren. Egal wie desillusionierend es fast immer ist! Die paar Male, die man den Erfolg sieht (und das jenseits von positiven Tests), war es noch immer wert.

..zuviele Worte, mit denen du dir nun aber teilweise selbst widersprichst - zumindest wenn man deine Beiträge zusammenfasst.

PS: Ich weigere mich in diesem Bereich grundsätzlich nicht. Amateure und Profis habe ich beidseitig getestet und dies weitaus intensiver als das, was du mir zu deinem Bereich bisher beschreibst.
Und ja, ich spreche vom Triathlon, so wie der Kernname dieses Forums. Zu den Radfahrern haben mir genug Leute schon berichtet und ohne dir näher treten zu wollen, die sind und waren tiefer in diesem Bereich involviert. Ist halt so - kannst nicht immer alles sein.

PS: Ich behaupte nicht zu wissen was und wie man es immer richtig machen kann. Ich behaupte aber, dass ich an Hand meiner Erfahrungen (mit Profis und Amateuren) weiß, wie man es besser nicht machen sollte!
Frohe Weihnachten
Mele Kaliki Maka
:liebe053:

dude 25.12.2012 08:15

Zitat:

Zitat von Kurt D. (Beitrag 849265)
..zuviele Worte, mit denen du dir nun aber teilweise selbst widersprichst - zumindest wenn man deine Beiträge zusammenfasst.

Wo konkret?

Zitat:

Amateure und Profis habe ich beidseitig getestet und dies weitaus intensiver als das, was du mir zu deinem Bereich bisher beschreibst.
Wie hast Du Amateure getestet?

Zitat:

Zu den Radfahrern haben mir genug Leute schon berichtet und ohne dir näher treten zu wollen, die sind und waren tiefer in diesem Bereich involviert.
Du kennst mich nicht, vergiss' das nicht.

Zitat:

PS: Ich behaupte nicht zu wissen was und wie man es immer richtig machen kann. Ich behaupte aber, dass ich an Hand meiner Erfahrungen (mit Profis und Amateuren) weiß, wie man es besser nicht machen sollte!
Dann bleiben ja nur zwei Moeglichkeiten:

1. Du hast die Hoffnung aufgegeben. Dann waere es angebracht Dich hier herauszuhalten, denn sonst siehst Du wie ein Dopingbefuerworter aus. Das kann keiner wollen.

2. Du erklaerst GENAU, was nicht funktioniert und hilfst uns dabei herauszufinden, was funktionieren koennte. Das waer' doch was!

captain hook 25.12.2012 11:33

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 849121)
,

1. Du weigerst Dich den Unterschied zwischen Amateur und Profidoping anzuerkennen.

Habt Ihr euch eigentlich mal mit Stoffern und/oder Dealern (aus beiden Welten (Pro/Amat.) unterhalten und wisst was sie treiben oder zieht ihr selber Schlüsse aus irgendwelchen Dingen?

Dude: was sagen denn eure beiden Erwischten? Wo haben sie das Zeug herbekommen? Nach welcher Anleitung haben sie es eingeworfen? War da professionelles Vorgehen zu erkennen?

Selbst bei einigen Pros sind ja gelegentlich stümperhafte Fehler zu erkennen (weshalb manche sich ja auch erwischen lassen, obwohl mehr als genug Schlupflöcher bestehen es zu vermeiden). Aber offensichtlich ist selbst unter den Pros und bei dem dort betriebenem Aufwand die Doperei noch lange nicht so bombensicher ausgetüftelt, dass man niemanden erwischt.

HeinB 25.12.2012 11:53

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 849360)
Dude: was sagen denn eure beiden Erwischten? Wo haben sie das Zeug herbekommen? Nach welcher Anleitung haben sie es eingeworfen? War da professionelles Vorgehen zu erkennen?

Der Eine ist sehr gesprächig. "Einstiegsdroge" war ein Höhenzelt. Dann HGH, weil man mit 42 ja was braucht, um Chancengleichheit mit den Jungen zu haben. Dann noch Epo. Wie genau gekauft ist unklar, aber Verabreichung und Dosierung wohl selber. Mit Abbauzeiten hat er sich erstmalig nach seinem Test beim GFNY beschäftigt.

captain hook 25.12.2012 12:09

Zitat:

Zitat von HeinB (Beitrag 849363)
Der Eine ist sehr gesprächig. "Einstiegsdroge" war ein Höhenzelt. Dann HGH, weil man mit 42 ja was braucht, um Chancengleichheit mit den Jungen zu haben. Dann noch Epo. Wie genau gekauft ist unklar, aber Verabreichung und Dosierung wohl selber. Mit Abbauzeiten hat er sich erstmalig nach seinem Test beim GFNY beschäftigt.

