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@Arne: wie machst Du Deinen Käseersatz?
Ich bin vor einiger Zeit bei Zwergenwiese Aufstrichen gelandet. Sind auch vegan und kosten mich keine Zeit. Der Hauptgrund warum es bei mir nicht so oft klappt mit reinem veganen Essen ist die reine Faulheit :( Ich komme abends auf 17 Uhr heim. Dann wird mind. 1 Std gesportelt. Duschen, umziehen, im Sommer draußen gießen, vielleicht noch Wäsche aufräumen oder aufhängen und kochen. Dann gibt es halt wieder den schnell zubereiteten alten Trott*. Ein veganes Gericht könnte sicherlich genau so schnell zubereitet sein, aber ich nehme mir schon gar nicht die Zeit eines raus zu suchen und dann entsprechend einzukaufen. Mein einziges Ziel ist es dann schnellstmöglich auf die Couch zu kommen um etwas entspannen zu können. Dabei brauche ich mich eh nicht beschweren, nicht jeder ist um 17 Uhr schon daheim... nochmal @Arne: hast mal einen Rezeptvorschlag für mich? -> einfach, schnell und sättigend? :Huhu: *was nicht heißt, dass wir gar keine reinen veganen Gerichte koche, natürlich gibt es Reis und Nudeln mit Gemüse, aber irgendwie immer der gleiche Trott... |
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Das eigentliche Thema war ja, dass Vicky Probleme mit ihrer Gesundheit hat und sie bringt das unter anderem mit ihrer veganen/vegetarischen Ernährungsweise in Verbindung. Die Teilzeit oder Vollzeit-Veganer greifen das Thema gerne auf und erklären ihr problemlos, wie gut und was für ein Gewinn ihre vegane Ernährungsweise ist. Für den umgekehrten Weg, mehr Fleisch zu essen und weniger Getreideprodukte(Ballaststoffe) bleibt nur Hohn und Spott über. Leider sind Veganer, obwohl sie nur eine kleine Minderheit sind, Meinungsführer in allen Diskussion. "Meat-shaming" ist angesagt. Jeder, der gerne Fleisch ist, muß sich rechtfertigen oder sofort beteuern, das er seinen Fleischkonsum auf ein Minimum reduziert hat. Das was die Leute bei http://meatheals.com machen, ist experimentell und zum Großteil unerforscht. Ich ernähre mich selbst auch nicht 100% so . Vielleicht 85%. Die vegane Ernährung ist aber auch ein großes Ernährungsexperiment. Langzeitfolgen sind nicht erforscht. Bei Kindern, die vegan aufwachsen, kann man ein geringeres Größenwachstum erwarten werden, durch die schlechtere Eiweißversorgung. Gehirnschäden und Volumenverringerung durch Carnosin und B-Vitaminmangel ist möglich. In der Mediathek habe ich erst einen Beitrag eines Teilzeitveganers gesehen, der seinen Körper durch die vegane Mangelernährung an die Wand gefahren hat:Huhu: . Das Internet ist voll von veganen Leidensgeschichten, die ihren Körper an die Wand gefahren haben und heimlich nachts von saftigen Steaks träumen. Bei den 100% Fleischessern finde ich solche Berichte nicht, die von ihrem Irrweg berichten. Höchsten ist man etwas gelangweilt. Die ganze Sache mit etwas Gemüse aufzulockern, ist aber bestimmt nicht schlimm. Ich bin natürlich auch nur ein weiterer halbwissender Idiot aus dem Internet. Aber ich habe das Gefühl, dass an der canivoren Ernährung etwas dran ist. Daher kann ich allen nur empfehlen, die sich mit ihrer jetzigen Ernährung unzufrieden sind, weil es ihnen nicht gut geht, das mal auszuprobieren. D.h. mehr Steaks und Eier und den Rest einfach mal stark einschränken. |
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Gruß N. :Huhu: |
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https://zachbitter.com Low Carb und hautsächlich Fleischesser |
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Kleine Umfrage zum Schluss: was denkt ihr essen Babys, die gerade abgestillt werden, am liebsten? Kleiner Tipp - es ist nicht Gemüse. |
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Und ob jetzt für Kokosmilch und sonstige Lebensmittel aus Überseeproduktion tatsächlich weniger Tiere, wenn auch indirekt leiden und sterben müssen als für Milch und Fleisch aus lokaler Produktion sei mal dahingestellt. Gerade wenn man in Freiburg lebt hat man genügend Möglichkeiten sich naturverträglich und nichtvegan zu ernähren. Frisches Obst und Gemüse vom Kaiserstuhl vom Wochenmarkt. Dazu Weiderind aus dem Schwarzwald oder zur Jagdsaison gerne Wildschwein oder Reh aus der Rheinebene. Da brauche ich kein "Superfood" vom anderen Ende der Welt. Ich esse auch an mindestens vier Tage die Woche kein Fleisch aber garantiert keinen Tag vegan - auf diesen Heiligenschein kann ich gerne verzichten. |
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Ebenfalls kann ich Arnes Erfahrung bestätigen, dass mir dann immer alle Fleischesser weißmachen wollen, dass sie eh kaum Fleisch essen und wenn dann nur vom örtlichen Metzger. Gleichzeitig sehe ich sie aber ständig Fleisch essen. Der Snack zwischendurch, in der Kantine, überall und zwar auch dort, wo man sich fast sicher sein kann, dass die Herkunft nicht ganz sauber ist... |
Jetzt wird's langweilig.
