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Interview mit Prof. Hans Werner Sinn, Ökonom und ehemaliger Präsident des Ifo-Institutes über den China Handel im ZDF heute journal, am 16.8.22:
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Mich erinnert die chinesische Politik an längst vergangene Zeiten, zB das römische Imperium.
Die vasallenstaaten des alten Roms haben sicher auch wirtschaftlich profitiert und die römische Lebensart vermutlich ebenfalls viel Gutes. Aber halt nicht nur. Und Fremdbestimmung ist für viel nicht zwingend schön. |
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Hast Du dazu noch andere, ergänzende Informationen? Mir ging es doch in dem Zwei-Satz-Kommentar allein um einen einzigen Aspekt, nämlich darauf aufmerksam zu machen, dass China keine Fremdbestimmung erzwingt, wie Tridinksi schrieb: "Die vasallenstaaten des alten Roms haben sicher auch wirtschaftlich profitiert und die römische Lebensart vermutlich ebenfalls viel Gutes. Aber halt nicht nur. Und Fremdbestimmung ist für viel nicht zwingend schön.", was im übrigen der oben verlinkte Wikipedia Artikel bestätigt: Zitat:
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Ich bin mir (und das ist jetzt natürlich rein subjektiv meine Meinung) nicht sicher ob China langfristig diese "nehmt unser Geld und handelt mit uns aber natürlich alles ohne etwas für uns tun zu müssen" Politik weiterverfolgt
Es galt auch Jahrelang für Hongkong der Satz "One China two Systems" und davon ist nichts mehr über und Taiwan könnte ähnliches blühen, nur das es dort nicht nur ein paar Proteste wären sondern ausgewachsener Krieg. Ich habe dazu übrigens ein oder zwei Seiten vorher ein Interview gepostet, keine Ahnung ob sich das jemand angeschaut hat. Die wenn wir mit Ihnen handeln führen Sie keinen Krieg Annahme, hat sich bei Russland nicht bewahrheitet und wir China ebenfalls (sollte es je dazu kommen) absolut egal sein. Hier trifft für mich ein wichtiger Punkt. In Ländern wie Russland und China ist es das Volk gewohnt, dass für sie entschieden wird und das diese Entscheidungen mit Entbehrung und eben auch Verlust von Wohlstand einhergehen können, damit verlieren die Machthaber dort aber nicht den Rückhalt, passiert das in Europa, müssen sich alle Politiker an der Macht verabschieden und es gäbe einen (vermutlichen) Rechtsruck. An dem zitierten Interview mit Hans Werner Sinn stört mich ungemein diese Deutschland zentrierte Denken. Solange wir es in Zentraleuropa nicht schaffen gemeinschaftlicher zu denken und Idealfall als "Wir die EU" und auch dementsprechend politisch Handeln bleiben wir Spielball von den USA, China und wer auch immer die nächsten Jahrzehnte noch aufsteigt. |
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Die Schweiz als Nicht-EU-Mitglied und Nicht-Euro-Land ist politisch kein Spielball der Großmächte. Die EU und die EZB haben den Euro zu einer Weichwährung gemacht, gegenüber dem Schweizer Franken und auch dem US-Dollar. In der Schweiz beträgt die Inflation 3,4 %. Hans-Werner Sinn ist aus volkswirtschaftlichen Gründen ein Kritiker der EZB-Politik und der Verschuldung der EU über von der EZB herausgegebenen Eurobonds. z.B. hier erklärt: Dr. Andreas Beck: So schwach wird der Euro! Ontpic: Vergleiche mal weltweit die Militärbasen der USA mit denen von China. Das heutige China will eine friedliche Zusammenarbeit der Staaten mit Achtung für die jeweiligen politischen und kulturellen Unterschiede der Staaten. Statt auf Aufrüstung zu setzen, "in Führungspartnerschaft mit den USA" (wörtlich Annalena Baerbock), sollten Deutschland und die EU weltweit die Abrüstungsverhandlungen forcieren und sich nicht an USA-(Handels)kriegen beteiligen und den globalen Handel mit China dirigistisch aus politischen Gründen einschränken, was nur Deutschland und der EU schadet. |
