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tandem65 05.11.2025 09:53

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1793466)
Ein Klimageld könnte die Akzeptanz erhöhen, was Wählerstimmen bringt und letztendlich Mehrheiten. Politiker wollen ja gewählt werden.

Aha, ein Klimageld bringt Wählerstimmen.
Lass uns doch noch mal das Wahlergebnis der Grünen bei der letzten Bundestagswahl anschauen. Lass uns dazu noch die Wahlversprechen der CDU/CSU, AfD und FDP anschauen. Merkst Du selber.:Huhu:

keko# 05.11.2025 10:00

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1793467)
Aha, ein Klimageld bringt Wählerstimmen.
Lass uns doch noch mal das Wahlergebnis der Grünen bei der letzten Bundestagswahl anschauen. Lass uns dazu noch die Wahlversprechen der CDU/CSU, AfD und FDP anschauen. Merkst Du selber.:Huhu:

Na ja, z.T. kam das so rüber, dass man sich einfach eine Anlage auf sein Eigenheim bauen soll und einen Tesla an das Ladegerät an die Hauswand hängen soll.
Frau Baerbock postet mittlerweile aus NY Videos, wo ich nicht weiß, ob sie einer KI entstammen oder echt sind.
Wenn du die Masse nicht mitnimmst, scheitert das kläglich. Aktuell spürt die Masse Preiserhöhungen und wählt AfD. Das sind für mich absolute Basics der Erkenntnis.

tandem65 05.11.2025 10:52

Dein Post hat so gut wie nichts mit meinem Post zu tun.

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1793468)
Na ja, z.T. kam das so rüber, dass man sich einfach eine Anlage auf sein Eigenheim bauen soll und einen Tesla an das Ladegerät an die Hauswand hängen soll.

Kannst Du mir das bitte im Wahlprogramm der Grünen auch zeigen oder stand das eher in Gewissen Medien oder auch auf gewissen Plattformen?

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1793468)
Frau Baerbock postet mittlerweile aus NY Videos, wo ich nicht weiß, ob sie einer KI entstammen oder echt sind.

Aha, Baerbock bashing darf nicht fehlen. Wie hat das den Wahlausgang im Februar beeinflusst?

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1793468)
Wenn du die Masse nicht mitnimmst, scheitert das kläglich. Aktuell spürt die Masse Preiserhöhungen und wählt AfD. Das sind für mich absolute Basics der Erkenntnis.

Ja, das habe ich längst verstanden, das brauchst Du nicht unzähligen male zu wiederholen. Wir glauben lieber haltlosen Versprechungen als ernsthaften Angeboten. Du hast nur keine Lösung wie die MAsse mitgenommen werden könnte. Du siehst nur daß die Masse sich nicht hat mitnehmen lassen, das sehe ich übrigens auch. Ich sehe aber durchaus die Nasse auch in der Verantwortung.

Adept 05.11.2025 11:13

Frau Baerbock ist dort bestens aufgehoben, wo sie jetzt ist:

Meetings organisieren und sich Ihre Anerkennung via Social Media holen. Und sie scheint damit völlig fein zu sein. :Cheese:

sabine-g 05.11.2025 11:16

China installiert Solar und Windkraft in enormen Tempo und überholt dabei Kohle und Atom auf der rechten Spur.

Klugschnacker 05.11.2025 11:31

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1793478)
Frau Baerbock ist dort bestens aufgehoben, wo sie jetzt ist...

Ich verstehe nicht, warum Dich eine Person, die sich ihr halbes Leben lang für Umweltschutz eingesetzt hat, so triggert. Da gibt es doch wahrlich größere Idioten auf diesem Planeten, über die man sich aufregen kann. Oder nicht?
:Blumen:

keko# 05.11.2025 11:36

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1793475)
.....

Aha, Baerbock bashing darf nicht fehlen. Wie hat das den Wahlausgang im Februar beeinflusst?
....

Das ist kein Baerbock-Bashing. Sie macht einfach einen anderen Job. Ist ehrgeizig und kommt nach oben. Völlig ok! :Blumen:

Es zeigt aber, dass sich Klimapolitik längst etabliert hat. Es ist einfach ein Job für auf Zeit gewählte Politiker. Jetzt sind scheinbar andere Dinge wichtiger, Klima fällt langsam hinten runter - mal wieder.

Adept 05.11.2025 11:39

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1793481)
Ich verstehe nicht, warum Dich eine Person, die sich ihr halbes Leben lang für Umweltschutz eingesetzt hat, so triggert. Da gibt es doch wahrlich größere Idioten auf diesem Planeten, über die man sich aufregen kann. Oder nicht?
:Blumen:

Ja, das kann sein. Aber um Umweltthemen ging es ihr ja nicht als Ministerin.

