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Ich hab seit 10 Jahren Eisenmangel und mir wurde selbst bei Ferritin <5 keine Infusion gegegeben. Ich hab sogar mal danach gefragt weil ich es so leid war mit den Tabletten. Mittlerweile finde ich das auch völlig zu Recht. Ich mein, jede Infusion ist eine Verletzung und grad so viel Eisen ist ein nicht unerhebliches Risiko. Das haben mir auch alle Ärzte so gesagt.
Leider hat es 9 Jahre gedauert, bis ich das richtige Eisenpräparat (auch Ferro Sano duodenall) gefunden habe. Die Nebenwirkungen, mal im Ernst, damit kann man doch leben. Besser als dauernd müde und eingerissene Mundwinkel (die waren bei mir richtig schlimm). Mit nicht überzogenen Eisentabletten (z.b. ratiopharm) hab ich es allerdings auch nicht ausgehalten (ich neige eh zur Gastritis). Ich finde die Werte aber auch irgendwie voll ok? Ich würde da gar nix machen und in 3 Monaten mal kontrollieren lassen. Ich finde es interessant, dass sich grad 2 Mediziner bei diesem Thema hier so uneinig sind. |
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Damals erklärte ich es mir dadurch, dass ich viel trainierte und man zusätzlich bei ständigen 97% Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um die 40 Grad viel schwitzt. Bei meinem letzten Blutbild waren meine Werte aber trotz viel Sport richtig gut, was mich überraschte, weil ich überwiegend(aber nicht 100%) vegetarisch/vegan esse, im Gegensatz zu damals, wo ich ziemlich täglich Fleisch oder Fisch aß. |
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Generelle Empfehlungen, wie oben angeführt, sind da bestimmt nicht hilfreich. :Blumen: Bei einer Resorptionsquote von <10% ist eigentlich jede weitere Diskussion entbehrbar, ob eine orale Eisensubstitution effektiv ist. Es ist schön wenn sie von einzelnen Patienten "gut vertragen" wird. Die oft monatelange Therapiedauer ist vermeidbar. Dass Ärzte-innen unterschiedlicher Meinung sind liegt in der Natur der Sache. Fragst du 10 Ärzte-innen, erhälst du 10 unterschiedliche Meinungen.:Lachanfall: Also nochmals in Kürze: Eine Anämie sollte verlaufskontrolliert und weiter diagnostiziert werden bei Fortbestehen oder Zunahme der Anämie! Orale Eisen-Substitution ist bei relevanten Eisendefizit kritisch zu sehen, wesentlich effektiver ist die parenterale Substitution, die bei uns unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird. |
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Das ist auch nicht erstaunlich, denn entgegen der Außendarstellung handelt es sich bei der Medizin nicht um eine Naturwissenschaft, sondern um ein Kunsthandwerk mit Zugang zu ansatzweise naturwissenschaftlichen Daten. Das finde ich als Patient gar nicht schlimm, aber man muss es sich klarmachen :) kullerich, Arztfamilienspross |
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