Was ja alles in allem bei Weitem nicht so professionell erscheint, wie das Amateurdoping häufig beschreiben wird.

dude 25.12.2012 13:23

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 849360)
Habt Ihr euch eigentlich mal mit Stoffern und/oder Dealern (aus beiden Welten (Pro/Amat.) unterhalten und wisst was sie treiben oder zieht ihr selber Schlüsse aus irgendwelchen Dingen?

Da ist Kurt sicher der bessere Ansprechpartner.

Zitat:

Dude: was sagen denn eure beiden Erwischten? Wo haben sie das Zeug herbekommen? Nach welcher Anleitung haben sie es eingeworfen? War da professionelles Vorgehen zu erkennen?
Der Italiener hat was von "falsch beraten" gefaselt und dass es ein Fehler gewesen sei. Sein groesste Angst war das Bekanntwerden in der Familie und im Staedtchen Prato, in dem er eine Autowekstady betreibt. Ich denke, dass das Klarmachen der moeglichen Folgen (Reputationsschaden) einer der Schluesselansatzpunkte in der Praevention sein muss.

Anthony hat mehr Glueck mit seinem Namen als Guarini. Es war ja Dank Sebastian Moll in der Tour schon darueber zu lesen. Pikanterweise gehoerte Anthony dem Team von NY Velocity an, einer international sehr bekannten Website, die sehr aktiv im Antidoping ist und einen Anteil am Fall von Armstrong hatte.

http://nyvelocity.com/content/featur...tests-positive

Wer Zeit und Lust hat, sollte sich die Kommentare dazu von unten nach oben durchlesen.

Summasummarum geht es lediglich um Prestige. Geld oder Preise spielen kaum keine Rolle.

Triathletin007 25.12.2012 13:32

@Kurt: Was mich sehr interessieren würde:

Würde man bei den IM-Quali-Wettkämpfen alle Hawaii-Qualifikanten testen, wie teuer würde die Meldegebühr für die Wettkämpfe werden, damit die Tests kostendeckend vorgenommen werden könnten?

Wie teuer würde ein DTU-Startpass werden, wenn eine Gebühr für Tests in den Ligen (Test aller Mannschafts- Einzelstarter auf dem Podest) draufgeschlagen werden würde?



Ich selber würde an einem Meldesystem teilnehmen, wo ich unangekündigt auf Blut oder Urin getestet werden kann.


Da es ja bisher in Deutschland keine Gesetzlage gibt, wo der Handel und Besitz von Dopingsubstanzen genauso geahndet wird, wie der Besitz und Handel von Drogen, mit welchen "Druckmitteln" könnte man denn die Politik überzeugen endlich die Gesetzlage gegen Doping zu verabschieden?

dude 25.12.2012 13:56

Zitat:

Zitat von Triathletin007 (Beitrag 849404)
Würde man bei den IM-Quali-Wettkämpfen alle Hawaii-Qualifikanten testen, wie teuer würde die Meldegebühr für die Wettkämpfe werden, damit die Tests kostendeckend vorgenommen werden könnten?

Ich bin zwar nicht Kurt, kenn aber jemand der rechnen kann.

Annahme ueb:

2000 Teilnehmer
50 Startplaetze
700 Euro pro IC Test

Den Rest rechnest Du selber aus.

Das Schluesselwort ist aber IC. "In Competition". Alleinige Wettkampfkontrollen ohne zusaetzliche OOC (out of competition) sind quasi wertlos.

Triathletin007 25.12.2012 14:24

Also nach meiner Rechnung wären dies angenommen bei einer Startgebühr von 450 Euro und den 35.000 Euro für die Kontrollen im Wettkampf gerademal 17,5 Euro mehr, wenn die Testgebühr oben aufs Startgeld draufschlagen würde. Das würde ich als Kunde bereit sein zu zahlen. Wenn man z.B. beim IM die Gebühr für den Banktransver streichen würde und anstatt dem Kunden (Starter) diese Gebühr für Dopingtests bekannt geben würde, würde mich interessieren, wie das bei den Athleten ankommen würde.

