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-   -   Wer braucht denn schon einen Leistungsmesser? (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=40604)

Vicky 28.10.2016 15:19

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1268711)
Wenn Du vorhast Intervalle damit zu steuern, würde ich aber die Rundenzeit und die RundenWatt gemeinsam anzeigen lassen, damit Du nicht mitten im Intervall anfangen musst rumzusuchen. Ich kann Dir versichern, dass bei 4x4min voll in der Sauerstoffschuld das zu einem interessanten Wagnis werden wird. ;-)

Das habe ich auf der "Rundenseite" so eingerichtet... :cool:

Also bisher fast alles richtig gemacht. :Cheese:

LidlRacer 28.10.2016 15:20

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1268687)
Wären Leistungsmesser nicht so teuer, hätte sie jeder am Rad.

Ich glaube, Sutton ließe seine Leute auch nicht mit Leistungsmesser trainieren, wenn er Geld dafür bekäme. Und er bekäme ziemlich sicher Geld, wenn er wollte ...

Dafri 28.10.2016 15:29

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1268687)
Wären Leistungsmesser nicht so teuer, hätte sie jeder am Rad.
:Blumen:


Wetten nicht.:)

Trillerpfeife 28.10.2016 15:34

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1268711)
...
Ja gut, das was Du beschreibst hat halt mit strukturiertem Training mit Powermeter nicht so viel gemeinsam.

muss ich das etwa so machen? Also strukturiert meine ich. Ist das Ding ansonsten nutzlos? :Cheese:


es sind Beispiele aus meinem Training.

captain hook 28.10.2016 15:44

Zitat:

Zitat von Trillerpfeife (Beitrag 1268722)
muss ich das etwa so machen? Also strukturiert meine ich. Ist das Ding ansonsten nutzlos? :Cheese:


es sind Beispiele aus meinem Training.

Ne, man kann sich das Geld auch einfach so ans Rad schrauben. :Blumen:

Cube77 28.10.2016 18:50

Ciao,

gibt es eigentlich auch pedalbasierte Wattmesser für SPD-Systeme oder wenigstens für Speedplay-Systeme?
Im Internet finden sich für SPD-Systeme nur die Pedalarm- oder Tretlagerbasierten Systeme ... oder eben das System an der Hinterradnabe ...

Kennt da jemand etwas genaueres?

Grazie :Blumen:


Saluti
Cube

captain hook 28.10.2016 18:51

Zitat:

Zitat von Cube77 (Beitrag 1268765)
Ciao,

gibt es eigentlich auch pedalbasierte Wattmesser für SPD-Systeme oder wenigstens für Speedplay-Systeme?
Im Internet finden sich für SPD-Systeme nur die Pedalarm- oder Tretlagerbasierten Systeme ... oder eben das System an der Hinterradnabe ...

Kennt da jemand etwas genaueres?

Grazie :Blumen:


Saluti
Cube

Gibts nicht. Da Shimano jetzt ja selbst was für die Kurbel bringt, werden die sich da keine Konkurrenz machen. Speedplay hat auch nix.

Rälph 28.10.2016 19:36

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1268687)
Wären Leistungsmesser nicht so teuer, hätte sie jeder am Rad. :

Ich nicht.:)

keko# 28.10.2016 20:22

Zitat:

Zitat von Vicky (Beitrag 1268693)
Naja... weißt Du... mich hat immer sehr gestört, dass ich auf dem Rad irgendetwas mache, was mich schneller macht, es aber nicht sehe. Die Verbesserung ist nicht greifbar und ich konnte eigentlich nie sagen, ob ich nun besser geworden bin oder nicht. Man bescheißt sich dann auch sehr gern mal selbst ;)

Außerdem brauche ich halt echt ne Aufgabe. Das geht auf dem Rad einfach besser mit so einem Teil (glaube ich jedenfalls). Nur weil man jetzt mit Wattmesser herumgurkt, stellt man doch nicht das Körpergefühl ab. Wenn ich die Vorgabe X nicht treten kann, merke ich da. Ich fahre mich da nicht (mehr) ins Koma im Training :Cheese:

Das Problem hatten wir früher ja auch schon. Ich hatte dazu meinen Hausberg mit einer Bestzeit von 10:30min. Er lag nicht weit vom Haus und meist fuhr ich ihn am Ende eines jeden Trainings. Ab und zu dann auf Zug und dann konnte ich meinen aktuellen Leistungsstand an meiner Armbanduhr ablesen.
Beim Radfahren hat man halt das Problem, dass es keine direkt vergleichbaren Werte gibt. Wenn ich im Schwimmen 400m in 5:00 schwimme, kann ich gut auf 1500 hochrechnen. Will ich 10km in 34 min laufen, suche ich mir eine ebene 2.5km Strecke, laufe sie hin und zurück und sehe, ob ich an den 34 dran bin (16:30). Ich denke, das Problem hat man beim Radfahren auch mit Wattmesser noch, oder? Ich erinnere mich an eine Faustregel, dass ich auf der Ebene x+3km/h für die Durchschnittsgeschwindigkeit x fahren muss. Will ich 40 fahren, muss ich auf der Ebene also mindestens 43 fahren. Ansonsten natürlich Gruppentraining mit schnelleren Leuten. Ich träume heute noch von den vielen Waden und Hinterrädern, an die ich mich völlig blau festgebissen habe. Geile Zeit, sehr effektiv ganz ohne Schnickschnack. Sch$$$ wenn man alt wird.... Vielleicht dreht sich das mal wieder um. Ab 2018 macht man in BaWü das Abi in Mathe auch wieder mit herkömlichen Taschenrechnern ohne Grafik. Die Mittelstufe bekommt schon wieder einfache Taschenrechner. Weniger kann manchmal mehr sein.

captain hook 28.10.2016 20:40

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1268773)
Beim Radfahren hat man halt das Problem, dass es keine direkt vergleichbaren Werte gibt. ....

Ich denke, das Problem hat man beim Radfahren auch mit Wattmesser noch, oder?.

Nein. Watt=Watt. Was dann an Geschwindigkeit rauskommt ist eher wie beim Schwimmen. Gibt halt schnelles Wasser, langsames, 25m, 50m... aber so grundsätzlich ist es so.

keko# 29.10.2016 00:02

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1268775)
Nein. Watt=Watt. Was dann an Geschwindigkeit rauskommt ist eher wie beim Schwimmen. Gibt halt schnelles Wasser, langsames, 25m, 50m... aber so grundsätzlich ist es so.

Ja, Watt ist Watt. Ich meinte das aber im Vergleich zu anderen Sportlern.

Wenn ich dir sage, ich bin gestern 10x1000 in 3:15 gelaufen und du mir sagst, du bist 10x100 in 1:10 geschwommen, kennen wir sofort unseren Leistungsstand.
Beim Radfahren könnte ich sagen, ich bin 5x4km in 6min gefahren. Dann kommen aber geich äussere Einflüsse mit ins Spiel, die sich beim Laufen und Schwimmen nicht so stark auswirken (zumindest im Bad und auf der Bahn).
Hilft mir dabei das Wattmessgerät?

captain hook 29.10.2016 09:09

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1268797)
Ja, Watt ist Watt. Ich meinte das aber im Vergleich zu anderen Sportlern.

Wenn ich dir sage, ich bin gestern 10x1000 in 3:15 gelaufen und du mir sagst, du bist 10x100 in 1:10 geschwommen, kennen wir sofort unseren Leistungsstand.
Beim Radfahren könnte ich sagen, ich bin 5x4km in 6min gefahren. Dann kommen aber geich äussere Einflüsse mit ins Spiel, die sich beim Laufen und Schwimmen nicht so stark auswirken (zumindest im Bad und auf der Bahn).
Hilft mir dabei das Wattmessgerät?

Die Maßeinheit lautet dann Watt/kg.

Trillerpfeife 29.10.2016 09:11

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1268797)
Ja, Watt ist Watt. Ich meinte das aber im Vergleich zu anderen Sportlern.

Wenn ich dir sage, ich bin gestern 10x1000 in 3:15 gelaufen und du mir sagst, du bist 10x100 in 1:10 geschwommen, kennen wir sofort unseren Leistungsstand.
Beim Radfahren könnte ich sagen, ich bin 5x4km in 6min gefahren. Dann kommen aber geich äussere Einflüsse mit ins Spiel, die sich beim Laufen und Schwimmen nicht so stark auswirken (zumindest im Bad und auf der Bahn).
Hilft mir dabei das Wattmessgerät?

Bei Zwift wird man nach möglichen Watt/kg (Körpergewicht) einsortiert. Hat mir ein Kumpel gesagt.

Aber beim Radfahren hilft dann letztendlich nur, gegeneinder zu fahren. Gleicht Bedingungen. Und wie fast immer sind die leichten Jungs am Berg schneller und die kräftigen auf der Ebene.

