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MatthiasR 13.09.2018 10:46

Ist eigentlich deine Tatstatur kaputt, oder wo kommen diese wahllos eingestreuten Sterne her? Das ist vor allem bei Links besonders dämlich.

Typisch für Quacksalbereien ist übrigens die falsche Verwendung von wissenschaftlich klingenden Ausdrücken. Hier ein paar Beispiele:

Zitat:

Zitat von tridinski (Beitrag 1405894)
Der menschliche Geru*chssinn kann schon ab 10 ppm einen Stoff am Geruch erkennen und zuordnen (vgl. https://de.wikipedia*.org/wiki/Olfak...he_Wahrnehmung ).

10 ppm (parts per million) wären immerhin 1 : 100.000, das ist schon extrem konzentriert. Laut dem wikipedia-Bericht ist das ungefähr die Konzentration, bei der man Benzin aus Alkohol rausriechen kann. Um Methylmercaptan (ist in Knoblauch enthalten) in Luft erkennen zu können, benötigt es nur eine Konzentration von 1 : 10^13!

Zitat:

Zitat von tridinski (Beitrag 1405894)
Eine reine Wahrn*ehmung („hier riechts doch nach irgendwa*s?“) ist schon niedr*iger möglich (5 pp*m?), unbewußt nochmal niedriger (1ppm? -

Ich würde dich gerne mal bei 5 ppm Knoblauchgeruch sehen :Lachanfall:
Laut dem von DIR zitierten Artikel liegt das eher im 1 : 10^15 Bereich

Zitat:

Zitat von tridinski (Beitrag 1405894)
D24 = 1:10^24, was im Bereich der Avogad*rokonstanten liegt,

Was bitte soll denn der Vergleich einer dimensionslosen Zahl mit einer einheitenbehafteten Größe? Das ist ungefähr so, als ob du sagen würdest, 10 Meter liegen im Bereich von 11 Sekunden. :(

Zitat:

Zitat von tridinski (Beitrag 1405894)
hier ist dann bei den handelsüblichen Gl*obuli-Gläschen von 10gr ggf. Nur noch ein einziges Wi*rkstoffmolekül enthalten.

Das würde also bedeuten, dass eines der Globuli etwas evtl. Wirksames enthält, alle anderen nicht. Pech, wenn man das Richtige gerade nicht erwischt...

Zitat:

Zitat von tridinski (Beitrag 1405894)
Wenn nun der Geruchs*sinn des Hundes bere*its ab 1:1Mrd, entsp*rechend D9 funktioni*ert, wieso sollte da*nn kategorisch ausge*schlossen sein dass andere biologische Mechanismen bei Verdü*nnungen in ähnlichem Bereich nicht ebenf*alls bereits ausgelö*st werden?

Bei Verdünnung auf Null, wie du ja selbst oben geschrieben hast, wäre das aber wirklich schwer vorstellbar. Für die hanebüchene Hahnemann'sche Annahme, dass etwas bei geringerer Konzentration stärker wirkt, gibt es nebenbei auch keinerlei wissenschaftliche Belege oder plausible Erklärungen. Genauso wenig für die Behauptung man könne Gleiches mit Gleichem bekämpfen...

Gruß Matthias

Trillerpfeife 13.09.2018 10:58

ok ok nehmen wir mal an die Freunde der Wissenschaft haben recht. Es kann nicht nachgewiesen werden warum Globuli wirken. Wir halten uns ja daran fest, dass nur das was einen für uns erkennbaren Wirkstoff enthält auch wirken kann.

Es gibt auch die Möglichkeit, unsere Methoden können eben das was im Globuli wirkt nicht feststellen.

Und warum kann die Wissenschaft dann den Placeboeffekt nicht erklären? Sorry für den schwammigen Ausdruck "die Wissenschaft"

Das Beispiel mit dem Bild finde ich ganz gut. Vielleicht ist der Globuli ja der Nagel mit dem ich das Bild meines geheilten Körpers aufhängen kann.

Ja ja sehr esotherisch.

NBer 13.09.2018 11:17

Zitat:

Zitat von Trillerpfeife (Beitrag 1405929)
ok ok nehmen wir mal an die Freunde der Wissenschaft haben recht. Es kann nicht nachgewiesen werden warum Globuli wirken. Wir halten uns ja daran fest, dass nur das was einen für uns erkennbaren Wirkstoff enthält auch wirken kann.

Es gibt auch die Möglichkeit, unsere Methoden können eben das was im Globuli wirkt nicht feststellen.

Und warum kann die Wissenschaft dann den Placeboeffekt nicht erklären? Sorry für den schwammigen Ausdruck "die Wissenschaft"

Das Beispiel mit dem Bild finde ich ganz gut. Vielleicht ist der Globuli ja der Nagel mit dem ich das Bild meines geheilten Körpers aufhängen kann.

Ja ja sehr esotherisch.

nun gibt es den placeboeffekt ja auch und vor allem unabhängig vom globuli. die frage ist also eher wofür für etwas zahlen, dass ich auch so haben könnte......wenn ich an irgendwas kostenloses glauben würde.