Sie war für mich als Aussenministerin eine Nullnummer, erreicht hat sie nichts substanzielles. Schlimmer noch, sie hat viele Kontakte zerstört, die wieder langsam aufgebaut werden müssen. Siehe Wadephul, der jetzt bei China um Audienz betteln muss.

Daher sage ich, den Job, den sie jetzt hat, traue ich ihr zu.

PS: Und ehrlich gesagt, jeden Tag neue Klamotten anzuziehen, um ein cooles Reel zu machen, ist auch nicht gerade nachhaltig, wenn wir schon bei Umweltschutz sind.

keko# 05.11.2025 11:39

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1793475)
.... Du hast nur keine Lösung wie die MAsse mitgenommen werden könnte. Du siehst nur daß die Masse sich nicht hat mitnehmen lassen, das sehe ich übrigens auch. Ich sehe aber durchaus die Nasse auch in der Verantwortung.

Klimageld habe ich erwähnt, hohe Besteuerung von Luxusgütern auch. Frag mal ChatGPT, du bekommst eine lange Liste.

Wir haben seit vielen, vielen Jahren kein Erkenntnisproblem mehr, sondern ein Umsetzungsproblem. Alle Vorhersagen von Experten werden im Grunde bestätigt.

tandem65 05.11.2025 11:50

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1793482)
Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1793475)
Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1793468)
Frau Baerbock postet mittlerweile aus NY Videos, wo ich nicht weiß, ob sie einer KI entstammen oder echt sind.

Aha, Baerbock bashing darf nicht fehlen. Wie hat das den Wahlausgang im Februar beeinflusst?

Das ist kein Baerbock-Bashing. Sie macht einfach einen anderen Job. Ist ehrgeizig und kommt nach oben. Völlig ok! :Blumen:

Ah, OK. das ist also ein Komplment an Frau Baerbock. Dir gelingt es auch nicht so leicht Dich so auszudrücken daß man Dich versteht. Unbeantwortet bleibt meine Frage wie das den Wahlausgang bei den Bundestagswahlen beeinflusst hat!?

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1793482)
Es zeigt aber, dass sich Klimapolitik längst etabliert hat. Es ist einfach ein Job für auf Zeit gewählte Politiker. Jetzt sind scheinbar andere Dinge wichtiger, Klima fällt langsam hinten runter - mal wieder.

Woran machst Du jetzt fest daß sich Klimapolitik längst etabliert hat? An den Versuchen der CDU/CSU, AfD & FDP die CO2 Bepreisung zu canceln, das Verbrennerverbot zu kippen. Das ist Klimapolitik?

tandem65 05.11.2025 11:53

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1793484)
Klimageld habe ich erwähnt, hohe Besteuerung von Luxusgütern auch. Frag mal ChatGPT, du bekommst eine lange Liste.

Wir haben seit vielen, vielen Jahren kein Erkenntnisproblem mehr, sondern ein Umsetzungsproblem. Alle Vorhersagen von Experten werden im Grunde bestätigt.

Nein, für Klimageld gibt es keine Mehrheiten im Bundestag. Frag da mal chatGPT ob es dort aktuell Mehrheiten gibt. Ich erhalte eine klares kurzes Nein zurück.:Huhu:

keko# 05.11.2025 12:14

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1793487)
.....

Woran machst Du jetzt fest daß sich Klimapolitik längst etabliert hat? An den Versuchen der CDU/CSU, AfD & FDP die CO2 Bepreisung zu canceln, das Verbrennerverbot zu kippen. Das ist Klimapolitik?

Z.B. daran, dass ich vom Klimawandel, C02 usw. schon vor Jahrzehnten in der Schule gelernt habe. Wäre die Klimapolitik ehrlich, würden wir nicht mehr über banale Dinge wie ein Tempolimit auf Autobahnen reden müssen. Wir hätten längst tragbare und sozialverträgliche Lösungen.
Du kannst in Deiner Liste auch gerne die Grünen einschließen. Sie stellten immerhin schon Umwelt- und Außenminister.

tandem65 05.11.2025 19:53

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1793492)
Z.B. daran, dass ich vom Klimawandel, C02 usw. schon vor Jahrzehnten in der Schule gelernt habe. Wäre die Klimapolitik ehrlich, würden wir nicht mehr über banale Dinge wie ein Tempolimit auf Autobahnen reden müssen. Wir hätten längst tragbare und sozialverträgliche Lösungen.

