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qbz 09.01.2026 02:17

Zitat:

Zitat von Antracis (Beitrag 1797081)
Nee, ich bewerte lediglich, was ich für realistisch machbar halte. .....

Aus einem Interview mit einem Fachspezialisten, Kai Strunz (leitet an der Technischen Universität Berlin das Fachgebiet Energieversorgungsnetze und Integration erneuerbarer Energien):

Zitat:

taz: Ist Berlins Stromnetz also nicht widerstandsfähig genug?

Strunz: Wenn man den Ausfall in Berlin analysiert, muss man selbstkritisch sagen: Ja, es war nicht widerstandsfähig genug. Das bedeutet aber nicht, dass das Berliner Stromnetz insgesamt von keiner guten Qualität wäre. In Kennzahlen zur Zuverlässigkeit hat das Berliner Stromnetz jahrelang auch im weltweiten Vergleich Spitzenwerte aufgewiesen. Aber es gibt eben auch einige weniger geschützte Anlagen, durch die das Stromnetz leider auch zu einem einfachen Anschlagsziel wurde. Da gibt es eine deutliche Parallele zum Anschlag vom vergangenen September, bei dem auch eine vergleichsweise schwach geschützte und zugleich wichtige Stelle getroffen wurde.

taz: Was wären das für Maßnahmen, um künftig besser gegen Sabotageakte oder Unfälle gewappnet zu sein?

Strunz: Wir unterscheiden zwischen präventiven und reaktiven Maßnahmen. Zunächst wollen wir ja verhindern, dass es überhaupt zu einem Ausfall kommt. Also: Schutz vor Sabotageakten aller Art, inklusive Cyberangriffen, und eben die Schaffung von Redundanzen. Die reaktiven Maßnahmen greifen dann, wenn es trotzdem zu einem Ausfall kommt. In dem Fall kommt es darauf an, das Netz wieder rasch herzustellen. Hier sollten dezentrale Erzeuger und Speicher eine wichtige Rolle spielen. Ein Stichwort sind sogenannte Inselnetze, die bei einem Ausfall auch dezentral Netzspannung bereitstellen. Diese sind technologisch durchaus anspruchsvoll.
Abschliessend schreibt er: "Eine Garantie für absolute Sicherheit gibt es nicht, es gilt Ausfallwahrscheinlichkeiten zu minimieren."
https://taz.de/Anschlag-auf-Stromnet...rlin/!6142832/

Antracis 09.01.2026 09:06

Ich lese da vor allem, dass das Berliner Stromnetz bezüglich Stabilität internationale Spitzenwerte im Vergleich hat, während Du hier permanent threnodische Klagegesänge auf die Versorgungskompetenz des Staates anstimmst.

Eine mögliche technische Absicherung wird als technisch durchaus anspruchsvoll beschrieben. Insofern wäre wichtig zu wissen, wie dass konkret aussieht, speziell für das konkrete Szenario eines vom Teltowkanal abgetrennten Außenbereichs und wieviel das kostet und welche Berliner Investition man dafür streichen sollte in welchem Zeitraum. Dann kann man es aus meiner Sicht fair bewerten als Versäumnis.

Das es besser wäre, die Schwachstelle zu beseitigen oder gar nicht erst zu haben, darin sind wir uns sicher alle einig.

sabine-g 09.01.2026 09:18

Sorry. Es ist doch gar nicht möglich, auch nicht bei größtmöglichen Anstrengungen die Netze abzusichern, Redundanz ist schon mal gar nicht möglich.
Man schaue sich nur die Überlandleitungen an.
Oder man buddelt an geeigneten Stellen ein paar Löcher und versenkt dort ein bisschen TNT.
Oder man sprengt gleich ganze Umspannwerke in die Luft oder was weiß ich.
Es geht nicht.
Leider gibt es diese Idioten und sie werden bleiben.

qbz 09.01.2026 09:37

Zitat:

Zitat von Antracis (Beitrag 1797095)
... Das es besser wäre, die Schwachstelle zu beseitigen oder gar nicht erst zu haben, darin sind wir uns sicher alle einig....

Den Eindruck hatte ich bisher nicht. Sollte ich mich da getäuscht haben, umso besser.

Der Bund gibt von den 500 Milliarden neuen Schulden für Infrastruktur z.B. nur 100 Milliarden an die Länder weiter (die Länder sind chronisch unterfinanziert), davon erhält Berlin 5,3 Milliarden. Selbst mit diesem Betrag liessen sich durchaus bekannte sog. Schwachstellen im Stromnetz zügig beseitigen.