Trillerpfeife 13.09.2018 11:36

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1405939)
nun gibt es den placeboeffekt ja auch und vor allem unabhängig vom globuli. die frage ist also eher wofür für etwas zahlen, dass ich auch so haben könnte......wenn ich an irgendwas kostenloses glauben würde.

20 Gramm Arnika Globuli ca 7.- Euro

ok ok 1kg Haushaltszucker 0,95 Euro

Unsere Tochter hatte im Alter von 5 Jahren eine Art Krupphustenanfälle. Vor denen hatte sie und wir Angst.

Sie hat von Mami abends ein Globuli bekommen sobald etwas darauf hindeutete das sie wieder einen Hustenanfall bekommen könnte. Sie hat keine mehr bekommen.

Und ja wir waren vorher beim Arzt. Zäpfchen wollte unsere Tochter nicht.

Ich schreibe das nicht den Globuli zu. Bestimmt hat unsere Tochter einfach daran geglaubt weil ihre Eltern ihr etwas gegben haben und es hat gewirkt. Aber das Globuli war sozusagen die Zündung dazu.

Und jetzt frage ich was haben wir falsch gemacht?

qbz 13.09.2018 11:40

Zitat:

Zitat von tridinski (Beitrag 1405894)
............
Vor dem Hintergrund würde ich die hier mehrfach wiederholte Behauptung, es sei bewi*esen (sic!) dass Hom*öopathie gar nicht wirken könne wegen der geringen Wirkstoff*konzentration doch sehr in Frage stellen*.

Es gab in den USA von der Behörde nachgewiesene Todesfälle von Kindern, die in der Apotheke gefkaufte Globuli wegen des Zahnens erhielten. Es war in diesen Globuli (versehentlich) leider Wirkstoff (in dem Fall Atropin) enthalten. Als Anwender von Globuli sollte man dankbar sein, wenn bei der Herstellung die Verdünnungsregel korrekt eingehalten und diese von einer Behörde konsequent überprüft wird.

https://www.zeit.de/wissen/gesundhei...ng-todesfaelle

Triasven 13.09.2018 11:43

Zitat:

Zitat von Trillerpfeife (Beitrag 1405949)
20 Gramm Arnika Globuli ca 7.- Euro

ok ok 1kg Haushaltszucker 0,95 Euro

Unsere Tochter hatte im Alter von 5 Jahren eine Art Krupphustenanfälle. Vor denen hatte sie und wir Angst.

Sie hat von Mami abends ein Globuli bekommen sobald etwas darauf hindeutete das sie wieder einen Hustenanfall bekommen könnte. Sie hat keine mehr bekommen.

Und ja wir waren vorher beim Arzt. Zäpfchen wollte unsere Tochter nicht.

Ich schreibe das nicht den Globuli zu. Bestimmt hat unsere Tochter einfach daran geglaubt weil ihre Eltern ihr etwas gegben haben und es hat gewirkt. Aber das Globuli war sozusagen die Zündung dazu.

Und jetzt frage ich was haben wir falsch gemacht?

Ihr habt eurem Kind suggeriert, dass es nur unter Zuhilfenahme von Medizin nicht krank wird.

Trillerpfeife 13.09.2018 11:45

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1405951)
Es gab in den USA von der Behörde nachgewiesene Todesfälle von Kindern, die in der Apotheke gefkaufte Globuli wegen des Zahnens erhielten. Es war in diesen Globuli (versehentlich) leider Wirkstoff (in dem Fall Atropin) enthalten. Als Anwender von Globuli sollte man dankbar sein, wenn bei der Herstellung die Verdünnungsregel korrekt eingehalten und diese von einer Behörde konsequent überprüft wird.

https://www.zeit.de/wissen/gesundhei...ng-todesfaelle


sorry nein, aber muss man jetzt die ganzen Todesfälle durch Fehler der Pharmaindustrie dagegenstellen?

Vermutlich wird das aber mit den vielen Geheilten gegengerechnen.

Trillerpfeife 13.09.2018 11:49

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1405954)
Ihr habt eurem Kind suggeriert, dass es nur unter Zuhilfenahme von Medizin nicht krank wird.

nein haben wir nicht. Es schafft heute eine Erkältung, Muskelkater, Grippe und so weiter ohne gleich zum Arzt zu rennen oder Pillen einzuwerfen.


Wir haben damals aber sicher unserem Kind auch suggeriert "hier das wird dir helfen" und es hat ja auch geholfen.

Spannende Diskussion! :-)

dasgehtschneller 13.09.2018 12:02

Wie haltet ihr es eigentlich mit Packungsbeilagen?

Ich lese nie eine Packungsbeilage weiter als bis zu der Dosierung und habe praktisch nie Nebenwirkungen von Medikamenten.

Meine :bussi: liest sie bis ins Detail und kriegt jeweils das ganze Spektrum an Nebenwirkungen :Cheese:

Vieles passiert halt eben doch im Kopf ;)

Klugschnacker 13.09.2018 12:06

Gerhard Polt über Beipackzettel und aufgelistete Nebenwirkungen
https://www.youtube.com/watch?v=nw2099-VDDA

:Cheese:

bergflohtri 13.09.2018 12:37

Zitat:

Zitat von dasgehtschneller (Beitrag 1405963)
Wie haltet ihr es eigentlich mit Packungsbeilagen?

