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Ganz interessant die Diskussion zu lesen.
Mit Urin-Tests hab ich keine Probleme, nur Blut-Tests muss ich nicht haben. Bei mir wurde die letzten Jahre sehr viel rumgestochen, dass ich nur noch einige ausgewählte Ärzte an mich ran lasse! Ich sehe in der Umsetzung einfach viele Probleme, einzig vor oder nach einem Wettkampf ist es aus meiner Sicht logistisch möglich. z.B. gibt’s die Startunterlagen nur im Tausch gegen eine Urin-Probe. Bei OOC Kontrollen sehe ich die Schwierigkeit wer getestet werden soll? Startpassinhaber oder bei Wettkämpfen angemeldete Sportler? Auch wenn die Change gering ist, dass große Wettkämpfe lange offen sind, könnt ich mich ja mit einer Tageslizenz sehr nah am Wettkampftermin anmelden und habe die OOC Kontrollen lange Zeit umgangen. Bis dahin bin ich ja nicht beim Wettkampf oder beim Verband gemeldet. Was ist die Folge davon? Offizieller Anmeldeschluss einige Monate vor der Veranstaltung oder vor dem ersten Wettkampf muss ich den Startpass schon einigem Monate haben. Wenn ich mich richtig erinnere sind es beim Profitestpool mind. 6 Monate. Nur so schaffe ich ein Testgleichheit. Urin-Proben kann ja „jeder“ Tester ohne große medizinische Ausbildung nehmen. Bei Blut-Proben wird es schon schwieriger, da es aus meiner Sicht ein Arzt sein muss. Dies schränkt die Anzahl der Tester schon mal groß ein. Wo sollen die OOC Kontrollen stattfinden? Zu Hause hab ich kein Problem damit, aber in der Arbeit hab ich viel genug Probleme. Meine Kunden erwarten die Antwort fast immer gestern. Mein Arbeitgeber wird bei einer Dopingprobe während der Arbeitszeit sehr erfreut sein! Was macht ein Dopingtester wenn er mich zu Hause nicht antrifft? Kommt er morgen und übermorgen wieder? Ich wohne nicht in einem Ballungsraum, wo er einfach in die Liste schaut und einfach zum nächsten ums Eck fahren kann. Falls ich wirklich getestet werden sollte, bin ich mir nicht zu 100% sicher ob ich sauber bin. Ich hab bis jetzt nie darauf geachtet welche Medikamente mir vom Arzt verschieben wurden. Lieder hat bis heute die NADA es auch noch nicht hin bekommen, die Arzneimittelhersteller zu überzeugen dass deren Medikamente gekennzeichnet werden ob diese gegen die NADA bzw. WADA Liste verstoßen. Ich bin zu 100% gegen Doping auch im Amateurbereich, aber es müssen praktische und einfach umsetzbare Lösungen sein damit diese nicht nur halbherzig umgesetzt werden! Rechtlich wasserdicht natürlich auch. |
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Wenn du es geschafft hast, dich hier im Forum anzumelden, dann ist auch diese 5-Sekunden-Recherche kein Problem. Fuer die allermeisten Praeparate genuegt es sogar direkt im Suchfeld auf Nada-bonn de den Medikamentennamen einzugeben und man landet entweder in der Positiv- oder in der Negativ-Liste. |
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Ich muss aber auch sagen, dass ich nicht daran denke wenn ich wirklich mal was habe. ich weiss aber, dass meine gängigsten Husten Medikamente (da nehme ich am ehesten etwas) problemlos sind. Felix |
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Kein Videobeweis, nix, nachdem die andern normal weiterfahren auch keine Zeugen ausser vielleicht dem Kradfahrer. Da sehe ich bei Doping schon ne schlüssigere Beweislage mit B-Probe usw., die ne Bestrafung mit weitreichenderen Folgen zulässt...:-(( |
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Dass ich nicht zu solchen Supertalenten gehöre, ist absolut klar und von daher erscheinen mir meine eigenen Platzierungen weitaus besser, als ich früher jemals erwartet hätte und mit aktuellem Wissen absolut angemessen. Ich muss mich nicht fragen, welche verbotenen Mittel die Leute vor mir anwenden, weil es mehr als genug nicht verbotene gibt, z.B. einfach mehr Training. |
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Solltest Du tatsächlich mal etwas in der Art organisieren, lass es uns bitte wissen. Und selber etwas organisieren - ich habe keine Ahnung, wie man so etwas macht....über Weihnachten sollte ich mal intensiv überlegen. Du bringst mich da auf ganz merkwürdige Ideen. :confused: |
Ist ziemlich einfach.