Wie teuer würde denn ein OOC- Test sein?


Man könnte doch einfach mal in den beliebten Trainingslagern der Trias mal ein paar Tests vornehmen. Laktattest unter Feldbedingungen werden da wieso durchgeführt. Die Gebühr schlägt man dann auf den DTU- Pass drauf. Da ja jeder mit der Unterschrift unter dem Startpass wieso sich gegen Doping ausgesprochen hat, müsste doch so eine fiktive Sache irgend wie umsetzbar sein.

dude 25.12.2012 14:46

Zitat:

Zitat von Triathletin007 (Beitrag 849427)
Wie teuer würde denn ein OOC- Test sein?

Ganz, ganz grob ca. 50% teurer pro Stueck. Es haengt jeweils von den Reisekosten und der zeitlichen Beanspruchung ab. Wenn Du mehr auf einen Schlag testest, wird es pro Test natuerlich billiger.

Was wir brauchen sind Veranstalter, die diese Tests finanzieren, ohne den Teilnehmern zu sagen, welcher Anteil des Startgeldes dorthin geht. Es ist schlicht im Paket inbegriffen. Sicher ist auch, dass sich das nur die wenigsten Veranstalter finanziell leisten koennen. Doch Challenge und Ironman waeren ein guter Anfang.

Solange der Verband das Doping des Olympiakaders weiter froehlich unterstuetzt, ist von dort nichts zu erwarten.

Trimichi 25.12.2012 15:03

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 849436)

Solange der Verband das Doping des Olympiakaders weiter froehlich unterstuetzt, ist von dort nichts zu erwarten.

Krass.

Kurt D. 25.12.2012 17:38

Zitat:

Zitat von Triathletin007 (Beitrag 849404)
@Kurt: Was mich sehr interessieren würde:

Würde man bei den IM-Quali-Wettkämpfen alle Hawaii-Qualifikanten testen, wie teuer würde die Meldegebühr für die Wettkämpfe werden, damit die Tests kostendeckend vorgenommen werden könnten?

Wie teuer würde ein DTU-Startpass werden, wenn eine Gebühr für Tests in den Ligen (Test aller Mannschafts- Einzelstarter auf dem Podest) draufgeschlagen werden würde?



Ich selber würde an einem Meldesystem teilnehmen, wo ich unangekündigt auf Blut oder Urin getestet werden kann.


Da es ja bisher in Deutschland keine Gesetzlage gibt, wo der Handel und Besitz von Dopingsubstanzen genauso geahndet wird, wie der Besitz und Handel von Drogen, mit welchen "Druckmitteln" könnte man denn die Politik überzeugen endlich die Gesetzlage gegen Doping zu verabschieden?

...im privaten Kreis erzähle ich dir gerne alles, alles was ich weiß und erlebt habe. Hier darf ich (noch) nicht. Verträge!

PS: Das was dir vorschwebt ist durchaus machbar, bei gutem Willen und wirklichem Willen. Es ist auch finanzierbar. Und damit meine ich nicht Erhöhung der Startgebühren! Man muss halt mit dem Finanzieren mal um die Ecke denken, bei denen die es dann organisieren. Ich hätte Anno 2007 bis 2009 auch nicht jährlich 150.000 Euronen nur aus meinem privaten Ärmel geschüttelt, ich bin halt "hausieren (Klinken putzen...)" gegangen - und habe dann neben dem Geld aus meiner persönlichen Kriegskasse auch viel Geld von
Sponsoren eingesammelt.
Es geht alles.
Nur: Der Hauptschlüssel, sozusagen der Generalschlüssel, liegt
woanders. Ohne richtiges Gesetz bist du am Ende, wenn einer einen schlauen Anwalt hervorzaubert, auf Glatteis, insbesondere bei AMATEUREN! Erst muss die wirkliche Antidoping Basis via richtigem Gesetz geschaffen sein.
Dann kannst du auch aktiv investieren.
Das ist das was ich jetzt hier "breittreten" kann und darf, an Hand der von mir erlebten Zeit.

Kurt D. 25.12.2012 18:03

[quote=dude;

Dann bleiben ja nur zwei Moeglichkeiten:

1. Du hast die Hoffnung aufgegeben. Dann waere es angebracht Dich hier herauszuhalten, denn sonst siehst Du wie ein Dopingbefuerworter aus. Das kann keiner wollen.

