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https://www.spiegel.de/sport/tour-de...a-dc7358ff3b01 :Blumen: |
Hab jetzt gerade im Kommentar bei ARD gehört, dass Deceuninck-Quick-Step gestern vorher auch noch bei der Jury gefragt hat, ob sie nochmal verpflegen dürfen. Die Jury hat gesagt nein, wir sind schon bei km20 durch, nicht mehr verpflegen. Dann haben die es aber trotzdem getan. Es hat wohl auch das komplette Team eine Geldstrafe bekommen.
:Lachanfall: |
Die Bilder von den vielen Fans am Ende vom letzten Berg ...
Könnte man meinen, es wäre eine ganz normale Tour ohne Corona ... Bin ich mal gespannt auf die Corona Tests am Ruhetag :-(( |
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Alles andere ist in meinen Augen auch Blödsinn.:Huhu: Die Tour lebt von ausflippenden Fans und die Masse hatte sogar einen MNS. |
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Das war je gestern schon eine unglaublich tolle Etappe und heute - unglaublich. Der Pogacar is ja gefahren wie eine Maschine und Roglic ... ich habe den Eindruck der hat einfach stecken lassen, weil er weiß, dass er unglaublich stark ist. Der will es an der drei schweren Tagen (glaube Etappe 15, 16, 17) und im EZF (Etappe 20) machen. Mit welcher Leichtigkeit der die erste Attacke von Pogacar pariert hat. Ich trau‘s mich kaum sagen, aber das erinnert ja schon fast an Lance. Überhaupt kann man bei JV irgendwie auch an US Postal erinnert werden finde ich. So toll ich das auch finde, etwas unwohl is mir da schon beim Zuachauen.
Bernal war ja auch an der Grenze. Pinot und Alaphilippe sowieso. Und Buchmann....er ist nicht zufrieden, er würde gerne anders fahren sagt er. Aber es fehlt halt echt ein Stück. Obwohl: Ich folge ihm bei Strava. Die Wattwerte am letzten Anstieg sind für einen 59kg Fahrer schon brachial. Aber ok. Amateursicht :Lachen2: |
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Klar hängt das von vielen Faktoren wie Rennverlauf, Wind usw. ab, aber für einen so jungen Fahrer schon schneller zu fahren, als die voll mit Epo ist fragwürdig. Und ich habe das Maskentragen so wahrgenommen, dass da sehr viele ohne waren. Und sehr viele ohne Maske waren vielleicht nen halben Meter (wenn überhaupt) von den Fahrern entfernt und schreien die Fahrer an ... Mit Blick auf die ganzen Zahlen in Frankreich ist das vor allem wichtig, damit die Tour nicht abgebrochen wird. Deswegen bin ich mal gespannt, wie die nächsten Bergetappen aussehen. |
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Bei Pogacar musste ich ein wenig an Floyd Landis denken, der auch mal einen Tag nach einer miesen Etappe mit Leistungsloch überraschend am nächsten Tag das gesamte Peloton in Grund und Boden gefahren hat. Der Lockdown und die mehrmonatige Unterbrechung der Trainingskontrollen, was dazu führte, dass die Blutpässe bei allen massiv lückenhaft und nicht zu beurteilen sind, war/ist natürlich ein großes Problem für die Transparenz im Profiradsport. Dazu kommt die massiv verkürzte Saison, die viele Fahrer wegen noch nicht verlängerter Sponsorenverträge unter massiven Erfolgsdruck setzt... Ich würde mir für den Radsport wünschen, dass mich mein Bauchgefühl trügt. Gibt es eigentlich neben Buchmann und Bardet noch weitere GC-Fahrer, die ihre Leistungsdaten offen auf Strava teilen? (Für mich ist das immer ein gewisses indiz, dass solche Fahrer nicht wirklich was zu verbergen haben) |
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Guckst du Liste: https://blog.strava.com/de/riders-to...-france-20632/ :Blumen: |
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Pogacar allerdings geht transparent mit seinen Leistungsdaten um: die Wattwerte des letzten Anstiegs von ihm sind schier unglaublich: Mit über 600 Watt ausgerissen und ab da konstant 470 Watt für den Rest des Berges (bei Gewicht mutmaßlich irgendwas um die 63-64kg ergeben abartige W/kg-Werte. |
Echt irre diese Werte, oder?