Was willst Du nun besprechen? Ob nun Klimapolitik ehrlich ist oder etabliert? Daß Du & ich schon vor einem halben Jahrhundert darüber in der gelernt haben sagt doch 0,0 darüber aus ob Klimapolitik etabliert ist. Du hast weiterhin noch nichts geliefert was Deine These stützt.

keko# 06.11.2025 08:55

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1793534)
Was willst Du nun besprechen? Ob nun Klimapolitik ehrlich ist oder etabliert? Daß Du & ich schon vor einem halben Jahrhundert darüber in der gelernt haben sagt doch 0,0 darüber aus ob Klimapolitik etabliert ist. Du hast weiterhin noch nichts geliefert was Deine These stützt.

Selbstverständlich ist Klimapolitik längst etabliert, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit in den Industrienationen. Beispiele habe ich direkt oben genannt: etwa dass die Grünen Ministerpräsidenten stellen (z. B. in Baden-Württemberg), Bürgermeister, Außen- und Umweltminister.
Ein internationales Beispiel ist die laufende Klimakonferenz mit rund 50.000 Teilnehmern.

Das alles zeigt für mich, dass Klimapolitik längst Teil des politischen und wirtschaftlichen Mainstreams ist. Und wie bei allen großen Themen, die die Welt bewegen, geht es dabei nicht nur um wissenschaftliche Fakten, die seit Jahrzehnten bekannt sind, sondern auch um Interessen, Macht und Geld.

merz 06.11.2025 10:27

Heute gibt es einen 90 Minuten-Termin im Kanzleramt für die Stahlindustrie, den Stahlgipfel. In diese. Rahmen war heute Morgen der Ministerpräsident des Stahl-Landes Saarland im Fernsehen und er sagte sinngemäß: „wir brauchen jetzt, unverzüglich grünen Wasserstoff für die deutsche Stahlindustrie, sonst geht’s hier nicht weiter.“
Man könnte verzweifeln….

m.

keko# 06.11.2025 10:36

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1793552)
Heute gibt es einen 90 Minuten-Termin im Kanzleramt für die Stahlindustrie, den Stahlgipfel. In diese. Rahmen war heute Morgen der Ministerpräsident des Stahl-Landes Saarland im Fernsehen und er sagte sinngemäß: „wir brauchen jetzt, unverzüglich grünen Wasserstoff für die Stahlindustire, sonst geht’s hier nicht weiter.“
Man könnte verzweifeln….

m.

Auf ARTE gibt es eine recht gute (grobe) Zusammenfassung von der Situation in DE:

Deutschland : Zeitenwende | Mit offenen Karten | ARTE

Schwarzfahrer 06.11.2025 11:10

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1793552)
Heute gibt es einen 90 Minuten-Termin im Kanzleramt für die Stahlindustrie, den Stahlgipfel. In diese. Rahmen war heute Morgen der Ministerpräsident des Stahl-Landes Saarland im Fernsehen und er sagte sinngemäß: „wir brauchen jetzt, unverzüglich grünen Wasserstoff für die deutsche Stahlindustrie, sonst geht’s hier nicht weiter.“
Man könnte verzweifeln….

m.

Tolle Forderung. Und würden wir morgen grünen Wasserstoff produzieren, wären dann die Stahlkosten international konkurrenzfähig? Egal, grüner Wasserstoff in den benötigten Mengen ist noch entfernte Zukunftsmusik. Arcerol Mittal hat schon entsprechend reagiert, andere werden wohl folgen:
Und noch fataler: statt auf die eigene Wettbewerbsfähigkeit setzen sie jetzt auch auf staatliche Unterstützung:
Ist das wirklich Ankurbeln, oder nur noch das Sterben verlängern?

Klimaschutzmäßig ragmatisch wäre es m.M.n. schon mal Kohle durch Erdgas zu ersetzen - das würde die CO2-Emission sofort deutlich reduzieren, und Erdgas könnten wir sogar im Land fördern, wenn wir wollten. Aber wie so gerne in der Klimapolitik: alles oder nichts ist die Devise :(.

keko# 06.11.2025 11:18

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1793556)
....
Und noch fataler: statt auf die eigene Wettbewerbsfähigkeit setzen sie jetzt auch auf staatliche Unterstützung:
Ist das wirklich Ankurbeln, oder nur noch das Sterben verlängern?

....

Ich gehe mal davon aus, dass die Politik diese Mitnahmeeffekte aus der Wirtschaft kennt und das mitdenkt. Kurz nochmal abräumen ist ja nichts, was es erst seit heute gibt.

:Blumen:

Schwarzfahrer 06.11.2025 11:46

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1793558)
Ich gehe mal davon aus, dass die Politik diese Mitnahmeeffekte aus der Wirtschaft kennt und das mitdenkt. Kurz nochmal abräumen ist ja nichts, was es erst seit heute gibt.