Früher hat man gesagt wir fahren einen 30er Schnitt heute kann man auch sagen wir fahren so um die 160 Watt. Also der der vorne fährt.

Und deine Geschichten mit dem Festbeißen an Waden kann man doch trotzdem machen. Wenn ich mit meinen Leuten fahre ist der Wattmesser nebensächlich. Bei Anstiegen oder wann auch immer schaue ich drauf. Aber meine Fahrweise ändert sich nicht. Ich meine damit ich schrei nicht rum "oh gott oh gott ich bin über meine Zielvorgabe gefahren"

Aber es wird ja keiner gezwungen. Ich finde nur, all die geschilderten Beispiele von Hausberg und so gehen auch mit Wattmesser. Die Wattanzeige sagt mir dann sicher ob ich mich tatsächlich verbessert habe oder ob es doch mehr Rückenwind war als wahrgenommen.

:)

su.pa 29.10.2016 09:48

Es schreiben immer alle, dass man sich schon mit dem Thema auseinandersetzen muss, damit das Wattmessgerät auch wirklich was bringt.
Mmmh, sich stundenlang mit technischen Details auseinanderzusetzen ist jetzt nicht unbedingt meine Stärke...

Kann es nicht auch reichen, wenn ich eine Leistungsdiagnostik mache, dann hab ich meinetwegen 3 Werte die ich mir merke: einen für´s Grundlagentraining, einen für das Wettkampftempo und einen für die Schwelle. Und je nach Trainingseinheit orientiere ich mich dann dran.

Ich würde mir dann daraus erhoffen, dass das Training bei so unaufällig aber doch beeinflussenden blöden Wind z.B. nicht ganz so deprimierend ist, weil ich nicht mehr auf die km/h sondern auf die Watt schaue.

Oder stelle ich mir das Ganze doch zu einfach vor :confused:

Klugschnacker 29.10.2016 09:55

Zitat:

Zitat von Rälph (Beitrag 1268771)
Ich nicht.:)

Denke ich schon. Du misst ja auch beim Schwimmen und beim Laufen regelmäßig Deine Leistung. Wenn Du einen Leistungsmesser am Rad hättest, käme es Dir eher skurril vor, ausgerechnet bei der für Langstreckler heikelsten Disziplin, dem Radfahren, die Leistung nicht zu messen.

Das Objektivieren von Trainings- und Wettkampfleistungen mit Stoppuhren und anderen Messgeräten ist uralt. Beim Laufen und Schwimmen macht es praktisch jeder, der Ambitionen hat, und ist mit Oldschool-Attitüden gut vereinbar!
:Lachen2: :Blumen:

Godi68 29.10.2016 10:01

....(falscher post)

Trillerpfeife 29.10.2016 10:19

Zitat:

Zitat von su.pa (Beitrag 1268818)
Es schreiben immer alle, dass man sich schon mit dem Thema auseinandersetzen muss, damit das Wattmessgerät auch wirklich was bringt.
Mmmh, sich stundenlang mit technischen Details auseinanderzusetzen ist jetzt nicht unbedingt meine Stärke...

Kann es nicht auch reichen, wenn ich eine Leistungsdiagnostik mache, dann hab ich meinetwegen 3 Werte die ich mir merke: einen für´s Grundlagentraining, einen für das Wettkampftempo und einen für die Schwelle. Und je nach Trainingseinheit orientiere ich mich dann dran.

Ich würde mir dann daraus erhoffen, dass das Training bei so unaufällig aber doch beeinflussenden blöden Wind z.B. nicht ganz so deprimierend ist, weil ich nicht mehr auf die km/h sondern auf die Watt schaue.

Oder stelle ich mir das Ganze doch zu einfach vor :confused:

klingt doch gut. Du baust den Wattmesser erst mal in dein vorhandenes Training ein. Neben der Geschwindigkeit hast du die zuverlässige Anzeige welche Leistung du gerade erbringst. Kleine Steigungen oder leichter Gegenwind werden nicht mehr als "äh heute geht ja gar nix" wahrgenommen.

Neben der Leistungsdiagnostik kannst du auch einen FTP Test machen. Ist hier im Forum zu finden oder im Internet.

Das Trainig bringt ja immer nur so viel wie ernsthaft man es betreibt. (Floskel) Wenn du nur rumgondelst brauchst du keinen Wattmesser, wenn du aber zB. eine Stunde in dem Leistungsbereich fahren willst den du auch im Wettkampf fahren möchtest ist das mit Wattmesser einfacher als mit dem Tacho.

