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Kona1248 12.10.2009 09:46

Das Problem mit dem DNF ist, wenn man einmal damit angefangen hat, ist es wie ein Virus.

silbermond 12.10.2009 09:53

Zitat:

Zitat von Kona1248 (Beitrag 290357)
Das Problem mit dem DNF ist, wenn man einmal damit angefangen hat, ist es wie ein Virus.

Lanzarote 2008
Lanzarote 2009
Lanzarote 2010

Deine DNF-Liste bzw. Deine Saisonvorausschau? :Lachen2:

Heinrich

Jahangir 12.10.2009 10:22

Zitat:

Zitat von Cruiser (Beitrag 290249)
Klar, oder?



Klar, oder?

Weiß doch auch jeder warum. :Holzhammer:

Ich mag Hellriegel und Norman ist bei mir (persönlich) auch im Kurs gestiegen, aber was zum Henker willst du uns eigentlich damit sagen?

Ich habe mich etwas unklar ausgedrückt. Muss aber auch weit ausholen, um das zu erklären. Hawaii ist für viele ein Lebenstraum. Für einige andere nur der wichtigste Wettkampf im Jahr. Wenn ein Athlet wie Thomas Hellriegel seit '95 an den Start geht, dann kann ich seine Beweggründe schon verstehen. Er macht mit, weil es im Oktober auf Hawaii viel schöner ist als in Bretten. Wenn es nicht so läuft, was soll's, er hat das Ding schon gewonnen und war viele Male in den Top Ten. Warum soll er da sich noch einen abmühen. Der Finishergedanke wäre mir dann auch egal. Das ist doch keine Ersatzreligion mit Dogmen, die man nicht brechen darf. Wer einmal auf Hawaii war, für den bleibt von dem Mythos auch nicht mehr viel übrig. Für einen top trainierten Athleten ist das Finishen doch zweitrangig. Das diese Einstellung bei jemandem, für den die Teilnahme und das Erreichen des Ziels das größte ist, nicht auf Gegenliebe stößt ist mir schon klar.

Jetzt komme ich aber von meinen Einwand ab. Der war nur, dass man nicht jedes Mal auf Norman Stadler rumhacken soll, wenn er aussteigt. Er leidet bestimmt selbst am meisten. Das war vermutlich die letzte Chance für ihn. Im nächsten Jahr wird er es gegen die hungrigen Newcomer noch schwerer haben. Viele Chancen gibt es da nicht mehr. Da wollen noch andere gewinnen.

greencadillac 12.10.2009 10:25

Zitat:

Zitat von Jahangir (Beitrag 290254)

So wie du das allerdings hier zelebrierst, braucht man es ohnehin nicht ernst zu nehmen. Primitives Nachtreten ist das.

Das zwischen der Leistung und dem eigenen Anspruch gewaltige Lücken klaffen, liegt doch auf der Hand. Bestreitet das irgendjemand?
Wenn du nun versuchst zu suggerieren, dass die Stellungnahme des eigenen Managements irgendwas mit deiner hier verbreiteten Position zu tun hat und ich mich dazu in Widerspruch stelle, empfehle ich dir die Gebühr für das Rhetorikseminar zurückverlangen. War eine unnütze Veranstaltung - vielleicht hast du aber auch wieder nicht richtig zugehört. Soll ja öfters vorkommen bei dir;)

Könnt ihr eure Privatfehden und Politikdifferenzen bitte in Zukunft per PN austragen?

ironmansub10h 12.10.2009 10:42

Zitat:

Zitat von Kona1248 (Beitrag 290357)
Das Problem mit dem DNF ist, wenn man einmal damit angefangen hat, ist es wie ein Virus.

sehe ich auch so. Unterbewusst gibt man schneller nach. Wird auch bei den Pros nicht anderst sein. Da helfen auch keine Mentaltrainer. Die eigentlich dazu da sind, genau diesen Effekt zu minimalisieren.

