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Das Problem bei den Erklärungen warum man sich genauso so oder so ernähren soll um gesund zu sein, ist daß jeder seine Ernährungsform glaubhaft rüberbringen kann.
Paleos sagen, daß der Mensch sich nie an Getreide und Hülsenfrüchte angepasst hat und deshalb genau diese Lebensmittel krank machen, was Sinn macht. Rohköstler sagen dagegen, daß der Mensch sich nie an gekochte Nahrung angepasst hat, kein Tier in der Natur gekochte Nahrung frißt, weshalb alles gekochte und Fleisch allgemein krank macht(da Menschen im Gegensatz zu Canivoren rohes Fleisch nicht gut vredauen können), was auch wieder schlüssig klingt: http://www.youtube.com/watch?v=0l1Uf...eature=related Wem soll man jetzt glauben:confused: |
@Lui: Das war von PinkPoison auch ironisch gemeint. Längste und gesündeste lebenserwaruint Europas und gleichzeitig Freifahrtschein zu Zivilisationskrankheiten, das kann selbst er nicht ernst meinen :Nee:
Und Italienerinnen keine gute Figur mit über 35??? :Lachen2: Und wie er da drauf kommt "Gerade die italienische Küche wie wir sie bei uns als solche praktizierne ist der Freifahrtschein zu Zivilisationskrankheiten," weiß ich auch nicht, denn ich meinte nicht das pausenlose Reinstopfen von Tiefkühlpizza, sondern das hier http://www.spiegel.de/spiegel/spiege...-47216867.html Und der Witz: eben Käse, Obst, Gemüse, Brot, Nudeln, Fleisch , alles zu später Stunde DEUTLICH nach 20 Uhr. Die machen also ALLES Falsch was man laut Pinkpoison falsch machen kann, und leben am längsten bei bester Gesundheit. ;) Zugegeben, NUR an der Ernährung kann man es wohl nicht festmachen, auch Genetik, Umfeld usw. spielt eine Rolle |
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bleib bloß bei dem, was du isst :bussi: |
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![]() Aber Pinkpoison versteh was anderes unter "Guter Figur". Vielleicht die Sängerin von Gossip? |
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Wenn das Fleisch tiptop frisch ist, dann ist es nach allem was ich dazu gelesen habe, ratsam Fleisch roh zu essen (dito Fisch -> siehe japanische Küche). Dass unser Stoffwechsel an tierische Proteine in Maßen (!!! -> wegen des Säure-Basen-Gleichgewichts und dem Fehlen des purinabbauenden Enzyms Uricase) evolutorisch adaptiert ist, wird von den Vertretern der Paleo-Ernährung generell nicht in Frage gestellt. Ohne Fleischkonsum keine Menschwerdung wg. der Omega-3-Säuren in Hirn und Knochenmark) Ob man nun tierisches Protein (Fleisch, Fisch) lieber roh oder gegrillt/gebraten essen mag, ist wiederum Geschmackssache. Ich kann einem Lachstartar, rohem Thunfisch oder auch einem Tatar sehr viel kulinarisch abgewinnen und bilde mir ein, dass ich die Nahrungsmittel auch besser verdaue, wenn sie roh sind. Kochen als Garmethode ist eher umstritten als Braten/Grillen, denn erste Kochgefäße datieren erst auf ca. 13.000 zurück in China. "Raw Paleo" ist eine Spielart der Paleo-Diäten, die alles, auch Fleisch, Fisch, Innereien etc. roh präferiert. Mel Gibson, Uma Thurman und Demi Moore sollen da angeblich drauf stehen. Tja... jeder wie er mag. |
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Wobei ich mal das Konzept von Raw Paleo selbst mal grob ausgedacht habe. Das heißt, ich habe lange bevor ich von Paleo gehört habe, überlegt was wäre wenn man sich haar genau wie unser genetisch nächsten Verwandten, den Schimpansen, ernähren würde. Sie fressen ja quasi Raw Paleo. Man könnte das ganze auch Chimp Diet nennen(wie ich mir das damals ausgedacht habe:Lachen2:). Die Traditionelle Chinesische und Indische Medizin sind allerdings gegen zu viel Rohkost, da sie sagen, das führt zu diversen physischen und psychischen Krankheiten. |
