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selbstverständlich gibt es jugendliche talente. das davon nicht alle oder nicht mal viele bis zur eliteklasse hochkommen, ist normal. ändert aber nichts daran, dass es kinder/jugendliche gibt, die von den körperlichen voraussetzungen (und damit meine ich ausdrücklich NICHT die kräftigen, sondern die, die mit altersgerechten körpern überdurschnittliche leistungen erbringen), vom bewegungsverständnis her usw riesige voraussetzungen mitbringen, die man dann einfach mal als "talente" bezeichnen muss. |
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Wenn er genug Millionen verdient und noch nicht weitgehend verprasst hat, warum sollte er dann die anderen um ihre mehr oder weniger stressigen Jobs beneiden? Manager wäre vermutlich nicht sein Ding und sich weiter in Rennen zu quälen, hat er wohl keinen Bock mehr. Warum also nicht einfach nur noch machen, was Spaß macht? |
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Was Aldag und Zabel anbelangt: wie aus der aufarbeitung der Freiburger Sportmedizin-Affäre und auch den Äußerungen Pevenages hervorgeht, spricht einiges dafür, dass sie sich weitaus weniger illegal reingepfiffen haben als Ullrich. Dass Ullrich ab der Aufdeckung des Skandals stets schlecht beraten war, stimme ich dir ohne Einschränkung zu. Alleine schon die Klage/ einstweilige Verfügung gegen Prof. Franke...rückblickend (angesichts der Faktenlage) unfassbar. |
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Und dass er, wie du schreibst Spaß haben sollte. |
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Was meinst Du damit, er sei psychisch nicht zu einer Karriere in einem Ausdauersport fähig? Er hat doch eine der ganz großen Karrieren hingelegt, oder meintest Du das anders? Edit: Das Image des Verlierers hatte er nur in Deutschland. Ebenso wie 360 Tage schlechte Presse im Jahr. Grüße! :Blumen: Arne |
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Schlimm diese ganze Heuchelei; dieser IOC- Funktionärssack Thomas Bach mit seinem Kommentar zum Fall Ullrich- Bigotterie pur! Trotz allem möchte ich trotzdem glauben, dass Ulle in einer gerechten Welt auch vorne dabei gewesen wäre. (Konjunktiv II...) Frage: Stand AC nicht auch auf der Fuentes- Liste? Kommt da noch was oder haben die Spanier jetzt genug "Ausländer" ausgebremst?! LG Tom |
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Den BILD- Zeitungsmoralisten- erst täglich jemanden in der Presse madig machen, Erwartungen wecken bzw. Erfolge einfordern und sich dann wundern, wenn ein Spitzensportler, der die Mittel und Verbindungen hat, nachhilft... (Achtung: Bitte nicht als Rechtfertigung für Doping verstehen) |
@ HaFu ... Ulle war willenschwach? Wieviel Willen braucht es die Tour zu gewinnen? Ullrich war jedes Jahr in zu seinen Höhepunkten in Topform.
Nur aus Aussagen von Dopern Rückschlüsse zu ziehen wer wie viel genommen hat ist doch mehr als unsicher/unseriös... |
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Persönlich befürworte ich es, dass die Zeit zwischen verdächtigten / angeklagten Tat(en) und Urteil so kurz wie möglich sein sollte.
Meines Erachtens lag vermutlich auch ein Interesse von Ullrich und seiner Anwälte an einer möglichst langen Verfahrensdauer vor, um die Verjährungsfristen sehr lang und eventuelle Schadensersatzforderungen (durch Sponsoren, Werbepartner z.B.) gering zu halten. Im Falle besserer Aussichten wäre das Verfahren wahrscheinlich früher abgeeschlossen worden, und es hätten die Anwälte von Ulrich auch mehr Druck für eine schnelle Entscheidung gemacht. Nun hat man der Wahrheit etwas Genüge getan (wegen Blutdoping verurteilt), aber die Gerechtigkeit bleibt auf der Strecke, weil die Strafe mittlerweile wirkungslos ist. M.E. gibt es auch Beispiele, wo Sportgerichte schnell entscheiden, gerade dann, wenn die Fakten u..U. als nicht ausreichend für eine Bestrafung angesehen werden. -qbz |
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Großartig! :Blumen: |
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M.E. war Ullrich sowohl solange er fuhr als auch in den Jahren des Skandals durchgängig fremdgesteuert. Ein Sportler, der mich auf Dauer beeindruckt, braucht auch eine erkennbare eigene Persönlichkeit. |
Er war wohl wie fast alle Profisportler weder komplett selbstbestimmt noch komplett fremdgesteuert.