Aber das man nicht bei allen was findet: Das hab ich mir gedacht. Wie geschrieben: Ich folge nur Buchmann, ich habe auch keinen anderen angeschaut. Was anderes/besseres als diese Liste kenne ich aber leider auch nicht. Hab vorher mal gegoogelt. Roglic und Pogacar haben so 65/66 kg bei 176/177 cm. Buchmann hat angeblich 59kg bei 181. Das ist schon echt brutal wenig. Kann das noch ein optimales Leistungsgewicht sein? Ich bin 183 und hab 73kg. Also ich würde weitere 14kg echt vermissen und wüsste auch nicht wo ich die abgeben sollte. :Cheese: |
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schon zu Juniorenzeiten eine solche Tendenz gab. Das wäre für mich ein Indiz für ein „sauberes“ Zustandekommen. Zu ihm weiß ich diesbezüglich leider gar nichts. Ein Evenepoel beispielsweise war aber schon mit 18 mit abartigen Wattwerten unterwegs und ich glaube einfach nicht, dass man in dem Alter schon massiv dopt (Nennt mich gerne naiv, aber das ist einfach mein Menschenbild) Auf der Windkante war Pogacar gestern allerdings auch abgehangen. Die Überlegenheit von Jumbo, vor allem in der Breite, hinterlässt bei mir auch ein Grummeln in der Magengegend. Zumal Strukturen und Veranwortliche des Teams noch aus Rabobank-Zeiten stammen. Roglic fährt seit 4 Wochen in Höchstform, anscheinend ohne Knick. Mal schauen, wie das in der dritten Tourwoche noch geht. Allerdings war Roglic zum Schluss ja auch auf sich alleine gestellt. In erster Linie war es, aus meiner Sicht, eine wirklich interessante Etappe. Und alle anderen Beteiligten an vordester Front sind ja keine Unbekannten und auch nicht plötzlich über sich hinaus gewachsen. Bernal wirkt im Gegenteil „angreifbarer“ als in den letzten beiden Jahren. Porte scheint endlich einmal Glück bei einer Grand Tour zu haben. Ich gönne es ihm. Bardet war die letzten Jahre oft vorne dabei. Martin ist auch schon letztes Jahr eine gute Tour gefahren. Man könnte das noch fortsetzen, aber erst einmal alles nicht so besonders verdächtig, abgesehen von der gewissen Grundskepsis gegenüber dem Radsport (Die ich persönlich aber auch gegenüber Leichtathletik, Langlauf, Schwimmen und Fußball habe). Bei Franzosen denke ich übrigens, dass deren Reizschwelle zu Dopen höher als bei anderen ist, weil die Strafgesetzgebung in Frankreich doch recht streng ist, jedenfalls strenger als z.B. bei uns. Zu Buchmann: Kommt offensichtlich so, wie von mir prognostiziert. Hätte mich gerne geirrt. Wenn seine Konkurrenten über 400 Watt am Berg treten, liegt er regelmäßig bei ca. 385. Reicht offenbar nicht für ganz vorne. Vermutlich dem Team auch schon längst klar und deshalb gestern auch der Aufwand, um Sagan in grün zu kriegen. Die Taktik mit grünen Trikot und GC hat mich damals bei den Telekomikern schon immer ziemlich genervt. Unter heutigen Rahmenbedingungen, mit den kleineren Teams, noch problematischer. Allerdings kann ich mir auch gut vorstellen, dass Sagan die Tourteilnahme im Vertrag stehen hat. |
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Die Masse trug einen MNS. Die Tour wird nie und nimmer abgebrochen, jetzt rollt das Rad und das bis Paris. Nachher wird man evtl Fehler eingestehen, aber das Ding fahren die bis zum Ende, dessen bin ich mir sicher. |
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War ist aber, dass es generell eine ganze zeitlang faktisch keine Kontrollen gab |
Ständig diese Dopingdiskussionen!:dresche :dresche :dresche :dresche
Schaut euch doch einfach die Tour nicht an.:dresche |
Immer ruhig, dass ist weit weg von ner Dopingdiskussion :Blumen:
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Und wer sich hier über Pogacar oder die überlegenheit von Jumbo Visma wundert, muss sich doch als Triathlet viel mehr über Jan Frodeno wundern, der seit Jahren die ganze Szene dominiert und ein Rekord nach dem anderen aufgestellt hat, also schneller ist als alle früheren Rekordhalter, die so gut wie gar nicht getestet wurden. Die überlegenheit erinnert doch viel mehr an Lance Armstrong... |
Nein tut sie nicht. Während die Leistungen von JF physiologisch begründbar sind, sieht das bei der momentanen Tour nicht so aus. Emu fährt nahezu identische Leistungen wie im Vorjahr und kämpfte dort im Bereich der Top 5. pogacars gestrige Leistung liegt im Bereich von pantani und lance.
