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Das Problem mit dem DNF ist, wenn man einmal damit angefangen hat, ist es wie ein Virus.
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Lanzarote 2009 Lanzarote 2010 Deine DNF-Liste bzw. Deine Saisonvorausschau? :Lachen2: Heinrich |
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Jetzt komme ich aber von meinen Einwand ab. Der war nur, dass man nicht jedes Mal auf Norman Stadler rumhacken soll, wenn er aussteigt. Er leidet bestimmt selbst am meisten. Das war vermutlich die letzte Chance für ihn. Im nächsten Jahr wird er es gegen die hungrigen Newcomer noch schwerer haben. Viele Chancen gibt es da nicht mehr. Da wollen noch andere gewinnen. |
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Wenn ich an meine letzte LD denke, wär ich auch mindesten 42,2 mal beim Laufen lieber ausgestiegen. Ob ich aber dann nochmals eine LD im selben Jahr finishen könnte, wäre fraglich. Als Pro sieht man das wohl anderst. Ich freu mich aber lieber für meinen Vereinskameraden, der noch unter die TOP 100 gekommen ist.Und eine sub 9:30h hingelegt hat.Noch vor einigen PRO. |
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Genau richtig ! Das triffts auf den Punkt. Für Thomas ist der Flug nach Hawaii wie ein Heimflug er trifft dort eine Menge Freund ..aus der seiner Triathlonfamilie. Das er das Rennen nicht mehr unter den Top 10 Finishen kann weiß er selber. Lass ihn doch machen er lebt seinen Traum ..... und seine Karriere Ende ist nicht weit weg. Wenn ein Thomas Hellriegel nicht mehr auf den Startlisten steht verliert die Szene eine für unseren Sport wichtigen Athleten. Einige unter euch sind einfach noch nicht lange genug dabei um die Bedeutung eines Thomas H. richtig einzuschätzen. Gruß Badenser |
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Bei nem Agie der Probleme hat, ist immer noch ein Erfolg möglich, dazu reicht ja das Finish. Es dauert dann mit Krämpfen vll 2 Stunden länger, aber es lohnt sich weiter zu machen, da es eben ein persönlicher Erfolg ist anzukommen. Für jemanden der gewinnen will und auch kann, spielt das Finish hingegen keine Rolle. Er hat hunderte Stunden für den Sieg und auch für das Preisgeld gearbeitet. Der Körper und vor allem der Kopf sind darauf eingestellt um den Sieg zu kämpfen. Wenn es dann so schief läuft, ist es völlig logisch, dass die Luft raus ist - diesen emotionalen impact meinte ich. Das ist eben ein riesen Unterschied zum Amateur. FuXX |
Ich bin da echt ambivalent. Auf der einen Seite denke ich auch "DNF macht weich im Kopf". Auf der anderen Seite sehe ich den Sportprofi, dessen Gesundheit sein Kapital ist. Ich glaube aber auch das Normann sehr frustiert war und bestimmt nicht "leichterdings" aufgegeben hat, sonst wäre der nicht mal mehr los gelaufen. (lag ja jetzt nicht sooo aussichtsreich im Rennen)
Was ich bemerkenswert finde, Team Abu Dhabi ist mit einer Top Ten Platzierung und einem DNF "besser" als Commerzbank mit ebenfalls einer Top Ten Platzierung und 4x DNF ;) (traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast) |
Was die Leidensfähigkeit betrifft, so glaube ich aber auch, dass die Agegrouper da den Profis in nichts nachstehen. Jeder von uns hat doch schon die Erfahrung gemacht, dass die Wettkämpfe, bei denen man schlecht vorbereitet war, die härtesten sind. Von den Tagen nach dem Wettkampf möchte ich gar nicht sprechen.