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Das ist nicht nur "nicht ausdruecklich", sondern etwas voellig anderes! Ein voellig unzulaessiger Umkehrschluss. Das weisst Du als alter Griffelspitzer aber selbst auch.
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Komisch, dass da keiner drauf reagiert. Also wenn "superpimpf" kein Interesse daran hat, dann organisiere ich das. Wer daran Interesse hat, bitte PN an mich (Kurt bitte auch). Das Treffen würde dann im süddeutschen Raum stattfinden. |
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+ 1 :Huhu: |
Beeindruckende Teilnehmerzahl an der Umfrage übrigens. Geht das schon als "repräsentativ" durch? :confused:
Die andere Umfrage hinkt noch etwas nach. Sollte man ggf auch mal "Fragen" wer überhaupt denkt, ob Doping ein Problem im Triathlon ist und wer überhaupt Bedarf sieht beim Thema Dopingtests was zu verändern? Vielleicht ist es ja nur ein gefühltes Problem, was zwar gerne herbeigeschrieben wird, aber viele lesen ja auch nur mit und wenige schreiben tatsächlich was. Und wenn mal wirklich klar geschrieben wird, was gedacht wird, lässt es sich aus Textbeiträgen ja doch nur sehr unkomfortabel auswerten. |
Bin immer noch am rätseln, wo in der Umfrage der Unterschied zwischen der dritten und der vierten Antwort liegt (soll vermutlich in den Klammern "blut und urin" heißen), aber bei 18 Seiten Thread habt ihr das wahrscheinlich schon irgendwo thematisiert?
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Ich bin bass erstaunt wieviele Trias hier ihr Pippi u. Blut abgeben wollen.
Wozu soll das gut sein? Ist das die Professionalisierung des Hobbysports mit anderen Mitteln? Ihr habt mich abgehängt. Meine DNA kriegt jedenfalls keiner :cool: |
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Im Grunde ist es doch auch ganz praktisch. Man hätte eine riesengroße supertolle Datenbank und könnte klasse Sachen damit anstellen. Z.B. irgendwelche Stammzellen Tests oder Doping Proben oder auch Anwendungsfälle bei der Kripo, ein weites Feld. Und natürlich: Es dient nur ausschließlich dem guten Zweck. |
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Interessante Diskussion. Ich habe mich jetzt mal durch die 18 Seiten gelesen und für mich gilt auch: AK-Tests finde ich unnötig. Wer vor mir gedopt hat ist mir Latte. Mich betrügen die nicht. Ich bekomme ja kein Geld dafür. Selbst wenn ich meine AK in Frankfurt/Roth/Köln/Glücksburg....gewinne, was bekomme ich denn dafür, 100€?:confused: Dafür zu dopen wäre mir zu blöd. Und Leute die das trotzdem tun, stehen auf einem anderen Niveau als ich.Mit denen möchte ich mich garnicht vergleichen.:Huhu:
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TTF find ich super. Aber dann auch zum RTF-Preis. :Blumen:
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Wir können das Ganze auch in Frankfurt machen, wenn dies für euch näher ist? Wie gesagt, ihr sorgt für die Räumlichkeit, ich übernehme die Getränke. Mein Wort steht. Frohe Weihnachten, Kurt |
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Erhöhe doch einfach deine Teilnehmergebühr um Summe "x" um daraus kostendeckend rauszukommen. Du wirst merken wie "wichtig" es den Radsport Amateuren in der Tat dann ist...;) Logistisch geht es auch. St.Johann hat es gezeigt. Wieviele dann aber, wenn DIES vorher (!) in deiner AGB steht dann noch sich anmelden, wird sich weisen..., im Radsport. |
