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Thorsten 13.04.2009 00:32

Ist die Freundin oder Familie in der Nähe der Unfallstelle, dass die das morgen Fotografieren können?

Falko 13.04.2009 00:35

Meine Eltern wohnen knapp 25km entfernt...ich werde sie morgen mal hinscheuchen und Ausschau nach Beschilderung und v.a. den Scherben und Steinen halten lassen. Aber ich glaube nicht, dass das vor Gericht von Relevanz ist....sie könnten es ja auch selber dort deponiert haben um meine Aussage zu stützen.

Thorsten 13.04.2009 00:46

Das mit der Beschilderung solltest du schon absichern (lassen). Autofahrer behaupten gerne mal, man sollte den Radweg benutzen, nur weil sie neben sich einen weiteren asphaltierten Streifen sehen und diesen sofort als Radweg ansehen. Vielleicht war es ja wirklich keiner. Und schaden würde die Aussage deiner Eltern sicher nicht. Schlimmstenfalls nützt sie halt einfach nichts. Und 25 km sind für das Ausmaß der Geschichte sicher gerechtfertigt, es geht ja nicht darum, einen 10 Euro-Strafzettel einzusparen - dafür würde ich mir die Arbeit sicher nicht machen.

Lecker Nudelsalat 13.04.2009 00:58

Zitat:

Zitat von Falko (Beitrag 213674)
Danke....aber wie sollte ich mich nun verhalten?

Wegen versuchter Tötung anzeigen. Solche Leute gehören nicht auf die Strasse.

Gruß strwd

dude 13.04.2009 01:29

Zitat:

Zitat von strwd (Beitrag 213706)
Wegen versuchter Tötung anzeigen.

Anzeigen kannst Du viel und ein uebermotivierter Staatsanwalt wird da auch nicht zimperlich sein. Der Richter wird das vermutlich aber anders sehen. Bei allem Hass auf den Fahrer - als selbst quasi identisch betroffener kann ich das gut nachvollziehen - ist mit Mord oder versuchter schwerer Koerperverletzung nicht zu spassen. Da wird der Vorsatz nicht nachweisbar sein. Genausowenig reicht es IMHO - leider? - fuer einen versuchten Totschlag. In diesem hasserfuellten Moment sind sich die allerwenigsten Menschen der Gefaehrlichkeit ihrer Tatwaffe Auto bewusst.

pamina 13.04.2009 02:24

Harter Tobak was du erlebt hast!
Ich ging immer davon aus, dass "sportliches Fahren - was u.a. mit dem Gewicht und der Ausstattung des RR" auf der Straße erlaubt ist und du von daher nichts zu befürchten hast.

Trainiere spätestens morgen Abend weiter und versuch nicht zu sehr das Negative aus diesem Angriff zu sehen!

Paulchen 13.04.2009 03:16

Hi! Erst einmal gute Besserung!

Zu den Radwegen:
An und für sich gilt eine Pflicht zur Benutzung der Radwege, sobald diese als solche gekennzeichnet sind (was meist der Fall ist)...

ABER:
Die zuständigen Gemeinden/Kommunen (oder wer auch immer) schildern in der Regel ALLE Radwege aus (weshalb sie dann benutzt werden müssen) und GENAU DAS ist nicht legitim. Da eine Pflicht zur Benutzung nur gelten darf, wenn ein begründeter Verdacht vorliegt, das eine Benutzung der Straße zu gefährlich ist. Streng genommen müssten viele Radwegbeschilderungen im Grunde somit entfernt werden und eine Nutzung der Straße wäre erlaubt. Auch wenn es dort einen Radweg gibt.

Heißt für Dich: Wenn dir wirklich jemand eine Teilschuld aufbrummen will, weil Du auf der Straße gefahren bist, lass Deinen Anwalt überprüfen, ob die Ausschilderung des Radweges dort überhaupt begründet und somit rechtmäßig war.

(Natürlich alles ohne Gewähr. Ich habe das mal in einem Mitschnitt einer Anhörung des Berliner Verkehrsausschusses zum Thema "Pflicht zur Radwegbenutzung" aufgeschnappt)

Schönen Gruß,
Paulchen

grübel 13.04.2009 09:28

also,der Polizist ist ein A.....!Das noch im Krankenwagen zu sagn - den würd ich gleich mit umbringen;)da weiss man doch gleich,auf welcher Seite er steht!Kann ja nicht sein,dass man einen potentiellen Mordversuch so lässig nimmt!

Nein ehrlich,ich habe bei ARBÖ mal bissl nachgelesen,wann wir rennradlfahrer so auf der Straße fahren dürfen - und es steht,dass man zu trainingszwecken auf der Straße trainiern darf!Das gilt für mich persönlich auch,wenn nebenan a Radlweg wäre!
Ist zwar nur so ne Auflistung und ohne Gesetze - ich denke aber, die werden keinen Mist veröffentlichen!

Außerdem - wenn ich auf kominierten Fuß- und Radlwegen immer fahren würde - anfangs durch die Stadt,dann ist das ungemein gefährlicher!

Tja,meist sind solche Autofahrer noch nie selbst auf Radltouren unterwegs gewesen!! Könnte mich da auch immer aufregen!
Von wegen einen Meter Abstand plus Geschwindigkeit in cm!

Wünsch dir viel Glück bei der Verhandlung!
lass uns wissen,wie es ausgeht!

So Dinge werden nämlich nie publiziert und debattiert- weil man schadet ja der Automobilindustrie und die dazugehörige Raserei!
Am Ende sind eh immer die Radlfahrer die Sündenböcke....die Umwelt/Gesundheitsaspekte sind ja generell gesehen egal!haha!


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