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Wenn Du Dich an italienischen Stars und Sternchen orientierst, dann ist das mindestens so intelligent als schwarze Popstars als figurtechnisch repräsentativ für die schwarze Bevölkerung der USA zu nehmen. Sie sind gerade deshalb Stars, weil sie anders sind, als die, die sie deswegen verehren: Schlank. Die höchste Lebenserwartung in Europa haben übrigens keineswegs die Italiener, sondern die (noch) Griechen, die übrigens neben den Maltesern den höchsten durschnittlichen BMI haben. Pasta sind übrigens nur regional Lebensmittel in Italien, primär im Süden, wo die Lebenserwartung rund 5 Jahre niedrige rliegt, als im Norden. Von "einer" italienische Küche zu sprechen, zeigt lediglich dass Du gar keine Ahnung hast, denn man muss aufgrund der regionalen Vielfalt, die weit über Pizza und Pasta hinausreicht, von Küchen im Plural sprechen. Die meisten Regionen favorisieren Fleisch/Fisch und vor allem viel Gemüse in ihrer klassischen Küche. Auch wenn die Italiener, die Du zu kennen glaubst sich so verhalten, wie du es beschreibst, setzen sie dadurch noch lange nicht die Gesetze der Biochemie außer Kraft. Ebensowenig wie die Amis lediglich durch ihr Tun beweisen, dass es gut und ratsam ist, sich von Fastfood zu ernähren. |
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Auch beim Rechnen drehst du dir alles zu Recht. Super Wissenschaftler ;) : Lebenserwartung der Frauen in Norditalien: 83,7 Mittelitalien: 84,4 und im Süden: 82,4 Wie kommst du nun auf 5 Jahre? Und bei den Männern in Norditalien: 76,6 Mittelitalien: 77,3 Süditalien: 76,3 Auch hier KEINE 5 Jahr Differenz! Wenn man also süditalienische Frauen mit mittelitalienische Männer vergleicht, kommt man auf ca. 5 Jahre. Hast du das von Sarrazin gelernt wie man sich alles zu Recht dreht? Und auf die Frage, warum der Jäger und Sammler TROTZ Paleo früher gestorben ist, sagst du doch immer, dass heute die Medizin besser ist und wir mehr Hygiene haben! Rate mal, wo in Italien die medizinische Versorgung am schlechtesten ist? ;) Stand 2008: Italien 81,5 - Griechenland 80! Welch Zahl ist höher? |
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Ich denke die unterschiedlichen Ansichten basieren darauf, daß einer die These vertritt Ernährung sei wie eine ganz einfache Matheformel, also alles auf chemischer Grundlage erklärbar, was zum Teil auch stimmt, während der andere die Ansicht vertritt, daß Ernährung auch mit Lebensfreude zu tun hat, nach dem Motto, wenn man lauter gesunde Sachen ißt, die evenetuell ein Wissenschaftler perfekt abgemessen und zusammengestellt hat, ißt man das zwar wie ein Sportwagen Benzin tankt aber dafür ohne jeglichen Genuss, was wiederum gesundheitlich kontraproduktiv ist.
Ich denke in beidem steckt die Wahrheit. Südländer essen vielleicht auch Sachen, die nicht 100% "artgerecht" sind, aber man darf bei einem Menschen den kulturellen Aspekt nicht außer Acht lassen, wonach Ernährung aus was mit Eßkultur und Genuss in geselliger Umgebung zu tun hat. Ein Mensch ist keine Maschine. Gleichzeitig ist der Mensch trotzdem ein Teil der Natur, warum eine Ernährung, die rein auf Convenience Food beruht, wo fast garnichts mehr natürlich ist, zu den Konsequenzen führt, die man immer deutlicher in der heutigen Zeit beobachtet: Fettleibigkeit, Krankheiten, körperlicher und psychischer Verfall. |
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Hier kochen die Emotionen ja mal wieder hoch.