Wenn ich an meine letzte LD denke, wär ich auch mindesten 42,2 mal beim Laufen lieber ausgestiegen. Ob ich aber dann nochmals eine LD im selben Jahr finishen könnte, wäre fraglich. Als Pro sieht man das wohl anderst. Ich freu mich aber lieber für meinen Vereinskameraden, der noch unter die TOP 100 gekommen ist.Und eine sub 9:30h hingelegt hat.Noch vor einigen PRO.

badenser 12.10.2009 10:43

Zitat:

Zitat von Jahangir (Beitrag 290373)
Ich habe mich etwas unklar ausgedrückt. Muss aber auch weit ausholen, um das zu erklären. Hawaii ist für viele ein Lebenstraum. Für einige andere nur der wichtigste Wettkampf im Jahr. Wenn ein Athlet wie Thomas Hellriegel seit '95 an den Start geht, dann kann ich seine Beweggründe schon verstehen. Er macht mit, weil es im Oktober auf Hawaii viel schöner ist als in Bretten. Wenn es nicht so läuft, was soll's, er hat das Ding schon gewonnen und war viele Male in den Top Ten. Warum soll er da sich noch einen abmühen. Der Finishergedanke wäre mir dann auch egal. Das ist doch keine Ersatzreligion mit Dogmen, die man nicht brechen darf. Wer einmal auf Hawaii war, für den bleibt von dem Mythos auch nicht mehr viel übrig. Für einen top trainierten Athleten ist das Finishen doch zweitrangig. Das diese Einstellung bei jemandem, für den die Teilnahme und das Erreichen des Ziels das größte ist, nicht auf Gegenliebe stößt ist mir schon klar.

Jetzt komme ich aber von meinen Einwand ab. Der war nur, dass man nicht jedes Mal auf Norman Stadler rumhacken soll, wenn er aussteigt. Er leidet bestimmt selbst am meisten. Das war vermutlich die letzte Chance für ihn. Im nächsten Jahr wird er es gegen die hungrigen Newcomer noch schwerer haben. Viele Chancen gibt es da nicht mehr. Da wollen noch andere gewinnen.


Genau richtig !

Das triffts auf den Punkt.
Für Thomas ist der Flug nach Hawaii wie ein Heimflug er trifft dort eine Menge Freund ..aus der seiner Triathlonfamilie.
Das er das Rennen nicht mehr unter den Top 10 Finishen kann weiß er selber.
Lass ihn doch machen er lebt seinen Traum ..... und seine Karriere Ende ist nicht weit weg.

Wenn ein Thomas Hellriegel nicht mehr auf den Startlisten steht verliert die Szene eine für unseren Sport wichtigen Athleten.

Einige unter euch sind einfach noch nicht lange genug dabei um die Bedeutung eines Thomas H. richtig einzuschätzen.


Gruß Badenser

Kona1248 12.10.2009 10:44

Zitat:

Zitat von silbermond (Beitrag 290358)
Lanzarote 2008
Lanzarote 2009
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Heinrich

Nee, kein IM DNF, bisher alle ins Ziel gebracht, auch Kona.

FuXX 12.10.2009 10:46

Zitat:

Zitat von Megalodon (Beitrag 290312)
Und der letzte Teilsatz stimmt schon dreinmal nicht. Leute, die zum ersten Mal einen Triathlon beenden, haben oft einen starken "emotional impact", weil sie eben nach monatelangem Training einen persönlichen Sieg errungen haben.

Du hast mich falsch verstanden. Beim Neuling ist es in der Tat so, dass schon das Finish extreme Euphorie auslöst.

Bei nem Agie der Probleme hat, ist immer noch ein Erfolg möglich, dazu reicht ja das Finish. Es dauert dann mit Krämpfen vll 2 Stunden länger, aber es lohnt sich weiter zu machen, da es eben ein persönlicher Erfolg ist anzukommen.

Für jemanden der gewinnen will und auch kann, spielt das Finish hingegen keine Rolle. Er hat hunderte Stunden für den Sieg und auch für das Preisgeld gearbeitet. Der Körper und vor allem der Kopf sind darauf eingestellt um den Sieg zu kämpfen. Wenn es dann so schief läuft, ist es völlig logisch, dass die Luft raus ist - diesen emotionalen impact meinte ich. Das ist eben ein riesen Unterschied zum Amateur.

