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20 wären es, wenn ich mein altes Wettkampfgewicht nähme. Naja, das ist auch schon weit über 20 Jahre her, von daher würd ich das wohl eh nie mehr erreichen. Die 10kg sind leider bedingt durch Medikamente und - Schande über mich: dadurch wenig Sport. Blöd gelaufen. Einzelheiten erspare ich euch aber, hat jedenfalls nichts mit meinem Essen zu tun. Krank bin ich ja schon seit ca. 12 Jahren. Meine Blutwerte sind aber erst besser geworden seit ich fleischlos lebe. Dürften jetzt etwa 6 Jahre sein. |
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Ich fühle mich an solchen Tagen immer recht energielos. |
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Wie ich schon sagte, man muss es erlernen. Ich sage auch nicht, das es der Weisheit letzter Schluss ist, muss jeder selbst entscheiden was er mag. Wir in unserer mitteleuropäischen Welt können uns solchen Schnickschnack erlauben und gar trefflich über diese oder jene Ernährungsweise diskutieren. Ob es Sinn macht, tja das muss auch jeder für sich selbst entscheiden. Ich werde bestimmt nicht ganz vegan leben, am liebsten vegetarisch, wobei ich aber generell auch ab und an Fleisch esse, aber nur dann, wenn wir mal essen gehen. Liegt daran, das in den allermeisten Restaurants man kein gescheites vegetarisches Essen bekommt. |
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Schwieriger ist es, wenn ich Getreide (Vollkorn) esse. Müsli oder Vollkornbrot, Haferflocken... Dann bekomme ich schweren Durchfall (auch wenn ich keinen Kaffee trinke ;-) ). Das heißt, dass eine Nahrungsquelle praktisch weg fällt. Nur von Gemüse und Obst werde ich nicht satt. |
Ich habe das Glück, aus meiner Kindheit einen gesunden Appetit mitgenommen zu haben. Meist habe ich Appetit auf das, was ich dem Körper auch mit Kopfsteuerung geplant zuführen würde. Dieses Körpergefühl versagt eigentlich nur bei meiner Fischallergie, aber das ist eine andere Geschichte ...
Ich kann mich 3-5 Tage fleischlos ernähren, ohne etwas zu merken. Danach verspüre ich Appetit auf Tierisches, den ich aber auch meist problemarm noch 1-2 Tage vor mir herschieben kann. Bei meinen Kindern merke ich aber, dass sie weit häufiger zu Wurst usw. greifen, auch wenn ich das nicht direkt vorlebe - das wird dann schon stimmen, finde ich. Körperchen weiß eigentlich, was es braucht. Ausnahme ist mein 14-Jähriger, der schon vor sechs Jahren keine Tiere mehr essen wollte, nach etwa 10 Wochen als Veganer aber bereits Mängelerscheinungen zeigte und seitdem entspannter Vegetarier ist. Meine Küche gibt das ohne nennenswerten Aufwand her, aber keiner seiner Brüder zeigt Interesse, es ihm gleich zu tun. :) |
Hetti, nimm’ doch einfach tierische Lebensmittel dazu. So lange und in dem Umfang, bis Du Dich besser fühlst. Von diesem Punkt aus kannst Du dann weiter machen:
- Vielleicht neue vegane Rezepte lernen, die eine Verbesserung gegenüber der ursprünglichen Ernährung bedeuten könnten - vielleicht herausfinden, welche tierischen Lebensmittel Dir vor allem gut tun, und wo Du diese ethisch und finanziell vertretbar herbekommst Wie Mauna-Kea an anderer Stelle schon sehr richtig schrieb, geht es beim Veganismus nicht darum, einen 95%-Veganer mit Gewalt zum 100%-Veganer zu machen. Vielleicht liegt für Dich das Optimum bei 70, 80 oder 90% pflanzlicher Ernährung. Das ist doch dann okay! Die vegane Idee ist meiner Meinung auch dann wertvoll und faszinierend, wenn man sie nicht jeden Tag umsetzt. Wenn Du drei oder vier vegane Tage in der Woche hast, kann das für Dich genau richtig sein. Es steht Dir ja frei, Dich irgendwann mal wieder konsequenter heranzupirschen. :Blumen: (Ich nehme Eisen und B12) |
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Es gibt genug Menschen, zum Beispiel in den USA, die sich von früh bis spät irgendwelchen Dreck reinpfeifen, und denen man die schlechte Ernährung an der Stirn ansieht. Da scheint es kein Körpergefühl zu geben, dass zu wertvollerer Kost motiviert. Worauf man sich eher verlassen kann, ist Bequemlichkeit und Gewohnheit. :Blumen: |
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