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Ich kenne einige, die mehr tilgen könnten (hätten können), es aber wegen anderer vermeintlich "notwendiger" Ausgaben nicht machen (gemacht haben). Und dann ist es die Frage von Sabine was es einem Wert ist bzw. wie will ich leben. Ich bin da ganz bei dir, dass in Zeiten niedriger Zinsen es extrem sinnvoll ist eine vorhandene Restschuld zu drücken. Ich kenne aber genügend, die nach "Niedrige Zinsen, warum soll ich denn tilgen? Lieber nehme ich noch mehr Kredit auf, kostet ja nix." leben. Und bei einigen ist es jetzt eng, weil Reonovierungs-, Sanierungskosten gestiegen sind und sie halt doch nicht mehr so leicht weiteres Geld bekommen - trotz sehr überdurchschnittlichem Einkommen. |
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Ich hab allerdings auch leicht reden. Unser Haus haben wir gekauft als die Preise noch tief waren, unseren Kredit haben wir nachverhandelt als die Zinsen tief waren. Ich zahle den Rest des Kredits mit knapp 1% Zinsen ab. Also genau das Gegenteil von der aktuellen Situation mit hohen Preisen und hohen Zinsen. |
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Dafür hätte ich wahrscheinlich keine Doppelhaushälfte mit Garten in guter Wohngegend (kalt) mieten können. Gehen wir aber mal davon aus, ich hätte jemanden gefunden, der mir das 20 Jahre für 650,- Euro vermietet hätte. Dann hätte ich vielleicht etwas weniger ausgegeben, ich habe aber nach 20 Jahren eine abbezahlte Immobilie, die jederzeit für über 300.000 Euro verkaufen könnte. |
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Und nur für ein Eigenheim 30 Jahren in der Pampa wohnen, will auch nicht jeder. |
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Wir haben ein Reihenmittelhaus, das neben uns ist eine Kapitalanlage. Bei Einzug damals haben die Mieter-Nachbarn bereits mehr Kaltmiete bezahlt als wir in den Kredit*. Die Mieter sind jetzt nach 13 Jahren ausgezogen - Kinder groß und damit gemietetes Haus zu groß. Sie zahlen jetzt für eine Mietwohnung der halben Größe wieder mehr Geld als wir als Abzahlung pro Monat - obwohl sie mit der inzwischen gestiegenen Miete des Hauses neben uns trotzdem eine Menge Geld sparen. --> Sie haben 13 Jahre lang mehr (am Anfang leicht, später deutlich) als wir fürs Wohnen ausgegeben, uns gehört das Haus aber in 1.5 Jahren. *: Wir haben sehr viel sondergetilgt und auch sonst investiert man mehr ins selbst genutzte Eigentum als in eine Mietimmobilie. Also haben wir natürlich mehr Geld ausgegeben. Aber der Besitz und der von Sabine angesprochene Peace-of-Mind über die gesamte Zeit - trotz nur Reihenhaus - bleibt. |
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