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Thomas1987 21.11.2024 12:47

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1764584)
Zumindest kann nach dem direkten beauftragten Einschalten von Musk in den Staatsabbau niemand mehr ernsthaft behaupten, es würde keine politische Macht von Milliardären ausgeübt, natürlich im eigenen Interesse.

Trumps neuer Sparzar So will Elon Musk den US-Regierungsapparat radikal zusammenstreichen.

Warum sollten Milliardäre keine politischen Aufgaben übernhemen dürfen wie jeder andere Bürger auch? Zumal, wenn dies ganz öffentlich vor einer Wahl kommuniziert wurde.

qbz 21.11.2024 13:03

Zitat:

Zitat von Thomas1987 (Beitrag 1764620)
Warum sollten Milliardäre keine politischen Aufgaben übernhemen dürfen wie jeder andere Bürger auch? Zumal, wenn dies ganz öffentlich vor einer Wahl kommuniziert wurde.

Die Antwort zur Problematik steht im verlinkten Text und habe ich hier auch schon gegeben.

Ps. Du setzt Dich ja bei der Gewissenfreiheit der Abgeordneten sehr für Demokratie ein, bei der Trump Administration scheint sie für Dich keine Rolle zu spielen. Man spricht im Falle von Musk von Oligarchie statt Demokratie.

Thomas1987 21.11.2024 13:18

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1764626)
Die Antwort zur Problematik steht im verlinkten Text und habe ich hier auch schon gegeben.

Ps. Du setzt Dich ja bei der Gewissenfreiheit der Abgeordneten sehr für Demokratie ein, bei der Trump Administration scheint sie für Dich keine Rolle zu spielen. Man spricht im Falle von Musk von Oligarchie statt Demokratie.

Inwiefern bedroht Musk das freie Mandat der Abgeordneten?
Ein Milliärdär kann wie jeder andere Bürger auch in die Regierung berufen werden. Milliärde sind keine Menschen zweiter Klasse.

qbz 21.11.2024 13:50

Zitat:

Zitat von Thomas1987 (Beitrag 1764630)
Inwiefern bedroht Musk das freie Mandat der Abgeordneten?
Ein Milliärdär kann wie jeder andere Bürger auch in die Regierung berufen werden. Milliärde sind keine Menschen zweiter Klasse.

Der grammatische Bezug war die Demokratie, nicht das Abgeordentenmandat in meinem Satz. Es bedroht die Demokratie.

Test für 3. Klasse Sozialkunde: Eine Regierung will Vorschläge zum Staatsabbau und beauftragt dafür Externe. Was ist ein demokratisches Vorgehen, was ist ein oligarchisches Vorgehen?

1. Eine Kommission mit Vertretern der relevanten gesellschaftlichen Verbänden und Parteien, welche die Vorschläge erarbeiten.
2. der reichste Mann der Welt und Besitzer grosser Konzerne.

Siebenschwein 21.11.2024 13:56

Zitat:

Zitat von Thomas1987 (Beitrag 1764630)
Inwiefern bedroht Musk das freie Mandat der Abgeordneten?
Ein Milliärdär kann wie jeder andere Bürger auch in die Regierung berufen werden. Milliärde sind keine Menschen zweiter Klasse.

Die Kritikpunkte sind andere als sein Vermögen - speziell die potentielle Interessensvermischung eines Milliardärs, dessen Firma SpaceX praktisch von Staatsaufträgen lebt. Ob er in diesem Segment irgendwas zusammenstreicht, wird sehr interessant werden.

Thomas1987 21.11.2024 13:58

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1764641)
Der grammatische Bezug war die Demokratie nicht das Abgeordentenmandat in meinem Satz. Es bedroht die Demokratie.

Test für 3. Klasse Sozialkunde: Eine Regierung will Vorschläge zum Staatsabbau und beauftragt dafür Externe. Was ist ein demokratisches Vorgehen, was ist ein oligarchisches Vorgehen?

1. Eine Kommission mit Vertretern der relevanten gesellschaftlichen Verbänden und Parteien, welche die Vorschläge erarbeiten.
2. der reichste Mann der Welt und Besitzer grosser Konzerne.

Eine Oligarchie ist eine Herrschaft in der eine kleine Gruppe die Macht ausübt.
Musk hätte als Regierungsmitglied oder gar nur als Berater zunächst keinen anderen Einfluss als jedes andere Regierungsmitglied. Weder sind die anderen regierungsmitglieder von ihm abhängig, noch Abgeordneten im Parlament, noch die Justiz.
Das Problem dass Intereseengruppen Lobbyverbämde Einfluss auf Minister und Staatssekrätäre nehmen haben wir in Deutschland ja nun wirklich genau so. Dazu braucht es keine Milliärdäre. Das ist ein grundegendes Problem, welches sich praktisch nicht verhindern lässt.
Musk ist ein privater Unternehmer, gemessen an der Zahl seiner Unternehmer, noch nichtmal ein so extrem besonders großer. Nur weil er über ein hohes Privatvermögen verfügt hat er deshalb noch lange nicht mehr Einfluss auf die demokratsichen Organe wie jeder andere in der Position auch.
Genau so wenig rechtfertigt es einen Generalverdacht.

qbz 21.11.2024 14:15

Zitat:

Zitat von Thomas1987 (Beitrag 1764646)
Musk ist ein privater Unternehmer, gemessen an der Zahl seiner Unternehmer, noch nichtmal ein so extrem besonders großer. Nur weil er über ein hohes Privatvermögen verfügt hat er deshalb noch lange nicht mehr Einfluss auf die demokratsichen Organe wie jeder andere in der Position auch.
Genau so wenig rechtfertigt es einen Generalverdacht.

Logisch. :Lachen2: Du würdest als Regierungschef auch den Boss von Allianz für die Ausarbeitung von gesetzesreifen Vorschlägen für das Rentensystem in Deutschland beauftragen und das noch als "demokratisch" rechtfertigen.

Thomas1987 21.11.2024 14:23

Zitat:

Zitat von Siebenschwein (Beitrag 1764645)
Die Kritikpunkte sind andere als sein Vermögen - speziell die potentielle Interessensvermischung eines Milliardärs, dessen Firma SpaceX praktisch von Staatsaufträgen lebt. Ob er in diesem Segment irgendwas zusammenstreicht, wird sehr interessant werden.

Ja, natürlich, aber wie gesagt, das Problem der Interessenkonflikte / Vorteilenahme hat man nicht exklusiv bei jemanden wie Musk. Es ist ein grundsätzliches.


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