:Blumen:

Die Frage ist, ob die Politik an den langfristigen Nutzen für die Wirtschaft, oder eher an den eigenen Nutzen in Bezug auf die aktuelle Presse und Umfragen denkt. Solche Themen wurden schon mal viel diskutiert vor über 20 Jahren,ist natürlich nichts Neues. Damals war der Staat der "Retter", heute heißt es halt "Sicherung des Standorts", die Nachhaltigkeit ist nicht besser.

keko# 06.11.2025 11:58

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1793560)
Die Frage ist, ob die Politik an den langfristigen Nutzen für die Wirtschaft, oder eher an den eigenen Nutzen in Bezug auf die aktuelle Presse und Umfragen denkt. Solche Themen wurden schon mal viel diskutiert vor über 20 Jahren,ist natürlich nichts Neues. Damals war der Staat der "Retter", heute heißt es halt "Sicherung des Standorts", die Nachhaltigkeit ist nicht besser.

Manche Unternehmen agieren ja global und können woanders das gleiche oder noch mehr Geld verdienen. Zumal die großen Eigner von AGs nicht selten sowieso im Ausland sitzen. Die Gefahr ist also schon da, dass gerade nochmal über den deutschen Staat mitgenommen wird, was geht. Wie gesagt, wäre seltsam, wenn man gerade lernt, dass es solche Prozeduren gibt. Zumal darüber längst offen gesprochen wird.

Klugschnacker 06.11.2025 12:07

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1793556)
Klimaschutzmäßig ragmatisch wäre es m.M.n. schon mal Kohle durch Erdgas zu ersetzen - das würde die CO2-Emission sofort deutlich reduzieren, und Erdgas könnten wir sogar im Land fördern, wenn wir wollten. Aber wie so gerne in der Klimapolitik: alles oder nichts ist die Devise :(.

Dem Unternehmen steht es doch frei, Gas statt Kohle zu verwenden.

Siebenschwein 06.11.2025 12:21

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1793565)
Dem Unternehmen steht es doch frei, Gas statt Kohle zu verwenden.

Klar, und das Unternehmen kann rechnen: das abgeschriebene Braunkohlenkraftwerk mit Direktanschluss an den Tagebau und billigstem Brennstoff für viel Geld umzurüsten auf einen Energieträger, der teurer ist, wobei nicht klar ist, ob ich in 20 Jahren, also am Ende der Abschreibung der Investitionen, überhaupt noch Gas verwenden kann, ist betriebswirtschaflich kompletter Unfug.
Von daher: solange die Politik nicht klare Zeitpläne legislaturübergreifend vorgibt und diese nach jeder Wahl wieder infrage stellt, wird sich an der Kohleverstromung nichts ändern.
Schlussfolgerung: wir brauchen eine lenkungswirksame CO2-Bepreisung, die wiederum auch auf die CO2-Äqulvalente importierter Produkte angewandt wird. Ansonsten können wir den Laden auch zusperren und den Chinesen den Schlüssel geben.

Helmut S 06.11.2025 12:30

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1793429)
Jeder von uns hat eine Verantwortung, darüber muss man nicht reden.

Findest du aber nicht, dass mancher eine größere hat als ein anderer?

Was kann meine Nachbarin mit Halbtagsjob knapp über Mindestlohn und ohne Auto in Miete lebend bewirken?

Du meinst wahrscheinlich, dass deine Nachbarin weniger Möglichkeiten hat, ihrer Verantwortung (hinsichtlich ihres CO2-Footprints) gerecht zu werden, oder? Ja, das meine ich schon auch. Verantwortlich für ihr tun ist sie ja dennoch.

Wobei man an der Stelle m.E. auch fragen sollte, wem gegenüber ist sie denn eigentlich in der Verantwortung und wie stark bzw. in welcher Form ist sie eigentlich durch wen verpflichtet ihre Möglichkeiten zu ergreifen?

Hier scheint es mir als Staat schon wichtig einen Unterschied zu machen zwischen deiner Nachbarin und z.B. einer Susanne Klatten o.a.).

:Blumen:

TriVet 06.11.2025 12:43

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer;
Aber wie so gerne in der Klimapolitik: alles oder nichts ist die Devise :(.

