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Ich bin auch fürs Finishen aber es ist weder Grundlage noch irgendein - auf Teufel komm raus zu erreichender - heiliger Gral. Erst recht nicht für einen Profi. Locker bleiben... |
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Warum sollte es beim LD-Tri nicht auch so sein? Die Heroisierung unserer Leistungen und der krampfhaft gepflegte Mythos ist schlicht albern. |
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Zudem sollte strafmildernd für mich gelten, dass ich am Samstag halt "leider nur direkt in der WZ 2 stand" (da bekommt man nichts mit...):- - außer ein paar Bemerkungen...Sorry for that! PS: Dein ganzes "Rhetorikwissen" (...) nutzt dir am 31.Januar auch wenig - ....denn dann wirst du den etwas älteren, "nur Volksschule ausgebildeten Mann" fragen müssen, wie der Pieps unter 2 Meter Pulver funktioniert ..., oder die PDS hat einen Wahlhelfer weniger :Lachen2: |
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Für mich gilt: Nachdem ich schon oft genug unter den ersten 30 oder 40 bei einem IM war, ist es doch logisch, daß ich das Ziel habe, unter die Top 20 zu kommen. Nur das zählt für mich, das Finishen wird dabei zur "Nebensache". Zitat:
Gruß: Michel |
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On Topic: Faris hat eine wirklich gute Leistung gebracht :Blumen: |
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Wenn man es so streng sehen würde, die von Dir geschildert (ich weiß, dass DU das nicht tust), müsste man ja in dem Moment aufhören, wo man nicht mehr schneller/besser werden kann. |
@ dm
Danke für Deine wohltuend sachlichen Beiträge bei der Diskussion um den Mythos "Finish an IM". |
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Sollte aus meinen Post aber eigentlich auch deutlich geworden sein. Auch beim Marathon bin ich der Meinung, daß es weder einen besseren noch schlechteren Menschen ausmacht, ob er oder ob er nicht Marathon gelaufen ist. Das gilt selbstverständlich auch für LDs. Auch ich gehe leistungsorientiert in Langdistanzen, aber Finish ist für mich das absolute Minimalziel und es gehört für mich auch zum Wettkampf dazu, gegebenenfalls mit der Situation umzugehen, daß ich mein sportliches Ziel bzw. eine gewollte Plazierung nicht erreiche und dann sehen muß, daß ich damit dann umgehe. Unter Umständen ist man dann ziemlich erstaunt, was man mit dem Minimalziel Finish dann doch noch an Zeit erreicht hat. Das ein Pro aussteigt, wenn er einen Monat später noch die Chance auf eine Hawaiiquali wahrnehmen kann, ist für mich völlig nachvollziehbar. Aber dazu hatte ich mich ja schon geäußert. Und eine Mythologisierungs einer LD liegt mir schon deshalb ferne, weil ich der Meinung bin, daß im Prinzip jeder sowas machen kann, es ist nur eine Frage des zeitlichen Aufwandes den er dafür zu opfern bereit ist. Gruß Nabenschalter |
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Ein Aspekt wird bei dem Ganzen übrigens voll und ganz vergessen: Der Sport soll doch auch Spaß machen - und zwar allen. Warum muß dann ein Profi, wenn es einfach keinen "Spaß" mehr macht (euphemistische Beschreibung von Schmerzen, Qual & Co.), das Ding durchziehen? Nur weil das Volk ihn leiden sehen will? Also doch Gladiatoren in die Arena und Blut für den Plebs...? @docci: Wenn alle sachlich wären und blieben, dann gäbe es 90% der Inhalte in den Foren nicht...:Lachen2: ...hoffentlich sperrt Arne mich nicht....:Cheese: Gruß: Michel |
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Grüße, Arne |
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Dann soll man aber auch dazu stehen und nicht jammern, daß es keine Finisherqualitäten gibt, sondern klipp und klar vom Sofa rufen: "ICH WILL EUCH LEIDEN SEHEN!!!" (und wer nicht leidet, wird den Löwen zum Fraß vorgeworfen) :liebe053: |
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Grüße, Arne |
deshalb sollen ja auch möglichst alle bis zum Finish leiden.:Lachen2:
Nabenschalter |
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Ich will euch leiden sehen!!:Cheese: |
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Ich habe meine erste LD gehend beendet es war die "lockerste" in dem ich am wenigsten gelitten habe.Bei jedem 10k lauf habe ich mehr gelitten. |
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Denke aber das es bei Norman anders war. Zitat:
Entgegen deiner Aussage liegt es eher daran, dass Frauen nun auch in größerer Zahl genauso hart und aufwändig trainieren (können), wie Männer. Zitat:
Es ist halt die Kombi dreier stupider Ausdauersportarten. Leider wird hier nun vermehrt auf Norman gezeigt aber Rälph's Intro geht ja auf viel mehr Athleten ein und so in zwei Kategorien: DNF von Ex-Siegern und DNF von Pros. Ich zähle Stadler eher zu letzteren, die gewinnen wollen. Zur ersteren zähle ich Hellriegel. Bei dem fänd ich es schöner, wenn er startet, dann auf dem Rad ballert als wenn es kein Morgen gibt und gar nicht erst losläuft, schnell duscht und an die Ziellinie geht und das Event feiert. Wenn er das vorher ankündigt, hätte bestimmt keiner ein Problem damit weil er eben niemandem noch was beweisen muss. Bei Stadler ist es anders, er hatte noch die "Papierform" das Renen zu gewinnen und er hat es versucht. Aussteigen ist immer schwierig und ich denke es geht ihm beschissen wie nie. Diese "Team-Geschichte" wird uns noch dahin bringen, dass ein Starter z.B. einen Leader regelgerecht in die Spitzengruppe führt oder dort hält und wenn es viele Körner kostet steigt er eben aus. Die Message vom Commerzbank Teamchef ist ein erster Hinweis darauf, wo die Reise hingeht. |
Danke Skunkworks, guter Beitrag. (auch wenn ich Raelerts Beitrag zu einem interessanten Rennen fuer genau so gross halte wie den von Faris)
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Ich war einfach so überrascht, weil ich nach Wiesbaden dachte, der hört bald auf, so sah er dort aus. Aber der Kerl sieht mit Bart einfach nur zu alt aus :-) |
Meine Meinung:
- keiner muss finishen - Wandern schadet den Sponsoren NICHT - Kraempfe sind ein klares Anzeichen dafuer, dass der Athlet jenseits seines Leistungsvermoegens gelebt hat. Profis muessen Risiken eingehen, um Erfolg zu haben. Passiert es einem Hobbyathleten, ist es Unvermoegen. Nach neueren Studien (-> google "Science of Sports -> cramps") hat es nichts mit dem Elektrolythaushalt zu tun. |
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Also das Unvermögen, diese Grenze einzuschätzen und sie als Hobbyathlet "unnötig" zu überschreiten. Wenn es einem um eine bestimmte Zeit (egal ob die 8:59:xx vom Nopogobiker in Frankfurt oder die 11:59:xx von irgendwem) geht, muss man auch in dem Bereich bereit sein, ein Risiko einzugehen.
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Natürlich ist das eine Logik - die Logik des sich Weiterentwickelnwollens (kannst Du gerne Ehrgeiz nennen). Gruß: Michel |
aus der Ferne dies zu beurteilen ohne Hintergrundwissen ist immer schwierig,also da muss man schon vorsichtig sein.Wobei wir uns von solch Szenen wie "über die Ziellinie krabbeln" wohl verabschieden dürfen,soweit geht heute mit Sicherheit kein Profi mehr!Vielleicht liegt es auch daran dass viele Profis nix oder wenig bezahlen müssen und von daher die Hemmschwelle aufzugeben niedriger ist als im Gegensatz zu den Amateuren die ne Menge Geld dafür bezahlen müssen.Aber es würde mit Sicherheit dem einen oder anderen Profi gut zu Gesicht stehen wenn er dann eben mit Amateuren erst nach vielleicht 11 oder 12h einläuft.Da würde ich den Hut ziehen und sagen "schau dir den Profi an der zieht das Ding durch Respekt!!Das gehört meiner Meinung nach auch zum Profi dazu.Auch wenn es nicht läuft es trotzdem durchziehen,gerade auf Hawaii wo es für den Großteil doch das letzte Rennen der Saison ist.
Gruß Miko |
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Gruß Jürgen P.S. Als Sponsor wäre ich sowas von sauer, wenn der von mir bezahlte Athlet ohne triftigen Grund auf Hawaii aussteigt... |
Ihr überschätzt den Wert des gesponsorten Einzelsportlers für den Sponsor im Event.
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Gruß Jürgen |
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Gruß Jürgen |
Wenn mal wieder ein Läufer im Schneesturm umkommt oder ein Moppel in der Hitze beim Laufen umklappt, wird wieder wegen der mangelden Vernunft gelästert. Zeigt Jemand Verantwortung gegenüber seinem Körper ist er ein Weichei.
Super Logik |
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PS: Du hättest dann in "deinem Büro" die Arbeit nicht eingestellt... (siehe einen vorherigen Post von dir hierzu) :cool: PS: Wiederholung von mir: >Menschlich alles nachvollziehbar<. Ich bewerte aber einen "Karlheinz Mittelmaß" beim Aufgeben eben auch etwas anders als ein Aushängeschild. Ein Profi kann mit so etwas auch eigentlich umgehen, egal in welchem Job er unterwegs ist. DUDE hat es eigentlich treffend vorher formuliert. |
@Kurt; Lies meine Postings nochmal, dann verstehst Du. Eine Schwalbe macht keinen Sommer. In vielerlei Hinsicht: Einzelsportler, Team. Einzelevent, Sportjahr. Reichweite Hawaii;sonstige mediale Reichweite. Ein Tag früher aus dem Büro;Arbeit im ganzen Jahr, Antrittsgeld,Gesamteinkommen usw. usw. 1000 Beispiele.
Es ist die SUMME(!) der richtigen und falschen Entscheidungen. Immer. Überall im Leben. Nichts ist singulär. |
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