(Ps. Aber Schulden-Geld für den Aufrüstungswahnsinn scheint ja auch genug da zu sein.....)

qbz 09.01.2026 09:44

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1797099)
Sorry. Es ist doch gar nicht möglich, auch nicht bei größtmöglichen Anstrengungen die Netze abzusichern, Redundanz ist schon mal gar nicht möglich.
Man schaue sich nur die Überlandleitungen an.

Zum Thema Redundanz ist gar nicht möglich:

taz: Dabei heißt es doch oft, das Stromnetz funktioniere nach dem Prinzip n-1: Wenn eine Komponente ausfällt, springt eine andere ein.

Strunz: Das gilt tatsächlich nur für das bundesweite und europäische Übertragungsnetz im Höchstspannungsbereich. Das ist sozusagen „vermascht“, sodass es immer eine Redundanz gibt. Im regionalen Verteilungsnetz wie jenem in Berlin gibt es hingegen nicht zwingend überall Redundanzen. Damit ist im Übertragungsnetz die Sicherheit grundsätzlich höher als im Verteilungsnetz.

Adept 09.01.2026 09:55

Ich frage mich eher, warum man sich überhaupt über den Schutz der Infrastruktur Gedanken macht bzw. muss.

Ist die Angst grösser geworden?
Oder Sind die Anschläge häufiger? Und warum gibt es die?

Haben wir ein Problem mit dem Zusammenleben in der Gesellschaft?
Haben sich da Werte verschoben?

Du wirst nämlich nie alles so schützen können, dass man unangreifbar ist.

sabine-g 09.01.2026 10:05

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1797104)
Ich frage mich eher, warum man sich überhaupt über den Schutz der Infrastruktur Gedanken macht bzw. muss.

Weil wir jetzt in Berlin (Bundeshauptstadt ) über mehrere Tage einen Stromausfall hatten, der auf einen Anschlag zurückzuführen ist?

qbz 09.01.2026 10:44

Weitere Infos, wie die Parteien das beurteilen bei dieser Debatte: "Der Bundestag hat am Donnerstag, 6. November 2025, den Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022 / 2557 und zur Stärkung der Resilienz kritischer Anlagen“ (Kritis-Dachtgesetz, 21/2510) in erster Lesung beraten. Nach der Debatte überwiesen die Abgeordneten den Entwurf dem federführenden Innenausschuss zur weiteren Beratung."

https://www.bundestag.de/dokumente/t...nlagen-1116726

merz 09.01.2026 13:31

2025 gab es schon zwei weitere Sabotagen an Stromleitungen in Berlin, nicht Tesla Vorfälle, nicht die jetzigen Täter, wie es heißt _ Januar 2025 auf ein Bahn Stromkabel in Düsseldorf


m.

qbz 09.01.2026 15:25

Jetzt haben auch die deutschen Stadtwerke verschiedene konkrete Vorschläge gemacht, wie im Falle eines Großschadensfalles wie in Berlin der Ausfall auf 24h begrenzt werden könnte! ich würde mir wünschen, die Regierungen, Bund und Länder, würden diese Vorschläge umsetzen neben der natürlich primären Prävention.

Risiko Stromausfall. Stadtwerke fordern nationale Krisenreserve. Der Stromausfall in Berlin hat deutlich gemacht, wie fragil die Versorgung ist. Die Stadtwerke machen nun konkrete Vorschläge, wie das Land sich besser gegen Krisen rüsten kann.

StefanW. 10.01.2026 12:51

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1797159)
Jetzt haben auch die deutschen Stadtwerke verschiedene konkrete Vorschläge gemacht, wie im Falle eines Großschadensfalles ...

Das passiert doch schon seit einer Weile: Anzahl und Kapazität der Stromaggregate werden aufgestockt. Wie auch sonst ist es eine Frage der Finanzen. Und wenn dann jedes Dorf eine Netzersatzanlage, 500 kVA in der Halle stehen hat, dann werden Wasserleitungen zerstört.

qbz 10.01.2026 13:50

Zitat:

Zitat von StefanW. (Beitrag 1797232)
Das passiert doch schon seit einer Weile: Anzahl und Kapazität der Stromaggregate werden aufgestockt. Wie auch sonst ist es eine Frage der Finanzen. Und wenn dann jedes Dorf eine Netzersatzanlage, 500 kVA in der Halle stehen hat, dann werden Wasserleitungen zerstört.

Nur wenn die jetzigen Anschlagsbekennerschreiben eine False Flag bedeuten, welche ja angeblich die fossile Energiewirtschaft mit den Stromleitungsattentaten lahm legen wollen.

qbz 11.02.2026 21:15

Ich habe hier ja ziemlich deutlich das Versagen der Stadt Berlin kritisiert.