Naja, ob Alibiaktionen besser sind?
Und dann nach einem halbherzigen „ist doch besser als nichts!“ Unter Verweis auf ebendieses Feigenblatt weitere Verbesserungen als völlig unbezahlbar und überhaupt ablehnen, man hat doch jetzt wirklich schon so viel getan, jetzt sollen mal die anderen…

keko# 06.11.2025 15:17

Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 1793568)
Du meinst wahrscheinlich, dass deine Nachbarin weniger Möglichkeiten hat, ihrer Verantwortung (hinsichtlich ihres CO2-Footprints) gerecht zu werden, oder? Ja, das meine ich schon auch. Verantwortlich für ihr tun ist sie ja dennoch.

Wobei man an der Stelle m.E. auch fragen sollte, wem gegenüber ist sie denn eigentlich in der Verantwortung und wie stark bzw. in welcher Form ist sie eigentlich durch wen verpflichtet ihre Möglichkeiten zu ergreifen?

Hier scheint es mir als Staat schon wichtig einen Unterschied zu machen zwischen deiner Nachbarin und z.B. einer Susanne Klatten o.a.).

:Blumen:

Meine Nachbarin (nicht fiktiv, sie gibt es wirklich ;-) isst nicht mal Fleisch. Ihr CO2-Fußabdruck ist wahrscheinlich sensationell. Ich finde es nicht fair, dass bei ihr Preiserhöhung, die mit der Transformation zusammenhängen, direkt durchschlagen. Für mich ist das eine große Schwachstelle der aktuellen Politik. Klimageld wäre eine gute Sache: Sie emittiert wenig und bekommt entsprechend mehr zurück als sie zahlt. Fairer Deal!

:Blumen:

Schwarzfahrer 06.11.2025 17:22

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1793570)
Naja, ob Alibiaktionen besser sind?
Und dann nach einem halbherzigen „ist doch besser als nichts!“ Unter Verweis auf ebendieses Feigenblatt weitere Verbesserungen als völlig unbezahlbar und überhaupt ablehnen, man hat doch jetzt wirklich schon so viel getan, jetzt sollen mal die anderen…

Na ja, ich höre ständig, daß wir nicht schnell genug die CO2-emissionen senken können, und die Stahlproduktion macht immerhin ca. 30 % unserer Industrieemissionen aus.

Vor diesem Hintergrund haben wir die Wahl,
1. relativ schnell mit Gas um bis zu 80 % weniger CO2 zu emittieren (zahl aus KI, nicht geprüft), oder
2. 100 % zu einem nicht näher bestimmbaren, völlig unsicheren Zeitpunkt in der Zukunft zu einem deutlich höheren Preis, bis dahin keine Senkung
3. (oder 100 % lokale Reduktion durch Ende der Stahlproduktion in Deutschland aber da dann global anderswo produziert wird, ist das natürlich völlig sinnfrei bzgl. Klima, wenn auch toll für die Deutsche Klimabilianz).

Anscheinend wurde politisch Option 2 gewählt - irgendwie wenig überzeugend bzgl. der Dringlichkeit der Emissionssenkung. Ob hier 1 nur eine Alibiaktion ist, dürfte da sehr unterschiedlich eingeschätzt werden.

Schwarzfahrer 06.11.2025 17:27

Zitat:

Zitat von Siebenschwein (Beitrag 1793566)
Klar, und das Unternehmen kann rechnen: das abgeschriebene Braunkohlenkraftwerk mit Direktanschluss an den Tagebau und billigstem Brennstoff für viel Geld umzurüsten auf einen Energieträger, der teurer ist, wobei nicht klar ist, ob ich in 20 Jahren, also am Ende der Abschreibung der Investitionen, überhaupt noch Gas verwenden kann, ist betriebswirtschaflich kompletter Unfug.

Genauso wie es Unfug ist, auf einen Energieträger umzurüsten, von dem man nicht weiß, ob es in 5 Jahren, in 20 Jahren oder vielleicht nie in ausreichender Menge (und zu welchem Preis) zur Verfügung stehen wird (grünes Wasserstoff).
Zitat:

Zitat von Siebenschwein (Beitrag 1793566)
Von daher: solange die Politik nicht klare Zeitpläne legislaturübergreifend vorgibt und diese nach jeder Wahl wieder infrage stellt, wird sich an der Kohleverstromung nichts ändern.

Richtig, hier wäre statt den Fokus allein auf Termine für das Erreichen 100 %-Lösungen zu setzen (die meist mit großen Unsicherheiten behaftet sind), auch eine sinnvolle, nicht zu kurze Übergangszeit mit schnell realisierbaren Emissionsreduktionen konkret zu planen (z.B. Gas statt Kohle bei Stahl, möglichst nur noch Brennwertkessel, wo Wärmepumpe zu teuer, u.a.m.). Solche Übergangslösungen müssen nicht heißen, daß nichts mehr getan wird, aber sollte eines der 100%-Ziele scheitern oder in ferne Zukunft rücken, hat man immerhin etwas bewegt. Mit dieser Strategie bin ich in 35 Berufsjahren als Projektleiter immer gut gefahren, aber da mußte ich ja auch für das Ergebnis geradestehen, was ja kaum ein Politiker je muß...

