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sabine-g 29.06.2020 15:19

Zitat:

Zitat von Frau Müller (Beitrag 1540039)
Zuschauer würden kategorisch ausgeschlossen, z. B. in dem keine Tribünen aufgebaut oder diese maximal gemäß den Anforderungen besetzt werden. Ob sich Menschen dann in der Stadt entlang der Strecke herumtreiben und zuschauen, ist nicht Ironman Problem.

Na ja. Damit schiebt IM die Verantwortung von sich und überlässt das der Stadt.
Wenn ich das entscheiden müsste, dann würde ich IM die Veranstaltung nicht genehmigen und ich hoffe dass genau das passiert.

Stefan 29.06.2020 15:28

Zitat:

Zitat von Frau Müller (Beitrag 1540039)
Ob sich Menschen dann in der Stadt entlang der Strecke herumtreiben und zuschauen, ist nicht Ironman Problem.

Da diese Menschenansammlungen durch den IM verursacht werden, ist es natürlich deren Problem. Wenn sie es nicht lösen (was sie realistischerweise nicht können), bekommt IM keine Bewilligung für das Event.

Frau Müller 29.06.2020 16:00

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1540043)
Na ja. Damit schiebt IM die Verantwortung von sich und überlässt das der Stadt.
Wenn ich das entscheiden müsste, dann würde ich IM die Veranstaltung nicht genehmigen und ich hoffe dass genau das passiert.

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1540045)
Da diese Menschenansammlungen durch den IM verursacht werden, ist es natürlich deren Problem. Wenn sie es nicht lösen (was sie realistischerweise nicht können), bekommt IM keine Bewilligung für das Event.

Die rechtliche Grundlage dürfte u. a. die Versammlungsstättenverordnung sein. Daraus ergibt sich m. E., dass der Verantwortungsbereich von Ironman auf die Eventfläche begrenzt ist. Also muss Ironman die Sicherheit der Sportler auf der Strecke und z. B. in einem abgesperrten Zielbereich (auch mit und dann für die Zuschauer) sicherstellen.

Hab ich neulich schon mal gepostet. Passt aber gerade so gut. Das Vorgehen ist schön beim Hygienekonzept des Marathons zu sehen.

"Zuschauende im öffentlichen Raum sind für die Einhaltung der geltenden
Abstands- und Hygieneschutzregeln selbst verantwortlich."


Ob die Stadt das in ihrem Verantwortungsbereich liegende Risiko dann tragen möchte, ist dann die entscheidende Frage. Da habt ihr also Recht. Es bleibt spannend.

flachy 29.06.2020 16:49

Aloha Athleten,

wir nähern uns unwiderruflich dem Ende eines schönen Sommertraums in diesem besonderen, aussergewöhnlichen Jahr.
Der Weg bis hierher war spannend und durch die vielen neuen, unbekannten Veränderungen in allen Belangen - familiär, beruflich und auch triathletisch - eine nicht endenwollende, echte Herausforderung.
Doch nichts konnte (viele von) uns bislang davon abbringen, unseren aktiven Lifestyle aller Widrigeiten zu entsagen!!!

Schwimmbadschliessungen im März?
Neo an und ab in den nächsten Steinbruch!
15 Kilometerlimit rund um den Wohnort?
130 Kilometerkriterien mit 30 Schleifen rund um die Wallfahrtskirche Rosenthal!
Kein Training in Gruppen?
Radelte und rannte ja auch sonst kaum einer mit uns früh 4:45 Uhr ab Hoftor los, also alles normal!
Stadien verbarikadiert?
Endlich konnten wir die 500 Zwischenzeiten samt Streckenangaben unserer Multisportuhren bei den Intervallen auf der autoleeren Land- und Bundesstraße mal voll ausnutzen!
Fitnesstudios gesperrt?
Es begann die hohe Zeit des guten, alten DDR-Sportschul-Zirkeltrainings, 45 Minuten Vollgas, neudeutsch HIIT&Crossfit-Workouts, bis zur Kotzgrenze!

Die Experten raten aktuell unverändert davon ab, den Ironman Hamburg in zwei Monaten in der City durchzuführen, da diese Veranstaltung nicht sicher und den Hygienevorschriften entsprechend stattfinden kann?

So wie ich in meinem beruflichen Bereich gewisse Entscheidungen mit meinem Know-How treffe und davon ausgehe, dass diese zu 100% umgesetzt und befolgt werden, so vertraue ich dem Wissen der Virulogen und Stadtverantwortlichen, dass deren Entscheidung vollumfänglich dem Wohle von uns Teilnehmern, Fans und der Stadt dient.
Da gibt es aus meiner Sicht nichts zu diskutieren!

Jetzt haben wir hier natürlich eine Menge Topform und keinen Ironman im Lande, bei dem wir die Sau rauslassen können.
Auch werden die Wale rund um Kona im Februar die Kailua Bay für sich alleine haben, ich und viele andere Athleten können sie da nicht belästigen.
Bei mir ist alles dafür ausgerichtet, dass ich nach Platz 5 und 4 dieses Mal am Sonntag nach der Lavabattle ganz nach oben auf das Podest in Hawaii hätte klettern können. Das wird nix werden , Arsch lecken, frohes Fest, Fuß vom Gas, what's next?