Dieses Versagen lässt sich jetzt leider fortsetzen im Umgang mit dem fehlenden Frei-Räumen von Bürgersteigen und öffentlichen Plätzen während der Frostzeiten. Hier mal einen Bericht aus dem Tagesspiegel über die Rettungs- und Notdienste an diesen Tagen.
„Die Chirurgen arbeiten die Nächte durch“ : Berliner Krankenhäuser und Rettungsdienste im Glatteis-Stress. Stürze auf glattem Boden führen zurzeit in den Berliner Krankenhäusern zu mehr Operationen. Im Rettungsdienst gilt der Ausnahmezustand. Wie man sich bei Glatteis am besten verhält.

Als Schweizer finde ich es einfach absurd, dass die Hauseigentümer für die Räumung der Bürgersteige vor ihren Häusern zuständig, verantwortlich sind, die Stadt nur für ihr Eigentum. Natürlich interpretiert jeder Eigentümer die Räumpflichten anders und einige verzichten ganz darauf. Professionelle öffentliche Räumdienste sollten die Aufgabe der Räumung übrall wahrnehmen, weil diese Aufgabe Teil der Daseinsvorsorge für alle Bürger ist wie Wasser, Energie usf.

Wer jetzt auf die Finanznot der Länder verweist, der sei daran erinnert, dass der Bund gerade 3stellige Millardensummen für die Bundeswehr und Infrastruktur an Schulden aufgenommen, aber für Gesundheit und Schneeräumung im Rahmen der Daseinsvorsorge fehlen dem Land die Mittel. Absurd. Meine Seniorenfreunde aus Berlin sind mehr als "bedient". Die bürgerlichen Parteien erhalten die Quittung bei der nächsten Wahl.

Antracis 11.02.2026 22:12

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1798860)
Ich habe hier ja ziemlich deutlich das Versagen der Stadt Berlin kritisiert.

Ich werde Dir diesmal nicht widersprechen. :Cheese:

Die private Räum- und Streupflicht gibt es in Berlin, seit ich mich erinnern kann. Früher habe ich das nie als Problem wahrgenommen und bin an solchen Tagen vom Geräusch der Schneefräse auf dem Gehweg vor meinem Fenster wach geworden. Mein Eindruck ist, dass es im letzten Jahrzehnt zunehmend schlechter lief. Vermutlich auch, weil die Ordnungsämter weder kontrollieren noch sanktionieren. Und nicht selten ist es entlang von Parkanlagen, Friedhöfen und Sportplätzen am Schlimmsten, wo der Senat offensichtlich selbst zuständig wäre. Zudem kommt das Tausalzverbot, gegen Eis kommst Du mit Besen und Schneeschippe schlecht an.

Tennis-Kai als Bürgermeister steht natürlich in der politischen Hauptverantwortung, aber so ganz trivial ist es nicht. Die SPD hat wohl in der Koalition eine schnelle Gesetzesänderung blockiert, so dass nur die einstweilige Anordnung blieb, die dann auf Klage des Nabu vom Gericht kassiert wurde. Und da war der Grund wohl auch eher, dass keine ausführliche Begründung für die Anordnung dargelegt war.

Ich persönlich finde es auch gut, dass der Tausalzeinsatz reglementiert ist, bin aber für eine Güterabwägung, denn Stürze auf Eis können unmittelbar oder auch im Verlauf, gerade auch für ältere Menschen, lebensgefährlich enden, während meines Wissens die Folgen gelegentlicher Salzeinsätze überschaubar bleiben. Also bei Extremwetterlagen und Blitzeis sollte es auf jeden Fall möglich sein.

Der NABU ist ja heftig kritisiert worden für seine Klage, interessanterweise auch von Ex Grünen Chefin Ricarda Lang, die für mehr Pragmatismus geworben hat.

Ich teile die Abwägung des NABU auch nicht, gestehe ihm aber zu, dass es sich letztlich um eine lobbyistische Nichtregierungsorganisation handelt, die halt die Rechte der Natur vertritt. Letztlich ist es Sache des Senats, zwischen den verschiedenen Bedürfnissen abzuwägen, und da muss man einfach sagen, dass das Gesetz handwerklich Scheiße ist, wenn man offensichtlich vergessen hat für Extremwetter Ausnahmen Regelungen vorzusehen.

Ich hoffe das wird jetzt gemacht. Und dann muss man entweder die Räumpflicht dem Senat übertragen oder mittels Kontrolle und Strafe die Pflicht der Bürger erzwingen.

qbz 11.02.2026 22:39

Zitat:

Zitat von Antracis (Beitrag 1798861)
Der NABU ist ja heftig kritisiert worden für seine Klage, interessanterweise auch von Ex Grünen Chefin Ricarda Lang, die für mehr Pragmatismus geworben hat. ....