Das Finishen auf Hawaii ist einfach eine sauanstrengende Sache und jedem der das Ziel erreicht gebührt Respekt. Aber ein Profi der aussteigt, der braucht nicht noch den Spott aus einem Forum. |
DNF ist "loosermentalität" - tja...wenns mal nicht so läuft, dann
lässt man es bleiben - auch aus sponsorsicht würde ich es nicht begrüssen, wenn "meine" athleten nicht ins ziel kommen....! kann nicht auch ein "heroischer" zieleinlauf und "grosser kampf gegen SICH SELBST" aus sponsorensicht SEHR interessant sein....???? klar, wenn die gesundheit auf dem spiel steht.....dann ist's eine andere story....aber bei ein paar krämpfen???????? zudem....werden die DNF schnell mal zur gewohnheit...also fang erst lieber NICHT damit an...... der schmerz vergeht...aber die schmach...bleibt das lebenlang.... |
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2. Schon mal richtige Krämpfe im Wettkampf gehabt (nicht nur so ein Zucken in den Muskeln)? 3. Weißt Du, wie schwer die Krämpfe bei Stadler waren? Nein, na dann... :Huhu: Zitat:
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Ich glaube auch, dass kein Pro damit Probleme hat an irgend einem Tag einen IM zu finishen, anders als viele AG Sportler. Daher bedeutet es für die Profis auch nichts. Ist nachvollziehbar und vernünftig. Es sind irgendwie andere Sprotarten, die einen fahren zu einem Sportwettkampf gegen andere Sportler. Die anderen (die meisten) fahren da hin um gegen sich selbst unter den härtesten Bedingungen zu kämpfen und ja auch wegen des Mythos. Ironman Traithlon ist aber inzwischen eben auch Profisport und da hat glaube ich ein DNF Gedanken irgenwie nichts mehr zu suchen.
Was mich bei den Pros sehr viel mehr wundert, einige verlieren gegen eine Frau. Ich wüßte jetzt praktisch keinen anderen Sport wo eine Frau so weit in die Weltspitze der Männer kommt (äh Reiten und Motorsport würde ich ausschließen da kommt es mehr darauf an wo drauf oder wo drin man sitzt). Daher frage ich mich ob die Professionalisierung des Traithlonsports nicht noch in den Kinderschuhen steckt. |
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die disziplinen, wo die männer im vorteil sind, sind eh nur radfahren und teilweise das laufen. das laufen nur teilweise, weil bei den geschwindigkeiten die kraft alleine nicht ausschlaggebend ist. gestern hat chrissie ja zeitweise auf die männerspitze zeit gutgemacht. ich könnte mir durchaus vorstellen, dass chrissie, yvv oder sandra w. auch unter 2:50 im laufen kommen könnten. schwimmzeiten unter 55minuten bringen bei einem taktischen rennverlauf überhaupt nix. |
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http://www.leichtathletik.de/results...athon_wm09.htm Die Marathon-Weltmeisterin von Berlin hätte auch noch 16 der 70 Finisher sowie die 21 DNF's hinter sich gelassen. |
drullse:
ja...habe ich....powerman zofingen...ist ja nicht gerade ein einfaches rennen....! ok ... bin dann ein paar hunter meter "marschiert"....und konnte so die krämpfe wieder einigermassen lösen....! aufgeben....hat für mich immer mit schwäche zu tun.....AUSSER... die gesundheit geht kaputt.....! |
wartet nur, bis paula radcliffe mit triathlon anfängt.
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Ist es jetzt irgendwie klarer?:Huhu: |
Meiner Meinung nach haben sich einige einfach zu hohe Ziele im Vorfeld gesteckt (1. Platz oder im schlechtesten Fall Top 3)
Wenn die nun sehen das Sie nach dem Radfahren schon einen deutlichen oder gar zu großen Rückstand haben (z.B. wegen falscher Taktik - Überheblichkeit gegenüber anderer nicht als Favoriten gehandelter Pro´s). Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten 1. Durchbeißen und das beste daraus machen (neues Ziel setzen) = menthale Stärke oder 2. Krämpfe bekommen und aussteigen Ich bin kein großer Fan von Faris muß aber meinen Hut vor seiner Leistung ziehen. So wie der auf dem Rad Tempo gemacht hat, hätte ich mich wetten trauen das er beim laufen aussteigt. Aber nein, läßt sich durchreichen und kommt als 10. als Ex Sieger zufrieden ins Ziel. Eine super Leistung und rießen RESPEKT dafür. Timo Bracht galt als klarer Sieganwärter, hat sich wohl auf dem Rad verschätzt, zieht das Rennen aber durch und wird 6. ebenso Macca. Hingegen andere die eigentlich als hervorragende Radfahrer gelten lassen es auf dem Rad eher gemütlich angehen und halten sich nur in