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trifi70 06.09.2007 09:52

Zitat:

Zitat von friedrichvontelramund (Beitrag 38198)
Sind die Abweichungen denn so gravierend, wenn die Höhenmeter kummuliert werden?

Schon wenn Du absolut flach läufst/fährst hat das GPS einen Fehler von mehreren Metern. Das heißt zwischen je 2 Messpunkten können sich mehrere Höhenmeter addieren. Die Höhenkurve kann trotz flachen Geländes eine Zickzackform haben. Je nach Länge der Strecke kann sich dieser Fehler auf mehrere 100 hm kumulieren. Und das obwohl du nicht einen einzigen tatsächlichen hm hattest. Das nenne ich schon "gravierend" :Cheese:

sybenwurz 06.09.2007 10:38

Zitat:

Zitat von friedrichvontelramund (Beitrag 38195)
Mir geht es gar nicht darum, die Schwimmstrecke zu vermessen. Ich möchte vor dem WK ein Gerät dabei haben, dass ich einschalte und mich dann um nix mehr kümmern muss. Somit hab ich dann eine genaue Zeitmessung. Während des Schwimmens schau ich ja eh nicht auf das Teil. In der T1 dann auch noch das Teil ranfummeln, einschalten oder konfiguruieren (bzw. es vor dem Start machen), ist mir wohl zu nervig. Bin eh froh wenn ich schnell aufs Rad komme, da will ich mich nicht noch um das Equipment kümmern...

Vor diesem Hintergrund kannste das dann eh vergessen, bzw brauchst den Forerunner nicht. Das Ding hat ja verschiedene Modi für Laufen, Radfahren und sonstige Sportarten, die also bei jedem Wechsel umgeschaltet werden müssten.
Ich würde dir prognostizieren, dass du da nicht richtig Muse dazu haben wirst.
Wenn es dir rein um die Zeitmessung geht, tut es in diesem Sinne auch ne normale Armband-/Pulsuhr mit Rundenzeitstoppuhr. Eine Runde Schwimmen, eine Runde Wechsel, ne Runde radeln und wieder ne Runde Wechsel und schon biste nach der letzten Runde zu Fuss im Ziel...

Ansonsten und wenn es ums Vermessen bzw Aufzeichnen von Training im Freien geht, ist sicherlich der Ansatz von Harke der Beste: das GPS muss ja nicht zwangsläufig am Arm getragen werden.
Kann mir vorstellen das Gerät an nem Kopfband wie ne Stirnlampe (die früheren vor den LED-Leuchten hatten ja noch nen Scheitelriemen) zu tragen und ggf eine an dieser Stelle ausgeschnittene Badekappe drüberzuziehen.
Aber: wassn Aufwand, und wofür?
Und für die richtig langen Distanzen reicht der Akku bei den allermeisten eh nicht...

friedrichvontelramund 06.09.2007 11:21

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 38215)
Wenn es dir rein um die Zeitmessung geht, tut es in diesem Sinne auch ne normale Armband-/Pulsuhr mit Rundenzeitstoppuhr. Eine Runde Schwimmen, eine Runde Wechsel, ne Runde radeln und wieder ne Runde Wechsel und schon biste nach der letzten Runde zu Fuss im Ziel...

Mir geht es natürlich schon um Strecken- und Geschwindigkeitsmessung, nur beim Schwimmen ist mir die Streckenmessung relativ egal, da ich nur auf die Boje schaue.
Geht denn das Umschalten leicht oder ist es wie bei der Polar, dass ich erst mal auf Stop drücken muss?

chick 06.09.2007 11:24

Also, ich habe ja auch ein ganz tolles Gerät im Wettkampf, das ich einfach vor dem Start konfiguriere, mit dem Startschuß drücke ich einen Knopf und muß mich dann um nix mehr kümmern. Außer, ich will beim Laufen die exakten km Zeiten wissen, dann muß ich halt immer einen Knopf drücken. Nennt sich Zeitmesser mit Stoppuhrfunktion und div. Timern (z.B. Timex Ironman). Aufzeichnen der Strecke im Wettkampf ist völlig unnötig. Das hat dir der Veranstalter schon abgenommen. (beim Training ist es natürlich etwas anderes, da will man manches schon mal genauer wissen :Lachen2: ).