Ich bin raus. |
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Ich finde viele vegane Ansätze nicht schlecht allerdings ist es für mich nicht die beste Lösung. Auch sind, meiner Meinung nach, 95% der Veganer zumindest inkonsequent. Bei einigen ist das pure Heuchelei. Positiv muss man sagen, dass das nervige missionieren weniger geworden ist. Die Massentierhaltung (Fleisch- sowie Milch- und Fischproduktion) finde ich auch ziemlich traurig. Hier versuche ich auch weniger zu essen und mehr aus verlässlicher Quelle zu beziehen. Das alle Fleischesser immer nur Bio konsumieren ist glaube ich einfach nur ein subjektives Empfinden. Der allgemeine Durchschnittstriathlet ist von der Altersstruktur hier um die 40 und steht meistens entsprechend situiert da. Da ist man eher in der Lage Produkte durch bessere Optionen zu ersetzen. Das sieht bei Arbeitern, Studenten mit Anfang 20 anders aus. Meiner Meinung nach sollten Zigaretten, Fleisch, Alkohol, Softdrinks viel teurer sein und die Mehreinnahmen in die Prävention und Bereitstellung von Sportstätten etc. genutzt werden (Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist wird dann OT) Definiere Deutschland: Man sitzt vor einem 1000€ Weber Grill und grillt Würstchen für 99 Cent. |
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Ich denke, Veganer und Fleischesser werden nie zusammen glücklich. Es vermischen sich 2 Ebenen. Einmal die Frage, welches die gesündere Ernährungsweise ist. Mit der Frage können wohl die meisten locker umgehen. Was schwierig ist, ist die immanente moralische Überlegenheit, die der Veganer glaubt aus dem Tierschutzgedanken zu gewinnen - daraus resultiert halt auch das "meat shaming". Ist halt anstrengend mit jemanden umzugehen, der sich für moralisch "besser" hält. Ich denke, das ist der Grund, warum der Veganer von den Fleischessern gerne angegriffen wird und sich auch rechtfertigen muß. Dagegen könnte man vielleicht mit Kant argumentieren, dass es eine Pflicht des vernunftbegabten Lebewesen Mensch gegenüber sich selbst gibt, die bestmögliche Ernährungsweise zu wählen. Aber ich glaube, das will hier wirklich keiner wissen. |
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"Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben." Leo Tolstoi (Das Zitat spiegelt aus meiner Sicht genau diese Haltung der Herabwürdigung von Tieren zu Gebrauchsgegenständen wider. Wohl gemerkt, er schreibt nicht: wo Fleisch gegessen wird,..) Aber es wurde in dieser Diskussion schon alles gesagt. Ich bin auch raus. |
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Aber ist es nicht "seltsam", dass so gut wie alle Menschen Fleisch problemlos vertragen und/oder nach zig Jahren nur auf Fleisch bei bester Gesundheit sind? |
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https://www.welt.de/regionales/bayer...rzuziehen.html Gruß N. :Huhu: |
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Wieviel Futter & Wasser braucht ein Schwein bis es schlachtreif ist? Wieviel Menschen bekommt man mit dem Schwein satt? Wieviel Menschen bekommt man mit dem Futter & Wasser, dass das Schwein bekommen hat satt? Kurz: Für die Tiermast wird das Essen verknallt, was am anderen Ende fehlt. https://www.swr.de/marktcheck/weltbe...oee/index.html Ich denke, Fleisch wird irgendwann aus dem Labor kommen, da die Tiermast einfach zu viele Ressourcen verbraucht und zu viele negative Begleiterscheinungen hat. |
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https://www.lksh.de/fileadmin/dokume...37_Kunz_EF.pdf Grundsätzlich sowieso interessant, wie die Rinder dort im Gegensatz zu Deutschland gehalten werden. |