der Nähe der gehandelten Topfavoriten auf. Kurz vor Schluß stellen Sie fest dass das Rennen wo ganz anders statt findet und versuchen sich in Schadensbegrenzung. Steigen dann aber beim laufen aus weil der Abstand einfach zu groß ist. :Nee: Natürlich verstehe ich das die Pro´s mit Siegen Ihr Geld verdienen und Ihrem Körper vielleicht nicht so viel zu muten wollen. Jedoch verstehe ich nicht wenn jemand eh schon ein nicht all zu gutes Image hat (... is wieder mal ausgestiegen) das dieser sich dann nicht mal durchbeisst und halt eben nur Top20 wird. Das wäre für Ihn und sein Image sicherlich besser gewesen. Aber gut, sind ja alle Alt genug und sollten wissen was Sie da machen... ;) |
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Bereits in den 90ern wurden vereinzelt Frauen in Wettkampfrouten der Männer gelassen und hätten bei den Männern einen Podestplatz erreicht - und das in einer sehr athletischen Sportart. Gruß Felö P.S.: ... und ohne darüber urteilen zu wollen, wer/wann/warum aussteigt - mich verwundert die Aussage, dass man wegen Krämpfen gleich die Gesundheit nachhaltig ruiniert (das Argument der eventuellen längeren Erholungszeit verstehe ich). |
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Jetzt könnte man noch annehmen sowohl im Klettern als auch im Triathlon sind die Profimänner einfach noch weit von ihren tatsächlichen Möglichkeiten entfernt. |
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Faris fand ich auch schön, aber soll Normann jetzt sagen, dass das Commerzbank Team so viel von seiner Zeit frisst und er mit dem wenigen Training höchstens top20 wird? Wenn er dann 12 oder ähnlich wird ist das Geschrei genauso groß wie bei Hellriegel jetzt. Falls es Normann nochmal schafft (was ich auch nicht glaube), dann jubeln ihn hier wieder alle in den Himmel und dann sollte man die Aussagen hier nochmal vorholen! André PS: stellt euch vor der Andreas würde jetzt mit Aussagen kommen wie "gute Langdistanzler sind gescheiterte Kurzdistanzler", würdet ihr ihn immer noch wegen seiner Leistung schätzen oder dann abgeneigt sein? Genau, also das persönliche weglassen! |
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Zum Thema: wenn Du die Krämpfe wieder lösten konntest, waren sie noch nicht wirklich schlimm. Nicht immer denken, es könnte nicht schlimmer sein, als man es selbst schon erlebt hat. |
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drullse: was weisst du denn schon darüber, was ich alles schon erlebt habe ??
DNF ist (ausser gesundheit ist gefährdet) fuer mich mentalgeschichte....! ...und....es kann zur gewohnheit werden.... |
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@Triblade: Du musst bedenken, dass die Jungs auf Sieg fahren und dann eben eingehen. Wenn die ein 1:1 Rennen gegen Chrissie machen wuerden, dann wuerde sie von den echten Profis keinen schlagen, es sei denn der hat nen schlechten Tag mit Magenproblemen o.ae. Beim Klettern haben die Frauen uebrigens vor allem nen Gewichtsvorteil. @toby: Normann ist doch zum Beispiel letztes Jahr als 13ter angekommen. Und dieses Jahr hatte er halt auf dem Rad schon so starke Kraempfe, dass er gar nicht nach vorne kam. Du schreibst das so, als haette er die Kraempfe vorgetaeuscht, um nicht weiterlaufen zu muessen. Auf dem Rad gemuetlich angehen lassen - als wenn er es nicht versucht haette. Da frag ich mich echt auf welcher Informationsgrundlage du solche Urteile abgibst. Echt fair wie hier teils geurteilt wird... :Nee: @mum: Sorry, aber du bist ja echt ein Witzbold. Wenn dein Krampf wegging, hattest du doch gar kein echtes Problem. Normann hatte die schon auf dem Rad, lange vor Kona und ist dann trotzdem noch losgelaufen, ist wohl nicht ganz das Gleiche. Fennec Nachtrag: Stadler hatte uebrigens die drittbeste Radzeit (wenn ich mich nicht irre), ganz schoen gemuetlich hat er's da angehen lassen. Man koennte natuerlich auch sagen: Respekt, dass er das trotz widriger Umstaende (Kraempfe) geschafft hat, aber drauf rumtrampeln macht ja viel mehr Spass. |
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Ich weiß ja jetzt nicht, wie viele der hier Versammelten wie viele LDs gemacht haben und wie viele davon nicht gefinisht haben, aber ich kann nach 14 oder 15 LDs und drei oder vier DNFs für jeden DNF jeweils einen triftigen Grund bringen, warum ich nicht zu Ende machen wollte.