FuXX

gurke 12.10.2009 10:58

Ich bin da echt ambivalent. Auf der einen Seite denke ich auch "DNF macht weich im Kopf". Auf der anderen Seite sehe ich den Sportprofi, dessen Gesundheit sein Kapital ist. Ich glaube aber auch das Normann sehr frustiert war und bestimmt nicht "leichterdings" aufgegeben hat, sonst wäre der nicht mal mehr los gelaufen. (lag ja jetzt nicht sooo aussichtsreich im Rennen)
Was ich bemerkenswert finde, Team Abu Dhabi ist mit einer Top Ten Platzierung und einem DNF "besser" als Commerzbank mit ebenfalls einer Top Ten Platzierung und 4x DNF ;) (traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast)

Jahangir 12.10.2009 11:01

Was die Leidensfähigkeit betrifft, so glaube ich aber auch, dass die Agegrouper da den Profis in nichts nachstehen. Jeder von uns hat doch schon die Erfahrung gemacht, dass die Wettkämpfe, bei denen man schlecht vorbereitet war, die härtesten sind. Von den Tagen nach dem Wettkampf möchte ich gar nicht sprechen.

Das Finishen auf Hawaii ist einfach eine sauanstrengende Sache und jedem der das Ziel erreicht gebührt Respekt. Aber ein Profi der aussteigt, der braucht nicht noch den Spott aus einem Forum.

mum 12.10.2009 11:06

DNF ist "loosermentalität" - tja...wenns mal nicht so läuft, dann
lässt man es bleiben - auch aus sponsorsicht würde ich es nicht begrüssen, wenn "meine" athleten nicht ins ziel kommen....! kann nicht auch ein "heroischer" zieleinlauf und "grosser kampf gegen SICH SELBST" aus sponsorensicht SEHR interessant sein....????
klar, wenn die gesundheit auf dem spiel steht.....dann ist's eine andere story....aber bei ein paar krämpfen????????
zudem....werden die DNF schnell mal zur gewohnheit...also fang erst lieber NICHT damit an......
der schmerz vergeht...aber die schmach...bleibt das lebenlang....

drullse 12.10.2009 11:06

Zitat:

Zitat von Jahangir (Beitrag 290403)
Aber ein Profi der aussteigt, der braucht nicht noch den Spott aus einem Forum.

Naja - wenn ein Profi diese Sprüche aus einem Forum persönlich nimmt, ist er aber auch selbst schuld...

drullse 12.10.2009 11:10

Zitat:

Zitat von mum (Beitrag 290411)
...aber bei ein paar krämpfen????????

1. Deine Fragezeichentaste ist kaputt.

2. Schon mal richtige Krämpfe im Wettkampf gehabt (nicht nur so ein Zucken in den Muskeln)?

3. Weißt Du, wie schwer die Krämpfe bei Stadler waren?

Nein, na dann... :Huhu:

Zitat:

der schmerz vergeht...aber die schmach...bleibt das lebenlang....
Nur bei dem, der mental vollkommen schwach ist.

TriBlade 12.10.2009 11:12

Ich glaube auch, dass kein Pro damit Probleme hat an irgend einem Tag einen IM zu finishen, anders als viele AG Sportler. Daher bedeutet es für die Profis auch nichts. Ist nachvollziehbar und vernünftig. Es sind irgendwie andere Sprotarten, die einen fahren zu einem Sportwettkampf gegen andere Sportler. Die anderen (die meisten) fahren da hin um gegen sich selbst unter den härtesten Bedingungen zu kämpfen und ja auch wegen des Mythos. Ironman Traithlon ist aber inzwischen eben auch Profisport und da hat glaube ich ein DNF Gedanken irgenwie nichts mehr zu suchen.

Was mich bei den Pros sehr viel mehr wundert, einige verlieren gegen eine Frau. Ich wüßte jetzt praktisch keinen anderen Sport wo eine Frau so weit in die Weltspitze der Männer kommt (äh Reiten und Motorsport würde ich ausschließen da kommt es mehr darauf an wo drauf oder wo drin man sitzt). Daher frage ich mich ob die Professionalisierung des Traithlonsports nicht noch in den Kinderschuhen steckt.

Rassel-Lunge 12.10.2009 11:15

Zitat:

Zitat von TriBlade (Beitrag 290418)
Ich glaube auch, dass kein Pro damit Probleme hat an irgend einem Tag einen IM zu finishen, anders als viele AG Sportler. Daher bedeutet es für die Profis auch nichts.