Na ja, dabei sind sich hier ganz grundlegend ja anscheinend alle einig, dass viel Obst und Gemüse gesund ist - das ist beruhigend, denn schon mal keine verwirrung dahingehend ;-). Das an der Kombiunationssache was dran ist, kann ich mir schon vorstellen. Ob man es für sich umsetzen will ist jedem selbst überlassen. Vielleicht können Vorteile, die die Kombination aller Nährstoffe (KH plus Eiweiss Plus Fett) in einer Mahlzeit auch Vorteile mit sich bringen, die die Nachteile aufheben... (?????)... Wenn man KH zu einem grossen Teil aus Obst aufnehmen will und gleichzeitig einen hohen Eiweissanteil in seiner Ernährung realisieren will (ich habe hier irgendwo zum Beispiel was von guten Erfahrungen von KH:EW:F von 40:30:30 oder so gelesen), wird es schwierig umzusetzen kein Eiweiss und Obst gleichzeitig zu essen. Ich meine Pinkpoison hat auch mal empfohlen mit jeder Mahlzeit und jeden Snack Eiweiss aufzunehmen...? Gibt es da vielleicht auch grosse Unterschiede je nach Eiweissquelle? Um mal ein Extrem zu nennen: Molkeprotein, das schnell aufgenommmen werden kann, ist sicher leicht verdaulich und braucht vielleicht kein so saures Millieu? ...nur mal paar spontane Gedanken... Cheers, Joerg |
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Seine Devise ist: esse alle 2-3 Stunden etwas, jede Mahlzeit sollte Eiweiß und Gemüse enthalten und man soll nur während und nach dem Training komplexe Kohlenhydrate(Reis, Kartoffeln, Brot) essen. Wenn man das einige Zeit macht, möchte man nur noch einen schnellen und schmerzlosen Tod: man verbringt den ganzen Tag damit zu überlegen wann man die nächste Mahlzeit hat, was man als nächstes essen soll, wann man was als nächstes essen soll, hat man jetzt was gegessen, wann hat man als letztes gegessen, und was bereite ich für die nächsten 8 Mahlzeiten zu(während man innerlich weint). Man ißt dann 6-8 mal am Tag Hähnchenbrust und haßt die Welt....und Hühner:Cheese: |
KH direkt nach dem Training, da kann man Traubensaft trinken, hat genauso viele Kcal wie Kartoffeln.
Datteln schlagen aber alles mit 280 kcal und dazu gibt´s noch jede Menge Vitamine und Mineralstoffe. |
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edit: und es scheint sogar zu schmecken! |
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Aber wenn man Paleo so anwendet ist man auch eher bei der Ernährung, die hier von vielen als gesund angesehen wird. Übrigens will ich den zitierten Kommentar nicht kritisieren. Ein trockener Kommentar ist immer gut. Um mal auf die Frage Winter- oder Sommerzeit und Essen am Abend zurückzukommen: Ich lebe ganz schlimm - nach pazifischer Zeit (CET minus 9h)...owe, mein Biorythmus... :Cheese: Abgesehen davon glaube ich übrigens, dass ausreichend Schlaf sowieso fast wichtiger ist als Ernährung - sowohl für Leistungsfähigkeit als auch für die Entwicklung des Körpergewichts. Ausreichend Schlaf zu bekommen ist aber teilweise halt auch nicht so einfach - leider... |
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ich habe die halbe nacht gegrübelt, wie meine vorfahren, die steinzeitmenschen, die harte evolution überlebt haben. so ohne uhr. ich konnte mir das nur schwer vorstellen. ich habe gezweifelt. existenziell. gibt es mich überhaupt :Gruebeln: naja, ich poste, also bin ich. also müssen meine vorfahren auch irgendwie überlebt haben. aber wie haben die das ohne internet und ohne studien überhaupt geschafft :confused: |
... finde ja, dass die Uhrnummer nun etwas überstrapaziert ist. Grundsätzlich geht es wohl eher darum, dass man rund um die normale Schlafenszeit dem Körper Ruhephasen gönnt, um die verschiedenen Stoffwechselprozesse durchlaufen zu lassen. Das hört sich für mich auch nicht so dämlich an. Die genannten Zeiten sind wohl an den wieder optimal gewählten Schlafenszeiten orientiert.