Übrigens ging es hier nicht um Verstromung, sondern im Stahlproduktion...

Meik 06.11.2025 18:21

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1793590)
Genauso wie es Unfug ist, auf einen Energieträger umzurüsten, von dem man nicht weiß, ob es in 5 Jahren, in 20 Jahren oder vielleicht nie in ausreichender Menge (und zu welchem Preis) zur Verfügung stehen wird (grünes Wasserstoff).

Das schöne ist dass man da wenig umrüsten muss. Die meisten Gasheizungen können heute schon mit ziemlichen H2-Zumischungen umgehen, neue Gaskraftwerke kann man gleich H2-Ready bauen und Erdgas und H2 in beliebigen Mischungen nutzen.

Völlig unsinnig sind dagegen die ganzen "Biokraftstoffe" die man erst unter nicht unerheblichem Energieverlust herstellen muss anstatt das Zeugs einfach in Kraftwerken direkt und vollständig ohne Umwandlung zu nutzen. Aber so kann man sich mit "Bio"-Diesel oder diesem HVO100-Unfung den altertümlichen Verbrenner schönrechnen - man betreibt am Ende aber eine reine Energievernichtung. :Nee:

Schwarzfahrer 06.11.2025 19:37

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 1793594)
Das schöne ist dass man da wenig umrüsten muss. Die meisten Gasheizungen können heute schon mit ziemlichen H2-Zumischungen umgehen, neue Gaskraftwerke kann man gleich H2-Ready bauen und Erdgas und H2 in beliebigen Mischungen nutzen.

Das ist ein gutes Beispiel für zweistufige Umstellung; ich weiß allerdings nicht, ob das bei der Stahlproduktion auch so einfach von Gas auf H2 umstellbar ist, wie bei Heizung, da geht es ja nicht nur um die Wärme, sondern auch um Chemie.
Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 1793594)
Völlig unsinnig sind dagegen die ganzen "Biokraftstoffe" die man erst unter nicht unerheblichem Energieverlust herstellen muss anstatt das Zeugs einfach in Kraftwerken direkt und vollständig ohne Umwandlung zu nutzen. Aber so kann man sich mit "Bio"-Diesel oder diesem HVO100-Unfung den altertümlichen Verbrenner schönrechnen - man betreibt am Ende aber eine reine Energievernichtung. :Nee:

Tja, was als nachhaltig gilt und was nicht, scheint dem Zeitgeist zu unterliegen. Noch vor kurzem hieß es "Berichte über CO₂-Steuer auf Holzenergie (von Habecks Ministerium) zurückgewiesen", heuer heißt es "Biogas und Holz sollen nicht mehr als erneuerbar gelten". Grundsätzlich kann ich die aktuelle Position nachvollziehen, aber solche Schwenks fördern ja auch nicht gerade das Vertrauen in Investitionen. Als nächstes kommt z.B. jemand auf die Idee, daß Wärmepumpen nur klimafreundlich sind, wenn man reinen Ökostrom benutzt, und alle, die den normalen Strommix nutzen, gucken in die Röhre?

Klugschnacker 07.11.2025 11:01

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1793590)
Mit dieser Strategie bin ich in 35 Berufsjahren als Projektleiter immer gut gefahren, aber da mußte ich ja auch für das Ergebnis geradestehen, was ja kaum ein Politiker je muß...

Das hat ja auch super geklappt in den vergangenen Jahrzehnten! Seit 1960 hat sich der Ausstoß von Kohlendioxid global verdoppelt. Obwohl wir seit 1960 wissen, welche Folgen das hat.

---

Klimaneutralität ist für das Jahr 2045/50 geltendes Recht in Deutschland und auf Ebene der Europäischen Union.

Jedes Unternehmen muss sich überlegen, wie es dieses Ziel erreichen kann. Es kann durch Reduktion der Emissionen oder durch Kompensationszahlungen geschehen.

Du könntest also in den kommenden 20 Jahren von Kohle auf Gas umstellen. Anschließend bezahlt Dein Unternehmen jährlich die Kompensationsleistungen für den verbleibenden Ausstoß von Treibhausgasen und schlägt diese Kosten auf die Verkaufspreise der eigenen Produkte auf. Am Markt konkurriert es mit Unternehmen, welche die kommenden beiden Jahrzehnte genutzt haben, eine weitgehend klimaneutrale Produktion zu etablieren.

