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Über die Aufteilung der Abgaben Landesverband - DTU müsste dann auch mal nachgedacht werden. Was ist aus deinem Vorschlag geworden ? Cengiz |
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aber das Kataloggerüst liegt noch in der Schublade, falls mal andere Zeiten kommen ... |
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Edith meint, ich solle noch darauf hinweisen, dass durchaus auch Beratungsleistungen für Veranstalter denkbar sind, insbesondere in der Begleitung bei Genehmigungsverfahren etc. Dabei denke ich z.B. an den bedauerlichen missglückten Anlauf des Veranstalterteams des Frankfurter City Triathlons ... grundsätzlich liegt mir gerade sehr viel an der Beratung von Veranstaltern, aber das ist wahrscheinlich eine Berufskrankheit bei mir ;) |
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Du schreibst in einem anderen Beitrag, der Katalog würde in der Schublade liegen, aber bis er eingeführt wird, müssen bessere Zeiten kommen. D.h. mit dem aktuellen Präsidium ist sowas nicht machbar? |
Hallo Cengiz,
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Schau, meine Message ist: Die Lektüre der Sportordnung ist für den Freizeitathleten nicht nötig um an WKs teilnehmen zu können. Die wichtigen Infos sind den allermeisten klar oder werden bekannt gemacht. Woher die Info auch immer kommt (die orginär sicher in der SpoO steht - keine Frage). Für den Sport an sich ist ein Regelwerk natürlich zwingend. Möglicherweise liegt ja da mit ein Problem, dass es die meisten Athleten schlicht nicht interessiert (Das Oe spricht von "90%") und deshalb zumindest über diesen Punkt somit auch kein "Verbandsmehrwert" argumentativ ankommt? Das ist m.E. übrigens bei der DTU nicht anders als bei anderen Sportverbänden. Das meine Sicht der Dinge aus einer anderen Position heraus auch eine andere ist, habe ich ja gepostet. Wahrscheinlich hast Du das nur überlesen. Grüße Helmut |
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http://www.kfup.com/sport_d.html Ein Verdand als Dienstleister ist aber auch nicht so optimal. Ein Verband ist ehrenamtlich organisiert. Das gibt nur neuen Streit. Die Beratung von Veranstaltern müsste man in der Tat ausgliedern. Aber ein Servicekatalog für den Wettkampf mit einer Mindestleistung und Zusatzmodulen macht sehr viel Sinn, da wir völlig unterschiedliche Veranstaltungen haben, die nicht miteinander zu vergleichen sind. Cengiz |
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Dadurch, dass man durch solch einen Katalog auch mehr Leistungen hinzubuchen kann, wird die Abgabe an den Verband sicher auch höher sein, als er zur Zeit ist. Dies bedeutet ja wiederrum eine höhere Einnahmequelle für den Verein UND natürlich auch mehr Aufwand. Da wirst du dann mit nur Ehrenamtlichen helfern nicht mehr auskommen (wie du ja auch schon geschrieben hast). Aber all dies ist ja wohl eh erstmal nur Zukunftsmusik.. |
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Allerdings frage ich mich auch, wie man über den Sinn und Zweck einer Abgabe an einen Verband diskutieren will, wenn man nicht über den (aus meiner Sicht vor allem gesellschaftlichen) Wert des Verbandes selbst diskutieren will ... ;) Grüße Helmut |
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Cengiz |
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Der Verband als Dienstleister ist ein schwieriges Unterfangen, da gleich die Gemeinnützigkeit auf dem Prüfstand steht. Da könnte ich mir eher ein Modell vorstellen, bei dem der Dienstleistungsbereich nach außen gegeben wird ähnlich wie das z. B. bei den Fussballprofis und deren Stammvereinen praktiziert wird. |
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Vielleicht wäre eine Diskussion, wie die Kernkompetenzen eines Verbandes aussehen und damit eine Verschlankung wirklich hilfreich - und alles andere können Dienstleister, die zueinander im Wettbewerb stehen wirklich besser erledigen. Jeder Veranstalter benötigt eine Zeitnahme für seinen Wettkampf - und auch hier gibt's verschiedene Anbieter auf dem Markt. |
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Die Triathlon 1. Bundesliga bekommt der Verband niemals erfolgreich organisiert. Das sollte ausgegliedert werden. Lasst doch andere, die es besser können, damit Geld verdienen. Die Zeitschrift "Triathlon" muss vom Startpass getrennt werden. Die Verbands-Infos können viel besser und günstiger über Mail und Internet publiziert werden. Da würden mir noch ein paar andere Dinge einfallen, dass ist dann aber doch etwas zu OT Cengiz |
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Aus meiner kleinen Verbandsweltsicht, gäbe es da einige Kandidaten, die ich ansprechen würde ... |
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Roth ist aber nicht nur DM, sondern zudem auch eine "normale" Langdistanz. Wie Dir doch sicherlich bekannt, kann jeder Sportler dort selbst entscheiden, ob er zugleich im Rahmen der DM starten will oder nicht. Die DM ist somit nur eine Zusatzoption, die auch "schon mal" von den deutschen Sportlern "ausgelassen" wird. Von den ausländischen Athleten ganz zu schweigen. Somit dürfte leicht nachzuvollziehen sein, dass die Abgaben von Roth an die DTU bzw. den BTV über dem von Dir genannten Gebührensatz liegen müss(t)en. |
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In Roth haben sich 2009 wohl mit der Staffel (nur einzel gewertet) 3.259 Athleten angemeldet. Es gab 359 Finisher bei der DM. Geht man mal grob von 2.900 Startern (Startgebühr 300,00) aus, dann wären das nach der Abgabenordnung (10% der Startgebühr) wohl 87.000,00 € Veranstalterabgabe.