Ich lese nie eine Packungsbeilage weiter als bis zu der Dosierung und habe praktisch nie Nebenwirkungen von Medikamenten.

Meine :bussi: liest sie bis ins Detail und kriegt jeweils das ganze Spektrum an Nebenwirkungen :Cheese:

Vieles passiert halt eben doch im Kopf ;)

Meine Mutter hat chronischen Bluthochdruck und war deshalb auf ein Medikament eingestellt. Dann hat ihr der Hausarzt den Wechsel auf ein Genericon vorgeschrieben. Die Folge war zuerst eine Entzündung der Hautgefäße, und wie sich später herausstellte waren auch die inneren Gefäße betroffen. Beim ersten Krankenhausaufenthalt haben sie Hautproben entnommen und sie wieder nach Hause geschickt. Eine Woche hat sie sich damit herumgeschleppt bis sie es nicht mehr ausgehalten hat - beim zweiten Krankenhausaufenthalt war sie dann zwei Wochen drinnen, mit passender Behandlung.
Die Nebenwirkung des Genericons laut Beipackzettel: Vaskulitis

docpower 13.09.2018 14:00

Zitat:

Zitat von bergflohtri (Beitrag 1405833)
Dieser Aspekt einer Geschäftemacherei liegt auf der Hand. Doch kann es sich eine Interessensvertretung erlauben eine Therapieform zu zertifizieren, die nachgewiesener Maßen Unsinn ist? Das wäre so, als würde die Rechtsanwaltskammer ein Zertifikat fürs Daumendrehen ausstellen.

Dazu ein Auszug aus der Stellungnahme des Münsteraner Kreises um die Medizinethikprofessorin Bettina Schöne-Seifert:
"Wie die Bundesärztekammer (BÄK) auf Anfrage mitteilte, würden die Münsteraner Forderungen "in die Beratungen zur Gesamtnovelle der Musterweiterbildungsordnung einbezogen und intensiv diskutiert".

Knackpunkt beim Handeln der Homöopathie-Ärzte ist für den Münsteraner Kreis die fehlende wissenschaftliche Evidenz.

Wie er ausführt, lägen homöopathische Präparate entsprechend der Lehre des Begründers dieser Fachrichtung, Dr. Samuel Hahnemann, bereits ab dem ersten Dynamisationsgrad in so starker Verdünnung vor, dass es vollkommen unerheblich sei, welche Einzelsubstanz, welche Pflanze oder welches Tier als Ausgangsmaterial dienen.

Die Homöopathie führe die Wirkung ihrer Mittel deshalb auch nicht auf pharmakologische Mechanismen zurück, sondern auf den heilsamen Einfluss immaterieller, geistartiger Wirkkräfte.

"Wenn die Musterweiterbildungsordnung für die Vergabe der Zusatzbezeichnung ‚Homöopathie‘ den Erwerb einer ‚fachlichen Kompetenz in Homöopathie‘ fordert, dann fordert sie nichts anderes als eine ‚Kompetenz‘ im Umgang mit geistartigen Kräften.

Vom wissenschaftlichen Standpunkt aus wäre es dann ebenso gerechtfertigt, eine Zusatzbezeichnung ‚Gesundbeten‘ für die ‚Kompetenz‘ zu vergeben, welche Gebete zu welchen Heiligen bei welchen Krankheiten zur Anwendung kommen sollen", heißt es launisch in dem Memorandum."

Der ganze Artikel hier:https://www.aerztezeitung.de/politik...oeopathie.html

tridinski 13.09.2018 20:09

Ich würde die Diskus*sionsparteien statt wie weiter oben kurz erfolgt als „Hater“ und „Lover“ mal als Wissenschaftsjünger (WJ) und Wissenscha*fts-Agnostiker (WA) einteilen. Während die WJ hier die Übe*rzeugung vertreten, dass nur das existie*rt was wissenschaftl*ich bewiesen ist ver*treten die WA die An*sicht, dass nur ein Bruchteil des Univer*sums überhaupt bekan*nt geschweige denn wissenschaftlich bewi*esen ist und es hint*er dem Horizont des aktuellen Standes der Wissenschaft noch weiter geht, und zwar nicht zu knapp. Wäre ja auch doof für alle heutigen und zukünftigen Wissensc*haftler, wenn es nic*hts neues mehr zu en*tdecken gäbe :cool:

Nochmal zur Erinneru*ng: Selbst eine recht simple Steinmauer in Peru kann mit uns*erem modernen Stand der Wissenschaft nic*ht erklärt werden. Dito Placebo-Effekt. Oder aus dem Sport: Der sehr bekannte Triathlet JF und der etwas weniger promi*nente Triathlet AD werden dieses Jahr bei den für sie wichti*gsten Wettkämpfen ni*cht am Start stehen bzw. haben dort nicht gestanden. Wie kann das sein, haben sie doch alles wissens*chaftlich Mögliche dafür getan, es wur*den Watt, Laktat und Puls gemessen, die Sitzposition im Swee*tSpot zwischen Aero und Power optimiert, Trainingspläne nach neusten sportwissen*schaftlichen Erkennt*nissen zusammengeste*llt und entsprechend trainiert, die Ernä*hrung perfektioniert, … trotzdem hat es nicht hingehauen. Offensichtlich gibt es Dinge, die wirksam sind, obwohl sie bei aller bekannten Wissenschaft nicht auf dem Zettel stehen. Der wissenschaftlic*he Beweis ist letztl*ich auch nur eine Wa*hrscheinlichkeitsrec*hnung. Allein schon desha*lb weil in-vitro irg*endwas toll bewiesen werden kann, was bei der placebokontrol*lierten Doppelblinds*tudie aber schon unt*er 100% liegen wird und sich dann in-cor*pore bei n=1 ganz an*ders darstellen kann.

Zurück zum Globuli: Kein WJ hat jemals bewiesen (oder könnte das jemals tun), da*ss Homöopathie nie nie nie in keiner den*kbaren Kombination von Rahmenbedindungen eine Wirkung hat. Auf der anderen Sei*te gibt es zahlreiche Beispiele, wo es genau diese Wirkung hatte. Der Wirkmechanismus bleibt dabei unklar, sei es biochemische Reak*tion, Placeboeffekt, Autosuggestion, „Ge*isterkraft“ oder son*stwas. Als wissensch*aftlicher Beweis taugt diese „anecdotal evidence“ natürlich nicht. Selbstverst*ändlich gibt es eben*falls viele Beispiele wo Globulis absolut gar nichts bewirkt haben.

Dass ich mich hier wiederfinde und pro Homöopathie diskutiere überrascht mich se*lbst ziemlich, aber der Punkt für den ich mich einsetze ist eigentlich gar nicht Homöopathie sondern ich wende mich ge*gen die Engstirnigke*it, dass nur das sein kann und darf was einem selber in den Kram passt, hier als WJ: Die Welt endet an meinem Horizont, hier vorgeblich iden*tisch mit dem aktuel*len Stand der Wissen*schaft. Der ganz sicher nicht die absolute Wahrheit verkörpert sondern seinerseits limitiert ist. Zu welchen Schlüssen kommt man eigentlich, wenn man aus diesem AmHorizontIstSchluss-Blickwinkel auf die Migrationsdebatte schaut ...? (Bevor ir*gendein Schlaumeier das partout falsch verstehen möchte: Ich unterstelle hier keinem der Diskutier*enden irgendwas.)

Der Threadersteller hat sich vermutlich längst vom Acker gem*acht, aber vielleicht liest er noch mit und hat eins vom fol*genden ja mal probie*rt?

(1) Stechende, reiße*nde Schmerzen. Ruhe bessert, Bewegung ve*rschlechtert das Kra*nkheitsbild.
=> Bryonia

(2) mit Bluterguss, Ruhe bessert, Bewegu*ng verschlechtert das Krankheitsbild. Au*ch zur äußerlichen Anwendung.=> Arnica

(3) Schmerzen nach Ruhe und nach erster Bewegung. Fortgesetz*te Bewegung verbesse*rt den Zustand. => Rhus toxicodendron

Meine Erwartung dass dies die Zerrung spürbar lindern könnte ist übrigens gering.

und sorry nochmal für die Sternchen, die hat mein Mobilgerät da irgendwie reinge*zaubert. (wie kann das eigentlich sein, ist doch alles auf dem Boden von wissens*chaftlichen Erkenntn*issen von Software*ingenieuren geschaff*en worden, wissensch*aftlich exakt und so … :Lachanfall: )

LidlRacer 13.09.2018 20:36

@tridinski

Kannst Du irgendwie das Einstreuen von Sternchen in Deine Texte abstellen?
Oder sollen die eine homöopathische Wirkung entfalten?

Ansonsten ist es nicht so, dass für die Homöopathie nur noch die Erklärung fehlt.
Weder funktioniert sie, noch kann sie funktionieren. Da gibt es nichts zu erklären.
Es verhält sich wirklich exakt so wie mit dem Gesundbeten - siehe den Beitrag von docpower!

docpower 13.09.2018 22:15

Zitat:

Zitat von tridinski (Beitrag 1406080)
Ich würde die Diskus*sionsparteien statt wie weiter oben kurz erfolgt als „Hater“ und „Lover“ mal als Wissenschaftsjünger (WJ) und Wissenscha*fts-Agnostiker (WA) einteilen. Während die WJ hier die Übe*rzeugung vertreten, dass nur das existie*rt was wissenschaftl*ich bewiesen ist ver*treten die WA die An*sicht, dass nur ein Bruchteil des Univer*sums überhaupt bekan*nt geschweige denn wissenschaftlich bewi*esen ist und es hint*er dem Horizont des aktuellen Standes der Wissenschaft noch weiter geht, und zwar nicht zu knapp. Wäre ja auch doof für alle heutigen und zukünftigen Wissensc*haftler, wenn es nic*hts neues mehr zu en*tdecken gäbe :cool:

Nochmal zur Erinneru*ng: Selbst eine recht simple Steinmauer in Peru kann mit uns*erem modernen Stand der Wissenschaft nic*ht erklärt werden. Dito Placebo-Effekt. Oder aus dem Sport: Der sehr bekannte Triathlet JF und der etwas weniger promi*nente Triathlet AD werden dieses Jahr bei den für sie wichti*gsten Wettkämpfen ni*cht am Start stehen bzw. haben dort nicht gestanden. Wie kann das sein, haben sie doch alles wissens*chaftlich Mögliche dafür getan, es wur*den Watt, Laktat und Puls gemessen, die Sitzposition im Swee*tSpot zwischen Aero und Power optimiert, Trainingspläne nach neusten sportwissen*schaftlichen Erkennt*nissen zusammengeste*llt und entsprechend trainiert, die Ernä*hrung perfektioniert, … trotzdem hat es nicht hingehauen. Offensichtlich gibt es Dinge, die wirksam sind, obwohl sie bei aller bekannten Wissenschaft nicht auf dem Zettel stehen. Der wissenschaftlic*he Beweis ist letztl*ich auch nur eine Wa*hrscheinlichkeitsrec*hnung. Allein schon desha*lb weil in-vitro irg*endwas toll bewiesen werden kann, was bei der placebokontrol*lierten Doppelblinds*tudie aber schon unt*er 100% liegen wird und sich dann in-cor*pore bei n=1 ganz an*ders darstellen kann.

Zurück zum Globuli: Kein WJ hat jemals bewiesen (oder könnte das jemals tun), da*ss Homöopathie nie nie nie in keiner den*kbaren Kombination von Rahmenbedindungen eine Wirkung hat. Auf der anderen Sei*te gibt es zahlreiche Beispiele, wo es genau diese Wirkung hatte. Der Wirkmechanismus bleibt dabei unklar, sei es biochemische Reak*tion, Placeboeffekt, Autosuggestion, „Ge*isterkraft“ oder son*stwas. Als wissensch*aftlicher Beweis taugt diese „anecdotal evidence“ natürlich nicht. Selbstverst*ändlich gibt es eben*falls viele Beispiele wo Globulis absolut gar nichts bewirkt haben.

Dass ich mich hier wiederfinde und pro Homöopathie diskutiere überrascht mich se*lbst ziemlich, aber der Punkt für den ich mich einsetze ist eigentlich gar nicht Homöopathie sondern ich wende mich ge*gen die Engstirnigke*it, dass nur das sein kann und darf was einem selber in den Kram passt, hier als WJ: Die Welt endet an meinem Horizont, hier vorgeblich iden*tisch mit dem aktuel*len Stand der Wissen*schaft. Der ganz sicher nicht die absolute Wahrheit verkörpert sondern seinerseits limitiert ist. Zu welchen Schlüssen kommt man eigentlich, wenn man aus diesem AmHorizontIstSchluss-Blickwinkel auf die Migrationsdebatte schaut ...? (Bevor ir*gendein Schlaumeier das partout falsch verstehen möchte: Ich unterstelle hier keinem der Diskutier*enden irgendwas.)

Der Threadersteller hat sich vermutlich längst vom Acker gem*acht, aber vielleicht liest er noch mit und hat eins vom fol*genden ja mal probie*rt?

(1) Stechende, reiße*nde Schmerzen. Ruhe bessert, Bewegung ve*rschlechtert das Kra*nkheitsbild.
=> Bryonia

(2) mit Bluterguss, Ruhe bessert, Bewegu*ng verschlechtert das Krankheitsbild. Au*ch zur äußerlichen Anwendung.=> Arnica

(3) Schmerzen nach Ruhe und nach erster Bewegung. Fortgesetz*te Bewegung verbesse*rt den Zustand. => Rhus toxicodendron

Meine Erwartung dass dies die Zerrung spürbar lindern könnte ist übrigens gering.

und sorry nochmal für die Sternchen, die hat mein Mobilgerät da irgendwie reinge*zaubert. (wie kann das eigentlich sein, ist doch alles auf dem Boden von wissens*chaftlichen Erkenntn*issen von Software*ingenieuren geschaff*en worden, wissensch*aftlich exakt und so … :Lachanfall: )

Sorry, ganz abgesehen davon, dass aus deinem Beitrag nicht wirklich klar hervorgeht, was du damit sagen willst, entnehme ich dem Sternchenerguss soviel, dass du als Apologet der Homöopathie dem wissenschaftlichen Stand der Dinge nicht traust und damit begründest, dass Globuli irgendwie doch wirken (könnten)...
Wenn ich das bis dahin richtig interpretiert habe würde es mich freuen und beruhigen, wenn du in ernsteren medizinischen Problemen als einer Muskelzerrung doch wieder den „vernünftigen“ Pfad einschlägst.
Was allerdings eine mit Vernunft gesteuerte Herangehensweise an ein Problem mit Engstirnigkeit zu tun haben sollte, verschließt sich mir völlig.
Was ich mir vehement verbitte, ist der völlig überflüssige und unangebrachte Hinweis auf die Migrationsdebatte, was in aller Welt soll wissenschaftliches Denken mit Diskriminierung und Populismus, noch schlimmer Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus zu tun haben (deine nachgeschaltete halbgare Relativierung macht den Vorwurf nicht besser)?