Ich find die Logik super: Da sie einen IM problemlos (?) finishen können finishen sie ihn nicht!

beckenrandschwimmer 12.10.2009 11:22

Zitat:

Zitat von TriBlade (Beitrag 290418)
Ich glaube auch, dass kein Pro damit Probleme hat an irgend einem Tag einen IM zu finishen, anders als viele AG Sportler. Daher bedeutet es für die Profis auch nichts. Ist nachvollziehbar und vernünftig. Es sind irgendwie andere Sprotarten, die einen fahren zu einem Sportwettkampf gegen andere Sportler. Die anderen (die meisten) fahren da hin um gegen sich selbst unter den härtesten Bedingungen zu kämpfen und ja auch wegen des Mythos. Ironman Traithlon ist aber inzwischen eben auch Profisport und da hat glaube ich ein DNF Gedanken irgenwie nichts mehr zu suchen.

Was mich bei den Pros sehr viel mehr wundert, einige verlieren gegen eine Frau. Ich wüßte jetzt praktisch keinen anderen Sport wo eine Frau so weit in die Weltspitze der Männer kommt (äh Reiten und Motorsport würde ich ausschließen da kommt es mehr darauf an wo drauf oder wo drin man sitzt). Daher frage ich mich ob die Professionalisierung des Traithlonsports nicht noch in den Kinderschuhen steckt.

wenn man die bestzeiten vergleicht, ist da aber noch immer ein unterschied von >40minuten.
die disziplinen, wo die männer im vorteil sind, sind eh nur radfahren und teilweise das laufen. das laufen nur teilweise, weil bei den geschwindigkeiten die kraft alleine nicht ausschlaggebend ist. gestern hat chrissie ja zeitweise auf die männerspitze zeit gutgemacht. ich könnte mir durchaus vorstellen, dass chrissie, yvv oder sandra w. auch unter 2:50 im laufen kommen könnten.
schwimmzeiten unter 55minuten bringen bei einem taktischen rennverlauf überhaupt nix.

Thorsten 12.10.2009 11:22

Zitat:

Zitat von TriBlade (Beitrag 290418)
Was mich bei den Pros sehr viel mehr wundert, einige verlieren gegen eine Frau. Ich wüßte jetzt praktisch keinen anderen Sport wo eine Frau so weit in die Weltspitze der Männer kommt

http://www.leichtathletik.de/results...athon_wm09.htm
http://www.leichtathletik.de/results...athon_wm09.htm

Die Marathon-Weltmeisterin von Berlin hätte auch noch 16 der 70 Finisher sowie die 21 DNF's hinter sich gelassen.

mum 12.10.2009 11:22

drullse:
ja...habe ich....powerman zofingen...ist ja nicht gerade ein einfaches rennen....! ok ... bin dann ein paar hunter meter "marschiert"....und konnte so die krämpfe wieder einigermassen lösen....!
aufgeben....hat für mich immer mit schwäche zu tun.....AUSSER...
die gesundheit geht kaputt.....!

beckenrandschwimmer 12.10.2009 11:23

wartet nur, bis paula radcliffe mit triathlon anfängt.

gurke 12.10.2009 11:27

Zitat:

Zitat von beckenrandschwimmer (Beitrag 290428)
wartet nur, bis paula radcliffe mit triathlon anfängt.

Spätestens dann kommt das Socken-Verbot :Cheese:

TriBlade 12.10.2009 11:27

Zitat:

Zitat von Rassel-Lunge (Beitrag 290420)
Ich find die Logik super: Da sie einen IM problemlos (?) finishen können finishen sie ihn nicht!

Was sollen sie damit noch beweisen, dass sie nachdem das Rennen (der Wettkampf gegen die anderen) bereits abgeschlossen ist. Soll ein Stadler nachweisen, dass er noch 30 oder 35km wandern kann? Wo soll da der Sinn für ihn sein. Vermutlich könnte er selbst mit Krämpfen in etwa meine Marathon Zeit laufen. Aber was oder wem will soll kann er damit etwas beweisen?? Daher macht es anders als bei mir keinen Sinn. Ich bin mir nicht sicher ob ich immer ankomme daher kann ich auch noch gewinnen wenn ich weit hinter meiner zeit bleibe.