Drullse, kann das sein? Die Zahl ist abenteuerlich und ich würde mir als Veranstalter auch mal so ein paar Gedanken machen! Cengiz |
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Man könnte sagen, als Dach- oder Landesverband einen gewissen Prozentsatz von den Einnahmen der Veranstalter einzufordern entspricht moderner Wegelagerei.
Man kann aber auch sagen: Von 100 Startern an einem Volkstriathlon sind maximal 50 in einem Verein, damit im Landesverband und er DTU Mitglied. Die anderen 50 nutzen die oft ehrenamtlich umgesetzten Terminkalender (Druck-Online), die Fairness durch die überwiegend gut ausgebildeten Kampfrichter, das hohe Niveau der Veranstaltung weil schon im Genehmigungsverfahren in der Regel auf die Einhaltung bestimmter Mindeststandards geachtet wird. Diese „Nichtorganisierten“ tragen mit ihren 10%-Anteil von ihrem Startgeld zur Finanzierung des notwendigen Überbaus bei. In unserem Landessportbund, wie auch in vielen anderen auch, genießt Triathlon in der Rangliste eher einen der hinteren Plätze obwohl wir seit 20 Jahren dabei sind und das auf höchstem Niveau. Wir haben als kleiner und recht junger Landesverband bis jetzt keine reelle Chance bekommen, einen hauptamtlichen Landestrainer für unseren Kader über den Landessportbund finanziert zu bekommen. Alle bestehenden Fördergelder und Verträge der Sportfachverbände wurden vor langer Zeit, als wir noch nicht so gut waren, auf dem bestehenden Niveau „eingefroren“, d.h. es kommt nichts obendrauf, es muss aber auch keiner der anderen LVs deutlich abspecken, weil es nun nicht mehr so gut läuft. Einen hauptamtlichen Trainer bekämen wir nur über Athleten die langfristig im A/B-Kader der DTU sind. In diesen Bereich kommen sie nur durch bezahlte Trainer und Kaderlehrgänge und solange der Landessportbund nicht bezahlt müssen wir das unter anderem aus den Mitglieder- und Vereinsbeiträgen sowie den Veranstalterabgaben machen. Für den Kampf gegen Doping bekommt unser Landesverband vom Landessportbund keine zusätzlichen Mittel, auch die DTU stellt hier keinerlei Finanzen zur Verfügung. Umgekehrt stellt der Landessportbund die Forderung nach einem aktiven Anti-Doping-Kampf, inklusive Tests, ansonsten müssen alle Gelder zurückgezahlt werden! Wir finden das gut so und finanzieren deshalb Wettkampfkontrollen durch unsere Beauftragten gerne selber – auch aus Mitteln der Veranstalterabgaben! Die LVs bilden Fachtrainer im Triathlon aus, seit 1991 und in mehreren Lizenzstufen, der Erfolg in den Stützpunkten und den Vereinen gibt uns Recht. Hierfür werden ebenfalls auch Gelder aus den Abgaben der Veranstalter verwendet. Die LVs stellen alle Termine des Jahres zusammen, sichten, bereiten auf, prüfen, beraten und setzen die Termine in die entsprechenden Medien – ehrenamtlich! Dennoch fallen Kosten an: Telefon, Domains, Homepageerstellung, Internet, Fax, Bilder, Druck, …. Ändern sich Termine, fallen Veranstaltungen aus, wir übernehmen die überregionalen Infos! Ach ja: Jeden Herbst tippen in 16 LVs Ehrenamtliche die Termine stundenlang in eine Onlinemaske des Verlages, der mit diesen Terminen und Adressen sein Geld verdient – ohne das die Daten von den LVs anschließend werbe- und auflagenfrei für eigene Kalender (Print/Online) genutzt werden dürfen/können. Die LVs und auch die DTU bilden Kampfrichter aus, über mehrere Tage mit guten Referenten und auf hohem Niveau (gilt zumindest für die meisten die ich kenne und ich mache das seit 1990). Unser letzter Wochenendlehrgang mit ca. 40 Teilnehmern hat insgesamt ca. 7.000€ gekostet, inkl. Material, Fahrtkosten und Übernachtungen. In 2008 haben wir ein Werbeplakat für die Mitgliederwerbung der Vereine erstellt und gratis zur Nutzung verteilt. 