Ob dir das die 600 - 1500 Euro wert ist musst du ja selbst entscheiden.

LidlRacer 29.10.2016 12:08

Zitat:

Zitat von su.pa (Beitrag 1268818)
Mmmh, sich stundenlang mit technischen Details auseinanderzusetzen ist jetzt nicht unbedingt meine Stärke...

Kann es nicht auch reichen, wenn ich eine Leistungsdiagnostik mache, dann hab ich meinetwegen 3 Werte die ich mir merke: einen für´s Grundlagentraining, einen für das Wettkampftempo und einen für die Schwelle. Und je nach Trainingseinheit orientiere ich mich dann dran.

Ich würde mir dann daraus erhoffen, dass das Training bei so unaufällig aber doch beeinflussenden blöden Wind z.B. nicht ganz so deprimierend ist, weil ich nicht mehr auf die km/h sondern auf die Watt schaue.

Oder stelle ich mir das Ganze doch zu einfach vor :confused:

Noch viel einfacher wäre es, keinen Leistungsmesser zu kaufen und keine Diagnostik zu machen. Ich weiß wirklich nicht, warum so viele meinen, sowas zu brauchen.
Ich will's ja keinem ausreden, der Spaß dran hat und weiß, was er damit tut - aber Du hast offenbar keinen Spaß dran, und es es ist einfach unnötig.

Ich bin sicher, Du findest 20 Sachen, wofür Du das Geld besser ausgeben und die Zeit besser einsetzen kannst - und das muss nicht mit Sport zu tun haben ...

Sagt einer, der nur mit spaßorientiertem Training nach Hawaii gekommen ist.

Stefan 29.10.2016 12:35

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1268830)
......

Sagt einer, der nur mit spaßorientiertem Training nach Hawaii gekommen ist.

Du beschäftigst Dich intensiv mit Ausdauersport, d.h. Dein Training mag Dir Spass machen, aber das Ergebnis ist kein Zufallsprodukt.

sabine-g 29.10.2016 12:55

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1268830)

Sagt einer, der nur mit spaßorientiertem Training nach Hawaii gekommen ist.

Training mit Leistungsmesser kann auch sehr viel Spaß machen.

LidlRacer 29.10.2016 13:32

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1268836)
Training mit Leistungsmesser kann auch sehr viel Spaß machen.

Das bezweifele ich nicht - ist aber typabhängig.

Mir macht es generell keinen Spaß, mich an irgendwelche Vorgaben zu halten - egal ob von Trainingsplänen, Trainern oder Pulsuhren. Und ich bin sicher, dass es beim Leistungsmesser nicht anders wäre.
Auch auf irgendwelche nachträgliche Auswertungen etc. hab ich keine Lust.

Das schließt nicht aus, dass ich es gelegentlich mal interessant fände, die Leistung zu sehen, wirklich wert ist mir das aber nix.

Vicky 29.10.2016 13:34

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1268836)
Training mit Leistungsmesser kann auch sehr viel Spaß machen.

Es ist jetzt amtlich. Ick fahre Rad wie n Mädchen oder noch schlimmer. :Cheese: Da bin ich aber entspannt. Da geht noch was.

Nach der ersten Fahrt bin ich mir sehr sicher, dass mir das Fahren mit dem Wattmesser richtig viel Spaß machen wird. Die Feinabstimmung mit der Rolle passt noch nicht, aber das wird schon noch. Das dürfte wohl eher an der Qualität der Rolle liegen, als am Wattmesser. Meine Rolle ist... nun ja... nicht die Beste. Sie hat ein paar kleine Macken.

Immerhin weiß ich jetzt, dass die Watt-Anzeige der Tacx Software ... nun wie soll ich es sagen... äußerst motivierend bis märchenhaft ist. :Cheese:

Also Zusammenfassung:

Anschrauben der Pedale: kinderleicht. Das habe sogar ich als totaler Grobmotoriker in Sachen Radreparaturen hinbekommen. Und DAS will schon etwas heißen.

El Garmino (Edge 800) einschalten, Gerät kurz einmal suchen, Kalibrieren hat 1 Sekunde gedauert. Fertig.

Das wars. Für mich perfekt.