Der Erfolg der Klage liegt ja nicht beim Nabu (sondern den Gesetzen, Verordnungen), der einfach als öffentlicher Sündenbock für das staatliche Versagen herhalten musste und sehr willkommen war. Schon vor der erfolgreichen Klage waren die Zustände hoch gefährlich und unhaltbar. Es geht mir ja nicht um ein paar Stunden Blitzeis, sondern wochenlang ungeräumten Schnee, der sich mit der Zeit in Eisplatten wandelt.

Bleierpel 12.02.2026 09:12

Ich lese hier bei immer den Gleichen die Wut auf "die da oben / die Regierenden / etc." sehr deutlich heraus.


Geht selber in die 'Politik', macht selber mit, kanalisiert eure Wut mal in pragmatisches Handeln für ALLE. So wird ein Schuh draus. Endlich mal mit dem Mimimi aufhören und selber machen.
(wer schon selber macht, wird hier wohl eher nicht schreiben und sich auch nicht angesprochen fühlen)

Siebenschwein 12.02.2026 09:33

Zitat:

Zitat von Bleierpel (Beitrag 1798875)
...
Geht selber in die 'Politik', macht selber mit, kanalisiert eure Wut mal in pragmatisches Handeln für ALLE...

Alternative dazu: eine straff geführte Militärdiktatur fordern, wo jeder, der seine Räumpflicht nicht erfüllt, auf das Härteste bestraft wird. Da geht einem doch das Herz auf.

Antracis 12.02.2026 13:54

Zitat:

Zitat von Siebenschwein (Beitrag 1798881)
Alternative dazu: eine straff geführte Militärdiktatur fordern, wo jeder, der seine Räumpflicht nicht erfüllt, auf das Härteste bestraft wird. Da geht einem doch das Herz auf.

Zwischen Militädiktatur und kompletter ordnungspolitischer Ignoranz eines sicherheitsrelevanten Themas bieten sich aus meiner Sicht noch Zwischenlösungen an. :Blumen:

Siebenschwein 12.02.2026 14:31

Zitat:

Zitat von Antracis (Beitrag 1798911)
Zwischen Militädiktatur und kompletter ordnungspolitischer Ignoranz eines sicherheitsrelevanten Themas bieten sich aus meiner Sicht noch Zwischenlösungen an. :Blumen:

Hmm. Lass mich nachdenken. Militärdiktatur "light" oder demokratische law-and-order Politk? Oder der schweizerische Ansatz des "was nicht erlaubt ist, ist verboten"?
Am Ende sind die Dinge müssig zu diskutieren. wenn es ein Durchsetzungsdefizit gibt -egal ob es nun Salzverbot oder Räumpflicht betrifft. Meine Vorstellung von Berlin geht ja in die Richtung "Wat? Salz ist váboten? Mir doch ejal, icke bin hier zuständig dass keener uff die Fresse fliegt. Sollnse ma kommen, den erzähl ick was."
Aber anscheinend ist auch auf das verhärtetste Vorurteil heute kein Verlass mehr. Die Welt geht vor die Hunde.

Antracis 12.02.2026 14:59

Zitat:

Zitat von Siebenschwein (Beitrag 1798915)
Meine Vorstellung von Berlin geht ja in die Richtung "Wat? Salz ist váboten? Mir doch ejal, icke bin hier zuständig dass keener uff die Fresse fliegt. Sollnse ma kommen, den erzähl ick was."

Da ist was dran. Alle reden ja von Zivilen Ungehorsam und wenn man sich fürs Klima auf die Straße klebt, darf man ruhig auch mal zum Schutz der Senioren Salz streuen.

Wobei vermutlich wäre der Held prominent in die Bildzeitung gekommen und hätte eine Anzeige vom NABU erhalten. Aber Helden leben halt auch gefährlich.



Noch ne Berlin-Anekdote von mir, wenig heldenhaft:

Vorgestern in der Bahn, Fahrkartenkontrolle. Meine Chipkarte wurde vom Gerät des Kontrolleurs als "Technischer Defekt" bewertet und mir wurde mitgeteilt, dass das jetzt ein erhöhtes Beförderungsentgelt nach sich ziehen würde in Höhe von 60€. Also so wie wenn ich meine Abo-Karte halt vergessen hätte.

Nun ja, ich hab tatsächlich kritisch nachgefragt, dass eine vergessene Karte ja schon irgendwie auf mein Konto geht, aber meine Karte ja weder geknickt noch zerkratzt ist und vielleicht auch einfach sein Gerät kaputt.

Das sei auszuschließen, wurde ich belehrt, es müsse an meiner Karte liegen. Ich könne aber zum Ostbahnhof fahren, um mein Abo nachzuweisen, wenn ich den entsprechenden Nachweis hätte. Aha, also so wie bei vergessenen Karten. Geht das nicht online ? Nein, es geht nicht.