Trotzdem habe ich mich für den Forerunner 305 vor kurzem entschieden, weil ich den hauptsächlich fürs Skiken verwende (auch fürs Radeln und Laufen natürlich).
- GPS Signal ist unter Wasser zu schwach.
- selbst beim Pulssignal hast du keinen Empfang, wenn du das Teil am Handgelenk trägst und z.B. beim Skaten den Arm hinten hast. Der Puls wird nicht aufgezeichnet.
- die Höhenmeter interessieren mich momentan nicht so sehr. Sind aber gar kein Problem, da man die GPS Daten garantiert in ein Format konvertieren kann, das deine Kartensoftware (TOP50, Magic Map o.ä.) versteht. Da hast du die Werte genauer, als mit jedem barometrischen Gedöns.
- die Akkuzeit mit max. 10h ist bei dem Teil ja arg gering. Bevor ich das bei einer Triathlon LD benutzen würde, müßte ich mal für ein Jahr meinen Job unterbrechen und richtig trainieren :Lachen2:
- Die Entfernungsmessung ist sehr genau
- den momentan gemessenen Geschwindigkeiten traue ich nicht so ganz, bin aber doch sehr erstaunt, daß z.B. bei den Angaben der Maximalgeschwindigkeit Abweichungen von bisher nur 1km/h gegenüber der Tachoanzeige aufgetreten sind.
- Für meine dünnen Handgelenke ist das Forerunner Teil a bisserl unhandlich, wenn es mehr als 4h Sport sein sollen.
- es gibt eine sehr schöne Software für den Forerunner und Edge: SportTracks

Kauf dir das Teil, es lohnt sich (zumindest für den Händler :Cheese: )

chick 06.09.2007 11:32

Zitat:

Zitat von friedrichvontelramund (Beitrag 38236)
Mir geht es natürlich schon um Strecken- und Geschwindigkeitsmessung, nur beim Schwimmen ist mir die Streckenmessung relativ egal, da ich nur auf die Boje schaue.
Geht denn das Umschalten leicht oder ist es wie bei der Polar, dass ich erst mal auf Stop drücken muss?

Das Teil hat eine Multisportfunktion, die man vorher konfigurieren muß. Man muß dann beim Wettkampfstart (oder Trainingsbeginn) einfach die Start Taste drücken und dann immer die LAP Taste und zum Schluß die Start/Stop Taste. Also ganz einfach.
Du kannst dieses Multisportgedöns auch ignorieren und nach der Start Taste einfach immer die Lap Taste drücken. Du weißt ja alleine schon anhand der Zeiten, wann dein Wechsel war.
Der Vorteil der Multisport Methode ist lediglich, daß die Zeiten von der Software automatisch den Sportarten (Radfahren, Wechsel, Laufen...) zugeordnet werden können.

Ich meine, das Teil hätte mal jemand zum Schwimmen benutzt (im Paralleluniversum?) und das wäre abgesoffen.

friedrichvontelramund 06.09.2007 12:54

Ich muss mir mal nen Händler suchen und mir das Teil live anschauen......aber eigentlich klingt es ja alles recht positiv, was man so liest....Bald ist ja Weihnachten!!!!

subzero 06.09.2007 15:35

Zitat:

Zitat von trifi70 (Beitrag 38204)
Schon wenn Du absolut flach läufst/fährst hat das GPS einen Fehler von mehreren Metern. Das heißt zwischen je 2 Messpunkten können sich mehrere Höhenmeter addieren. Die Höhenkurve kann trotz flachen Geländes eine Zickzackform haben. Je nach Länge der Strecke kann sich dieser Fehler auf mehrere 100 hm kumulieren. Und das obwohl du nicht einen einzigen tatsächlichen hm hattest. Das nenne ich schon "gravierend" :Cheese:

Die Höhenmeter innerhalb eines Laufs/einer Fahrt werden IMO nicht addiert (wie z.B beim barometrischen HAC 4) und mit den momentanen Steigungsprozenten ist das auch so eine Sache...!?

Die aktuelle Geschwindigkeitsanzeige ist zumindest unter freiem Himmel IMO recht genau.

Carlos 06.09.2007 15:46

Haaallöle,

weiss jemand eine MAC taugliche Software für die FR305, die ebenfalls Googleearth einbindet?


Car-'THANKS ;) '-los


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