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Ich glaube auch wie Dude, dass die Struktur ne andere ist. Als ein Freund mir erzaehlte, dass sich bei Jedermann Radrennen totale Gurken ueber die Rennapotheke unterhalten, da hab ich mich schon sehr gewundert und war sehr froh, dass es im Triathlon dann doch nicht so krass ist. FuXX |
@ Dude
Ich denke schon, dass Doping im Triathlon (Training + WK)genauso effizient eingesetzt werden kann, wie im Radsport oder Biathlon usw.... Und ich bin mir sicher, dass jeder TopTriathlet diese Erkenntnis zu seinem Vorteil ausnutzt. Vielmehr glaube ich, dass uns die Einsicht schwerfällt, "unsere" Sportart, "unser geliebter" Triathlon ist genauso veseucht ,wie die anderen Sportarten. Ist ja auch verständlich, weil menschlich. Das gilt ja nicht nur für den Sport, sondern für alle Lebenslagen. z.B.: 50% aller Menschen betrügen Ihren Partner. Das ist eine Annahme, die (glaube ich) jeder teilt. Fragt man aber jemanden, ob er sich vorstellen könne, dass "der eigene Vater die Mutter" betrügt, oder umgekehrt, ist das schlicht unvorstellbar für denjenigen. Naja bei 50% Quote ist aber mindestens einer nicht treu. Was ich damit sagen will, ich hab jegliche Illusion bezüglich Moral und Anstand verloren. Egal ob es um Ulle, Tietz, N.Kraft geht oder um Stadtler, Al Sultan, Leder oder J. Voigt. |
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der effiziente einsatz in anderen sportarten ist unbestritten. im triathlon sind mE aber weniger sportler betroffen. ein wassertraeger, der mangels epo am zweiten alpentag abgehaengt wird und aus dem zeitlimit faellt, bekommt vll. fuer die neue saison keine vertrag mehr. ein triathlet, der auf epo verzichtet, wird deshalb eben zehnter statt fuenfter in kona. no big deal. in extremis wird er natuerlich auch bloss fuenfter statt erster und muss deshalb im folgejahr mangels sponsoren malochen gehen. das betrifft aber nur die absolute weltspitze und damit eine handvoll athleten, waehrend es im radsport das komplette profifeld betrifft. und deshalb halte ich den triathlon fuer weniger verseucht. lustigerweise hat der durchschnittliche IM-triathlet finanziell wahrscheinlich bessere moeglichkeiten als der durchschnittliche radprofi, das gilt insbesondere fuer den US-amerikanischen raum. |
Wie stark eine Sportart durchseucht ist, hängt an verschiedenen Faktoren:
- Geld, an erster Stelle, Doping muß bezahlt werden - Öffentliches Interesse für die Leistung und nun erst richtig entstehend, das Interesse an der Sauberkeit - Bewertung der Leistung in der Öffentlichkeit (Der zweite ist der erste Verlierer, Im Vorlauf Ausgeschiedene sind Olympiaurlauber) - Kontrollen, nicht überall wird im Training kontrolliert - Struktur, Einzelkämpfer sind weniger gefährdet als in Gruppen eingebundene, wenn die Sportart/Gruppe/Gesellschaft eine Dopingtradition hat, andersherum wenn die Sportart/Gruppe/Gesellschaft eine Anti-Dopingtradition hat. In einer Gruppe, wo gedopt wird, kann sich der Einzelne schlecht entziehen und wird eher verführt. Im Gegensatz zum Radsport sind die ersten beiden Punkte deutlich unterbewertet. Die Kontrollen seit dem Fall NK sind eher hoch zu bewerten. Die Struktur ist deutlich günstiger als im Radsport. Von daher besteht die Hoffnung, dass im Triathlon Doping noch nicht so eine führende Rolle spielt. Kleines Indiz: Amateure sind nahe an den Profis dran. Im Radsport gehen die ersteinmal unter. So ein Indiz macht mir eigentlich in der LA sorgen. Deutschland ist bei den Junioren immer recht gut dabei. Der Sprung in den Seniorenbereich ist dann aber sehr groß international. Wobei das für die Deutschen Leichtathleten auch wieder ein gutes Zeichen ist. |
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Dennoch, das mit den Jedermaennern hat mich sehr gewundert - die scheinen sich da irgendwie dran zu gewoehnen. FuXX |
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