Natürlich musste ich aber aussteigen, damit 15 Minuten Verspätung bei unregelmäßigem Zugverkehr generieren und meine Personalien feststellen lassen.

Ich hab das Ganze dann nicht weiter eskalieren lassen und mich nur ziemlich genervt geärgert und während ich auf den nächsten Zug wartete, stieß ich googlend auf diesen Zeitungsartikel, der das bekannte Problem benannte:


Berliner S-Bahn macht Kunden zu Schwarzfahrern

Zu Hause angekommen ging ich in das lokale Büro unserer Verkehrsbetriebe und staunte mehrmals. Erstens war da keine Schlange. Zweitens war die Sachbearbeiterin sehr nett und drittens musste ich tatsächlich nicht zum Ostbahnhof fahren (Weltreise innerhalb Berlins von mir), sondern ich konnte das mit dem jetzt ausgestelltem Nachweis und neuer Karte auch online machen.

Allerdings würde ich bis Morgen 12 Uhr eine kryptische Fehlermeldung erhalten, wenn ich es versuche und ich müsse auch etwas Suchen, weil die Hochladefunktion zur Entlastung etwas versteckt sei, während man mehrmals prominent umgehend zur Kasse gebeten werden würde.

Mittlerweile habe ich es aber geschafft, mich zu entlasten und hoffe, ich bekomme kein Inkassoschreiben. Ist ja in Berlin eine ernste Angelegenheit. Mehrere meiner Patientinnen waren die letzten Jahre wegen wiederholten Schwarzfahrens (3 x reicht und 3 x 60€ nicht bezahlen...) im Gefängnis. Kann schon mal einen Monat dauern, dass sind Haftkosten von ca. 9000€. Soviel zum Thema Polizeistaat.

Die genauer Zahlen sind übrigens unklar. Bei einer Stichtagserhebung betraf das Thema aber knapp 1 Prozent aller Berliner Inhaftierten. Hauptsache, die Prioritäten sind richtig gesetzt.
Berlin ist bekanntlich arm, aber sexy. :Blumen:

qbz 12.02.2026 16:24

Zitat:

Zitat von Bleierpel (Beitrag 1798875)
Ich lese hier bei immer den Gleichen die Wut auf "die da oben / die Regierenden / etc." sehr deutlich heraus.

Geht selber in die 'Politik', macht selber mit, kanalisiert eure Wut mal in pragmatisches Handeln für ALLE. So wird ein Schuh draus. Endlich mal mit dem Mimimi aufhören und selber machen.
(wer schon selber macht, wird hier wohl eher nicht schreiben und sich auch nicht angesprochen fühlen)

Lieber Bleierpel,

ich bin 78 und sehe es kritisch, wenn Leute in diesem Alter noch politische Ämter bekleiden wie Trump, Biden und andere. Besonders die Senioren haben aber in Berlin unter den ungeräumten Bürgersteigen gelitten und sich manchmal Brüche geholt.

Für meinen Teil habe ich in meinem Leben genug politische Aktivitäten geleistet, angefangen während meiner Studentenzeit als gewählter Personalrat der studentischen MitarbeiterInnen und aktives ÖTV, später Verdi.Mitglied im Beruf, ausserdem sehr initiativ in der Jugendhilfepolitik in Berlin. Wir haben z.B. eine ganze Familienberatungsstelle neu durchgesetzt und aufgebaut, im damalien Berlin-SO36. Heute denke ich, eher viel zu viel politische und gesellschaftliche Arbeit.

Aber genauso hat doch jeder Bürger jedes Recht, die Regierungspoiitik kritisch zu begleiten, weil er nämlich betroffen ist durch Blackout und wochenlange ungeräumte Strassen und den Kürzungen / Streichung in vielen Bereichen der Daseinsvorsorge.

Lies mal die Stellungnahmen der Gewerkschaften zum öffentlichen Nahverkehr in Berlin, Gesundheitswesen und zum Schneechaos. Ich würde sagen, diese Organisationen leisten einiges Wichtiges im Bereich der Gesellschaft und Politik.

Welche politische Aktivitäten machst Du?

MattF 12.02.2026 16:39

Zitat:

Zitat von Antracis (Beitrag 1798925)
Mittlerweile habe ich es aber geschafft, mich zu entlasten und hoffe, ich bekomme kein Inkassoschreiben. Ist ja in Berlin eine ernste Angelegenheit. Mehrere meiner Patientinnen waren die letzten Jahre wegen wiederholten Schwarzfahrens (3 x reicht und 3 x 60€ nicht bezahlen...) im Gefängnis. Kann schon mal einen Monat dauern, dass sind Haftkosten von ca. 9000€. Soviel zum Thema Polizeistaat.


Dann haben sie aber die Strafe nicht bezahlt und ne Ersatzfreiheitsstrafe angetreten.