Siebenschwein 07.11.2025 11:10

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1793617)
Das hat ja auch super geklappt in den vergangenen Jahrzehnten! Seit 1960 hat sich der Ausstoß von Kohlendioxid global verdoppelt. Obwohl wir seit 1960 wissen, welche Folgen das hat.

---

Klimaneutralität ist für das Jahr 2045/50 geltendes Recht in Deutschland und auf Ebene der Europäischen Union.

Jedes Unternehmen muss sich überlegen, wie es dieses Ziel erreichen kann. Es kann durch Reduktion der Emissionen oder durch Kompensationszahlungen geschehen.

Du könntest also in den kommenden 20 Jahren von Kohle auf Gas umstellen. Anschließend bezahlt Dein Unternehmen jährlich die Kompensationsleistungen für den verbleibenden Ausstoß von Treibhausgasen und schlägt diese Kosten auf die Verkaufspreise der eigenen Produkte auf. Am Markt konkurriert es mit Unternehmen, welche die kommenden beiden Jahrzehnte genutzt haben, eine weitgehend klimaneutrale Produktion zu etablieren.


Plus, dass man irgendwann zweimal investiert - erst in den Umstieg von Kohle auf Gas und dann auf CO2-neutrale Lösung. Macht natürlich total Sinn.
Ich glaube, das nennt man dann Selbstmord aus Angst vor dem Tod in Raten.

twsued 07.11.2025 18:01

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1793617)
Am Markt konkurriert es mit Unternehmen, welche die kommenden beiden Jahrzehnte genutzt haben, eine weitgehend klimaneutrale Produktion zu etablieren.

oder mit Unternehmen, die abgewandert sind

Klugschnacker 07.11.2025 19:07

Zitat:

Zitat von twsued (Beitrag 1793646)
oder mit Unternehmen, die abgewandert sind

Es liegt an uns, das zu gestalten.

Schwarzfahrer 07.11.2025 19:51

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1793617)
Das hat ja auch super geklappt in den vergangenen Jahrzehnten! Seit 1960 hat sich der Ausstoß von Kohlendioxid global verdoppelt. Obwohl wir seit 1960 wissen, welche Folgen das hat.

Die Weltbevölkerung hat sich mehr als verdoppelt, und der Anteil derer, die in mehr Wohlstand leben, also auch mehr Emissionen pro Kopf erzeugen, ist auch deutlich gestiegen. So gesehen ist eine "nur Verdopplung" der Emissionen eigentlich ein Zeichen, daß man effektive Emissionssenkungen erreichen konnte. Ansonsten fürchte ich, Deinem "wir" fühlt sich nicht die Mehrheit der Menschheit zugehörig, was die Prioritäten angeht.
Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1793617)
Du könntest also in den kommenden 20 Jahren von Kohle auf Gas umstellen. Anschließend bezahlt Dein Unternehmen jährlich die Kompensationsleistungen für den verbleibenden Ausstoß von Treibhausgasen und schlägt diese Kosten auf die Verkaufspreise der eigenen Produkte auf. Am Markt konkurriert es mit Unternehmen, welche die kommenden beiden Jahrzehnte genutzt haben, eine weitgehend klimaneutrale Produktion zu etablieren.

Vorerst konkurriert es auf dem Markt mit Unternehmen, die in Ländern mit weniger Auflagen agieren - und hat kaum eine Chance, auf Dauer zu bestehen, wenn hier die Kosten explodieren. Wie lange man das wohl durchstehen kann? Dein Szenario, was es in 20 Jahren geben könnte, setzt ja voraus, daß die Unternehmen bis dahin noch bestehen. Und meinst Du, z.B. die Stahlindustrie (die ja die aktuelle Diskussion ausgelöst hat) in anderen Ländern ist auf dem Weg zur Klimaneutralität schon weiter als in Deutschland? Dein Beispiel suggeriert es zumindest)

welfe 07.11.2025 20:25

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1793648)
Es liegt an uns, das zu gestalten.

Wer ist "uns"? Sag das denen, die arbeitslos werden, weil die Firma lieber im (ach ja, klimatneutralen :Lachanfall: ) Ausland einkauft, um dann zu jammern, wenn die "Lieferketten" nicht klappen. Nichts gelernt, gar nichts. Denen, die jetzt auf der Straße stehen, nutzen hehre Ziele nichts. (wir haben ab 2026 immerhin noch mein Gehalt, bei anderen stehen beide Verdiener auf der Straße)

Klugschnacker 10.11.2025 09:36

Zitat:

Zitat von welfe (Beitrag 1793651)
Wer ist "uns"? Sag das denen, die arbeitslos werden, weil die Firma lieber im (ach ja, klimatneutralen :Lachanfall: ) Ausland einkauft, um dann zu jammern, wenn die "Lieferketten" nicht klappen. Nichts gelernt, gar nichts.