Rälph 29.10.2016 13:48

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1268819)
Denke ich schon. Du misst ja auch beim Schwimmen und beim Laufen regelmäßig Deine Leistung. Wenn Du einen Leistungsmesser am Rad hättest, käme es Dir eher skurril vor, ausgerechnet bei der für Langstreckler heikelsten Disziplin, dem Radfahren, die Leistung nicht zu messen.

Das Objektivieren von Trainings- und Wettkampfleistungen mit Stoppuhren und anderen Messgeräten ist uralt. Beim Laufen und Schwimmen macht es praktisch jeder, der Ambitionen hat, und ist mit Oldschool-Attitüden gut vereinbar!
:Lachen2: :Blumen:


Der Punkt ist: Es interessiert mich einfach nicht nicht alles, was gemessen werden kann. Genau aus diesem Grund trage ich auch keinen Pulsmesser. Ich bin absolut überzeugt davon, dass für mich die Einfachheit ein "Erfolgsgeheimnis" ist (so erfolgreich war ich ja nicht, aber es hätte schlimmer sein können).

Auf das Wesentlich konzentrieren, keep it simple, das ist meine Herangehensweise. Dafür brauche ich keinen Pulser, keinen Wattmesser, kein 5000€ Rad und keinen 500€ Neo. Selbst eine Uhr trage ich im Training nicht immer.

Es gibt im Wettkampf nichts wichtigeres, als dass du von dir und deiner Stärke überzeugt bist und dass du ein cleveres Pacing vorlegst. Da kann dir doch kein Wattmesser die Arbeit abnehmen. Es gibt Tage, da könnte man Bäume ausreißen und an anderen ist es schon anstrengend, aufs Klo zu latschen. Du musst im Wettkampf zu jeder Zeit selbst erfühlen, welches Tempo du gehen kannst. Sowas lernt man als junger Sportler in teilweise schmerzhaften Lektionen. Der Wattoutput mag ein Hinweis sein, vor Über- oder Unterforderung wird er dich nicht bewahren, ebenso wenig wie dein Pulsmesser. Das hast du selbst schon erlebt, meine ich.

Aber ich freue mich für jeden, der Spaß am Sport hat und gönne jedem seine Toys.

FLOW RIDER 29.10.2016 14:38

Zitat:

Zitat von Cube77 (Beitrag 1268765)
Ciao,

gibt es eigentlich auch pedalbasierte Wattmesser für SPD-Systeme oder wenigstens für Speedplay-Systeme?
Im Internet finden sich für SPD-Systeme nur die Pedalarm- oder Tretlagerbasierten Systeme ... oder eben das System an der Hinterradnabe ...

Kennt da jemand etwas genaueres?

Grazie :Blumen:


Saluti
Cube


https://www.powermetershop.de/garmin...number=SW10801

Running-Gag 29.10.2016 15:17

Zitat:

Zitat von Vicky (Beitrag 1268840)
Es ist jetzt amtlich. Ick fahre Rad wie n Mädchen oder noch schlimmer. :Cheese: Da bin ich aber entspannt. Da geht noch was.

Nach der ersten Fahrt bin ich mir sehr sicher, dass mir das Fahren mit dem Wattmesser richtig viel Spaß machen wird. Die Feinabstimmung mit der Rolle passt noch nicht, aber das wird schon noch. Das dürfte wohl eher an der Qualität der Rolle liegen, als am Wattmesser. Meine Rolle ist... nun ja... nicht die Beste. Sie hat ein paar kleine Macken.

Immerhin weiß ich jetzt, dass die Watt-Anzeige der Tacx Software ... nun wie soll ich es sagen... äußerst motivierend bis märchenhaft ist. :Cheese:

Also Zusammenfassung:

Anschrauben der Pedale: kinderleicht. Das habe sogar ich als totaler Grobmotoriker in Sachen Radreparaturen hinbekommen. Und DAS will schon etwas heißen.

El Garmino (Edge 800) einschalten, Gerät kurz einmal suchen, Kalibrieren hat 1 Sekunde gedauert. Fertig.

Das wars. Für mich perfekt.