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Nicht vergessen, es geht hier nicht um Profisport, wo mit kühlem Kopf und Megahightech kalkuliert wird. In den meisten Fällen wird Doping in den unteren Klassen diesem angepasst sein. Da werden mal welche Amphetamine schmeißen, Koks nehmen, ein bischen was ausm Studio oder auch mal unkontrolliert EPO. Das da reihenweise Superreiche unterwegs sind, die in ausgeklügelter Form Microdosisdoping betreiben und eine wirkliche Wissenschaft betreiben halte ich für extrem unwahrscheinlich. Wirklich grandios kann das Doping im Amateursport auch garnicht sein in meinen Augen, dafür kommt echt zuwenig dabei raus. Wenn eine Halbswegstalentierter anfangen würde richtig aufzufahren und alle Register zu ziehen, würde er die Amateurklassen pulverisieren. Wer völlig untalentiert den Stoff reinhaut und am besten noch drann erstickt... sorry, den muss man auch nicht aufspühren, der bestraft sich selber und bekommt eine größere Quittung als ihm irgendwelche Regeln je austellen könnten. |
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Du musst nicht viel schreiben, es geht um den Kern. Nicht mehr. Ansonsten dreht sich wieder das Hamsterrad. Oder: Lass uns halt mal privat treffen.:Blumen: PS: Ich hätte viel mehr Umfrageantworten erwartet. 170+ ist zu wenig um für Triathlon allgemein zu repräsentieren. |
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Interessant fände ich z.B., welche Dopingmittel in welcher Häufigkeit gefunden wurden und wer eigentlich warum den Spaß bezahlt hat. Weiß zumindest jemand die Jahreszahl? Das würde beim Googeln helfen ... Ergänzung: Zitat:
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Oder aber es ist Ausdruck dessem, dass die meisten diesem Thema insgeheim garnicht so eine große Bedeutung zuweisen und es sie eigentlich mehr nervt, als dass sie denken, dass da ein riesiger Bedarf besteht großartig zu investieren. |
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Ich würde an Wettkampf und Trainingskontrollen teilnehmen, egal welcher Art. Nur mit Blut und Urin bist du auf dem Kontrollstand von 1997...da kann selbst ich (mit ner 5 in Bio und Chemie) Sachen machen die 1a verboten sind. Die Auswahlmöglichkeit ist eh recht lustig verfasst...vielleicht lehne ich ja auch Dopingkontrollen ab weil ich vollkommen zu geballert bin aber habe kein Problem damit wenn mir jemand beim Pinkeln zusieht :Cheese: |
Ich werde mich nicht um Dopingtests reissen. Sollte so ein Test bei mir im privaten oder beruflichen Umfeld stattfinden, würden sportsunkundige Menschen doch nur denken, dass gegen mich ein Verdacht bestehen würde. Fällt der Test negativ aus, hieße es nur "glück gehabt!"
Viel mehr Angst hätte ich aber davor, dass so ein Test aus irgendwelchen Gründen, die ich nicht kenne, positiv ausfallen würde. Dann bist du am Arsch! Also ich kann bei so einem Test gar nichts gewinnen. Wenn ich mal ausgelost werde, mache ich ihn halt und hoffe, dass alles fehlerfrei gemacht wird. |
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Mich würde aber mal interessieren wie man generell eingestuft würde. Da ich die Zeit des Blutpasses und der Sportlerdatenbank nicht mehr erlebt habe interessiert es mich ob ich irgendwie auffällig wäre (Schwankungen in den Blutwerten hat man übers Jahr ja eh genug) oder ob die "Schwankungen" durch Doping wesentlich krasser ausfallen und somit dienormalen Blutwertschwankungen als "Standard" abgestempelt würden. |
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