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Lustigerweise habe ich mir genau zu dem Punkt vor kurzem ein Video angesehen, also wieso die Schweiz eine so niedrige Inflation hat und warum der Franken so stark ist https://www.youtube.com/watch?v=ikBZWrz65Ic Das ist aber mit der EU überhaupt nicht zu vergleichen, aber um das genauer beurteilen zu können, fehlt mir absolut die Einsicht und das Verständnis. Zurück zu deinem zweiten Punkt: Natürlich hast du Recht und die USA betreibt weltweit ihre Militärbasen, aber das muss man dementsprechend auch im historischen Kontext betrachten, also wann diese aufgebaut wurden und wieso. Ich sage nicht, dass dies richtig ist und man es gut heißen muss oder diesen Status nicht hinterfragen sollte, aber er ist anders zu beurteilen. Die friedliche Zusammenarbeit von China sehe ich allerdings nicht, was China im Südchinesischen Meer abzieht, hat nichts mit friedlich zu tun, sondern ist ein klares militärisches Machtgehabe und Ausweitung ihrer Macht in diesem Bereich gegen den Willen der dort ansässigen Länder. https://orf.at/stories/3210168/ Ganz nebenbei sind diese "Fischerboote" oft schwer gepanzert und erinnern eher an Kriegsschiffe. Man sieht auch gut an der 9-Striche-Loinie mit welchem Selbstverständnis China sich Gebite aneignet oder als die Ihren betrachtet, die nach internationalen Rechtsverständnis in das Hoheitsgebiet anderer Länder fallen. Und wenn China so friedliebend wäre, wieso hat es dann inzwischen das zweit höchste Militärbudget der Welt? Sie hätten auch den europäischen Weg gehen können, denn von Aufrüstung war bei uns bis vor kurzem keine Spur. Das China Achtung anders gesinnten entgegenbringt musst du mir aber bitte auch mal zeigen, oder gilt das nur für Menschen außerhalb von China? Oder was ist mit den Uiguren, Tibet usw |
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Über den Umgang mit den ethnischen Problemen in China nehme ich die kritischen Berichte über die Menschenrechtsfragen natürlich wahr und finde, sie sollten im staatlich-diplomatischen Kontakt mit China klar thematisiert, aber kein Anlass zu Handelskriegen oder Teil-Boykotten werden. (z.B. die Nichtteilnahme von Politiker der EU bei Olympia finde ich persönlich einen Fehler und willkürlich.). Ich habe es mit Wikipedia belegt, dass China sich nicht in die politische Verfasstheit anderer Staaten einmischt und kann bei Bedarf da auch auf Originalquellen verweisen. Was das Militärbudget betrifft, kommt man zu einem ganz anderen Bild, wenn man sich die Pro-Kopf-Ausgaben (und nicht absolut) anschaut. Da klafft eine grosse Lücke zu den USA, welche 12mal mehr pro Einwohner für Rüstung aufwenden. USA : 2187 Dollar pro Kopf China: 178,67 Dollar pro Kopf. https://de.statista.com/statistik/da...-nato-und-soz/ |
Es klafft auch in absoluten Zahlen eine riesige Lücke zu den USA, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass China mächtig aufrüstet inzwischen die zweitgrößte Follte der Welt besitzt, eine Atommacht ist, ein riesiges Heer unterhält und das Budget von Jahr zu jahr wächst, also wird dort definitv nicht abgerüstet.