Ist es jetzt irgendwie klarer?:Huhu:

tobyvanrattler 12.10.2009 11:36

Meiner Meinung nach haben sich einige einfach zu hohe Ziele im Vorfeld gesteckt (1. Platz oder im schlechtesten Fall Top 3)

Wenn die nun sehen das Sie nach dem Radfahren schon einen deutlichen oder gar zu großen Rückstand haben (z.B. wegen falscher Taktik - Überheblichkeit gegenüber anderer nicht als Favoriten gehandelter Pro´s).
Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten

1. Durchbeißen und das beste daraus machen (neues Ziel setzen) = menthale Stärke
oder
2. Krämpfe bekommen und aussteigen

Ich bin kein großer Fan von Faris muß aber meinen Hut vor seiner Leistung ziehen.
So wie der auf dem Rad Tempo gemacht hat, hätte ich mich wetten trauen das er beim laufen aussteigt.
Aber nein, läßt sich durchreichen und kommt als 10. als Ex Sieger zufrieden ins Ziel. Eine super Leistung und rießen RESPEKT dafür.
Timo Bracht galt als klarer Sieganwärter, hat sich wohl auf dem Rad verschätzt, zieht das Rennen aber durch und wird 6. ebenso Macca.
Hingegen andere die eigentlich als hervorragende Radfahrer gelten lassen es auf dem Rad eher gemütlich angehen und halten sich nur in der Nähe der gehandelten Topfavoriten auf.
Kurz vor Schluß stellen Sie fest dass das Rennen wo ganz anders statt findet und versuchen sich in Schadensbegrenzung.
Steigen dann aber beim laufen aus weil der Abstand einfach zu groß ist. :Nee:

Natürlich verstehe ich das die Pro´s mit Siegen Ihr Geld verdienen und Ihrem Körper vielleicht nicht so viel zu muten wollen.
Jedoch verstehe ich nicht wenn jemand eh schon ein nicht all zu gutes Image hat (... is wieder mal ausgestiegen) das dieser sich dann nicht mal durchbeisst und halt eben nur Top20 wird.
Das wäre für Ihn und sein Image sicherlich besser gewesen.

Aber gut, sind ja alle Alt genug und sollten wissen was Sie da machen... ;)

felö 12.10.2009 11:40

Zitat:

Was mich bei den Pros sehr viel mehr wundert, einige verlieren gegen eine Frau. Ich wüßte jetzt praktisch keinen anderen Sport wo eine Frau so weit in die Weltspitze der Männer kommt
Klettern und Eisklettern - in letzterem wurde ein (mehrere?) Wettkampf, der sehr gute besetzt war, schon von einer Frau (Ines Papert aus Deutschland) gewonnen.

Bereits in den 90ern wurden vereinzelt Frauen in Wettkampfrouten der Männer gelassen und hätten bei den Männern einen Podestplatz erreicht - und das in einer sehr athletischen Sportart.

Gruß Felö

P.S.: ... und ohne darüber urteilen zu wollen, wer/wann/warum aussteigt - mich verwundert die Aussage, dass man wegen Krämpfen gleich die Gesundheit nachhaltig ruiniert (das Argument der eventuellen längeren Erholungszeit verstehe ich).

TriBlade 12.10.2009 11:44

Zitat:

Zitat von felö (Beitrag 290443)
Klettern und Eisklettern - in letzterem wurde ein (mehrere?) Wettkampf, der sehr gute besetzt war, schon von einer Frau (Ines Papert aus Deutschland) gewonnen.

Bereits in den 90ern wurden vereinzelt Frauen in Wettkampfrouten der Männer gelassen und hätten bei den Männern einen Podestplatz erreicht - und das in einer sehr athletischen Sportart.

Gruß Felö

Das geile hier ist, man kann immer was dazulernen. Bin eigentlich ziemlich sportintereessiert, dass habe ich aber nicht gewußt und finde es ziemlich beeindruckend, dass in einer solchen Sportart Frauen Männer besiegen.

Jetzt könnte man noch annehmen sowohl im Klettern als auch im Triathlon sind die Profimänner einfach noch weit von ihren tatsächlichen Möglichkeiten entfernt.