Die Europäische Union plant, Klimaschutzzölle zu erheben, um sich gegen Importe zu schützen, die unter geringeren oder keinen Klimaschutzauflagen produziert wurden.

Man nennt das "CO₂-Grenzausgleichsmechanismen" oder "Carbon Border Adjustment Mechanisms (CBAM)". Sie sollen ab 2026 gelten und besonders energieintensive Produkte wie Stahl, Zement, Aluminium, Düngemittel, Strom und Wasserstoff betreffen.

Klugschnacker 10.11.2025 09:44

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1793650)
Vorerst konkurriert es auf dem Markt mit Unternehmen, die in Ländern mit weniger Auflagen agieren - und hat kaum eine Chance, auf Dauer zu bestehen, wenn hier die Kosten explodieren. Wie lange man das wohl durchstehen kann? Dein Szenario, was es in 20 Jahren geben könnte, setzt ja voraus, daß die Unternehmen bis dahin noch bestehen. Und meinst Du, z.B. die Stahlindustrie (die ja die aktuelle Diskussion ausgelöst hat) in anderen Ländern ist auf dem Weg zur Klimaneutralität schon weiter als in Deutschland? Dein Beispiel suggeriert es zumindest)

Mir scheint, Dir sind die Grundlagen der Klimaschutzpolitik nicht bekannt. Das Bundeswirtschaftsministerium weiß mehr und informiert über seine Website:
Der CBAM (Carbon Border Adjustment Mechanism) ist ein EU-Klimaschutzinstrument, das seit Oktober 2023 eine Übergangsphase durchläuft und ab 2026 eine kostenpflichtige Phase beginnt. Er bepreist importierte CO2-intensive Güter, um zu verhindern, dass die Produktion wegen strengerer Klimaschutzauflagen in der EU in Länder mit weniger strengen Standards verlagert wird (Carbon Leakage).

Unternehmen, die bestimmte Produkte (z. B. aus den Sektoren Stahl, Zement, Aluminium, Düngemittel, Strom, Wasserstoff) in die EU importieren, müssen ab 2026 CBAM-Zertifikate erwerben, deren Preis dem im EU-Emissionshandel entspricht.

Klugschnacker 10.11.2025 09:53

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1793650)
Ansonsten fürchte ich, Deinem "wir" fühlt sich nicht die Mehrheit der Menschheit zugehörig, was die Prioritäten angeht.

Das spielt für uns keine Rolle. Bei uns gelten die Gesetze, die wir uns als Gesellschaft selbst gegeben haben.

Das Bundesverfassungsgericht stellt klar:
Als Klimaschutzgebot hat Art. 20a GG eine internationale Dimension. Der nationalen Klimaschutzverpflichtung steht nicht entgegen, dass der globale Charakter von Klima und Erderwärmung eine Lösung der Probleme des Klimawandels durch einen Staat allein ausschließt. Das Klimaschutzgebot verlangt vom Staat international ausgerichtetes Handeln zum globalen Schutz des Klimas und verpflichtet, im Rahmen internationaler Abstimmung auf Klimaschutz hinzuwirken. Der Staat kann sich seiner Verantwortung nicht durch den Hinweis auf die Treibhausgasemissionen in anderen Staaten entziehen.

TriVet 10.11.2025 09:55

Das achsoboese Heizungsgesetz dieses Habecks soll übrigens ziemlich unverändert bleiben, so Umweltminister Schneider:
https://www.boerse.de/nachrichten-am...erung/38000815

keko# 10.11.2025 10:00

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1793718)
....
Als Klimaschutzgebot hat Art. 20a GG eine internationale Dimension. Der nationalen Klimaschutzverpflichtung steht nicht entgegen, dass der globale Charakter von Klima und Erderwärmung eine Lösung der Probleme des Klimawandels durch einen Staat allein ausschließt. Das Klimaschutzgebot verlangt vom Staat international ausgerichtetes Handeln zum globalen Schutz des Klimas und verpflichtet, im Rahmen internationaler Abstimmung auf Klimaschutz hinzuwirken. Der Staat kann sich seiner Verantwortung nicht durch den Hinweis auf die Treibhausgasemissionen in anderen Staaten entziehen.

Damit können Staaten natürlich eine ganze Menge durchsetzen, denn es gibt wohl nur wenige Dinge, die am Ende nicht beim Klimawandel enden.


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