Was mich aber wundert ist die Geschichte mit Stärke und Eiweiss. Bisher galten doch immer Kartoffeln plus Ei als Kombi hoher Güte... Die Frage die ich mir nur stelle ist, wie groß ist der Gewinn, bei einer immer weitergehenden Optimierung des Essens? Eine lange Einheit hat ja irgendwann auch einen immer geringer werdenen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit. Vermutlich ist die größte Wirkung vielleicht doch viel Gemüse, Obst und Fleisch zu essen. Versuchen auf Convinience-Food, Fast Food und Sweets zu verzichten und viel zu trinken. Haben die weiteren Änderungen überhaupt noch einen großen Einfluss?? |
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sehe ich auch so
Denke auch, dass man es mit der Ernährungsoptimierung auch übertreiben kann.
Mal abgesehen davon, dass viele Empfehlungen wissenschaftlich nicht bestätigt sind, maximal empirisch oder auch nur eigenen Erfahrungen/Beobachtungen entsprechen. und schmecken soll es ja auch noch?! kowolff |
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http://www.supermass.com/Die-biologs...otein/cp/99/de |
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Wenn Du also Kartoffeln und Ei konsumieren willst, so am besten mit ca. 3 Stunden Abstand zueinander, so dass die eine Komponente den Magen bereits verlassen hat, bevor die andere nachgeschoben wird. Finetuning wäre hier zunächst die Kartoffel - gut gekaut und eingespeichelt (Ptyalin!) - und dann mit ggfls. schon zwei Stunden Abstand dann das Ei. Die Aminosäuren sollten von beiden Komponenten dann noch im Verdauungssystem verfügbar sein, so dass sich der Körper das nehmen kann, was er für das jeweilig benötigte Struktureiweiß, dass er draus bastelt braucht und es wird mit größerer Wahrscheinlichkeit auch das rausgeholt, was in der Nahrung an sich drin steckt. Wenn ich bedenke, was viele Leute hier an Finetuningmühe in ihr Rennrad stecken, um hier un da ein paar Gramm Gewicht zu sparen oder sich mit abartig teueren Trainingscommputern aufrüsten, um jedes Viertelprozent an tzusätzlicher Tretleistung zu analysieren und zu optimieren, finde ich es nahezu lächerlich, dass man sich Optimierungsmöglichkeiten bei der Ernährung - vor allem, wenn sie so simpel und wissenschaftlich gesehen so offensichtlich richtig sind, verschließt und - Dich meine ich nicht Faul! - darüber hinaus reichlich dümmlich dagegen nölt, ohne je einen Selbstversuch gestartet zu haben. Probiert es einfach mal für ein paar Tage aus und ihr werdet euch wundern, um wieviel besser ihr euch damit fühlen werdet. Insbesondere, wenn ihr keine 20 mehr seit, wo der Körper meist jeden Dreck irgendwie verzeiht und (noch) kompensiert, dem man ihm zuführt. Aber ich garantiere den Betroffenen: Das wird sich auch bei euch mit den Jahren sukzessive ändern. Wenn ihr es ignorieren oder so akzeptierne wollt, dass der Magen oder Darm Zicken macht und meint "so ist das eben, wenn man älter wird", dann ist das leider ein Fehlschluß. Das muss ganz und gar nicht so sein, wenn man halbwegs in der Lage ist sein Gehirn zu gebrauchen. Leute, die zb. an Magen- oder Darmkrebs erkrankt sind, wären froh, es hätte ihnen jemand, als es noch nicht zu spät war, von diesen simplen Maßnahmen erzählt. Vielleicht wäre es dann nicht so weit gekommen, wie es