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Stahlhase 08.04.2013 13:25

Ich habe im direkten Umfeld das Thema Tinnitus mitbekommen, da wurde auch zunächst die Thematik Stress diskutiert, die sicherlich auch eine Rolle spielt, letzlich war es dann doch eine Schwäche in der Nackenmuskulatur (der Zusammenhang zu Stress kann ja auch im unbewußten Anspannen der Muskulatur bestehen...). Seitdem die Betroffene den Zusammenhang zwischen Nacken und Ohrgeräuschen erkannt hat und regelmäßig diesen Bereich stabil hält, ist die Thematik im Griff, auch in stressigen Phasen. Vielleicht ist es bei Dir ähnlich?

Joerg aus Hattingen 08.04.2013 13:51

Hallo Lucy,

eine Kollegin von mir ist nach dem x. Hörsturz auf dem betreffenden Ohr taub. Sie ist allerdings auch nicht zum Arzt gegangen.
Ich kann Dir nur dringend, auch aufgrund Deines Alters, raten, wenn Du nur den gerigsten Verdacht hegst, an einem Hörsturz zu leiden, geh zum Arzt!!!

argon68 08.04.2013 13:56

Ob ein Hörsturz zwangsläufig mit Stress zusammenhängt, ist nicht wirklich bewiesen. Zwar gibt es im Internet (wie auch hier) zahlreiche Hinweise darauf, bewiesen ist das jedoch nicht.

M.E. kann das viele Gründe haben, wie z.B. Probleme mit der HWS (s.o.) oder durch andere Faktoren ausgelöste Durchblutungsstörungen.

Hilft natürlich auch nur bedingt weiter...schon klar. Die meisten Ärzte sind da auch recht monokausal unterwegs. Ich würde mich nur nicht von vorneherein auf "Stress" als Ursache konzentrieren.

fras13 08.04.2013 14:05

Ich habe Tinnitus, leide aber nicht darunter.

Bei mir wie bei anderen Patienten des Tinnitus-Zentrums wurde vor allem auf Stress abgestellt.

Im Zuge der Behandlung wurden u.a. auch Entspannungen (muskuläre und seelische) trainiert.

Aus dieser Erfahrung heraus möchte ich Dir ebenfalls den rat geben, auf die Signale Deines Körpers zu hören und einen Arzt aufzusuchen.
Und ganz wichtig, auch mal eine zweite Meinung einholen.

frederik 08.04.2013 14:14

Auch wenn ich als HNO-Arzt wenig Ahnung habe (#24) ;) doch mal ein paar Zeilen. Stress ist tatsächlich nicht immer die Ursache von Tinnitus und wenn ich das oben richtig verstehe, gingen die Geräusche ja mit einem Hörsturz einher. Die Ursachen sind vielfältig und bei jungen, sportlichen Patienten ist die Theorie der verspannten Nackenmuskulatur nicht weit hergeholt. Eine Vorstellung bei einem guten Orthopäden/Manualtherapeuten/Osteopathen empfehle ich immer. Ein Physio-Rezept ist zumindest hier bei mir auch kein Problem.Oft hilft auch schon ein Kinesio-Tape im Bereich der Nackenmuskulatur.
Einen Hörtest würde ich trotzdem noch mal machen lassen. Eventuell hast Du auch eine Tubenbelüftungsstörung. Lies mal im Internet unter Valsalva-Manöver (Druckausgleich).
Tipps aus der Ferne sind immer schwierig... :Huhu:

tandem65 08.04.2013 19:59

Zitat:

Zitat von fras13 (Beitrag 890755)
Ich habe Tinnitus, leide aber nicht darunter.

+1 :Blumen:

Mehr oder weniger seit ich mehr oder weniger denken kann.:Lachen2:
Wird nicht schlimmer und ich kenne es nicht anders. So what. Wenn es sich bei Dir Lucy89 allerdings verändert wäre ich auch eher sensibel. In alle Richtungen!

Viel Erfolg!

Nobodyknows 08.04.2013 21:19

Das folgende schreibe ich mit dem Risiko mich jetzt sehr unbeliebt und eventuell auch lächerlich zu machen. Ich gehe dieses Risiko ein da ich glaube, dass jemand Unterstüzung benötigt und dies selbst noch nicht erkannt hat.