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Wie viele Menschen bekommt man von dem Gras und Kräutern satt, welches auf einer stark geneigten Bergwiese wächst (auf der kein Ackerbau möglich ist)? Daher kamen unsere Vorfahren auf die Idee, die Bergwiese dadurch zu nutzen, dass man ein paar Kühe / Schafe / Ziegen darauf stellt, deren Milch durch die Herstellung von Käse (bei damals nur eingeschränkt verfügbaren Möglichkeiten zur Kühlung) haltbar zu machen und irgendwann auch das gesamte Tier zu verwerten und das Fleisch an der Luft zu trocknen, zu salzen, zu räuchern.... Gruß N. :Huhu: |
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Ich würde es so nicht sagen, allerdings ist auch klar Kühe und Schweine würde es in Deutschland keine geben, gäbe es keine Nutztierhaltung. Sie wären längst ausgestorben, wie alle Großtiere in D (mit Ausnahme von Wildschweinen im Wald). MfG Matthias |
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Wenn alle Menschen (mehr) pflanzlich ernährt werden sollen. Woher kommt die Ackerfläche? Wie wird der Boden mit Nährstoffen versorgt? Stichwort Dreifelderwirtschaft. Welche Auswirkungen hat die Bereitstellung von Ackerflächen auf die regionalen ökologischen Systeme? Das Thema Kaloriendichte wird bei dabei auch gerne vergessen. Das ist in meinen Augen genauso verantwortungslos wie Massentierhaltung. |
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Und selbst wenn nicht z.b. Futtermais, kann man ja statt Futtermais der für den Menschen ungenießbar ist, Mais anbauen, den Menschen verzehren können Zitat:
Junge denk doch bitte nach bevor du postest. Ein Rind braucht z.b. die 10 fache Menge an Kraftfutter, um eine gewisse Kalorienzahl an Fleisch zu verfügung zu stellen, als wenn man das Getreide/Soja/Mais was da Rind frißt, als Mensch direkt konsumieren würde. So schwer ist das doch nicht zu verstehen oder trollst du? |
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Wir kaufen doch alle immer die gleichen 15 Sachen, tagein, tagaus, und kochen daraus die immer gleichen 10 bis 15 Rezepte. Wenn sich jemand dafür öffnet, bei zweien davon die tierischen durch pflanzliche Zutaten zu ersetzen, dann finde ich das prima und einen Fortschritt für Mensch, Tier und Umwelt. Vielleicht schmeckt auch eine Reismilch im Müsli hervorragend? Schmeckt ein Thai-Curry mit Wildreis auch mit Süßkartoffel statt mit Hühnchen? Wenn wir hier in der Breite der Gesellschaft einen kleinen Schritt weiter kommen, bringt das mehr als wenn konsequente Veganer sich von 99% vegan auf 100% vegan steigern. Ich finde den konsequenten Veganismus toll, weil man von diesen Menschen viel lernen kann, aber wenn jemand für seinen Kaffee keinen Ersatz für Kuhmilch findet, dann soll er sie halt nehmen. Die vegane Idee ist kein "ganz oder gar nicht"-Spiel. Sondern jeder kann sich an Ideen und Anregungen daraus nehmen, was für ihn passt. Wenn Hetti für sich herausfindet, dass tierische Produkte für sie im Moment und bis auf weiteres nötig sind, dann ist das okay, finde ich. :Blumen: |
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Wie viel % der deutschen Ackerfläche sind Bergwiesen? Wie viel % des Tierfutters wird tatsächlich auf Wiesen geerntet und wie viel ist Kraftfutter (Mais, Soja, Getreide), insbedondere in der Massentierhaltung. Es wäre in meinen Augen im übrigen völlig OK, wenn wir nur Fleisch essen würde, was mit Resten gefüttert wird , was sowieso anfällt(wie das früher so war). Damit bekommt du aber pro Woche nur max. 1 Schnitzel auf den Teller. Der Rest kommt vom Soja. |
Die Frage sollte nicht sein, wie man die immer weiter steigende Weltbevölkerung ethisch korrekt ernährt. Die Frage sollte sein, wie man es schafft, dass die Weltbevölkerung nicht mehr weiter steigt. Der Planet verträgt einfach nicht mehr von uns. Da könnt Ihr Euch noch zigfach weiter in Eurem Ernährungskreis drehen. Es bringt nichts. Wenn wir immer noch mehr werden, werden wir uns selbst in absehbarer Zukunft zum Verhängnis. Da sind mehrere Szenarien denkbar.