bei ihnen gekommen ist. Schaut euch die Miliardenumsätzen mit Magensäureblockern ("Renny räumt den Magen auf", etc), Abführmitteln und dem Gegenteil davon, Probiotischen Jogurts, die den "Blähbauch" beseitigen, etc. pp. mal an und sagt mir dann, ob das alles normal sein kann?!? Es wird a) zu viel, b) das Falsche (insb. Industriefraß, Milchprodukte, Getreideprodukte) und c) zur falschen Zeit und d) das ganze wild durcheinander gefressen. Damit kommt kein menschliches Verdauungssystem auf Dauer klar. Dabei ist es so simpel, und ein Akt von nachhaltiger Vorbeugung vor schlimmen Krankheiten, wenn man hier sein Hirn (sofern vorhanden - bei manchem Diskutanten hier hab ich da meine Zweifel) einschaltet, bevor man in die Tasten haut und sich drüber lustig macht bzw. einfach zu bequem und selbstgefällig ist, sein eigenes Verhalten und das tradierte Verhalten auf Basis gesellschaftlicher Normen zu hinterfragen - gar nicht zu reden davon, sich mit den Fakten unseren Stoffwechsel betreffend auseinander zu setzen. Sorry - das mußte mal deutlich gesagt werden, weil mir stinkt wie völlig lächerlich sich hier manche Diskussion an der Sache vorbei entwickelt. Wenn jemand Zweifel an der Theorie von den Magensäften und Enzymen, die zur Verstoffwechselung der verschiedenen Nahrungsbausteine benötigt werden hat, der soll doch bitte fundierte Gegenargumente liefern, warum Proteine resp. Stärke identisches Milieu brauchen und dass dies folglich keinerlei Problem darstellt, wenn man das Zeug mischt, das Obst einfach am effizientesten Verdaut wird, wenn man es nicht mit was anderem mischt usw. Leider lese ich bislang fast nur Polemik der hirnverbranntesten Sorte, insbesondere aus der Tastatur von MickFi. Gruß Robert |
Robert, deine letzen Absätze führen das was du damit sagen willst ad absurdum.
Zum Thema: Ich bin mit meiner Meinung (leider für dich) bei deinen Kontrahenten. Solange man ein bisschen auf seine Ernährung achtet ist alles okay, übertriebener Ehrgeiz ist aber fehl am Platz. Und das du selbst immer wieder bei Themen wie z.B. Sehnenproblemen immer und überall mit der Ernährungskeule kommst ist sicherlich auch nicht zielführend. André |
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Es hat schon einen Grund, warum die Enzyme, die ein basisches Millieu brauchen von der Bauchspeicheldrüse in den Zwölffingerdarm abgegeben werden und nicht in den Magen. Umgekehrt werden die Enzyme, die eine saure Umgebung brauchen im Zwölffingerdarm inaktiviert. In einem gesunden Magen wird niemals ein basisches Millieu herrschen, dazu ist der einfach nicht gebaut. Egal wie wir unsere Nahrung trennen. Aber eine Kartoffel ist sowieso kein reiner Stärkeklumpen und ein Ei kein reines Protein, von daher werden quasi immer alle Verdauungsenzyme gebraucht. |
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Endlich mal jemand, der ein solides Wissen um die Grundzusammenhänge einbringen kann und nicht nur flache Sprüche drischt! Danke. |