2. Du erklaerst GENAU, was nicht funktioniert und hilfst uns dabei herauszufinden, was funktionieren koennte. Das waer' doch was![/QUOTE]

Hallo Uli,
...;) ;)
Zu 1) Bei den wenigen Hansels die du nun ein erstes Mal getestet hast, solltest du nicht so wichtig daherreden.
Du hast etwas gemacht was ich gut finde, was aber in der arg verseuchten Radsportszene längst überfällig war.
Wenn du mal die Kohle investiert hast, die ich jahrelang reingesteckt habe, dann bist du einen Schritt weiter.
Da du mich nicht privat kennst, nimm dich bitte einfach etwas zurück mit Unterstellungen. In Bezug auf "Hoffnung aufgeben" werde ich dich in drei Jahren wieder fragen. Ich habe Zeit, Geduld und immer Hoffnung.

Zu 2) Gerne, aber nicht HIER. Andere wissen mein Angebot hierzu zu schätzen, auch du bist Willkommen. Ich habe keine Probleme mit Leuten die nach mir verbal treten wollen/wollten, und sei es auch nur um eventuell sich selbst darzustellen. Ich sehe zuerst immer den Menschen, wenn dieser offen und ehrlich mir gegenübertritt. Ich helfe gerne mit meiner Erfahrung (und meinen Kontakten).
Wie gesagt, mein Wort steht ( ich gehöre noch zu der Generation wo ein Wort gilt ).
Gerne treffe ich mich auch mal nur mit dir alleine, am Airport Frankfurt z.B. - wenn du auf der Durchreise bist. Oder kontaktier bitte via PN Megadolon, er organisiert das Treffen.

dude 26.12.2012 00:14

Wenn Du meine Beitraege zwei Mal liest, kannst Du in Zukunft ja vielleicht auch mal auf die langweiligen Seitenhiebe und Spitzen verzichten. Deine Erfahrung im Triathlon sei Dir unbenommen. Aber in anderen Gebieten bist Du augenscheinlich verhaeltnismaessig ahnungslos. Macht doch nix!

Fuer Dich nochmals:

Ich schrieb' ZWEI MOEGLICHKEITEN.

Moeglichkeit 1 ist aus meiner Sicht selbstverstaendlich nicht zutreffend. Du musst Dir allerdings gefallen lassen, dass Du hier diesen Eindruck hinterlaesst. Und um dies zu vermeiden sprach ich von Moeglichkeit 2. Mir ging es doch bloss darum Dich aus der Reserve zu locken. Keiner braucht Opakommentare a la "Kinners, ihr lernt das auch noch".

Leider lebe ich nicht in Deutschland und kann daher zu keinen Treffen kommen. Vielleicht gibt es ja fuer Dich auch noch eine andere Moeglichkeit. Dein Wissen und frueheres Engagement muss man nuetzen!

drullse 26.12.2012 00:44

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 849367)
Was ja alles in allem bei Weitem nicht so professionell erscheint, wie das Amateurdoping häufig beschreiben wird.

Oder aber die anderen Doper sind deutlich professioneller und wurden deswegen nicht erwischt...

Raimund 26.12.2012 01:08

mir fällt gerade ein, dass in roth vor einigen jahren tatsächlich mal jemand aus dem AK-bereich positiv getestet wurde.

warum hat man damals die sache (den namen!) nicht publik machen wollen?:confused:

wenn da rechtlich bedenken existieren, wäre meiner meinung nach ein dopingtest der ak-athleten auch nur halb soviel wert...:Huhu:

Triathletin007 26.12.2012 01:51

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 849559)
Wenn Du meine Beitraege zwei Mal liest, kannst Du in Zukunft ja vielleicht auch mal auf die langweiligen Seitenhiebe und Spitzen verzichten. Deine Erfahrung im Triathlon sei Dir unbenommen. Aber in anderen Gebieten bist Du augenscheinlich verhaeltnismaessig ahnungslos. Macht doch nix!

Fuer Dich nochmals:

Ich schrieb' ZWEI MOEGLICHKEITEN.

Moeglichkeit 1 ist aus meiner Sicht selbstverstaendlich nicht zutreffend. Du musst Dir allerdings gefallen lassen, dass Du hier diesen Eindruck hinterlaesst. Und um dies zu vermeiden sprach ich von Moeglichkeit 2. Mir ging es doch bloss darum Dich aus der Reserve zu locken. Keiner braucht Opakommentare a la "Kinners, ihr lernt das auch noch".