Ich gebe dir Recht, China dort zu boykotieren, aber in andere Länder fliegen die gleiche Verbechen begehen ist lächerlich und der politischen Situation nicht förderlich. Generell wenn man nur noch mit astreinen Demokraten handeln würde, wäre es vorbei mit Globalisierung und Handel. "Ich habe es mit Wikipedia belegt, dass China sich nicht in die politische Verfasstheit anderer Staaten einmischt und kann bei Bedarf da auch auf Originalquellen verweisen." Kein Grund für die Orginale, aber nur weil es das aktuell nicht tut, bedeutet nicht, dass es das nie vorhat, wobei es natürlich nur eine Mutmaßung ist, dass sich daran etwas ändert oder ändern könnte. Aber gerade wie China mit Hongkong umgeht, was sie aktuell mit Taiwan machen und wie sie im südchinesischen Meer auftreten, lässt mich an der Friedlichkeit eher Zweifeln. |
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Aber die Chinesen dürfen das in Taiwan, ist ja innere Angelegenheit :Lachanfall: :Lachanfall: Mit den Katalanen solidarisiert sich die Linke, mit den Taiwanese (weil es gegen den falschen Gegner geht) nicht. Sehr bezeichnend! |
Meinetwegen durch die Nato-Brille, trotzdem interessant:
https://www.swp-berlin.org/publikati...nzept-der-nato Daraus: Ein zweites Thema ist Chinas zunehmendes Interesse an Investitionen in Europas kritische Infrastrukturen. Neben Stromnetzen, 5G-Netz*werken, Smart-City-Pro*jekten, Untersee*kabeln und vielem mehr zeigen chinesische Staatsunternehmen und deren teils als Privatfirmen getarnte Tochter*gesellschaften ein hohes Interesse an Häfen, besonders in europäischen Nato-Staaten. Die chinesische Staats*reederei Cosco und ihr Schwester*unternehmen China Merchant besitzen schon in 14 europäischen Häfen eigene Terminals oder halten Anteile an Hafen*betreibern. Offen ist, ob die Nato-Län*der diese Häfen verlässlich nutzen können, sollte die Allianz Europa verteidigen müs*sen. Es ist zumindest nicht selbstverständlich, dass die chinesischen Eigentümer ihr erlauben werden, Schiffe in diesen Häfen aufzutanken, zu versorgen oder zu reparie*ren |
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Spannungen also auch dort. ;) |
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Offtopic: Falls nicht bekannt: 1. Die Madrider Regierung hat mit heftigster Repression, Verfolgung, Haftstrafen und staatlicher Zentralgewalt auf die Repräsentanten der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung reagiert. 2. Hoffnungsträgerin der Gegner der Unabhängigkeit ist die katalanische Ciudadanos-Partei unter Inés Arrimadas. Die konservative Volkspartei (PP) und die Sozialisten (PSC) gelten daneben als Constitucionalistas –Verfassungsparteien.. D.h. die Sozialisten, aber auch die neue Partei Podemos untersützten den nationalen katalonischen Separatismus nicht. Eine Unterstützung der separatistischen Unabhängigkeit wäre weder mit einer sozialistischen noch marxistischen Programmatik begründbar. 3. Die Taiwan-Chinesen gehören auch ethnisch zum Volk der Han-Chinesen, während die Katalonen eine eigene Ethnie bilden. Zitat:
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Wenn man denkt es kann nicht absurder werden. Völker- und Menschenrecht geht jetzt nach Ethnien und nicht nach dem Willen der Menschen. |
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Also Geschichte:
Taiwan war 18 JH Quing Dynastie und hat über China geherrscht, wurde dann von Japan übernommen, dann kam in China die ROC (Republic of China) auf. Die ROC hat sich dann auch mit den USA und so verbündet. ROC hat dann Taiwan von Japan übernommen. Dann hat die PROC (Komunisten unter Mao) in Mainland China die Macht übernommen und ROC floh nach Taiwan => zwei politische Systeme Die PROC = CCP hat mehrmals versucht Taiwan zu übernehmen. Da Taiwan mit der ROC nicht kommunistisch war und die CCP (eh klar) schon, schaltete sich die USA ein und wurde die Schutzmacht von Taiwan um die Ausbreitung des Kommunismus zu verhindern. Damit sollten wir alle vom selben reden. Von dem was ich gehört habe, möchte Taiwan aber gar nicht wirklich von China losgelöst sein, sondern den Status-quo beibehalten. Also eine Grauzone in der sie abhängig-unabhängig sind. |
