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man muss unterscheiden zwischen laufökonomie und schnellem laufen.
das ökonomischte ist der "landstreicherstil"...ohne jeden kniehub und anfersen...so wie sich eben viele auf der langdistanz bewegen. beim schnellen laufen auf den unterdistanzen oder sololäufen wird ein komplett anderer bewegungsablauf benötigt, und dort wirkt das lauf abc sehr wohl. nämlich genau wenn es um eine starke wade, fußaufsatz, abdruck- und frequenzverhalten geht. gerade und vor allem das frequenzverhalten muss trainiert werden, weil es eine nervale ansteuerung der muskulatur beinhaltet, was einem lernprozess unterliegt. |
Bevor hier ein Grundsatzstreit über den Nutzen und Sinn des Lauf-ABCs entbrennt, sollten wir uns klar machen, was bzw. wer genau gemeint ist. Streitpunkt scheint dabei vor allem das Wort "Laufökonomie" zu sein.
Versteht man unter "Ökonomie" eine Reduzierung der O2-Aufnahme oder die Veränderung bestimmter Stoffwechselparameter, so finden sich in der Tat kaum Belege für eine Wirksamkeit von solchen Übungen, die unter dem weiten Begriff des Lauf-ABC subsummiert werden. Das Lauf-ABC ist jedoch entwickelt worden als eine spezielle Form des Koordinationstrainings. Bei einer so komplexen Bewegung wie dem Laufen geht es im Training darum, NEBEN der Kreislaufökonomisierung auch das koordinative Zusammenspiel der Faktoren Schrittlänge, Schrittfrquenz, Bodenkontaktzeit, Abdruckkraft zu optimieren. Dies ist nötig, um eben den einzelnen Schritt kraftsparender, also in der Summe weniger belastend zu gestalten. Hier wird dann der Begriff der Laufökonomie eher im Sinne eines Ermüdungswiderstandes im Bereich Hüfte und darunter zu verstehen sein. Für Marathonläufer z.B. kein unwichtiger Aspekt. Nur wenigen Läufern ist bewusst, dass sie z.B. beim Aufsetzen des Fußes oder beim Abrollen sich zum Teil selbst ausbremsen. Hier wird Energie "vergeudet", also unökonomisch gelaufen. Dies gilt insbesondere für reine Läufer, die evtl. erst spät zum Ausdauersport finden und einen schwerfällig wirkenden Laufstil haben. |
...nach Arne wage ich mich auch schon fast nicht mehr, etwas zu schreiben. :-)
Gibt zig Videos, das stimmt. Ein weiteres - kurz und knapp: https://www.youtube.com/watch?v=l5VgwXqM7p4 https://de.wikipedia.org/wiki/Ingalena_Heuck (also der Name ist sicher bekannt hier aber ev. kennt ihn der OP noch nicht. So falsch kann das IMHO nicht sein...). |
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Ein Laufanfänger, der den Fuß vor dem Körperschwerpunkt aufsetzt, tut das aus genau dem Grund, weil das für seine aktuellen Fähigkeiten die ökonomischste Art des Laufens ist. Dasselbe gilt für einen Rad-Anfänger, der mit einer 65er-Trittfrequenz fährt, eben weil das für ihn und seine aktuellen athletischen Fähigkeiten an ökonomischsten ist. Aus genau diesem Grund findet der Körper diese Frequenz ganz von selbst. Zwänge man ihn, mit einer 90er Frequenz zu fahren, verschlechterte sich die Effizienz. |
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Was du beschreibst hat sicher seine Daseinsberechtigung, aber bevor man als Anfänger im Hoppsalauf den Berg hoch macht sollte man doch andere Dinge machen. |
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======== Im Februar 2013 erklärte sie, sich aufgrund anhaltender Fußprobleme aus dem Leistungssport zurückzuziehen. =========== das liest sich nicht so prickelnd - und die vorhuf-übungen aus dem video find ich als inzwischen mittelfuß-möchtegern auch nicht so toll ;) |
Ich hatte auf reine Lauf-ABC Einheiten nie Bock, was komisch ist, da ich gerne Abwechslung im Training habe...
Mittlerweile baue ich die von Max Longree empfohlenen Sprünge nach der Laufeinheit ein. Z.T. nur 4 x 10 Sprünge und komme incl. Pause dann auf 5 min. Ich habe mir nach 2-3 Wochen mit je 3 x dieser Sprungserien zusätzlich zum normale Laufen eingebildet, dass ich mich kräftiger Abdrücke. |
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