Bissl was lokales geht klar, 4km Seeschwimmen Bärwalde in 12 Tagen, die regionalen Triathlons Knappenman, F60 und Erkner, vielleicht mit Carsten eine zeitnahe Auflage seiner 24 Stundenjagd auf unseren Triabikes (und als Warm-Up ein privates 12 Stundenrennen
(mehr dazu findet der interessierte Athlet auf unserer kleinen Webseite).
Und dann mal schaun, was 2021 bringen wird.

Aktuell fällt mir in der Tat nur ein positiver Aspekt ein - Geld gespart, denn ein neues Bike (SCOTT VS. STORCK) zum Posen entlang des Ali'i Drive und Queen K. brauche ich auf absehbare Zeit nun vorerst nicht!

Sport Frei und sobald ich meine Frohnatur wieder gefunden habe, schreibe ich bestimmt gelegentliche Updates über neue Meet&Greetz mit Wildsau und anderen bekloppten Athleten des Ostens unseres Sportlands hier in unser TS-Forum.
:Blumen:

Jan-Z 29.06.2020 16:58

Moin!
Mensch Flachy, das gerade von Dir???
Ich hatte gehofft Du hältst die Flagge der Hoffnung aufrecht bis zum endgültigen K.O. :Blumen:

Ich bewundere deinen Elan schon die ganze Zeit, da wirst Du Dich doch von weiteren Vermutungen nicht unterkriegen lassen.
Also Feuer frei im Training und nicht aufgeben bevor was Endgültiges entschieden wurde!

Gruß Jan

jannjazz 29.06.2020 17:31

Ich gebe die Geschichte auch noch nicht verloren, morgen wissen wir wieder mal mehr.

Hafu 29.06.2020 17:44

Zitat:

Zitat von Marcoru (Beitrag 1540034)
Hamburg erlaubt Veranstaltungen für bis zu 1000 Personen

"...von Mittwoch an wieder erlaubt, allerdings unter Bedingungen. "Großveranstaltungen" mit mehr als 1000 Personen bleiben dagegen mindestens bis zum 31. Oktober untersagt.

...wird streng nach Veranstaltungen im Freien und geschlossenen Räumen sowie solche mit oder ohne feste Sitzplätze unterschieden. Demnach gilt:

Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen sind im Freien mit bis zu 1000 TN und in geschlossenen Räumen mit bis zu 650 TN zulässig.

... ohne feste Sitzplätze sind im Freien mit bis zu 200 TN und in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 TL zulässig. Wird.. Alkohol ausgeschenkt, reduziert sich die Anzahl...um die Hälfte."

Noch Fragen?

Klingt durchaus, gerade in den Differenzierungen, vernünftig und lässt vermuten, dass sich da mal jemand mit epidemiologischer Ausbildung Gedanken um Ausbreitungsrisiken unter unterschiedlichen Bedingungen gemacht hätte.

Bemerkenswert, dass z.B. der Faktor Alkohol auch mal Eingang in Verhaltensempfehlungen/ Genehmigungsvoraussetzungen gefunden hat, denn der spielt doch bei vielen Super-Spreader-Ergeignissen der Vergangenheit eine auffallend große Rolle.

Aus meiner Sicht geht es bei den Empfehlungen, schon alleine weil von "Sitzplätzen" gesprochen wird, um Kulturveranstaltungen bzw. die Zuschauersituation bei Sportveranstaltungen und nicht die Anzahl von Teilnehmern bei einem Lauf oder einem Triathlon.
Da kann man mit Begriffen wie "fester Sitzordnung" oder "frei gewählten Sitzen" dass infektionsrisiko nicht abbilden und muss sich stattdessen über ganz andere Dinge Gedanken machen.

Wenn man die diesbezüglichen Risiken zu Ende denkt, könnte man z.B. die zurückliegenden Hygienedemos in den allermeisten Großsstädten Deutschlands, Rave-Happenings in Berlin oder all die BLM-Demos D und in den USA (dort wurde v.a. in den demokratisch regierten Bundesstaaten sowie in New York und Wahington auf die Straße gegangen, analysieren: keines dieser Ereignisse führte zu einem messbaren Anstieg der Infektzahl vor Ort (höchstwahrscheinlich v.a. deshalb, da ews alles Freiluftereignisse waren), wohl aber kam es in den USA in den republikanisch regierten Bundesstaaten Zusammenhang mit der Wiedereröffnung von Bars/ Clubs sowie dem Wegfall von Masken- und Social-Distancing-Empfehlungen zu einem besorgniserregenden Wiederanstieg der Infekt-Zahlen.

Marcoru 29.06.2020 18:40

Triathlon, Marathon und Cyclassics werden in diesem Jahr voraussichtlich nicht stattfinden. Das sagte Sportsenator Andy Grote (SPD) am Montag im Gespräch mit NDR 90,3.


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