MatthiasR 14.09.2018 15:28

Zitat:

Zitat von tridinski (Beitrag 1406080)
Zu welchen Schlüssen kommt man eigentlich, wenn man aus diesem AmHorizontIstSchluss-Blickwinkel auf die Migrationsdebatte schaut ...? )

Was bitte soll denn diese unverschämte Andeutung? :(

Zitat:

Zitat von tridinski (Beitrag 1406080)
und sorry nochmal für die Sternchen, die hat mein Mobilgerät da irgendwie reinge*zaubert. (wie kann das eigentlich sein, ist doch alles auf dem Boden von wissens*chaftlichen Erkenntn*issen von Software*ingenieuren geschaff*en worden, wissensch*aftlich exakt und so … :Lachanfall: )

Ich würde da auf ein PEBCAK tippen, auch wenn das Mobilgerät wahrscheinlich gar keine Tastatur hat...

Gruß Matthias

LidlRacer 14.09.2018 18:28

Kleine Zwischenfrage, an Anwender der Homöopathie:
Angenommen ein Globulus hilft gut bei leichten Kopfschmerzen.
Wie viele nehmt Ihr dann bei starken Kopfschmerzen?

Körbel 14.09.2018 18:53

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1406297)
Kleine Zwischenfrage, an Anwender der Homöopathie:
Angenommen ein Globulus hilft gut bei leichten Kopfschmerzen.
Wie viele nehmt Ihr dann bei starken Kopfschmerzen?

Bei Kopfschmerzen nehme ich immer 400 mg Magnesium und viel Wasser, hilft bei mir immer.

Tipp von meiner Freundin, sie ist Heilpraktikerin!:Cheese:

Foxi 14.09.2018 19:23

Schon erstaunlich, in welch kurzer Zeit der Thread aus Anlass einer akuten Muskelverletzung zum Glaubenskrieg über die Anwendung von Globuli umgestaltet wurde. Ob sich "der Threadersteller vom Acker gemacht" hat, weiß ich nicht; wundern würde es mich allerdings nicht.

Vor der Sachebene noch ein persönliches Statement. Als eher naturwissenschaftlich orientierter Mensch kann ich keine Mechanismen finden, die die Wirkung von homöopathischen Arzneimitteln erklären können. Dennoch kann ich persönlich auf sehr gute Erfahrungen mit Arnika Globuli bei Gewebs-Blutungen verweisen, insbesondere bei Hämatomen durch Prellungen oder Quetschungen. Heilt bei mir zumindest schneller als nur durch Wärmebehandlung und sanfte Massage. Und fragt mich nicht, was ich diskutiert habe, bis ich das erste Mal die Dinger genommen habe... :dresche

Seit etlichen Jahren kenne ich auch einen Arzt, der als Leiter einer Geburtshilfe-Abt. einer Klinik staunend einräumt, dass Dammschnitte und -risse unter Arnika-Behandlung schneller heilen als konventionell. Kann er nicht erklären, aber er bietet es inzwischen den Patientinnen an.

Zurück zur Zerrung des TE:
Nicht ohne Grund wird zunächst bei Verletzungen Kühlung empfohlen (um die Schwellung zu lindern und ggf. Einblutungen zu verhindern). Genau an letztem Punkt KANN die Anika-Gabe versucht werden. Beim beginnenden Heilungsprozess kann dagegen Wärme unterstützend wirken, wurde hier auch schon angesprochen.

Dennoch sollte eine Zerrung nicht auf die leichte Schulter genommen werden und ggf. ärztlich abgeklärt werden. Für einen Laien ist der Übergang zu einem Fasserriss (oder mehr) nämlich nicht ohne weiteres zu erkennen.

Sportphysio 14.09.2018 20:15

Zitat:

Zitat von Foxi (Beitrag 1406307)
Schon erstaunlich, in welch kurzer Zeit der Thread aus Anlass einer akuten Muskelverletzung zum Glaubenskrieg über die Anwendung von Globuli umgestaltet wurde. Ob sich "der Threadersteller vom Acker gemacht" hat, weiß ich nicht; wundern würde es mich allerdings nicht.

Vor der Sachebene noch ein persönliches Statement. Als eher naturwissenschaftlich orientierter Mensch kann ich keine Mechanismen finden, die die Wirkung von homöopathischen Arzneimitteln erklären können. Dennoch kann ich persönlich auf sehr gute Erfahrungen mit Arnika Globuli bei Gewebs-Blutungen verweisen, insbesondere bei Hämatomen durch Prellungen oder Quetschungen. Heilt bei mir zumindest schneller als nur durch Wärmebehandlung und sanfte Massage. Und fragt mich nicht, was ich diskutiert habe, bis ich das erste Mal die Dinger genommen habe... :dresche

Seit etlichen Jahren kenne ich auch einen Arzt, der als Leiter einer Geburtshilfe-Abt. einer Klinik staunend einräumt, dass Dammschnitte und -risse unter Arnika-Behandlung schneller heilen als konventionell. Kann er nicht erklären, aber er bietet es inzwischen den Patientinnen an.