Leider lebe ich nicht in Deutschland und kann daher zu keinen Treffen kommen. Vielleicht gibt es ja fuer Dich auch noch eine andere Moeglichkeit. Dein Wissen und frueheres Engagement muss man nuetzen!

Wie wäre es denn wenn Ihr Euch beide via neue Medientechnik als Konferenzschaltung näher kommen würdet.:Huhu: Skype oder ähnliches!!!:Blumen:

Kurt D. 26.12.2012 18:24

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 849559)
Wenn Du meine Beitraege zwei Mal liest, kannst Du in Zukunft ja vielleicht auch mal auf die langweiligen Seitenhiebe und Spitzen verzichten.

...nein, zweimal möchte ich deine Beiträge nun wirklich nicht lesen. Einmal ist genug. Ich ahne was dich treibt, dies genügt mir.

...du teilst gerne selbst aus, also nimm Spitzen gegen dich gelassen hin. Je älter du wirst umso besser wird dir dies gelingen:)

PS: Ich habe dir meine Hilfe an Hand meiner Erfahrungen angeboten. Kostenlos! ;) Genau wie ich dies anderen Interessierten anbiete.

Nur möchte ich dies nicht alles hier im Forum diskutieren, denn erstens endet dies meist in Endlosschleifen wo irgendwer sich immer am Ende angepieselt fühlt ( ;) ) - deshalb ist Auge in Auge bei diesem Thema immer zielführender, da sehr komplizierte und verzweigte Materie.

Und zweitens muss ich halt noch eine kleine Weile bestimmte vertragliche Verpflichtungen beachten. Daran halte ich mich.

Dies habe ich schon mehrfach geschrieben und ich bitte auch dich dies zu respektieren.
Danke.

Und: "Opa" darfste immer gerne schreiben..., ich bin diesbezüglich schmerzfrei. Dafür werde ich dich auf Skiern und auf dem Surfboard dann alt aussehen lassen...:Huhu: :Blumen:

So - dazu nun hier in diesem Thread nicht mehr, es langweilt andere. Mich nun aber auch. Mein Angebot steht, mehr muss man nicht sagen.

Ski Heil aus den schönen Bergen in die Häuserschluchten von NYC,
Kurt

dude 27.12.2012 19:42

Zitat:

Zitat von Kurt D. (Beitrag 849697)
...du teilst gerne selbst aus, also nimm Spitzen gegen dich gelassen hin. Je älter du wirst umso besser wird dir dies gelingen:)

Im Umkehrschluss: Du hast bei jedem kleinen Kommentar frueher Deine Frau verhauen?

Zitat:

PS: Ich habe dir meine Hilfe an Hand meiner Erfahrungen angeboten. Kostenlos! ;) Genau wie ich dies anderen Interessierten anbiete.
Den Smilie haett' ich fast ueberlesen. Die Hilfe soll aber nicht mir, sondern allen Sportlern und dem Sport gelten.

Zitat:

Und zweitens muss ich halt noch eine kleine Weile bestimmte vertragliche Verpflichtungen beachten. Daran halte ich mich.
Meine Fragen waren bisher allgemein genug, um davon nicht tangiert zu sein. Vergebens.

Zitat:

Und: "Opa" darfste immer gerne schreiben..., ich bin diesbezüglich schmerzfrei. Dafür werde ich dich auf Skiern und auf dem Surfboard dann alt aussehen lassen...:Huhu: :Blumen:
Ich liesse es mal nicht darauf ankommen. Ein zuenftiger Schwanzvergleich hat aber noch nie geschadet, oder? Vielleicht trifft man sich eher auf neutralem Boden. Rhythmische Sportgymnastik?

Klugschnacker 27.12.2012 20:24

Zitat:

Zitat von Raimund (Beitrag 849574)
warum hat man damals die sache (den namen!) nicht publik machen wollen?:confused:

wenn da rechtlich bedenken existieren, wäre meiner meinung nach ein dopingtest der ak-athleten auch nur halb soviel wert...:Huhu:

Der Name sollte nicht aus rechtlichen Bedenken vertuscht werden. Es ging allein um menschliche Rücksichtnahme, damit sich für den Betroffenen keine sozialen oder beruflichen Nachteile ergeben, die in ihrer Summe das vernünftige Strafmaß übersteigen. Dies teilte mir auf Anfrage Reinhard Wilke mit, der damals bei der DTU dafür zuständig war (aus dem Gedächtnis zitiert).