Freut mich zu hören :)
Dann zeige uns doch mal deine durchschnittlichen Wattwerte/kg. ich hbe selbst ka was gut und was schlecht ist, lässt sich dann im netz aber bestimmt finden ;)

Aber ich hätte noch ein paar andere Fragen:
- Was für einen Wattmesser hast du jetzt genau?
- Was für Equipment hast du dir sonst noch dazu kaufen müssen? (Tacho, ANT+... oder was alles beim "Wattmesssystem" dabei?)
- Wo hast du es her und gibt es da noch so eins ein wenig billiger? :Blumen:

Vicky 29.10.2016 15:40

Zitat:

Zitat von Running-Gag (Beitrag 1268853)

Aber ich hätte noch ein paar andere Fragen:
- Was für einen Wattmesser hast du jetzt genau?
- Was für Equipment hast du dir sonst noch dazu kaufen müssen? (Tacho, ANT+... oder was alles beim "Wattmesssystem" dabei?)
- Wo hast du es her und gibt es da noch so eins ein wenig billiger? :Blumen:

Ui ich versuche mal das meiste zu beantworten.

1. ich habe einen Garmin Vector S Pedalsystem. Das misst nur links.
2. Ich habe kein Equipment dazu gekauft. Ich hatte vorher schon den Garmin Edge 800, weil ich den zwingend als Fahrradnavi brauche. Ohne meinen El Garmino bin ich unterwegs nämlich total aufgeschmissen und finde nie wieder nach hause! :Cheese:
In der Verpackung waren ein Paar Pedale, 2 Schuhplatten, ein ANT+ Stick, irgendein Werkzeug und natürlich der Sender (Standardgröße. In manchen Shops ist es der kleine Sender. Aber ACHTUNG! Bei Carbonkurbeln könnte es sein, dass der große Sender notwendig ist.)

3. Wo ich es her habe... nun ja... ich arbeite quasi an einer Quelle und bekomme deshalb auch ein paar extra Prozente. Ich konnte es quasi bestellen, und hatte es ne Stunde später auf meinem Schreibtisch.

Ich glaube es gibt noch ein Pedalsystem, welches preiswerter ist, als die Garmin. Be Pro war das glaube ich. Was da aber noch an Preisnachlass drin ist, weiß ich ehrlich nicht. In unserem Shop gibt es das jedoch nicht. Da waren die Garmins schon das preiswerteste.

Running-Gag 29.10.2016 15:47

ok danke :) ich habe grade mal nachgesehen, die garmin 2s gibts da ab 599€ glaub ich, sind aber dann auch auf garmin 2 aufrüstbar irgendwann...
Ich habe jetzt gar nichts zu garmin. d.h. ich bräuchte dann auch noch irgendeinen ant+ fähigen fahrradcomputer, der mir dann die wattzahl anzeigt? Oder kann man das z.b. auch über die polar m400 uhr machen?

Vicky 29.10.2016 15:55

Zitat:

Zitat von Running-Gag (Beitrag 1268856)
ok danke :) ich habe grade mal nachgesehen, die garmin 2s gibts da ab 599€ glaub ich, sind aber dann auch auf garmin 2 aufrüstbar irgendwann...
Ich habe jetzt gar nichts zu garmin. d.h. ich bräuchte dann auch noch irgendeinen ant+ fähigen fahrradcomputer, der mir dann die wattzahl anzeigt? Oder kann man das z.b. auch über die polar m400 uhr machen?

Ja genau. Du brauchst ein Gerät, welches Dir die Daten anzeigen kann. Ich glaube, es gibt recht günstige ANT+ Fahrradcomputer... DER zum Beispiel. Ich habe jetzt nur auf die SEHR Schnelle geschaut. Schau genau hin, was der alles kann und ob der Leistungskram anzeigen kann. ;-) Ich weiß auch nicht, wie gut oder schlecht das Teil ist. Ich bin mir aber sicher, dass es dazu schon in dem einen oder anderen Forum ein paar Themen geben könnte, ob die etwas taugen.

Running-Gag 29.10.2016 15:58

Danke und viel Spaß mit deinem Garmin :Blumen:

Cube77 29.10.2016 15:58

Zitat:

Zitat von FLOW RIDER (Beitrag 1268849)

Danke :Blumen:
Die habe ich ja noch nie gesehen!
Ich ich suche schon länger ....

Grazie mille:liebe053:

Saluti
Cube

Running-Gag 29.10.2016 16:18

Zitat:

Zitat von Cube77 (Beitrag 1268859)
Danke :Blumen:
Die habe ich ja noch nie gesehen!
Ich ich suche schon länger ....

Grazie mille:liebe053:

Saluti
Cube

Mal ne ganz doofe Frage. Wofür braucht man das? o.0 bzw. was ist der unterschied zu der normalen auslieferung?

captain hook 29.10.2016 18:04

Zitat:

Zitat von Running-Gag (Beitrag 1268861)
Mal ne ganz doofe Frage. Wofür braucht man das? o.0 bzw. was ist der unterschied zu der normalen auslieferung?