2009 wurde für die Veranstalter ein mobiler, großer Zielbogen angeschafft und er reist von den Landesmeisterschaften zu Ligawettkämpfen. Ebenfalls eine Infotheke zur Mitgliederwerbung, ein Flyer zur Bewerbung des Startpasses/von Vereinsmitgliedschaften/zur Transparenz von Abgaben ist in Arbeit. Ebenfalls umgesetzt seit 2007: eine Fotoausrüstung inkl. ehrenamtlichen Fotografen der seine umfangreichen Bildersammlungen oft noch am gleichen Tag den Veranstaltern frei zur Verfügung stellt. Wie glaubt ihr eigentlich, schaffen andere Fachverbände ihre Arbeit? Schaut euch doch einmal ganz konkret die Abgaben des Bund Deutscher Radfahrer an: rad-net.de Wenn DTU und LVs auf 10% verzichteten, glaubt ihr dann tatsächlich dass alle Starts auch dauerhaft um diesen Prozentsatz günstiger werden würden? Unbestritten ist, nicht das ich falsch verstanden werde, dass die starren Vorgaben (10%) inkl. der bekannten aber dennoch geheimen „Insellösungen“ einer Diskussion bzw. Änderung bedürfen – unser LV steckt mittendrin und zwar gemeinsam mit Veranstaltern. |
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Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, dass bei einer Terminänderung automatisch ein E-Mail mit einer entsprechenden Nachricht an einen vorher gespeicherten Adresspool verschickt wird. Außerdem können wir für die LVs eine Exportfunktion schaffen, mit der man per Mausklick alle Daten als Excel-Datei downloaden kann. Das hilft der Druckerei. Weitere Ideen sind willkommen. Viele Grüße, Arne |
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Macht doch Sinn, so ein Forum!!! Cengiz |
@BunterHund: vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag. Ich sehe das alles genaus so wie du. Was noch fehlt ist Transparenz der DTU und der Landesverbände über die Finanzen.
Es ist ein Unding, dass die DTU (Frau Wisser und das Präsidium) dem spomedis Verlag einen sechstelligen Betrag überweisen, aber sich weigern mitzuteilen, wie hoch dieser Betrag genau ist. Es kann nicht sein, dass die Mitglieder der DTU (Landesverbände) insoweit mit Verschwiegenheitsklauseln abgespeist werden. Wo leben wir eigentlich:confused: Cengiz |
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Wenn es stimmt und dieses Geld nicht extra an den Verband geht, dann macht es die Sache mit der DM natürlich noch lukrativer. Bei ca. 400 Meldungen kommen dadurch 6000,00 rein. Weiter spart man sich 10% der Veranstalterabgabe, das sind bei 400 Startern und 300,- Startgebühr gleich mal 12.000,- €. Man bezahlt 7.500,- plus MwSt, was 8925,- € sind und bekommt dafür bzw. musss weniger zahlen 18.000,- €. Unterm Strich sind das 9.075,- €. Gar nicht schlecht so eine DM! Cengiz |
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Guckst Du: http://www.challenge-roth.com/de/anm...0.php?navid=29 Unter Sonderkosten. |
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https://www.triathlon-bayern.de/btv/...inankuendigung |
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Damit wäre dann ja auch rund ein Viertel der Veranstaltungen in Deutschland schon mal abgehakt. |
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http://www.dtu-info.de/wettkampfkalender.html |
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Wäre es aber nicht bequemer wenn man einen Kalender (Excel) hätte, der alle Veranstaltungen erfasst und unabhängig vom spomedis Verlag ist und dessen Datensätze man dann auch beliebig importieren könnte? |
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Und was glaubst, wie die Daten da reinkommen? :bussi: Auflösung: sie werden von den Landesverbänden in einem definierten Datenformat digital übermittelt. |
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Das bedeutet: Wenn wir zum Beispiel bei der DTU um eine Liste aller Wettkämpfe in Deutschland bitten, werden wir auf die 16 Landesverbände verwiesen. Wir müssen unsere Anfrage also an 16 Verbände einzeln richten. Die Wettkampftermine aus der Datenbank des spomedis-Verlags können wir selbstredend nicht verwenden. Eine Wettkampfdatenbank, an der die DTU die Rechte hat, gibt es nach meinem Kenntnisstand nicht. Grüße, Arne |
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Wenn du nicht weißt, warum die Termin kostenlos weitergegeben werde sollen, dann kann ich dir auch nicht helfen:Nee: |
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