Und ja auch das ist sch.....

Aber man geht nicht wg. 3 mal Schwarzfahren in den Knast.

Das trifft nur Menschen, die sich das Bezahlen der Strafe nicht leisten können oder auch mal wollen ( und wie gesagt, ist sch,,,,).

Schwarzfahren als Straftat muss weg!

sybenwurz 12.02.2026 17:54

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1798930)
Dann haben sie aber die Strafe nicht bezahlt und ne Ersatzfreiheitsstrafe angetreten.!

Schrieb er doch?

:Gruebeln:

Antracis 12.02.2026 18:43

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1798930)
Aber man geht nicht wg. 3 mal Schwarzfahren in den Knast.

Das trifft nur Menschen, die sich das Bezahlen der Strafe nicht leisten können oder auch mal wollen ( und wie gesagt, ist sch,,,,).

Meine Klientinnen sind fast alle psychisch schwer kranke Menschen, deren soziale Situation in der Regel desolat ist. Ein hoher Anteil ist obdachlos und kümmert sich aus verschiedensten Dingen halt nicht um schwarzfahren und dergleichen.

Die „erschlichenen“ Beträge ( Erschleichen von Leistungen ist ja der Straftatbestand) bleiben im Bagatellbereich. Ich finde sowohl die Sanktion individuell als auch die Kosten für die Allgemeinheit einfach unverhältnismäßig. Nach meinem Eindruck sanktioniert man da auch eine Gruppe, die wenig Widerstand leisten kann und keine Lobby hat.

Selbstverständlich ist schwarzfahren nicht ok, aber man könnte und sollte das anders lösen.

Adept 12.02.2026 20:53

Die drakonischen Strafen fürs Schwarzfahren begründen sich womöglich dadurch, dass einzelne notorische Schwarzfahrer sich einen Scheiss um die Regeln scheren. Leider leidet dadurch auch ein anderer Teil der Gesellschaft.

Schade eigentlich.

Meik 13.02.2026 00:06

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1798929)
Besonders die Senioren haben aber in Berlin unter den ungeräumten Bürgersteigen gelitten und sich manchmal Brüche geholt.

Und ich dachte Senioren kennen noch echte Winter vor dem Klimawandel und wüssten wie man sich da verhält. :Gruebeln:

qbz 13.02.2026 00:35

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 1798951)
Und ich dachte Senioren kennen noch echte Winter vor dem Klimawandel und wüssten wie man sich da verhält. :Gruebeln:

Wie man sich mit 80 bei glatten Bürgersteigen verhalten sollte, kann man mit 20 nicht lernen,und wer auf seine früheren Erfahrungen vertraut, fällt auf die Schnauze. :)

Meik 13.02.2026 01:02

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1798954)
Wie man sich mit 80 bei glatten Bürgersteigen verhalten sollte, kann man mit 20 nicht lernen. :)

https://www.bergzeit.de/lp/schuhspikes/

Hilft auch unter 80kg ;)

qbz 13.02.2026 03:30

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 1798955)

Ich habe natürlich als Hundebesitzer, der bei jedem Wetter raus geht und auf dem Land wohnt, solche Teile schon lange. Für meine Freunde bestellte ich welche im Internet, die Lieferfristen änderten sich nach dem Kauf von 4 Tagen auf unbestimmt und es kam nichts an, während die lokalen Geschäfte dort auch ausverkauft waren. Die Nachfrage scheint so sprunghaft gestiegen zu sein, dass auch die Chinesen nicht mehr mit dem Liefern mitkamen.:Lachen2:

Das alles ändert allerdings nicht an der Verantwortung der Räumpflicht im Rahmen einer Daseinsvorsorge für die Berliner Regierung, die heute das Thema auf der Tagesordnung im Parlament hatte. Wer da für Spikes als Lösung plädiert hätte, könnte seinen Sitz bei der nächsten Wahl vergessen. Für den Strassenverkehr und die Autos brauchte man übrigens auch keine Spikes, da klappte es natürlich mit der Räumung im Unterschied zu den Fussgängern und Bürgersteigen.

dr_big 13.02.2026 08:09

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1798956)
Iür den Strassenverkehr und die Autos brauchte man übrigens auch keine Spikes, da klappte es natürlich mit der Räumung im Unterschied zu den Fussgängern und Bürgersteigen.

Für die Bürgersteige ist der Bürger zuständig, deshalb heisst es ja Bürgersteig :Huhu:

Antracis 13.02.2026 08:33

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1798943)
Die drakonischen Strafen fürs Schwarzfahren begründen sich womöglich dadurch, dass einzelne notorische Schwarzfahrer sich einen Scheiss um die Regeln scheren. Leider leidet dadurch auch ein anderer Teil der Gesellschaft.

