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Aus dem Hygeniekonzept geht auch hervor, wie sehr man als Veranstalter um die Zuschauer und deren Sicherheit bemüht ist. Wenig bis gar nicht.
Immerhin besetzt man Hotspots nicht mehr mit Tribünen und Moderation. Damit verhindert man zumindest Andrang. Oder versucht es. Der Zuschauer wird sich selbst überlassen. Oder der Stadt. "Zuschauende im öffentlichen Raum sind für die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneschutzregeln selbst verantwortlich." Nicht überraschend. Damit ist der erhöhte Andrang an Menschen also Problem der Stadt. |
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Hafu, ich schätze Deine Beiträge sehr und bin für Deine Kritik durchaus empfänglich. Und noch einmal, ich glaube, daß man die Teilnehmer durch das Hygienekonzept recht gut schützen könnte. Ob der Wettkampf dann aber noch spass macht, ist eine andere Geschichte. Mir geht es in erster Linie um die Zuschauer!
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Bei den Schulschliessungen oder besser- öffnungen sind wir uns praktisch einig. Das Risiko ist vorhanden, sollte aber in Kauf genommen werden weil der Nutzen dieses rechtfertigt. Volkswirtschaftlich macht in meinen Augen weder ein großer Stadtmarathon noch Triathlon- Großveranstaltungen in diesem Jahr einen Sinn, der das (Rest-) Risiko rechtfertigen würde. Da sehe ich die Schul- und Kitaöffnungen in einer ganz anderen Kategorie. Ich denke aber, daß das Zusatz-Risiko durch Zuschauermassen bei kleinen Veranstaltungen (z.B. Knappenmann) viel einfacher in den Griff zu kriegen wäre. Komischerweise werden kleine Wald- und Wiesentriathlons derzeit einer nach dem anderen angesagt. Der Knappenmann ist eine der wenigen löblichen Ausnahmen... Last but not least, noch hat die Stadt Hamburg keine der hier diskutierten Sport-Massenveranstaltungen genehmigt. Ich hoffe da noch immer auf die Vernunft unserer Senatoren!:Blumen: :Blumen: |
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Selbst ein Konzertbesuch (der ja meist in Konzertsälen stattfindet) und wo alle Zuhörer in dieselbe Richtung schauen (aber eben nicht singen oder schreien) ist weitaus weniger riskant als z.B. eine Chorprobe oder ein Gottesdienst, wo es schon mehrfach nachgewiesene Superspreader-Ereignisse in diversen Ländern gegeben hat. (das Singen in den zuetzt genannten Situation führt höchstwahrscheinlich zu starker Aerosolbildung und damit erhöhtem Infektrisiko). Zitat:
Das RKI sieht 15min Face-to-Face-Kontakt mit unter 1m Abstand, also z.B. ein Gespräch zwischen zwei Personen, die sich dabei direkt ansehen als typische Situation und zeitliche Grenze an, ab der das Risiko, dass man sich an einem Infizierten ansteckt, deutlich ansteigt. Bei der derzeitigen relativ niedrigen Infektanzahl in vielen Ländern wie Deutschland, Österreich, Schweiz, aber auch asiatischen Ländern wie Taiwan, China, Südkorea, Japan, Hongkong kann man fast für jeden Neu-Infizierten durch Interviews und Kontaktnachverfolgung rückblickend ermitteln, wo und von wem sich dieser höchstwahrwscheinlich angesteckt hat. Sehr oft liest man das dann auch in den lokalen oder überregionalen Medien (v.a. wenn es sich um eine Situation gehandelt hat, bei der es mehrere infekte gegeben hat), und darüberhinaus werden die entsprechenden Daten auch immer wieder in diversen Studien publiziert. Es sind doch aktuell immer wieder dieselben Infekt-Situationen (mit gewissen Variationen): Arbeitsplätze in geschlossenen Räumen, bei denen keine Mindestabstände eingehalten und keine Masken getragen werden (Fleischzerlegebetriebe, Krankenhäuser, Pflegeheime, in Israel, wo die Schulen schon wieder im Regelbetrieb laufen neuerdings auch weiterführende Schulen), beengte Wohnverhältnisse, (Flüchtlingsheime, Erntehelfer, große Mietwohnblocks), Großfamilienfeiern. Sport im Freien ist mir als mutmaßliche Infektsituation seit Beginn der Pandemie niemals in einer Studie oder in einem Medienbericht untergekommen. Und auch wenn es derzeit noch kaum Wettkämpfe gibt, läuft doch mittlerweile fast überall der Trainingsbetrieb auch in Trainingsgruppen längst wieder ziemlich normal; die Menschen gehen zusammen Schwimmen, in Gruppen Radfahren und laufen längst auch wieder in Gruppen zusammen. |
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Nach dem Rennen wird dann die 70 jährige Mutter besucht. Mama muss unbedingt die Finisher Medaille sehen. Dann gehts noch zusammen mit Mutti ins Pflegeheim, den 90 Jahr alten Opa besuchen. Der freue sich auch schon riesig auf die Berichte des Enkels, war er doch zeitlebens Leichtathlet. |
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Bis man nach einem Infekt selbst infektiös für andere ist (= Beginn der Virusreplikationsphase) dauert es mindestens drei Tage (maximal bis zu einer Woche). Ergo sollte man im Zeitraum ab dem 3. Tag bis zum 7. bis 8.Tag nach dem Event mögliche Risikopersonen meiden, wenn man ernsthafte Bedenken hat, sich angesteckt zu haben. Um es also nochmal kurz zu präzisieren: an einem City-Marathon wie in Hamburg, würde ich selbst in der aktuellen Situation nicht teilnehmen. Bei einer derartig großen Teilnehmerzahl sind Situationen, wo es einfach zu eng wird, schwer zu vermeiden. Aber das ist ja obwohl Hamburg hier auch Off-topic, denn in diesem Thread geht es ja um den Ironman. Und da ohnehin die meisten angemeldeten Teilnehmer vom IM-Hamburg bereits für 2021 umgemeldet haben, rechne ich da mit einem überschaubaren und für ein Hygienekonzept bewältigbaren Teilnehmerfeld. Und wenn ich für Hamburg gemeldet wäre, würde ich auch mitmachen. |
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Die Unterbringung in Hotels, die noch nicht wieder 100% belegen dürfen. Vielleicht geht's ja im September wieder. Derzeit gibt es erhöhte Reiseauflagen für Personen aus Warendorf und Gütersloh. Was passiert mit Sportlern aus einem Kreis, der gerade kurz vor dem IM betroffen ist von einem Lockdown?. Kriegt man als gesunder Sportler so schnell einen Test, dass man negativ ist und starten darf? Die Daumen für alle Startwilligen sind gedrückt, vor allem für Jan beim M und fürs Flachy natürlich. |
Vielen Dank Hafu für deine, wie immer, fundierte Antwort !
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