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Das konsequent umgesetzt nennt sich dann Shared Spaces. Dafür brauch ich dann auch keine Radspuren mehr und nicht mal Bürgersteige ;-) |
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Wie dein Beispiel mit 300tkm plus 200tkm zeigt (mein Bus ist auch so n Beispiel) ists bzw. wäre es auch mit nem Verbrenner möglich, Kilometerleistungen zu erreichen, die über der zu erwartenden Gebrauchsdauer liegen, also wieso sollte man die nu mitm Stromer realisieren? Zumal die häufigsten Defekte, die ich im Freundeskreis mitkriege, keine mechanischen sind, sondern elektr(on)ische, vor denen so manche Werkstatt immer noch zu stehen scheint wie der Ochs vorm Berg. Die drucken dann ne ellenlange Liste mit Fehlermöglichkeiten nach der Diagnose aus, können die Vielzahl möglicher Ursachen aber aus vielerlei Gründen nicht eingrenzen. Mir fällt nun kein Grund ein, anzunehmen, dass die Diagnose bei nem Elektrofahrzeug präzisere Ergebnisse liefern sollte, mit denen der gemeine Mechnikus was vernünftiges anfangen kann. Zitat:
Ein Radwegenetz ist sekundär, was wir (als Radler) brauchen, ist ne vernünftige Infrstruktur. Genügend Komunen sonnen sich in der Gewissheit, doch Radwege angelegt zu haben;- wie sinnvoll die an dieser Stelle sind, wo sie enden oder keinen Anschluss nach woanders finden, ist denen doch komplett egal. Hier bei uns in der Stadt hat mir n höchst Rad-affiner Kollege mit Einblick in die Finanzen neulich von jedem Meter Radweg, der irgendwo in den letzten Jahren hier ausgewiesen wurde, genau erklärt, wie(so) der entstanden ist. Das sind rein Strecken, für die es ne Förderung gab, die die Stadt also unterm Strich nix kosteten. Einen Autofahrstreifen stillgelegt oder schmaler gemacht, rote Farbe auf den Asphalt gejaucht und alle 100m n Fahrradsymbol draufgespritzt, fertig ist der Radweg. Damit kann man punkten und darum gehts auch, nicht, Radlern wirklich ein vernünftiges Angebot zu machen. Wäre letzteres wirklich gewünscht, würde man nicht Vertreter vom ADFC oder sonstigen Bike-Interessensgruppen aus den Diskussionen und Verkehrsgremien gezielt ausschliessen oder rausboxen. Das ist genauso n falsches Spiel wie ne bestimmte Antriebsart für PKWs zu unterstützen statt generell ne ergebnisoffene Forschung quer über alle Möglichkeiten zu fördern. Was spräche denn dagegen, Subventionen für Elektroautos nur zu gewähren, wenn der Käufer nachweisen kann, dass seine vorhandene Karre nicht noch 200000km easy halten würde. E-Scooter nur bezuschusst würden, wenn sie wirklich fürn letzten Kilometer ab Bushaltestelle eingesetzt werden und nicht, um die 100m von Firmenparkplatz zur Bürotür und abends retour damit zu fahren usw.? Das ist doch alles kalter Kaffee und klingt zunächst mal danach, als ginge was voran, grundsätzlich hinterfragt offenbahrt sich aber oft genug ne entweder generelle Sinnlosigkeit oder eben Lobbyabhängigkeit;- tatsächliche Entlastung für die Umwelt oder Resourcenschonung dagegen kaum bis gar nicht. Die Natur reagiert halt nicht auf nur schöngerechnete Ergebnisse oder Interessenspolitik im grünen Mäntelchen. |
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Klar, dann braucht man auch keine Gesetze mehr. Nur leider tickt dir Menschheit nicht so. Was meinst du was los ist, wenn man in Innenstädten die Geschwindigkeitsbeschränkungen aufheben würde? Der Großteil wäre vernünftig, aber der Rest für den großen Schaden sorgen. |
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Man sieht ja an Handys wie schnell Elektronik 'alt' wird. Da gibts ausser dem Vibrationsmotor keinerlei bewegliche Teile, und trotz pfleglicher Behandlung, sind sie nach wenigen Jahren Elektro-Schrott. Wenn das auch den e-Autos blüht, dann freut das nur einen, den Hersteller. Mit Nachhaltigkeit hätte das gar nichts zu tun. Ich wünsche, dass es nicht so kommt, aber so wie das Thema gepusht wird, habe ich kein gutes Gefühl dabei. |
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Sehr interessant, das werde ich mal beobachten...
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In Deutschland beträgt er innerorts schon seit längerem 1,5m und außerorts sogar 2m. Da sind in der Theorie der StVO die Radfahrer in Deutschland in diesem Punkt sogar besser geschützt als in GB.Überholen ist in Großbritannien demnächst nur noch mit Lücke im Gegenverkehr möglich. Das ist aber auf fast allen Straßen in Deutschland schon seit 2 Jahren der Fall. Das Problem ist einzig die Verkehrspraxis: ich würde als Radfahrer schätzen, dass in unserer Gegend rund 75% der Autofahrer die StVO diesbezüglich einhalten und rund 25% entweder nur einhalten, wenn gerade kein Gegenverkehr kommt und sie zu einer Bremsung zwingen würde, oder teilweise nicht einmal die gar nicht mehr so neue Regelung kennen. Notfalls wird man von manchen Autofahrern in Deutschland auch mal mit nur 30cm Abstand überholt. |
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