Zurück zur Zerrung des TE:
Nicht ohne Grund wird zunächst bei Verletzungen Kühlung empfohlen (um die Schwellung zu lindern und ggf. Einblutungen zu verhindern). Genau an letztem Punkt KANN die Anika-Gabe versucht werden. Beim beginnenden Heilungsprozess kann dagegen Wärme unterstützend wirken, wurde hier auch schon angesprochen.

Dennoch sollte eine Zerrung nicht auf die leichte Schulter genommen werden und ggf. ärztlich abgeklärt werden. Für einen Laien ist der Übergang zu einem Fasserriss (oder mehr) nämlich nicht ohne weiteres zu erkennen.

Sehr richtiger und wichtiger Einwand von Foxi! !
Ist die " Zerrung" wirklich als solche diagnostiziert, oder nur eine Vermutung?
Eine Zerrung(Distorsion) ist per Definition eine
"durch direkte oder indirekte Gewalteinwirkung oder Überbeanspruchung des Bewegungsapparates ausgelöste, schmerzhafte Überdehnung der Bänder, Sehnen oder Muskeln, die noch nicht zu einer mechanischen Zerstörung geführt hat.

Also ein Zustand, indem keine Ödembildung oder Einblutung zu erkennen sind. Alles weitere ginge dann schon in Richtung Fasseriß etc. Über Wärme oder Kälteanwendung kann man sicher ausführlich streiten/diskutieren...Viel wichtiger ist aber bei einer tatsächlichen mechanischen Verletzung die Kompression, um eine den Heilungsprozeß verlängernde stärkere Schwellung zu verhindern bzw. in Grenzen zu halten. Und an begleitender Behandlung ist die Manuelle Lymphdrainage sehr effektiv. Man sprichtdeshalb oft auch nicht mehr von der PECH Regel (Pause, Eis Compression,Hochlagern), sondern von der ELCH-Regel (Entlastung,Lymphdrainage, Compression, Hochlagern). Dosierte aktive dynamische Dehnungen bis subjektive Schmerzgrenze(ohne Schmerzmittel) nach 4-5 Tagen (je nach Befund auch schon früher oder erst später) durchführen, auch um möglichen Faszienverklebungen entgegenzuwirken...:Blumen:

Foxi 14.09.2018 22:48

Zitat:

Zitat von Sportphysio (Beitrag 1406315)
Ist die "Zerrung" wirklich als solche diagnostiziert, oder nur eine Vermutung?
Eine Zerrung (Distorsion) ist per Definition eine
"durch direkte oder indirekte Gewalteinwirkung oder Überbeanspruchung des Bewegungsapparates ausgelöste, schmerzhafte Überdehnung der Bänder, Sehnen oder Muskeln, die noch nicht zu einer mechanischen Zerstörung geführt hat.
Also ein Zustand, indem keine Ödembildung oder Einblutung zu erkennen sind [...]

Eine "Definition" ohne Quellenangabe ist immer schlecht nachzuvollziehen...
Erst recht, wenn da Begriffe vermengt werden. Eine Zerrung ist keine "Distorsion" (= Verstauchung), sondern eine "Distension". Auch kann die Bildung eines Ödems bei einer Muskelzerrung nicht ganz ausgeschlosssen werden (-> MRT)

> Eine mögliche Quelle zur Information

> Ott et al. (2017): Epidemiologie, Diagnostik und Klassifikation von Muskelverletzungen

Sportphysio 15.09.2018 12:53

Zitat:

Zitat von Foxi (Beitrag 1406342)
Eine "Definition" ohne Quellenangabe ist immer schlecht nachzuvollziehen...
Erst recht, wenn da Begriffe vermengt werden. Eine Zerrung ist keine "Distorsion" (= Verstauchung), sondern eine "Distension". Auch kann die Bildung eines Ödems bei einer Muskelzerrung nicht ganz ausgeschlosssen werden (-> MRT)

> Eine mögliche Quelle zur Information

> Ott et al. (2017): Epidemiologie, Diagnostik und Klassifikation von Muskelverletzungen

Auch wenn es jetzt sehr kleinkariert wird:

Unter einer Distension versteht man die Ausdehnung bzw. Überdehnung einer anatomischen Struktur.
Unter Distorsion fasst man als Synonym Zerrung, Verdrehung und Verstauchung zusammen
Die Grenzen sind natürlich fließend...
Die Bildung eines Ödems kann auch von der Faszie ausgehen.:Blumen:

Triasven 15.09.2018 13:08

Und gegen solch kompliziert klingenden Dinge und hochkomplexen Prozesse sollen kleine weisse Kügelchen helfen?😳

Körbel 15.09.2018 15:17

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1406435)
Und gegen solch kompliziert klingenden Dinge und hochkomplexen Prozesse sollen kleine weisse Kügelchen helfen?😳

Warum nicht?
Cannabis hilft ja auch bei Rückenschmerzen ganz wunderbar und
die Wirkung hält gute 36 std an..:cool:

Mirko 15.09.2018 15:36

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1406479)
Warum nicht?
Cannabis hilft ja auch bei Rückenschmerzen ganz wunderbar und
die Wirkung hält gute 36 std an..:cool:

Kann ich bestätigen. Hatte einen Hexenschuss und konnte nicht mal annährend aufrecht stehen. Nach einer, ähhhhm, Dosis Cannabis hätte ich gemütlich laufen gehen können. Ich war komplett schmerzfrei! Das war echt krass.
Natürlich lag ich aber grinsend und Kekse essend auf der Couch anstatt zu laufen.