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https://www.wiwo.de/my/politik/ausla...01.example.org Chinas Aggression und Einflußnahme wurde bis vor kurzem (Taiwan) ohne Waffengewalt vorgetragen und hocheffizient ausgeführt, aber wie man auf "Achtung von politischen und kulturellen Unterschieden" durch China kommt ? Erstaunlich |
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Der Vergleich ist auch nicht nutzlos sondern deine Argumente falsch. Katalonien ist Teil Spaniens und damit hat die spanische Regierung Recht in Katalonien durchgesetzt, was ich im übrigen auch falsch fand, aber Gerichte haben dort eine Kontrolle. Taiwan ist nicht Teil Chinas und die Taiwanesen wollen auch nicht Teil Chinas werden. Und damit ist das auch keien innere Angelegenheit, wie entsprechende Linke behaupten. (Bin im übrigen selbst Linker hab dazu aber ne andere Meinung.) Die Übernahme Taiwans durch China wäre ein brutaler Angriffskrieg genauso wie jetzt in der Ukraine und nichts anderes. Instrumentaliesieren tust du deine Argumente je nach Beteiligtem. Ob das ehemals kommunistische Länder sind oder der Westen, wird jeweils anders beurteilt. |
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Ich habe lediglich eine mögliche Ablehnung der Hafenentscheidung des Hamburger Senats durch den deutschen Wirtschaftsminister und einen eventuellen Handelskrieg gegen China kritisiert und mit einigen informativen Quellen meine Meinung belegt. Beim Katalonienkonflikt habe ich mir erlaubt, im Widerspruch zu Deiner Darstellung auf ein paar Tatsachen hinzuweisen, z.B. dass die spanische sozialistische Partei und Podemos die Unabhängigkeit gerade nicht befürwortet haben. |
Laut Pressevorabberichten wird das deutsche Wirtschaftsministerium diese Woche den Hamburger Hafen Deal untersagen - wie einige andere Deals zuvor schon- normale internationale Wirtschaftspolitik, ist ja in China für Ausländer nicht anders.
m. |
deutsche Abhängigkeit von China
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Noch ein Artikel vom Ökonomen Heiner Flassbeck zum G7-Treffen und Chinas Politik der Neuen Seidenstrasse.
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c‘ mon, der Hamburger Hafen braucht jetzt nicht wirklich dieses Geld, oder?
m. |
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Google meint: "Vergangenen September war der Plan besiegelt worden: Cosco bekommt 35 Prozent am HHLA-Terminal Tollerort und dafür macht die Reederei Hamburg zu einem bevorzugten Umschlagplatz. Das sichere langfristig Arbeitsplätze und Beschäftigung im Hafen, freute sich damals HHLA-Chefin Angela Titzrath." Oder die FAZ: wirtschaft/unternehmen/chinas-staatsreederei-kauft-sich-in-hamburg-ein Zitat:
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Frage an qbz kannst du beantworten oder auch nicht.
Magst du Habeck und euere Grünen nicht, oder warum willst du unbedingt Deutsche Infrastrukturen an China verkaufen. China wird weiter mit Deutschland und der EU handeln egal ob mit oder ohne Anteil am Hafen, denn auch China kann uns, also die EU nicht einfach ignorieren und zum Glück sind wir gemeinsam doch noch eine der zahlungsstärksten Volkswirtschaften der Welt. Es ist aber ein Unterschied ob ich mit jemanden Handel treibe und wirtschaftlich verflochten bin, oder ob ich diesem Infrastruktur verkaufe. Würdest du auch Wasser und Energieinfrastruktur and China verkaufen? Oder wo wäre bei dir die rote Linie?; Oder anders herum muss China dann auch Deutschland erlauben Infrastrukturen in China kaufen zu dürfen? Und wenn China friedlich ist aber die nicht Beteiligung am Hafen dazu führen würde, dass sie weniger Handeln, obwohl die gleiche Infrastruktur vorhanden ist, wäre das dann friedlich oder eine Handelssanktion weil man nicht das tut was China möchte? Ein gutes Beispiel ist für mich der aktuelle Ukrainekrieg. BASF baut in Russland eine Gasförderung auf, betreibt diese dann dort aber nur bis das Gas an der Oberfläche ist, alles ab dort gehört Russland bzw Gasprom ebenso wie Teile der Gasinfrastruktur in Deutschland. Was haben wir bzw ihr jetzt davon? Richtig kein Gas Diese ganzen Vernetzungen sind alle toll, wenn man vertrauenswürdige Partner hat, die keine Kriegspläne verfolgen oder die Weltherrschaft anstreben. China hat in dem Fall keine direkten Kriegspläne, strebt aber ganz klar an die Supermacht zu werden und zeigt leider auch, dass dafür alle Mittel recht sind. Das ist für mich kein vertrauenswürdiger Partner |