Der Radsport ist sauberer wie früher, komplett wage ich stark zu bezweifeln. Trotzdem ist die Tour bisher wunderbar. Neben den Gesamtklassementen gibt’s noch weitaus mehr bei einer Rundfahrt |
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Wo soll man über Wunderleistungen von Tour de France 2020 - Startern denn diskutieren, wenn nicht im "Tour de France 2020"-Thread? |
Was denkt ihr, wie läuft es heute? So ganz ohne sind die Anstiege ja wieder nicht aber das Ziel liegt abermals am Ende der letzten Abfahrt.
Wenn man sich die Steigungen am letzten Berg ansieht, dann ist das schon knackig, was da vor allem auf den Kilometern 6 und 7 kommt aber viel besser ist der letzte km auch nicht. Optimal eigentlich für Attacken von sehr leichten Fahrern wie Bernal oder Buchmann. Quaeldich beschreibt die Westauffahrt auf den Col de Marie-Blanque wie folgt: :Blumen: |
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Heute wird’s hart. Das Profil ist anspruchsvoll genug, dass der ein oder andere gc Anwärter weg platzt. Zudem ist morgen Ruhetag. Wer kann, wird heute versuchen ein paar Sekunden rauszuholen.
Mein tip: Roglic fährt heute in gelb |
Wie siehst du/ihr Bernal? Versucht er bzw Ineos heute was?
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Schön, made my day. :Blumen: |
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Daher finde ich die Doping-Diskussion hier genauso deplaziert, wie das bei jedem Rekord von Frodo der Fall sein würde. Insbesondere gibt es in beiden Fällen bisher keinerlei Be-/Nachweise, auch wenn es durchaus nachvollziehbare Zweifel gibt. Ich habe natürlich bewusst etwas provoziert, man sehe es mir nach. So, jetzt back to Tour de France. Hoffen wir mal auf eine spannende Etappe vorm Ruhetag. Viel Spass beim Schauen. :) |
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Ein Schelm wer da böses denkt.;) |
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btw: Am Donnerstag (10.) ist das Thema von Arnes Sendung Tour de France Leistungsentwicklung - Sind immer noch "alle voll"? |
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Endlich einmal ein ziemlich offener Verlauf, nach den Sky bzw. Ineos-Dominanz-Jahren
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Eigentlich fehlen die längeren Zeitfahren für Abstände. Sprich, dass die Leute mal reagieren müssen und nicht abwarten können.