Schade eigentlich.

Das ist tatsächlich ein interessanter Aspekt. Ich kenne einige Kollegen, großes Grundstück, großes dickes Auto mit Stern. Aber wenn sie mal Bahn fahren müssen, natürlich schwarz. Weil Tarifsystem zu kompliziert und zu wenig geboten werde…:Nee:

Adept 13.02.2026 09:03

Zitat:

Zitat von Antracis (Beitrag 1798959)
Das ist tatsächlich ein interessanter Aspekt. Ich kenne einige Kollegen, großes Grundstück, großes dickes Auto mit Stern. Aber wenn sie mal Bahn fahren müssen, natürlich schwarz. Weil Tarifsystem zu kompliziert und zu wenig geboten werde…:Nee:

Das ist ja echt krass! Zahlen die dann auch die Strafen nicht? Ich meinte nämlich genau solche, weil dann ein rigoroses Nachgehen bis hin zur Freiheitsstrafe mehr Wirkung zeigen würde.

Antracis 13.02.2026 09:14

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1798963)
Das ist ja echt krass! Zahlen die dann auch die Strafen nicht? Ich meinte nämlich genau solche, weil dann ein rigoroses Nachgehen bis hin zur Freiheitsstrafe mehr Wirkung zeigen würde.

Bei sechsstelligem Jahresgehalt sind die 60 Euro halt eher ärgerlich als schmerzhaft. Insofern trifft der Straftatbestand eher die Armen, die mehrere tickets dann wirklich belasten oder die das aus anderen Gründen nicht hinbekommen.

Und die Kontrollen hat die Bahn nach meinem Eindruck ziemlich zurückgefahren bzw. konzentriert sich auf Hotspots. Wenn man bestimmte Abschnitte meidet und etwas aufpasst, kommt man nach meinem Eindruck sehr gut über die Runden. In den Jahren, wo ich regelmäßig Öffies gefahren bin, warum Kontrollen entweder die absolute Ausnahme, oder es betraf immer wieder die selben eng begrenzten Abschnitte.

Wenn Du ganz andere Probleme hast, nimmst Du das halt eher teilnahmslos hin. Ich kenne auch einige Kandidaten, für die bedeuten 15 Tage Knast immerhin warmes Essen und warme Unterkunft. Man darf das aber auch nicht romantisieren. Wenn Du eine chronifizierte, schlecht oder gar nicht behandelte Paranoide Schizophrenie hast und seit Jahren in desolaten sozialen Verhältnissen lebst, bist Du in der Knasthierarchie ganz weit unten, sowohl bei Mitinsassen als auch Personal.

Adept 13.02.2026 09:53

Gelten solche Fälle nicht als schwerbehindert? Wenn sie einen Ausweis hätten, dann kostet in Berlin die Jahreskarte 100 EUR, für Bürgergeld-Empfänger ist das sogar kostenlos.

Hier:
Inhaber eines Schwerbehindertenausweises mit Beiblatt und gültiger Wertmarke (Merkzeichen G, aG, H, Gl, Bl) nutzen Busse, Bahnen (U-, S-Bahn, Regio) und Fähren im VBB-Tarifgebiet (Berlin/Brandenburg) kostenlos. Die Wertmarke kostet 104€/Jahr oder 53€/Halbjahr (gratis bei H, Bl, Tbl oder Sozialhilfe).

MattF 13.02.2026 18:35

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1798968)
Gelten solche Fälle nicht als schwerbehindert? Wenn sie einen Ausweis hätten, dann kostet in Berlin die Jahreskarte 100 EUR, für Bürgergeld-Empfänger ist das sogar kostenlos.


Das Problem ist doch, diese Menschen können sich nicht selbst kümmern. Die können das alles nicht beantragen, die gehen nicht zum Jobcenter oder Sozialamt, weil sie sich in der Wohnung einschließen oder auf der Straße leben.
Die könnte da alles bekommen, wenn es Sozialarbeiter gäbe, die sich um sie kümmern.

Das sind die Totalverweigerer die man von der Unions Seite jetzt knallhart sanktionieren will, weil sie nicht mitarbeiten. Das ist das christliche bei der Union.

„Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“
Das ist der letzte Satz heute im Evangelium aus Matthäus 25, 40.

Antracis 14.02.2026 11:35

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1799005)

Das sind die Totalverweigerer die man von der Unions Seite jetzt knallhart sanktionieren will, weil sie nicht mitarbeiten. Das ist das christliche bei der Union.

Die Union hat eine lange Tradition darin, psychisch kranken Menschen das Leben schwer zu machen.