Superpimpf 12.10.2009 11:45

Zitat:

Zitat von tobyvanrattler (Beitrag 290437)
Meiner Meinung nach haben sich einige einfach zu hohe Ziele im Vorfeld gesteckt (1. Platz oder im schlechtesten Fall Top 3)
.
.
.
Aber gut, sind ja alle Alt genug und sollten wissen was Sie da machen... ;)

Schön, dass du nicht die sportliche Leistung kritisierst, sondern die (oder soll ich direkt sagen den) Menschen an sich.

Faris fand ich auch schön, aber soll Normann jetzt sagen, dass das Commerzbank Team so viel von seiner Zeit frisst und er mit dem wenigen Training höchstens top20 wird? Wenn er dann 12 oder ähnlich wird ist das Geschrei genauso groß wie bei Hellriegel jetzt.

Falls es Normann nochmal schafft (was ich auch nicht glaube), dann jubeln ihn hier wieder alle in den Himmel und dann sollte man die Aussagen hier nochmal vorholen!

André

PS: stellt euch vor der Andreas würde jetzt mit Aussagen kommen wie "gute Langdistanzler sind gescheiterte Kurzdistanzler", würdet ihr ihn immer noch wegen seiner Leistung schätzen oder dann abgeneigt sein? Genau, also das persönliche weglassen!

drullse 12.10.2009 11:48

Zitat:

Zitat von mum (Beitrag 290425)
drullse:
ja...habe ich....powerman zofingen...ist ja nicht gerade ein einfaches rennen....! ok ... bin dann ein paar hunter meter "marschiert"....und konnte so die krämpfe wieder einigermassen lösen....!
aufgeben....hat für mich immer mit schwäche zu tun.....AUSSER...
die gesundheit geht kaputt.....!

Mensch, Deine Punkt-Taste ist ja auch kaputt. Kauf Dir mal ne neue Tastatur! :Lachen2:

Zum Thema: wenn Du die Krämpfe wieder lösten konntest, waren sie noch nicht wirklich schlimm. Nicht immer denken, es könnte nicht schlimmer sein, als man es selbst schon erlebt hat.

drullse 12.10.2009 11:49

Zitat:

Zitat von TriBlade (Beitrag 290448)
Jetzt könnte man noch annehmen sowohl im Klettern als auch im Triathlon sind die Profimänner einfach noch weit von ihren tatsächlichen Möglichkeiten entfernt.

Man könnte auch annehmen, dass die Frauen bisher nicht an ihre tatsächlichen Möglichkeiten rangekommen sind und es wesentlich geringe Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt als angenommen.

neonhelm 12.10.2009 11:49

Zitat:

Zitat von felö (Beitrag 290443)
P.S.: ... und ohne darüber urteilen zu wollen, wer/wann/warum aussteigt - mich verwundert die Aussage, dass man wegen Krämpfen gleich die Gesundheit nachhaltig ruiniert (das Argument der eventuellen längeren Erholungszeit verstehe ich).

Also, ich bin im August durch einen Wadenkrampf geschwommen und das merk ich immer noch...

Rassel-Lunge 12.10.2009 11:50

Zitat:

Zitat von TriBlade (Beitrag 290432)

Ist es jetzt irgendwie klarer?:Huhu:

yep, ich hatte es auch schon vorher verstanden.

mum 12.10.2009 12:08

drullse: was weisst du denn schon darüber, was ich alles schon erlebt habe ??
DNF ist (ausser gesundheit ist gefährdet) fuer mich mentalgeschichte....! ...und....es kann zur gewohnheit werden....

FuXX 12.10.2009 12:10

Zitat:

Zitat von gurke (Beitrag 290401)
Was ich bemerkenswert finde, Team Abu Dhabi ist mit einer Top Ten Platzierung und einem DNF "besser" als Commerzbank mit ebenfalls einer Top Ten Platzierung und 4x DNF ;) (traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast)

Aeh, Twelsiek wurde noch 12ter, Hecht 13ter. Das zaehlt nicht?

@Triblade: Du musst bedenken, dass die Jungs auf Sieg fahren und dann eben eingehen. Wenn die ein 1:1 Rennen gegen Chrissie machen wuerden, dann wuerde sie von den echten Profis keinen schlagen, es sei denn der hat nen schlechten Tag mit Magenproblemen o.ae. Beim Klettern haben die Frauen uebrigens vor allem nen Gewichtsvorteil.