Der einzige Vorteil aktuell ist, dass Pogacar ein sehr angriffslustiger (junger) Fahrer ist und er Zeit auf der Windkantenetappe verloren hat. Btw: die Windkantenetappe war einfach super anzuschauen! Ich verstehe die Taktik von Jumbo Visma nicht so ganz. Sie sind mit Abstand das stärkste Team, aber sie fahren teilweise etwas unklug. Schon oft sehr früh im Wind und verschleißen sich relativ früh und fahren dann selbst so superhart - vor allem Wout van Aert - dass sie ihren eigenen Zug kaputtfahren und ihren eigenen Kapitän isolieren. Das ist schon etwas merkwürig, macht es aber ungemein spannend. Meiner Meinung nach ist die Reihenfolge, wie die Helfer bei Jumbo fahren auch nicht so ganz ideal, ein Wout van Aert scheint superstark in allem zu sein und fährt meistens die härtesten Geschwindigkeiten bergauf. Mag auch an den Stürzen liegen, dass Sepp Kuss aktuell nicht mehr so stark ist und Bennett auch nicht mehr groß was tun kann. Aber dann müssten sie eigentlich drauf reagieren. Seltsam. Bin mal gespannt, wie sich das entwickelt. Pogacar scheint aktuell am Berg den größten Punch zu haben. Die schnellste Zeit den Peyresourde hoch hängt vielleicht auch mit der Renngestaltung auch von Jumbo Visma ab (superhart in den Berg rein) und dass es davor eher ruhiger war. Aber trotzdem sind die Leistungswerte natürlich Wahnsinn. Gegenüber früher wird halt mit Sicherheit mit allen Mitteln an der Gewichtsschraube gedreht - sieht man ja auch an Buchmann, der eigentlich eher ein Gespenst ist. 59 kg glaube ich fast nicht, eher sogar noch weniger. So wenig Gewicht bei der Körpergröße + kalte Etappe und vermutlich bald noch kältere Etappen + ggf. Regen kann natürlich auch ein Problem werden. Aber klar. Wenn man mal selbst richtig auf die Hüfte & Co gestürzt ist, fährt man eigentlich niemals wieder innerhalb von 2 Wochen schnell auf dem Rad, erst recht nicht auf dem Niveau, was man vorm Sturz hatte. Eher wochenlang gar nix, weil man gar nicht gehen kann. |
Kleiner Hack am Rande:
Nett, dass die Radhersteller Ottonormalkunde zu tubeless zwingen wollen und z.B. Alaphilippe gewinnt seine Etappe mit Clinchern Und noch ne steile These: Hirschi hatte gestern das falsche , weil zu schwere Rad, um die Etappe zu gewinnen |
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Mir wäre ein "klassische" Tourplanung, mit Mannschaftszeitfahren und mind. einem langem Einzelzeitfahren, besser zwei und eins davon zu Anfang, auch lieber. Im Moment wird ein bestimmter Fahrertyp bevorzugt, wobei Roglic natürlich alles kann. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, was sich die ASO bei der Streckenplanung im Hinblick auf Pinot gedacht hat. Dann hätte man die ganzen Abfahrten rauslasssen müssen, wenn man wirklich etwas für ihn hätte tun wollen Habe es ja schon vor ein paar Tagen gesagt: Er wirkt für mich deutlich zu dünn, total ausgezehrt. Würde mich nicht wundern, wenn es ihm im Laufe der Tour vollends den Stecker zieht, erst recht bei schlechtem Wetter. Er tritt eben weniger Watt als die Konkurrenz und versucht dies über Gewicht zu kompensieren. Ist eine Gratwanderung. |
Bin ich bei dir, wobei ich nicht so der große Fan von Mannschaftszeitfahren bin. Also in Bezug auf GC bin ich kein Fan vom MZF, anzuschauen ist es natürlich auch toll und in gewisser Art und Weise faszinierend, aber für ein spannendes GC ist es eher etwas hinderlich, weil dann nur Topfahrer mit Topteams eine echte Chance haben. Fahrer mit Potential aber schlechteren Teams haben dann schon einen gravierenden Nachteil.
Allerdings bin ich ganz bei dir, dass ein oder am besten zwei EZF so um 48 km oder sogar mehr, den Fahrertyp eines erfolgreichen GC-Kandidaten durchaus wieder ändern können. Dann hätte man nämlich unterschiedliche Fahrertypen mit einer Chance aufs Gelbe. Das ist dieses Jahr ja ausnahmslos nur eins: Bergfahrer, was ich etwas schade finde. Bergfahren gehört natürlich dazu, aber eben ein Fahrer mit mehr Gewicht, dafür Bumms im EZF (Typ Dumoulin) kann einen Kampf ums Gelbe eigentlich noch interessanter machen, selbst wenn in den Bergen dann leicht Zeit liegengelassen wird. Ulle war ja im Prinzip auch so einer. |
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