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Putin hat drei Wochen vor seinem Angriff auf die Ukraine eine Kooperationsvereinbarung über 100 Mrd Euro mit China unterschrieben, die ihm mutmaßlich die Sicherheit gegeben hat, überhaupt den Westen derartig zu attackieren, wie er es dann mit dem Angriff auf die Ukraine getan hat. Er hatte wohl geglaubt, dass die Proteste im Westen nach Einverleibung der Ukraine kaum größer sein würden, wie nach der Annexion der Krim und Russland bald wieder zum "business as usual" übergehen könne. Mit den Kriegsverbrechen, die Putin in der Ukraine begangen hat, bzw. immer noch begeht, ist diese Vereinbarung zwischen China und Russland (egal wie China selbst über Putins Vorgehen urteilen mag) nichts mehr wert, denn China wird sich nicht ohne Not selbst zum Ziel von Sanktionen machen. Den Kauf russischen Öl und Gases durch China wird schon alleine die USA, die im globalen Wettbewerb mit China steht, nicht zulassen (zumindest solange Putin dort an der Macht ist) und zwar egal, ob wie jetzt ein Demokrat dort regiert oder irgendwann wieder ein Republikaner Präsident wird. Wenn China der Westen egal wäre, könnten sie sich ja auch problemlos seit Jahrzehnten mit günstigem iranischen Öl versorgen und so die Sanktionen des Westens gegen den Iran hintertreiben. Aber auch das tun sie aus gutem Grund nicht, da sie Europa und die USA als Märkte für ihre Produkte benötigen und daher keine Motivation haben, nur wegen günstiger Energie selbst in den Fokus von westlichen Sanktionen zu kommen. |
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Aber was da auf hoher See umgepumpt oder umgelabelt wird, will ich gar nicht wissen. Was russisches Öl angeht: Indien und China nehmen das gern. Da brauchst Du keine falschen Vorstellungen zu haben. Und die Amerikaner werden ein Auge zudrücken, damit der Weltmarktpreis nicht durch die Decke geht. Schlussendlich ist der Hebel des Westens das Gas - das lässt sich nicht einfach woanders hinschicken. |
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Im Link, den ich gesetzt habe, wird es immerhin korrekt beschrieben. War natürlich eine Vereinbarung mit i Jinping respektive China.:Blumen: |
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Wer der Schuldige am Ausbruch des Konflikts ist, ist dabei erstmal egal. |
Das Problem mit einer pazifistischen Weltsicht ist eben, dass sie nur solange funktioniert, wie alle mitmachen.
Leider gibt es auf diesem Planeten genug Staaten / Herrscher, die einen fortwährend schwelenden Konflikt mit der Daseinsberechtigung anderer Staaten haben. Würde es Israel noch geben, wenn sie nicht selber über Atomwaffen und eine "schlagkräftige" Armee verfügen würden bzw. uneingeschränkten Beistand verschiedener anderer Staaten (insbesodnerer der USA) genießen würden? Daher halte ich den Pazifismus bzw. dessen Zielvorstellung für eine zwar schöne aber trotzdem nur für Utopie. Auch die von vielen geforderte (hier insbesondere qbz) Demilitarisierung bzw. (überwachte und überprüfte) Abrüstung ist doch letztlich Augenwischerei. Solange das Know How und die technische Möglichkeit Waffen zu produzieren vorliegt, ist es doch ein leichtes im Falle der gewünschten Anwendung binnen weniger Tage ein entsprechendes Waffensystem zu fertigen. So traurig wie es ist, hilft für "Weltfrieden" nur eine globalisierte militärische Abhändigkeit voneinander, was einen Aggressor umgehend von allen anderen isoliert und andere zum Beistand verpflichtet und damit jegliche Aggression die eigene "Vernichtung" bedeutet. Wirtschaftliche Globalisierung scheint ja dahingehend nicht auszureichen. |
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Wir haben aktuell eine ganz ähnliche Situation wie im kalten Krieg erreicht: in den nächsten Jahren wird es darum gehen, Russlands Einnahmen einerseits auszutrocknen und andererseits durch eigene Hochrüstung Russland in einen neuen Rüstungswettlauf zu zwingen, der früher oder später zum Staatsbankrott Russlands führen muss und wird. Wenn die USA oder EU in dieser Situation den Druck auf Russland nachlassen würden, dann würden sie riskieren, dass Putin (z.B.) seine Hyperschallwaffen weiterentwickeln könnte und damit die unmittelbare Bedrohung auch der USA anwachsen und die Weltfriedensordnung weiter destabilisiert werden würde. |
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