@toby: Normann ist doch zum Beispiel letztes Jahr als 13ter angekommen. Und dieses Jahr hatte er halt auf dem Rad schon so starke Kraempfe, dass er gar nicht nach vorne kam. Du schreibst das so, als haette er die Kraempfe vorgetaeuscht, um nicht weiterlaufen zu muessen. Auf dem Rad gemuetlich angehen lassen - als wenn er es nicht versucht haette. Da frag ich mich echt auf welcher Informationsgrundlage du solche Urteile abgibst.

Echt fair wie hier teils geurteilt wird... :Nee:

@mum: Sorry, aber du bist ja echt ein Witzbold. Wenn dein Krampf wegging, hattest du doch gar kein echtes Problem. Normann hatte die schon auf dem Rad, lange vor Kona und ist dann trotzdem noch losgelaufen, ist wohl nicht ganz das Gleiche.

Fennec

Nachtrag: Stadler hatte uebrigens die drittbeste Radzeit (wenn ich mich nicht irre), ganz schoen gemuetlich hat er's da angehen lassen. Man koennte natuerlich auch sagen: Respekt, dass er das trotz widriger Umstaende (Kraempfe) geschafft hat, aber drauf rumtrampeln macht ja viel mehr Spass.

gurke 12.10.2009 13:06

Zitat:

Zitat von FuXX (Beitrag 290464)
Aeh, Twelsiek wurde noch 12ter, Hecht 13ter. Das zaehlt nicht?

Ich könnte ja jetzt ´ne Diskussion um Anspruch und Realität führen. Aber: memento smileys :Huhu:

dickermichel 12.10.2009 13:11

Ich weiß ja jetzt nicht, wie viele der hier Versammelten wie viele LDs gemacht haben und wie viele davon nicht gefinisht haben, aber ich kann nach 14 oder 15 LDs und drei oder vier DNFs für jeden DNF jeweils einen triftigen Grund bringen, warum ich nicht zu Ende machen wollte.

Generell hat das Nicht-Finishen (sowohl bei Pros als auch AGern) mit einem substantiellen Wandel der Sportart Triathlon, besser der Langdistanz zu tun.
Während bis vor wenigen Jahren eine LD noch direkt mit den Bildern kriechender Athleten verknüpft war und damit das Finishen einer nahezu heroischen Tat gleichkam, hat der Boom der IMs und LDs zu einer gewissen "Normalisierung" des LD-Finishes geführt. D.h. ein Finish weist nicht mehr über den Sportler hinaus als Ausdruck unglaublicher Leistung, sondern bleibt "nur" eine persönliche sportliche Leistung (bitte jetzt keine Hinweise, daß es noch genug Leute gibt, die ungläubig schauen, wenn man von Triathlon und LDs erzählt - es geht um die generelle Veränderung der Wahrnehmung der Sportart Triathlon).
In diesem Moment kommen unterschiedliche Motivationen ins Spiel, eine LD nicht zu finishen:
- man hat einfach keine Lust, sich noch den Rest anzutun, weil man sich das schon oft genug selbst bewiesen hat
- man ist nicht darauf angewiesen, eine Rangliste a lá "Guck-mal-wieviele-LDs-ich-schon-gefinisht-habe" zu erstellen
- man hat sich eine bestimmte Zeit vorgenommen, merkt, daß man sie nicht schafft und ist daher mental nicht bereit, sich die letzten zwei, drei Stunden das abzuverlangen, was eine LD im Marathon einem nun mal abverlangt
- es ist einfach nicht der Tag, an dem man eine LD absolvieren sollte, weil der Körper schlichtweg nicht bereit ist
- man hat erhebliche körperliche Probleme und Sorge, daß man entweder während des WKs medizinische Hilfe bräuchte oder nach dem WK an den Folgen der Probleme zu leiden hat
- usw. usw.

Es gibt sicher noch zig andere Gründe, warum es nachvollziehbar und z.T. sinnvoll/vernünftig ist, eine LD nicht durchzuziehen.
Doch für einen Pro gibt es noch einen ganz entscheidenden Grund:
Er ist angetreten, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen - das bedingungslose Finishen, wie es vor 25 oder 20 Jahren noch zur Legendenbildung beigetragen hat, bringt weder ihm noch seinen Sponsoren etwas.