Du musst keine Look Platten fahren und ständig kotzen, dass es knarzt und dass man auf den Platten noch nichtmal halbwegs anständig bis in den zweiten Stock nach Hause kommt.

Allerdings die eh schon teuren Pedale plus Umrüstung und dann noch das Risiko auf Phastasiewerte... da würde ich lieber nen anständigen Kurbelpowermeter kaufen bei dem Kurs. Und für nen Achswechsel am Pedal sollte man schon nicht ganz ungeschickt beim Schrauben sein.

keko# 29.10.2016 18:36

Zitat:

Zitat von su.pa (Beitrag 1268818)
Es schreiben immer alle, dass man sich schon mit dem Thema auseinandersetzen muss, damit das Wattmessgerät auch wirklich was bringt.
Mmmh, sich stundenlang mit technischen Details auseinanderzusetzen ist jetzt nicht unbedingt meine Stärke...

So als Laie frage ich mich, ob das Training wirklich zeitlich effketiver wird, wenn man nach dem Training sich noch gleichlang mit der Auswertung beschäftigt. Vicky hat auch gerade ordentlich zu tun. Man könnte ja auf die Idee kommen, diese Zeit zum Training zu nutzen :Cheese:

Vicky 29.10.2016 18:42

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1268880)
So als Laie frage ich mich, ob das Training wirklich zeitlich effketiver wird, wenn man nach dem Training sich noch gleichlang mit der Auswertung beschäftigt. Vicky hat auch gerade ordentlich zu tun. Man könnte ja auf die Idee kommen, diese Zeit zum Training zu nutzen :Cheese:

Na zu tun habe ich nichts. Ich könnte ja jetzt ganz fies schreiben, dass ich nen Trainer habe, der sich da nen Kopp machen muss :Cheese: Da bin ich auch ganz froh drüber, denn ich gebe zu, dass ich vor allem in Sachen Radtraining nicht alles verstehe. Keine Ahnung warum. Ich lese da zwar viel, vergesse aber recht schnell wieder, was ich gerade gelernt habe oder verstehe die Zusammenhänge nicht immer. So hat jeder halt seine Schwächen... bzw andere Stärken.

Aber mich interessiert es ja auch ein wenig, was denn das so alles für Zahlen sind. Insofern macht es mir eher Spaß, mich damit zu beschäftigen. Ich beschäftige mich also grob damit, um zumindest die Basics zu verstehen und um zu verstehen, was der Coach mit Trainingseinheit XY überhaupt von mir will. ;)

keko# 29.10.2016 18:55

Zitat:

Zitat von Vicky (Beitrag 1268882)
Na zu tun habe ich nichts. Ich könnte ja jetzt ganz fies schreiben, dass ich nen Trainer habe, der sich da nen Kopp machen muss :Cheese: Da bin ich auch ganz froh drüber, denn ich gebe zu, dass ich vor allem in Sachen Radtraining nicht alles verstehe. Keine Ahnung warum. Ich lese da zwar viel, vergesse aber recht schnell wieder, was ich gerade gelernt habe oder verstehe die Zusammenhänge nicht immer. So hat jeder halt seine Schwächen... bzw andere Stärken.

Aber mich interessiert es ja auch ein wenig, was denn das so alles für Zahlen sind. Insofern macht es mir eher Spaß, mich damit zu beschäftigen. Ich beschäftige mich also grob damit, um zumindest die Basics zu verstehen und um zu verstehen, was der Coach mit Trainingseinheit XY überhaupt von mir will. ;)

Sich mit dem Ding und den Zahlen zu beschäftigen, ist vielleicht auch der größte Nutzwert. Dabei lernt man wahrscheinlich auch viel, was man dann in sein Training (auch ohne Wattmesser) einbauen kann. Ich gebe zu, ich habe früher auch diverse Leistungstests auf dem Laufband und dem Rad gemacht und lange Listen mit Zahlen bekmmen. Das war interessant, aber für´s Training 1:1 auf Dauer nicht umsetzbar. Irgendwie hat man aber trotzdem was davon... Allzu viele Zahlen im Kopf stören meiner Meinung nach aber.
Schreib aber weiter. Mal sehen wie das endet :Cheese:

Klugschnacker 29.10.2016 18:56

Die Leistungsmessung auf dem Rad wird, so scheint es mir, vor allem von jenen kritisiert, die sie selbst nicht verwenden und nicht verwendet haben. Möglicherweise deshalb kommen hier Einwände auf, die in der Praxis keine Rolle spielen.

