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Gelbbremser 23.11.2025 22:12

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1794678)
Das Einkommen finde ich von Euch gar nicht mal so schlecht. Kommt halt immer darauf an, ob man noch Verpflichtungen hat. Man kann ja vielleicht auch noch ein paar Hunderter hinzuverdienen.
Gedanklich habe ich das alles längst schon abgeschlossen. Jetzt muss ich nur möglichst gesund die 63 erreichen. Alles andere ergibt sich schon.

:Blumen:

So siehts aus:Blumen:

Genussläufer 23.11.2025 22:43

Zitat:

Zitat von Gelbbremser (Beitrag 1794668)
Ich denke alle sollten in die Rentenversicherung einzahlen, auch Beamte und Selbstständige. Es muß einfach mehr reinkommen.

Dann steigen aber auch die Verpflichtungen für die Auszahlung. Du verschiebst das Problem lediglich.

Ich finde immer spannend, wenn auf Österreich verwiesen wird. Dort sind die Renten im Durchschnitt relativ höher. Das liegt aber nicht an Großzügigkeit ohne Gegenleistung, sondern an einer beitragsorientierten Logik. In Österreich muss man mindestens 15 Jahre Pflichtversicherung nachweisen. Und wer viel und lange einzahlt, bekommt im Verhältnis mehr raus.

keko# 24.11.2025 16:52

Zitat:

Zitat von Genussläufer (Beitrag 1794681)
Dann steigen aber auch die Verpflichtungen für die Auszahlung. Du verschiebst das Problem lediglich.

Ich finde immer spannend, wenn auf Österreich verwiesen wird. Dort sind die Renten im Durchschnitt relativ höher. Das liegt aber nicht an Großzügigkeit ohne Gegenleistung, sondern an einer beitragsorientierten Logik. In Österreich muss man mindestens 15 Jahre Pflichtversicherung nachweisen. Und wer viel und lange einzahlt, bekommt im Verhältnis mehr raus.

Hätte man mehr Beitragszahler, hätte man erst mal mehr Geld. Punkt!
Dann kommt das mit den Ausgaben nachgelagert.

In Österreich zahlen Beamte seit 20 Jahren ein. Man begann vorher schon damit, dass man Abgeordneten in die gesetzliche Rentenversicherung integrierte.

Die Grünen wollen in DE nun die "Rente mit 63" reduzieren, konnte ich lesen. Es soll sie nur noch aus gesundheitlichen Gründen geben.

Genussläufer 24.11.2025 18:02

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1794731)
Hätte man mehr Beitragszahler, hätte man erst mal mehr Geld. Punkt!
Dann kommt das mit den Ausgaben nachgelagert.

In Österreich zahlen Beamte seit 20 Jahren ein. Man begann vorher schon damit, dass man Abgeordneten in die gesetzliche Rentenversicherung integrierte.

Die Grünen wollen in DE nun die "Rente mit 63" reduzieren, konnte ich lesen. Es soll sie nur noch aus gesundheitlichen Gründen geben.

Alles richtig. Das ist aber nicht der Grund, warum die Rente in Österreich höher ist. Siehe oben.

Meik 24.11.2025 19:09

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1794731)
Hätte man mehr Beitragszahler, hätte man erst mal mehr Geld. Punkt!

Geld fällt für dich einfach vom Himmel, oder? Altersvorsorge ist kein Sparstumpf sondern umlagefinanziert. Stellst du von Beamtenpension auf Rentenkasse um hast du mehr Einnahmen, musst aber auch laufende Pensionen dann aus der Kasse bedienen.

Helios 24.11.2025 19:13

Beamte werden alimentiert :Lachen2:

sollten beamte in sozialkassen "einzahlen" müssen - von wem bitteschön kommt das Geld?? - also werden die Staatskassen sofort und direkt beansprucht.

klassischer Fall von rechte Tasche - linke Tasche - zu kurz gehupft.

Da die Rente im Laufe der Jahre selbst im öffentlichen Dienst mit der vor 35 Jahren gepriesenen brillianten Altersversorgung zum Rohrkrepierer mutiert ist, muss man privat vorsorgen.
Hat man privat vor gesorgt und hat z.B. noch Zins- und/oder Mieterträge, so ist darauf in der gestzlichen Krankenversicherung noch die volle Höhe darauf zu entrichten, natürlich neben der Besteuerung.

Alle in einen Sack und draufhauen. :-((

MattF 24.11.2025 20:19

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1794731)
Hätte man mehr Beitragszahler, hätte man erst mal mehr Geld. Punkt!
Dann kommt das mit den Ausgaben nachgelagert.


Genau wir verschieben das Problem einfach in die Zukunft, auf die ......... Jungen.

:Maso: :Maso: :Maso:

Nogi87 25.11.2025 08:29

Allerdings verringern sich dann die Staatsausgaben trotzdem, da Pensionen nach den letzten beiden Jahren berechnet werden und die Rente nach dem Durchschnittsverdienst über alle Jahre hinweg. Das wären bei vielen Beamten einige Hundert Euro die der Staat spart, da Beamte oft im mittleren Dienst mit A 8 einsteigen, dort ein paar Jahre arbeiten und dann den Aufstiegslehrgang machen und mit A 13 in Pension gehen.
Außerdem lassen sich Beamte gerne nochmal 2-3 Jahre vor Pension befördern, damit die Pension deutlich steigt. Das funktioniert nicht mehr wenn sie Rente erhalten.


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