Bei Cannabis weiß man aber warum und wie es wirkt. Bei Verdünnungen von 1:Bodensee lässt sich das nicht mehr so recht erklären.


Hier mal ein Gegenbeispiel zu den vielen positiven Erlebnisberichten:
http://www.taz.de/!5289991/

Triasven 15.09.2018 15:37

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1406479)
Warum nicht?
Cannabis hilft ja auch bei Rückenschmerzen ganz wunderbar und
die Wirkung hält gute 36 std an..:cool:

Ein Einziges Cannabis Molekül erzielt diese Wirkung?😉

Körbel 15.09.2018 16:52

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1406485)
Ein Einziges Cannabis Molekül erzielt diese Wirkung?😉

Ich sag mal ein halber, kleiner Joint an dem 2 Leute ziehen reicht aus.;)

Man sollte halt Cannabis mit viel CDB und wenig THC nehmen,
dann bleibt man sogar ziemlich klar im Kopf.

DocTom 15.09.2018 17:02

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 14065)
Man sollte halt Cannabis mit viel CDB und wenig THC nehmen,
dann bleibt man sogar ziemlich klar im Kopf.

Steht das auf der Inhaltsliste Deines Dealers oder wo erfährst Du diese Info?:Cheese:

Mirko 15.09.2018 17:30

Zitat:

Zitat von DocTom (Beitrag 1406509)
Steht das auf der Inhaltsliste Deines Dealers oder wo erfährst Du diese Info?:Cheese:

Allgemeinbildung , aber langsam wird's offtopic. :Cheese:

Körbel 15.09.2018 18:19

Zitat:

Zitat von DocTom (Beitrag 1406509)
Steht das auf der Inhaltsliste Deines Dealers oder wo erfährst Du diese Info?:Cheese:

Wieso Dealer?
Ich baue selbst an und mein Wissen habe ich aus dem Kifferforum!:Lachen2:

Gibt ja noch andere Welten, ausser Triathlon!

NBer 17.09.2018 23:37

noch ein kurzer nachschlag aus frankreich, weil es aktuell auf SPON steht. im prinzip die gleichen argumente wie hier dafür und dagegen........

StanX 18.09.2018 09:41

Cannabis gibt es mittlerweile auf Rezept. Funktioniert super.

Klugschnacker 18.09.2018 09:51

Zitat:

Zitat von StanX (Beitrag 1406926)
Cannabis gibt es mittlerweile auf Rezept. Funktioniert super.

Aber nicht bei Muskelzerrungen. :Blumen:

Es wird meines Wissens nach als Schmerzmittel eingesetzt, wenn und nur wenn konventionelle Medikation versagt oder ausgereizt ist.

MattF 18.09.2018 10:09

Zitat:

Zitat von Sportphysio (Beitrag 1406315)
Ist die " Zerrung" wirklich als solche diagnostiziert, oder nur eine Vermutung?


Und das macht ein richtiger Arzt.

Und man geht nicht damit zum Hoöopathen oder greift zur Selbstmedikation.
Das ist nämlich auch ein Nachteil von Homöopathie, dass man glaubt es schadet ja nichts da kann man ja mal was versuchen, aus der Heimwerkerapotheke.
Und dann ist Homöopathie irgendwann nicht mehr harmlos.
Das gilt aber natürlich genauso für Selbstmedikation mit "normalen" Medikamenten.

MfG
Matthias

StanX 18.09.2018 10:13

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1406931)
Aber nicht bei Muskelzerrungen. :Blumen:

Es wird meines Wissens nach als Schmerzmittel eingesetzt, wenn und nur wenn konventionelle Medikation versagt oder ausgereizt ist.

Stimmt natürlich, aber dürfte auch hier eigentlich ein gutes Mittel sein, immerhin hat es auch eine anti entzündliche Wirkung.

Man muss zumindest angeben, was man sonst an Schmerzmitteln ausprobiert hat. Das war zumindest bei mir überschaubar. Ich könnte meine gelegentlichen Schmerzen auch mit Ibuprofen "behandeln" und habe trotzdem meine Cannabis-Tropfen bekommen.

RibaldCorello 18.09.2018 10:36

Den Placebo Effekt habe ich schon bei mir selbst erlebt, als meine Weisheitszähne durchdrückten hatte ich starke Schmerzen im Zahnfleisch über den Zähnen, ich benutzte eine Salbe die aber völlig Wirkungslos war, deshalb ging ich zum ZA der gab mir eine Salbe mit der Bemerkung "Das ist das beste was es zur Zeit auf dem Markt gibt, das hilft garantiert"

Ich rieb die Stellen ein und tatsächlich verschwanden die Schmerzen sofort.

Dann verglich ich die beiden Salben, es waren tatsächlich die gleichen.


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