Generell hat das Nicht-Finishen (sowohl bei Pros als auch AGern) mit einem substantiellen Wandel der Sportart Triathlon, besser der Langdistanz zu tun. Während bis vor wenigen Jahren eine LD noch direkt mit den Bildern kriechender Athleten verknüpft war und damit das Finishen einer nahezu heroischen Tat gleichkam, hat der Boom der IMs und LDs zu einer gewissen "Normalisierung" des LD-Finishes geführt. D.h. ein Finish weist nicht mehr über den Sportler hinaus als Ausdruck unglaublicher Leistung, sondern bleibt "nur" eine persönliche sportliche Leistung (bitte jetzt keine Hinweise, daß es noch genug Leute gibt, die ungläubig schauen, wenn man von Triathlon und LDs erzählt - es geht um die generelle Veränderung der Wahrnehmung der Sportart Triathlon). In diesem Moment kommen unterschiedliche Motivationen ins Spiel, eine LD nicht zu finishen: - man hat einfach keine Lust, sich noch den Rest anzutun, weil man sich das schon oft genug selbst bewiesen hat - man ist nicht darauf angewiesen, eine Rangliste a lá "Guck-mal-wieviele-LDs-ich-schon-gefinisht-habe" zu erstellen - man hat sich eine bestimmte Zeit vorgenommen, merkt, daß man sie nicht schafft und ist daher mental nicht bereit, sich die letzten zwei, drei Stunden das abzuverlangen, was eine LD im Marathon einem nun mal abverlangt - es ist einfach nicht der Tag, an dem man eine LD absolvieren sollte, weil der Körper schlichtweg nicht bereit ist - man hat erhebliche körperliche Probleme und Sorge, daß man entweder während des WKs medizinische Hilfe bräuchte oder nach dem WK an den Folgen der Probleme zu leiden hat - usw. usw. Es gibt sicher noch zig andere Gründe, warum es nachvollziehbar und z.T. sinnvoll/vernünftig ist, eine LD nicht durchzuziehen. Doch für einen Pro gibt es noch einen ganz entscheidenden Grund: Er ist angetreten, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen - das bedingungslose Finishen, wie es vor 25 oder 20 Jahren noch zur Legendenbildung beigetragen hat, bringt weder ihm noch seinen Sponsoren etwas. Kurz: Da die LD viel von ihrem Mythos des Unglaublichen verloren hat, "muß" auch niemand mehr UM JEDEN PREIS finishen. Gruß: Michel |
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Schwimmer-Jargon? (oder Chargon?) Wie schreibt man das? :Cheese: glaurung, wieder mal planlos :Cheese: |
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Zaehne zusammenbeissen, Wade waehrend des Schwimmens durch Fuss anziehen versuchen zu dehnen, keine Belastung beim Abstossen mehr drauf. Irgendwann gibt sich der Krampf wieder. Preis: Reduzierte Belastungsfaehigkeit der Wade in den folgenden Wochen und Monaten. Wenn ich Profi waere, wuerd ich mir dreimal ueberlegen, ob es sich bei diesem Preis lohnt. |
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Geben die Schildkröten und Köpfe anderer Teilnehmer so viel Widerstand? |
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Kurz: Da die LD viel von ihrem Mythos des Unglaublichen verloren hat, "muß" auch niemand mehr UM JEDEN PREIS finishen.
Gruß: Michel[/quote] Wenn das wirklich so ist, dann stimmt m.E. etwas in der Wahrnehmung nicht und die LD insbesondere auf Hawaii verliert dann ihren Mythos und auf lange Sicht wird Landdistanztriathlon dann eine Nullachtfünfzehnsportart. Der Finishergedanke einer LD ist für mich die Grundlage unseres Sportes. Platzierungen etc. sind das "Sahnehäubchen". Wenn der Finishergedanke bei den Pros nicht auch tief verwurzelt wäre, wäre die Aussteigerquote mit Sicherheit noch erheblich höher. Meine These: Keiner, weder Pro noch AKler macht sich das "Aussteigen" leicht und hat sehr gute Gründe, wenn er aussteigt. Die Tatsache, daß diese Gründe vielleicht zwei Stunden später dann nicht mehr ganz so stichhaltig sind, steht auf einen anderen Blatt. Nabenschalter |
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http://results.mikatiming.de/2009/es...nt=M&ageclass= |
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