Kurz: Da die LD viel von ihrem Mythos des Unglaublichen verloren hat, "muß" auch niemand mehr UM JEDEN PREIS finishen.

Gruß: Michel

glaurung 12.10.2009 13:12

Zitat:

Zitat von neonhelm (Beitrag 290454)
Also, ich bin im August durch einen Wadenkrampf geschwommen und das merk ich immer noch...

Wie schwimmt man DURCH EINEN WADENKRAMPF ? :Lachen2:
Schwimmer-Jargon? (oder Chargon?) Wie schreibt man das? :Cheese:


glaurung,

wieder mal planlos :Cheese:

neonhelm 12.10.2009 13:34

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 290490)
Wie schwimmt man DURCH EINEN WADENKRAMPF ?

Du schwimmst einfach weiter.

Zaehne zusammenbeissen, Wade waehrend des Schwimmens durch Fuss anziehen versuchen zu dehnen, keine Belastung beim Abstossen mehr drauf. Irgendwann gibt sich der Krampf wieder.

Preis: Reduzierte Belastungsfaehigkeit der Wade in den folgenden Wochen und Monaten. Wenn ich Profi waere, wuerd ich mir dreimal ueberlegen, ob es sich bei diesem Preis lohnt.

maifelder 12.10.2009 13:44

Zitat:

Zitat von neonhelm (Beitrag 290497)

Wade waehrend des Schwimmens durch Fuss anziehen versuchen zu dehnen, keine Belastung beim Abstossen mehr drauf. Irgendwann gibt sich der Krampf wieder.

.


Geben die Schildkröten und Köpfe anderer Teilnehmer so viel Widerstand?

Jahangir 12.10.2009 13:45

Zitat:

Zitat von gurke (Beitrag 290486)
Ich könnte ja jetzt ´ne Diskussion um Anspruch und Realität führen. Aber: memento smileys :Huhu:

Die beiden liegen doch vom im Soll. Twelsiek traue ich in Kona noch ganz großes zu. Er hat das Zeug für's Podium.

nabenschalter 12.10.2009 13:48

Kurz: Da die LD viel von ihrem Mythos des Unglaublichen verloren hat, "muß" auch niemand mehr UM JEDEN PREIS finishen.

Gruß: Michel[/quote]


Wenn das wirklich so ist, dann stimmt m.E. etwas in der Wahrnehmung nicht und die LD insbesondere auf Hawaii verliert dann ihren Mythos und auf lange Sicht wird Landdistanztriathlon dann eine Nullachtfünfzehnsportart.

Der Finishergedanke einer LD ist für mich die Grundlage unseres Sportes. Platzierungen etc. sind das "Sahnehäubchen". Wenn der Finishergedanke bei den Pros nicht auch tief verwurzelt wäre, wäre die Aussteigerquote mit Sicherheit noch erheblich höher.
Meine These: Keiner, weder Pro noch AKler macht sich das "Aussteigen" leicht und hat sehr gute Gründe, wenn er aussteigt. Die Tatsache, daß diese Gründe vielleicht zwei Stunden später dann nicht mehr ganz so stichhaltig sind, steht auf einen anderen Blatt.

Nabenschalter

Rälph 12.10.2009 13:55

Zitat:

Zitat von FuXX (Beitrag 290395)

Für jemanden der gewinnen will und auch kann, spielt das Finish hingegen keine Rolle. Er hat hunderte Stunden für den Sieg und auch für das Preisgeld gearbeitet. Der Körper und vor allem der Kopf sind darauf eingestellt um den Sieg zu kämpfen. Wenn es dann so schief läuft, ist es völlig logisch, dass die Luft raus ist - diesen emotionalen impact meinte ich. Das ist eben ein riesen Unterschied zum Amateur.

Der Punkt ist nur: Die meisten Pros haben in etwa so große Chancen auf den Sieg, wie ich meine AK zu gewinnen- nämlich keine!

fitnesstom 12.10.2009 14:01

Zitat:

Zitat von swimslikeabike (Beitrag 290340)
falsch, der war nicht da. Die Daten im Tracker stimmen nicht, wie bei vielen anderen (Longree, MvA,...)

richtig, denn der war hier:

http://results.mikatiming.de/2009/es...nt=M&ageclass=


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 05:20 Uhr.

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