Wenn ich nicht ganz falsch liege, wäre es eigentlich besser der Lucy89 ein PN zu schicken. Aber wenn Lucy die PN einfach löscht, bingt's ja auch nix.

Zitate aus diesem Thread:

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 890677)
Das geht mir jetzt auch wieder viel zu sehr in die falsche Richtung ;)
Ich bin lediglich jemand, der sich akribisch an Pläne hält und ehrgeizig Ziele verfolgt....Ich bin nicht so von der "Komm ich heut nicht, dann halt morgen"-Mentalität, aufschieben find ich doof und ich nehm manches zu ernst.

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 890673)
Dieses Psychozeug ist auch nicht so meins, also bitte nicht ständig damit anfangen. Heutzutage ist es halt so, dass man nicht 24/7 chillen kann. Ich bin ja kein Workaholic oder sowas, also bitte.

"Ich bin ja kein Workaholic." So sagt das auch der Alkoholiker und glaubt es auch. "Ich? Ich habe meine Trinkerei im Griff! Ich kann jederzeit damit aufhören." Wer kennt dies nicht aus dem Familien- und Freundeskreis? Und Alkis lassen sich erst helfen wenn sie ihr eignenes Problem erkannt haben...und dazu müssen sie meist ganz unten und hart aufschlagen. Wenn das bei Workaholics jetzt auch so ist?

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 890677)
Und jetzt bitte wieder weg von dem Psychozeug ;) (was ja wirklich manchmal angebracht ist, aber hier will ich wirklich keine Psychoanalyse)

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 890688)
...Das einzige was ich habe, ist jetzt mein Ohr und manchmal neurologische Probleme mit meinen Händen....

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 890688)
Ansonsten danke, aber das ist ja auch schon wieder offtopic. Es geht jetzt nicht um einen anderen Lebensweg sondern darum, meine Ohrenprobleme zu beseitigen.

Ich bereue diesen Thread, ich hätte es ahnen können dass nur sowas kommt.

Wieso wehrst du dich so gegen das "Psychozeug" und gegen die "falsche Richtung"? Vielleicht weil du eine Ahnung hast, dass darin ein Lösung für etwas stecken könnte das über kurz oder lang gelöst werden muss?

Bei bisherigen Aufzählung was Lucy89 im wahrsten Sinne des Hörsturz um die Ohren hat(te) fehlt noch ein Ereignis das für sich allein schon ausreicht um auch einen stabilen Menschen ins Wanken zu bringen:

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 862180)
...Nach dem Marathon am 28.10. haben wir sehr unerwartet durch einen Brand unsere Wohnung verloren (und sehr sehr viel von dem was wir hatten) und an Radfahren war gar nicht mehr zu denken; ich war froh wenn ich noch Zeit zum laufen oder schwimmen hatte....

So! Jetzt schlagt auf mich ein, lacht mich aus oder werft mich raus. Vielleicht bin ich ja auf einer total falschen Spur und habe mich gerade tüchtig blamiert. Das würde mich freuen.

Gruß
N.

Keksi2012 08.04.2013 21:29

@Nobodyknows: Ich sehe es genauso.


Ich sehe aber auch, dass es Lucy ja *eigentlich* gut geht. Dieses *eigentlich* ist das Problem. Mal läuft es besser, mal eben nicht ganz so gut - geht uns ja allen so. Die Frage ist nur, aus welchen Gründen das alles so ist, wie es ist - und wie es sich weiterentwickelt. Das wurde an anderer Stelle von Lucy, anderen und mir schon hinreichend diskutiert.

Fakt ist, Lucy hat viel um die Ohren und das ein oder andere gesundheitliche Problem. Alles, was bezüglich der psychischen Komponente erwähnt wird, will sie nicht hören.

Ich finde es gut, richtig und wichtig, dass hier offene und ehrliche Meinungen geschildert werden, aber an diesem Punkt denke ich, können wir Lucy nicht helfen. Wenn, dann muss sie es erst selbst erkennen und wollen.


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