Niemand, der nach Watt trainiert oder Wettkämpfe bestreitet, fährt ausschließlich nach Watt, ohne die Herzfrequenz oder das Körpergefühl zu berücksichtigen. Ganz im Gegenteil, das Körpergefühl wird durch die Verwendung objektiver Daten geschult. Das rein subjektive Körpergefühl wird hingegen oft überschätzt.

Beispielsweise bei der Aufgabe, mit konstanter Leistung über einen Hügel zu fahren. Oder bei einer 4stündigen Grundlagenfahrt in der letzten Stunde die gleiche Leistung zu bringen wie in der ersten. Wer rein nach Gefühl fährt, macht sich da oft etwas vor, ohne es zu merken.

Auch das Training erfolgt nich sklavisch nach exakten Leistungswerten, etwa "fahre 151 Minuten bei 199,71 Watt". Stattdessen gibt es meistens Trainingsbereiche, innerhalb derer man sich bewegt.
:Blumen:

Vicky 29.10.2016 19:00

PS.: Effektives Training bedeutet auch nicht zwangsläufig, dass man Zeit spart. Es kann sich aufgrund der Daten eben auch ergeben, dass man länger fahren "muss", bei z.B. fehlender Ausdauer.

Die Daten geben einfach etwas objektiver Auskunft darüber, wo tatsächlich die Schwächen liegen. Ich selbst kann das bisher nur subjektiv sagen. Obs stimmt, kann ich bzw mein Coach nun auch objektiv mal nachprüfen. :Blumen:

Effektiv bedeuted für mich, dass man viel gezielter an den Schwächen arbeiten kann. Und zwar an den objektiv gemessenen Werten, nicht an den subjektiven. Hier gibt es nämlich die größte Selbstbetrugsrate ;-)

Klugschnacker 29.10.2016 19:02

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1268880)
So als Laie frage ich mich, ob das Training wirklich zeitlich effketiver wird, wenn man nach dem Training sich noch gleichlang mit der Auswertung beschäftigt. Vicky hat auch gerade ordentlich zu tun. Man könnte ja auf die Idee kommen, diese Zeit zum Training zu nutzen :Cheese:

Es kann zielgerichteter werden. Beispielsweise angesichts der Frage, ob man als Lang- oder Mittelstreckler eingangs der BUILD-Phase lieber mehr Tempo, oder besser noch mehr Ausdauer trainieren sollte. Man kann mit einem Leistungsmesser eher entscheiden, an welchen Baustellen man noch arbeiten sollte.

LidlRacer 29.10.2016 19:09

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1268884)
Beispielsweise bei der Aufgabe, mit konstanter Leistung über einen Hügel zu fahren.

Ich käme niemals auf die Idee, mit konstanter Leistung über einen Hügel zu fahren.
Wozu soll das gut sein?

Und ein Powermeter kann mir auch nicht sagen, mit welcher Leistung ich da idealerweise hoch- und runterfahre.

Klugschnacker 29.10.2016 19:17

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1268889)
Ich käme niemals auf die Idee, mit konstanter Leistung über einen Hügel zu fahren. Wozu soll das gut sein?

Und ein Powermeter kann mir auch nicht sagen, mit welcher Leistung ich da idealerweise hoch- und runterfahre.

Nicht mit vollkommen konstanter Leistung, da hast Du recht. Die meisten fahren jedoch wesentlich zu schnell über Hügel und verpulvern dadurch wertvolle KH-Reserven. Bei vielen Sportlern bricht bereits knapp über dem LD-Wettkampftempo die Fettverbrennung dramatisch ein, das kann man durch eine Spiro-Ergometrie leicht herausfinden. Ein Powermeter kann hilfreich dabei sein, diese Grenzen einzuhalten.

Anhand der Leitungsdaten vieler Rennen weiß man heute, mit welchem Intensitätsfaktor (Prozent der Stundenleistung) und welchem Variabilitätsindex (gewichtete Temposchwankung) man die besten Ergebnisse erzielt. Wenn man das ein wenig individuell anpasst, hat man eine gute Chance, aus der jeweiligen Form das bestmögliche Resultat zu erzielen. – Natürlich kann man auch ohne das gute Rennen machen.
:Blumen:


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