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"Eure Nahrung soll eure Medizin sein und eure Medizin eure Nahrung" Hippokrates Mit anderen Worten: Man kann mit Ernährung und anderen Lebensstilkomponenten sehr viele (vor allem chronische) Krankheiten vermeiden und auch zu deren Heilung beitragen. (Mehr dazu hier... man ignoriere die Werbung für diverse Nahrungsmittel dort, sondern konzentriere sich auf die Aussagen zur Lehre des Hippokrates: http://www.pro-natura.info/ernaehrung/ernaehrung.html) Dass die Schulmedizin dies im Laufe ihrer Geschichte nahezu völlig aus den Augen verloren hat und sich dafür nicht mal schämt, ist ebenso bedauerlich, dass es Menschen gibt, die sich von diesem Unwissen auch noch einlullen lassen und lieber Medikamente gegen die Symptome nehmen, statt die Ursachen ihrer Probleme zu beseitigen. Insbesondere was die von Dir angesprochenen Sehnenbeschwerden angeht, können diese sehr wohl durch Fehlernährung verursacht worden sein (zb Protein-, Kalzium- oder Harnsäureablagerungen) und durch eine korrekte Ernährung vermieden, gelindert und ggfls. sogar auch beseitigt werden. Wahrscheinlich hat dir das eben noch nie jemand erklärt bzw war es dir bisher wurscht, weil du keine Probleme damit hattest. Dass sich mit solchen Tipps ("Stelle deine Ernährung so und so um") seitens eines Schulmediziners wenig Geld verdienen läßt, mit Tabletten, teuren Apparaturen und OP's hingegen sehr viel, ist dem völlig falschen Anreizsystem unseres "Gesundheitswesens" zu verdanken, das den Patienten die Illusion vermittelt hat, dass er selbst nicht für seine Gesundheit verantwortlich ist und es der Onkel Doktor schon richten wird, wenn's nicht mehr rund läuft. Pille einwerfen und Problem gelöst - so leicht ist das eben nicht. Ganz im Gegenteil: Die Pillens elbst sind wiederum für mehr als 20% der Krankheiten durch unerwünschte Nebenwirkungen verantwortlich und so wird das "Gesundheitssystem" zur regelrechten Gelddruckmaschine, wenn dann für die Magenblutungen, die das Ibuprofen das gegen die Sehnenschmerzen verschrieben wurde ein weiteres Medikament verschrieben werden muss, das wiederum seine ganz eigenen Nebenwirkungen hat... . Sorry - das ist doch alles nur noch krank! |
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http://www.planet-wissen.de/alltag_g...chen/index.jsp Soviel zum Thema, was OFFENSICHTLICH wissenschaftlich richitg ist :Huhu: Sarrazins Thesen beruhen auch auf "Wissenschaftliche" Grundlagen, seit dem das Buch aber draußen ist, weiß man, das die dort geschrieben echte Wahrheit auf einem DinA 4 Blatt in Schriftgröße 12 passt! Also obacht vor solchen Aussagen. Was ist das für eine Wissenschaft, wo 82 - 81 = 5 macht??? Und ist das mit den Uhrzeiten überhaupt mit paleo vereinbar? Wenn der Jäger und Sammler zur falschen Uhrzeit hunger hatte und zufällig ein Hirsch vor seinem Augen selbstmord begeht, hat der Jäger und Sammler dann gesagt,"Oh, es ist 14Uhr, also esse ich den freiwillig in den Tod gegangen Hirsch lieber nicht?" ;) |
Wow...du nutzt echt jede Gelegenheit deine intellektuellen Ausflüge in den Prozellanladen noch desaströser zu gestalten, als im Akt zuvor... sieh mir bitte nach, dass ich Dich ab sofort aus Gründen der Hygiene auf meine Ignore-Liste setze, auch wenn ich mich dadurch manchen Lachanfalls beraube. Ein Abschweifen in die Sarrazin-Debatte bei deisem Thema brauch wohl weder ich noch sonst wer.
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ahhh.. die Ignore-Funktion funktioniert sogar. Ein Lob der Technik!:Cheese:
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