10 (erfolgreiche) Jahre im Profiradsport setzen zweifelsohne ein gewisses Maß an Willensstärke und Leidensfähigkeit voraus, was sicherlich nicht ausschließlich fremdinduziert sein kann. Nichtsdestotrotz: Ihm aus der Ferne "Persönlichkeit" abzusprechen geht trotz all seiner unbestrittenen Verfehlungen etwas zu weit. Riis hat's finde ich mal auf den Punkt gebracht: "Aber so war die Zeit nun einmal damals. Ich war Radsportler zu den Bedingungen, die es damals gab." |
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Da dürfte er zumindest dieses Jahr mit Armstrong nicht viel zu tun haben. |
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-qbz |
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http://www.zeit.de/sport/2012-02/ullrich-doping-cas alle Ergebnisse ab Mai 2005, also "nur" der Tour de Suisse Sieg aberkannt. |
http://www.cycling4fans.de/forum/thr...97#post1333097
Eine interessante Auflistung und da fehlen noch welche. Nun war das Doping in den Zeiten pippifax gegen EPO und Co. Das konnte man mit Talent, Ernährung und intelligentem Training noch wett machen. Aber das professionelle Blutdoping sorgt dafür, dass die Jungs gut 4 bis 5 Minuten schneller Alpe d´Huez hoch fahren. Das kann man vielleicht eine Etappe lang mal kompensieren, dann ist man alle. |
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Hier direkt seine Erklärung:
http://www.bild.de/media/verweis-erk...oad/4.bild.pdf (Bei Bild ausführlicher als auf seiner eigenen Homepage!) Hm, sein Geständnis bleibt sehr oberflächlich. Nur "Kontakt zu Fuentes" und nur 2006. Er belastet auch sonst niemanden und will auch später nicht mehr dazu sagen. Aber ansonsten scheint mir vieles menschlich gut nachvollziehbar. |
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Frei von Talent und Willensstärke war übrigens keiner von den Ex-DDRlern im Team Telekom. Ich hatte das Glück (oder Pech, je nach Betrachtung) gegen einige von denen antreten zu dürfen. Das waren bereits in den Kinder- und Jugendklassen Welten, die die mir voraus waren. Selbst wenn ich das doppelte trainiert hätte, wären die mir weg gefahren. Und in der AK12/13 war da noch nichts mit Doping. Hoffe ich doch. |
mir tut der armselige Ullrich auch Leid!
allerdings! wenn er wenigstens Charakter hätte, würde er jetzt das Dreckssystem auffliegen lassen aber weil er wohl leider auch kein Rückrat hat, wird er auch weiterhin schweigen |
Er hat es nur indirekt zugegeben. Wobei sowieso jeder weiß, was Sache war. Eigentlich hätte er es auch gleich sagen können "ich habe gedopt". Was sie mit ihm veranstaltet haben ist trotzdem unter aller Sau. War damals mein absolutes Idol und finde ihn auch heute noch menschlich und sympathisch.:)
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Da weißt du aber ziemlich wenig über mich, welche Zeitungen ich lese und welche Einstellung ich zu Doping habe. Übrigens komme ich, so wie meine Frau, selbst aus dem Leistungssport und an fehlenden "Mittel und Verbindungen" lag es ganz gewiss nicht, wenn ich mich zu jeder Phase meiner Sportlaufbahn gegen "Nachhilfe", wie du es nennst, entschieden habe! Die Wahl deines Nicknames lässt ja deutlich erkennen, wie ambivalent du der Problematik gegenüber stehst, obwohl gerade Simpsons Biografie ein Musterbeispiel ist, in welche Sackgasse "´Nachhilfe" führt. |
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Und wieder wird nur zugegeben, was sich ohnehin nicht leugnen lässt. Ich habe echt ein wenig gehofft, dass sein Management und auch Ullrich selbst aus seinen Fehlern in der Vergangenheit gelernt hat. Das war naiv. Ganz schwacher Abschluss eines langen und größtenteils selbstverschuldeten Abstiegs. :Nee: |
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das "System" ist mächtig genug um dem dussligen Ulle klar gemacht zu haben "wenn du nicht noch mehr Stress haben willst---Schnauze halten"!! |
Mich kotzen diese ganzen Doper und deren Rechtfertigungen und Geständnisse die keine sind schon so an.
Als Rechtfertigung den Druck der Öffentlichkeit zu nennen ist ja ein beliebte Sache. Aber als gegenmittel mit Doping anzufangen kann nicht der richtige Weg sein und zeugt einfach von einem schlechten Charakter. Hier wäre evt ein Psychologe der hilft mit dem Druck umzugehen die bessere Wahl. Und dann noch diese aussagen wie "ich könnte den ganzen Sumpf auffliegen lassen, mache es aber nicht da ich damit andere schädigen würde". Dass bestätigt meine Meinung nur dass Doping im Sport allgegenwärtig ist und jeder den anderen deckt damit weiterhin ordentlich damit verdient werden kann. Meiner Meinung nach gehören für Doping sofortige Lebenslange Berufsverbote verhängt, denn die Vergangenheit hat nur zu oft gezeigt dass Doper meist unverbesserlich sind und auch in späteren Karieren oft mit verbotenen Mitteln arbeiten. |
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nicht mal Mörder bekommen lebenslang immer mal die Kirche im Dorf lassen |
In der Erklärung bleibt er sich selbst und seinen früheren Statements treu und authentisch: "ich habe nie jemanden betrogen" und impizit "Ich wurde, werde betrogen" . (vom Team 2006 suspendiert, von ..... usf.). Das muss man ihm zugute halten. Entspricht das der Realität im Profiradsport und Hochleistungssport?