Der Name des wegen Dopings gesperrten Athleten wurde deshalb mit Ausnahme dieses Portals nirgendwo veröffentlicht. Zwar teilte ich die Bedenken nach der Verhältnismäßigkeit, war allerdings der Meinung, dass wir diese gesamtgesellschaftlichen Fragen wie die Rehabilitierung in der Gesellschaft oder der Benachteiligungen durch Arbeitgeber nicht hier im Triathlon lösen können. Unsere Aufgabe ist es, die Regeln der Fairness in unserem Sport umzusetzen. Ohne sozialen Druck, also nur durch eine nirgends veröffentlichte Wettkampfsperre für ein oder zwei Jahre, ist das nicht zu schaffen.

Grüße,
Arne

dude 27.12.2012 21:12

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 850093)
Ohne sozialen Druck, also nur durch eine nirgends veröffentlichte Wettkampfsperre für ein oder zwei Jahre, ist das nicht zu schaffen.

Richtig. Deshalb muss man sich ja auch nicht an das halten, was Wilke so vor sich hinbruddelt.

Raimund 27.12.2012 22:42

ich befürchte eben nur, dass es immer so sein wird. ganz abgesehen davon, ob ein ak-athlet willentlich gedopt hat oder nicht.

ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man von diesem überhaupt ähnliches vorgehen (bezüglich seiner ernährung), wie bei einem profi erwarten darf (ich erinnere hier an das "kontaminierte" fleisch der jugendfußballer in südafrika:Huhu: )

mit anderen worten: die abschreckung ist nur durch veröffentlichung vertretbar. das wird aber im schlimmsten fall nicht durchsetzbar sein.

m.a.w. die frage im threadtitel ist zwar nett gemeint und zeigt vielleicht den guten willen einiger athleten. aber, wenn es hart auf hart kommt, ist es das papier nicht wert auf dem es steht...

dude 28.12.2012 12:17

Zitat:

Zitat von Raimund (Beitrag 850128)
ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man von diesem überhaupt ähnliches vorgehen (bezüglich seiner ernährung), wie bei einem profi erwarten darf (ich erinnere hier an das "kontaminierte" fleisch der jugendfußballer in südafrika:Huhu: )

Natuerlich nicht. Die story von den verseuchten Lebensmitteln ist aber in 99% aller Faelle reine Maer!

captain hook 28.12.2012 16:28

Komisch, der BDR macht sich da nix draus. Da kann man schön Listen mit den Namen erwischter Radfahrer frei zugänglich und veröffentlicht im Netz finden...

Krass finde ich an diesen Veröffentlichungen, dass diese geschehen ohne dass vorher Rücksprache mit dem Sportler gehalten wird, um z.B. sowas wie eine unangemeldete oder unbedachte Medikamenteneinnahme oder ähnliches mal zu besprechen.

Den Veröffentlichern droht anscheinend auch nicht viel, hier z.B. wird teilweise gleichmal auf das vollständige Rad-Net-Profil verlinkt: http://www.rad-net.de/modules.php?op...rum=3&start=60

dude 28.12.2012 18:06

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 850341)
Krass finde ich an diesen Veröffentlichungen, dass diese geschehen ohne dass vorher Rücksprache mit dem Sportler gehalten wird,

Woher weisst Du, dass das so ist?

Zitat:

um z.B. sowas wie eine unangemeldete oder unbedachte Medikamenteneinnahme oder ähnliches mal zu besprechen.
Ist das die Aufgabe des Verbandes? Wohl kaum. Der Sportler erfaehrt von der positiven Kontrolle durch die NADA, nicht vom Verband. Und das immer vor der Veroeffentlichung.

captain hook 28.12.2012 18:48

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 850356)
Woher weisst Du, dass das so ist?



Ist das die Aufgabe des Verbandes? Wohl kaum. Der Sportler erfaehrt von der positiven Kontrolle durch die NADA, nicht vom Verband. Und das immer vor der Veroeffentlichung.

Weil ich jemanden kenne, von dessem positiven Befund ich vorher aus dem Videotext wusste, als er selber das Testergebnis kannte. Da können sie wohl kaum vor der Veröffentlichung mit ihm gesprochen haben, oder? :Cheese: Und da hatte er wohl kaum ne Chance sich vorher mit irgendwem in Verbindung zu setzen...

dude 28.12.2012 19:45

Und das glaubst Du ihm?


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