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Was wäre denn, wenn es denen, denen es jetzt tatsächlich schlecht geht, plötzlich richtig gut gehen würde, wenn die fürstlich Leben würden, wenn sie fairen Zugang zu Bildung, Wohnung, Gesundheitsvorsorge, sozialer Absicherung hätten? Gleichzeitig aber die Schere noch weiter auf gehen würde, weil die oberen 1% noch viel mehr hätten? Aus meiner Sicht ist das Problem, dass die unteren Schichten in echt problematischen Verhältnissen und kaum mit Perspektiven leben und die mittleren Schichten sich richtig anstrengen müssen, keine Dummheiten begehen dürfen um nicht abzurutschen. Das soziale Problem ist m.E. nicht das wenige viel haben, das ist m.E. eine „intuitive“ Vermischung der Dinge und bei manchen auch eine reflexartige Neiddebatte (damit meine ich nicht dich, Arne). Es gilt die genannten Gruppen in Wohlstand zu bringen bzw. eine „Social baseline“ menschenwürdig und mit Perspektiven zu gestalten. :Blumen: |
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Gerade die von Dir aufgezählten Grundbedürfnisse liegen in den USA im Argen: Bildung, Wohnung, Gesundheitsvorsorge, soziale Absicherung. Viele Familien aus dem Mittelstand können es sich kaum noch leisten, die Ausbildung ihrer Kinder zu bezahlen. Im Schnitt liegen die Studiengebühren in den USA pro Jahr zwischen 20.000 und 30.000 Dollar. Häufig gibt es Stipendien, aber bereits die Wohnkosten am Studienort übersteigen die Möglichkeiten vieler Familien aus dem Mittelstand. Die Mieten in den Städten sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Auch unter Menschen, die einer geregelten Arbeit nachgehen, gibt es teilweise nur noch in sehr schlechten Stadtvierteln Wohnraum, wo man Angst um seine Kinder hat. In San Francisco kostet die Miete für ein 1-Zimmer-Appartment im Durchschnitt 3.600 Dollar. Krankenversicherungen: Die jährlichen Gesundheitskosten einer durchschnittlichen Familie in den USA betrugen im Jahr 2020 über 25.000 Dollar. Gehört man in einer solchen Gesellschaft zu den Geringverdienern, ist das nicht lustig. |
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Ich denke die Probleme werden zwingend nicht dadurch gelöst indem man diese Schere verkleinert. Hier würde man m.E. am Problem vorbei arbeiten. Ich denke die Schere ist irrelevant. Wichtig ist, dass die Probleme die du aufgezählt hast direkt gelöst werden. Hierauf sollte man sich fokussieren. Ich stimme auch zu, dass die sehr Reichen mehr zum Gemeinwohl beitragen sollten. Im Vergleich zu seinem Vermögen ist das, was Musk spendet ein Witz.Das bedeutet aber zwangsläufig nicht, dass die Schere kleiner werden wird oder muss. :Blumen: |
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Edit: ich sehe, Helmut war schneller, in ähnlichem Sinne. |
das Bild mit dem Auseinanderklaffen und der "Schere" lässt sich m.E. so ausformulieren (hat Arne ja auch so gemacht):
Es ist deutlich,dass der ansteigenden Wohlstand ungleich verteilt ist. Unsere Wirtschaften wachsen, das Plus kommt aber nur in einem kleinen Teil an, in einem grossen eben nicht. "Bei der Flut steigen alle Boote", (um noch so ein Bild reinzusetzen), stimmt einfach nicht. m. |
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