Joseph Hecken, der Vorsitzende des gemeinsamen Bundesausschusses ( Hier wird entschieden, welche Leistungen im Rahmen der gesetzlichen Krankenkassen möglich sind) und damit einer der mächtigsten Männer im deutschen Gesundheitswesen und Jurist mit CDU-Parteibuch , hält zum Beispiel Bier durchaus für einen adäquaten Ersatz für Psychotherapie.

Funktionär empfielt Bier statt Therapie

Hier in Berlin wurden Stellen und Gelder für Betreute Wohnprojekte systematisch zusammengestrichen, so dass ich Menschen meist über viele Monate meist keine Entlasungspespektive bieten kann.

Der Sozialpsychiatrische Dienst, der außerhalb der Kliniken sich eigentlich um schwerstkranke und die Früherkennung und Prävention kümmern sollte und um die Kranken, die nicht den Weg zum Arzt finden, hat sehr viele unbesetzte Stellen aufgrund der schlechten Bezahlung und des hohen Arbeitsdruckes und kann seine Aufgaben kaum noch wahrnehmen.

Das liegt fairerweise nicht nur an der Union, auch andere Parteien reißen sich da kein Bein aus. Wozu auch, psychisch kranke Menschen sind ja keine sicheren Wählerstimmen.

Der Union aber, in Form von Generalsekretär Linneman, fallen dann nur Register für psychisch kranke Menschen ein, die schon mal durch Straftaten aufgefallen sind. Auch ein bekanntes Muster der Union, wenns brennt greifen wir auf bewährte Ideen der NS-Zeit zurück.

Dabei spielen, trotz medienwirksamer Fälle, psychisch kranke Menschen bei den schweren Straftaten keine sehr gewichtige Rolle. Und natürlich wäre Prävention und rechtzeitige Behandlung das beste Mittel. Aber jede Partei hat halt so ihre Logik.

Dobrindt meint ja auch, wenn man nur die Strafen um ein paar Jahre erhöht, werden weniger Zugkontrolleure erstochen. Aber das führt von Berlin weg.

Adept 14.02.2026 14:41

Ich finde deine Reaktion überempfindlich.

Aus so einer flapsigen Aussage, die er auch richtig gestellt hat, gleich Hass gegen psychisch Kranke zu sehen und das auch noch mit der Nazi-Zeit zu vergleichen, ist far too much. Aber in diese Richtung geht unsere Gesellschaft. Ich finde das eine ziemlich traurige Entwicklung.

StefanW. 14.02.2026 14:50

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1799026)
... Aus so einer flapsigen Aussage, ...

Vielleicht hättest Du Dich, vor Deiner Kritik an Antracis, über Hecken informieren sollen.

Antracis 14.02.2026 14:54

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1799026)
Ich finde deine Reaktion überempfindlich.

Aus so einer flapsigen Aussage, die er auch richtig gestellt hat, gleich Hass gegen psychisch Kranke zu sehen und das auch noch mit der Nazi-Zeit zu vergleichen, ist far too much. Aber in diese Richtung geht unsere Gesellschaft. Ich finde das eine ziemlich traurige Entwicklung.

Hass gegen Psychisch kranke unterstelle ich ihm nicht. Aber ich hab genügend Einblick in die Gesundheitspolitik und speziell die Entscheidungen und Haltungen von Herrn Hecken, um Ihn für keine dienliche Personalie aus der Sicht psychisch kranker Menschen zu halten. Insofern bin ich nicht überzeugt, dass er es nicht so meinte. Der ist nach meinem Eindruck der Typ der meint, statt Psychotherapie kann man auch einfach mal aufhören zu jammern und die Arschbacken zusammenkneifen. Aber das kann ich natürlich nur mutmaßen, aber seine gesundheitspolitischen Entscheidungen überzeugen mich nicht vom Gegenteil.

Linnemann hingegen hat gesagt

Zitat:

„Es reicht nicht aus, Register anzulegen für Rechtsextremisten und Islamisten, sondern in Zukunft sollte das auch für psychisch Kranke gelten“
Natürlich ist er auch , nach massiven Protesten, zurückgerudert dass er das so gar nicht gemeint habe.

Auch in diese Richtung geht unsere Gesellschaft: Erstmal die Stammtischparole raushauen und dann zurückrudern. Trumpismus halt. Ich finde das auch traurig. :Blumen:

Adept 14.02.2026 15:24

Ich muss ihm halt in dem Punkt recht geben, ob wir uns nicht über-therapieren und das ganze Leben über-problematisieren. Die Anzahl der Diagnosen sind ja massiv in die Höhe geschossen. Das ist bestimmt multifaktorell, aber auch weil jeder sich mit sich selbst beschäftigt.

Und manchmal ist in der Tat richtig feiern gehen auch ein probater Weg, aus seinem Tief zu kommen. :-)(-: :Prost: :Prost:


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