-qbz |
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Lebenslang ist natürlich etwas überspitzt ausgedrückt. Aber schau mal in andere Berufe wie Medizin, Rechtsanwälte usw. Hier werden bei schweren vergehen, und das ist Doping nun mal, oft Berufsverbote verhängt. Zwar meist im Bereich von fünf Jahren, bei besonders schweren Fällen aber auch Lebenslang. |
Doping war seit Beginnd er Tour dabei. Ob als Rotwein-Doping, Heroin, Kokain, Marihuana, LSD, Morphium oder Amphetamine...
Ulle hat dem Radsport in Deutschand einen riesen Tritt gegeben. In einer Zeit als Doping zum System gehörte, und er zum System, war es halt so. Jeder weiss es. Somit kann man seine Aussage er hat niemanden betrogen auch so verstehen, da alle die selben Mittel hatten, hat er niemanden betrogen... Und ohne sein riesen Talent hätte auch das beste Doping nichts gebracht. Hätte Ulle die Anwälte von Fr. Pechstein, wäre er freigesprochen worden. Ich hoffe er traut sich jetzt wieder öfters raus, so wie zum Ötztaler, als sich (fast) alle gefreut haben ihn zu sehen. |
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Also mal was anderes zum Thema Radfahrer und geistige Erleuchtung.
Mein Arbeitskollege H. trainiert (sagt er) unglaubliche Umfänge, drischt stundenlang die Rolle und will unbedingt irgendwie Profi werden. Denn setzt Du aufs Rad und der fährt bis er umfällt. Willenlos. Aber zu blöd, um im Rennen die Beschilderung zu lesen. Dann nicht abgebogen und das erst nach 20 Minuten (!) gemerkt. Statt umzudrehen und die Staffel noch zu retten gibt der auf. Und so was in der Art bringt der öfter mal immer im Rennen. So einer kann imho auch die Tour gewinnen. Aber dem kannst Du auch eine Vergaserinnenbeleuchtung verkaufen ohne dass der stutzig wird. |
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Aber der PMP hat Recht, die Kirche im Dorf lassen. Das ist auch ein sehr deutsches Problem mit dem Umgang der Dopingproblematik. In anderen Ländern wird das nicht so gesehen. gedopt, ok, Fehler gemacht, wird bestraft, fertig!!! Und in -D- da wird denen ein Strick raus gedreht, schlimmer als bei einem Kinderschänder!!! Mann, die Ulrich-Geschichte ist jetzt schon 6-7 Jahre alt und immer wieder wird der Mist hochgewürgt und durchgekaut. Der hat doch schon genug gelitten, von den gesundheitlichen Risiken, mal ganz abgesehen! Diskussionen über längst vergangene Dopinggeschichten sind mind. genau so nervig!!! |
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Es gibt einige Bereiche und Branchen, wo bei bestimmten Verfehlungen lebenslange Berufsverbote ausgesprochen werden. Grundsätzlich überall da, wo's Zulassungen gibt. Nur um mal drei Beispiele zu nennen, das gibts bei Anwälten, Ärzten und bei Lehrern. Mich würde auch mal interessieren, was die Handwerkskammern bei gewissen Fehltritten so anstellt. Das muss ich mal meinen Bruder fragen, der weiß das. |
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und so ein Fuentes ist auch nur ein Steinchen vom Berg die "Grauen Eminenzen" die wirklich verantwortlich sind, die bleiben im Dunkeln ------------- Ulle hat völlig Recht! Er hat niemanden Betrogen! bei all den "aufgedeckten" Dopingfällen im Sport, habe ich noch die die wirklich betroffenen "Sportskollegen" aufschreien gehört, jeder von denen scheint froh gewesen zu sein das es nicht ihn erwischt und das der erwischte die Schnauze hält |
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wo ist der Schaden den die Zirkusdoper anrichten? weil sich hier ne Handvoll persönlich beleidigt fühlen? Doping ist System Ein Arzt der wissentlich Schaden an Menschen bewirkt ---nicht! (hoffentlich) |
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Sie ist letztinstanzlich verurteilt und gesperrt worden (abgesehen davon, dass jetzt schon wieder ein neues Verfahren droht), hat mit ihrer merkwürdigen Öffentlichkeitsarbeit ihr Image ruiniert und ist für potentere Sponsoren und eine spätere ernsthafte berufliche Zukunft im Eisschnellauf längst untragbar. Ist zwar etwas offtopic hier, aber aus meiner Sicht ist Pechstein die letzte, an der man sich als erwischter Doper ein Beispiel nehmen sollte. Hätte Ulrich vor 5 Jahren reinen Tisch gemacht , die wichtigsten Fakten klar benannt, ein bisschen Reue und Buße demonstriert (z.B. im Stil von Zabel oder Andre Agassi), hätte er zwar danach ein paar Zivilverfahren wegen noch ausstehender oder zurückzuzahlender Prämien ( gegen Team Coast und T-mobile) verloren, aber seine ungeheuer breite Fan-Basis hätte ihm in kürzester Zeit vergeben und ihn wahrscheinlich noch mehr ins Herz geschlossen. |
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