Interessanter Weise habe sich Verdi gegen den Hamburger Deal ausgesprochen (allerdings aus tlw. anderer Motivlage - schön die Spitze in einem Halbsatz, dass es ja im Reich der CCP keine unabhängige gewerkschaftliche Arbeitnehmerorganisation gibt)
https://hamburg.verdi.de/presse/pres...0-001a4a160119 m. |
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Die Alternative für Verdi ist nämlich eine, die auch ich primär befürworten würde, die allerdings weder Herr Habeck, noch Herr Lindner, noch der Hamburger Senat unterstützen, nachdem bekanntlich eine erste Privatisierung in eine HHLA AG vor ca. 15 Jahren schon stattgefunden hat. Das habe ich schon in meinem ersten Statement formuliert, ohne die Verdi-Stellungnahme zu kennen. QBZ: "Ich würde es befürworten, wenn es 2007 unter der CDU keine Teilprivatisierung (in die Hamburger Hafen und Logistik AG) gegeben hätte oder die Stadt heute den Anteil wieder zurückkauft als Gemeineigentum. Da aber beides kein aktuelles Thema ist und es nicht um die Verhinderung der Privatisierung von Gemeineigentum geht, ...... Was den ökologischen Aspekt betrifft, den die Stellungnahme erwähnt, da muss natürlich die Politik die Vorgaben erlassen, egal wer der Eigner ist. Wie Konflikte zwischen chinesischen ArbeiterInnen und den Unternehmen / Staat ausgetragen werden und welche Konflikte da existieren, das wäre sicher eine interessante Diskussion, wobei ich China selbst eher mit einem anderen Brics-Land vergleichen würde als mit Deutschland, also Indien, Russland oder auch (kein Brics) Vietnam, Thailand, Philippinen etc. Selbstverständlich gelten in DE überall die gleichen Arbeitnehmerrechte. |
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Einverstanden. Gemeineigentum der Grundversorgung bedeutet keine Änderung am wirtschaftlichen System, nur etwas weniger Profit für private und institutionelle Kapitalbesitzer, und mehr Gewinn für den Staat und bessere Versorgung. |
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+1, aber sonst wird den Milliardären doch so schnell langweilig... Daher zocken die doch mit Lebensmittelpreisen und schicken damit immer auch ein paar Menschen übern Jordan, weil die in der dritten Welt sich dann plötzlich nicht mal eine Schüssel Reis pro Tag mehr leisten können. NmpM T. |
Ich habe jetzt keine Zeit (und ehrlicherweise keine Lust), dass alles nachzurecherchieren.
Darum vielleicht mal das Video als Diskussionsgrundlage: https://www.youtube.com/watch?v=4JEdz1eA2vQ Kurzer Inhalt: Warum wuchs Chinas Wirtschaft so schnell? Kann man das ewig halten? Ist Chinas Wirtschaft vor dem Kollaps? |
Allianz will wohl in China in der Vermögensverwaltung Fuß fassen
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Auch die chinesische Volkswirtschaft kennt trotz der großen staatlichen Lenkung und des hohen Staatseigentums als Marktwirtschaft systemisch bedingt zyklische Verläufe, industrielle Strukturkrisen und Überakkumalationskrisen wie eine kapitalistische. Es handelt sich um keine stalinistische, zentralistische Planwirtschaft wie im sowjetischen Ostblock. Deswegen würde ich jetzt bei einer wirtschaftlich bedingten Immokrise nicht von Kollaps reden. Externe auslösende Faktoren für mögliche Krisen wären ergänzend Corona, Naturkatastrophen (Hitzewellen) etc. Nicht zu vergessen: Die jetzige 5. Führungsgeneration wurde an Elite Unis der USA ausgebildet als Finanzexperten, Juristen und Unternehmer. Ich traue denen zu, das richtige Mittel zu finden und die geeigneten staatlichen Rahmenbedingungen zu setzen, um zyklische Krisen zu bewältigen. |
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