Es ist immer besser, Ursachen statt Symptome zu bekämpfen. |
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Dass die Menschheit mit mehr vegan besser dran ist, würde ich auch bezweifeln. Aber da werden wir wohl heute hier nicht überein kommen.... |
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:Lachanfall: :Lachanfall: |
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Das ist deine persönliche, sinnvolle Meinung. Wenn man sich die ganzen Bildchen auf FB anschaut (geschlachtete, blutüberströmte Lämmer) darf man allerdings bezweifeln, dass das alle Veganer so sehen. |
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Ich kann es nicht belegen, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der Planet das aushält. Schon heute zwingt uns die Massentierhaltung, Schweinepisse aus Niedersachsen mit Tanklastern über die Alpen nach Italien zu fahren, da unser Grundwasser sonst in Gefahr gerät. Wie soll das weiter gehen? (Wenn ich beim REAL einkaufe, grinst mir dort der nächste Wahnsinn entgegen: Drei Paprika, bereits verpackt in Plastik. Etwas Brokkoli, eingeschweißt in Plastik. Eine Handvoll Chillis muss ich in eine Plastiktüte tun und wiegen. Eine Plastiktüte um die Tomaten. Zwei Süßkartoffeln, Plastiktüte. Champignons, bio, Plastikschale. Am Schluss habe ich sicher 15 Plastiktüten und -schalen im Einkaufswagen. Haben wir alle den Verstand verloren?!) |
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So lange alles ausschließlich Profit-orientiert ist, definitiv JA! |
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Es ging mir darum, dass Veganismus sich immer gerne als die Lösung des Welthungers und der Massentierhaltung präsentieren möchte und das ist es, meiner Meinung nach, nicht. Wie bereits betont: Ich bin absolut gegen Massentierhaltung. Auch ich finde die Fleischpreise viel zu niedrig. Aber was mich nervt ist diese Stammtischpolemik. Klar kann man die Ackerflächen für menschlich geniebares/verwertbares Getreide verwenden. Aber da kommt man schnell auf einen anderen Output als Getreide/Kraftfutter für Schweine. Und damit wird diese Argumentation schnell dünn. Wenn das gleiche Futter 1:1 verwertbar wäre warum essen die Leute / isst Du kein Schweinefutter? Ist im Kilopreis auch ziemlich günstig. Ich betone nochmal, dass ich Massentierhaltung genauso sch... finde wie Du. |
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1. Nein kommt man von der Kalorienzahl nicht und 2. man isst kein Schweinfutter, weil man das Schwein essen will. MfG Matthias |
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Wie man vielleicht merkt machen sich nicht nur Veganer so einige Gedanken was das (umwelt- und sozialverträgliche) Essen angeht. |
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Was ist nun gesünder und nachhaltiger ? Muss jeder selber entscheiden. Eier ebenfalls beim Kleinbauer . Kostet das Ei 40 cent. Hühner laufen auf dem Hof rum. Massentierhaltung natürlich nein, Kleinbauern unterstützen ja. |
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:Blumen:
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Wieviel Fleisch stammt denn von Tieren, die noch natürlich in freier Wildbahn leben? Aber ich gebe dir recht: wenn man nur dieses Fleisch essen würde, wäre das ökologisch sicher nicht verkehrt. Zitat:
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