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keko# 16.09.2016 08:36

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1255579)
2h laufen... Sind in locker halt schon nen 30er, mit EB und auf Zug schon fast nen 35er. Hab mich früher immer gefragt, wie und warum man überhaupt länger als 2h im Training laufen will. SCNR

Unser schnellster Marathonläufer (unter 2:30) lief auch kaum mehr als 2h. Wenn er das samstags und sonntags machte, hatte er schon 2 Läufe fast in Wettkampflänge. Grundlagenausdauer hat er sich dann mit 4 oder 5h Radfahren geholt. Ich kannmich nicht erinnern, dass er mal was von 3h laufen erzählt hat.

neo 16.09.2016 09:13

3 h Laufen ... das geht aufs "Material", außerdem läßt sich - Training hin oder her - die Ermüdung nicht wegdiskutieren. Dann noch stolpern, umknicken weil platt bist ... muß nicht sein ... ;)

mic111 16.09.2016 09:46

Zitat:

Zitat von neo (Beitrag 1255604)
3 h Laufen ... das geht aufs "Material", außerdem läßt sich - Training hin oder her - die Ermüdung nicht wegdiskutieren. Dann noch stolpern, umknicken weil platt bist ... muß nicht sein ... ;)

Naja, geht irgendwie doch. Ist aber wahrscheinlich doch vom Training abhängig... Der "Greif-Plan" sieht jeden Samstag nen 35er vor... Ich hab in Vorbereitung auf den langen Rennsteig jedes WE einen 55km Lauf gemacht. Einen Tag Pause und dann gings weiter... keine Probleme mit der Regenaration.. Aber eben über Monate aufgebaut.

neo 16.09.2016 10:08

Zitat:

Zitat von mic111 (Beitrag 1255614)
[...] Aber eben über Monate aufgebaut.

Eben ... und auch nicht täglich absolviert ... ;)

mic111 16.09.2016 10:27

Zitat:

Zitat von neo (Beitrag 1255624)
Eben ... und auch nicht täglich absolviert ... ;)

Yup... von heute auf morgen geht das nicht ... aber ich kenne einen der täglich 30 km zur Arbeit gelaufen ist, also gerannt ..und abends wieder zurück... ist für mich auch unvorstellbar.
Aber genauso unvorstellbar sind hier manche Schwimmleistungen, egal ob kurze Strecken (irgendwie schrieb Keko mal was von 8x50 Delle einarmig - locker) oder Langstreckler wie Bella. Hut ab. :Blumen:

Lucy89 16.09.2016 11:17

Zitat:

Zitat von iaux (Beitrag 1255504)
Persönlich finde ich, ohne irgendwelche Zeiten mir anzugucken, wenn ich für mich sagen kann ich hab alles gegeben und damit meine ich wirklich alles... dann bin ich zufrieden! Wenn wann nicht dann soll ich zufrieden sein? Für mich geht es darum die beste Version meiner Selbst zu sein.

Ich bin letztes Jahr bei einem 10er gelaufen und wollte Bestzeit laufen oder zumindest sub45. Ich bin mega abgeschmiert, habe alles gegeben, und kam mit einer 49er Zeit an. Wie soll ich denn da zufrieden sein?
Respekt, ich wünschte, ich könnte so denken wie Ihr, dann wär meine 5% Quote eine 95%, weil alles geben, tu ich eigentlich fast immer.

captain hook 16.09.2016 11:29

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 1255658)
Ich bin letztes Jahr bei einem 10er gelaufen und wollte Bestzeit laufen oder zumindest sub45. Ich bin mega abgeschmiert, habe alles gegeben, und kam mit einer 49er Zeit an. Wie soll ich denn da zufrieden sein?
Respekt, ich wünschte, ich könnte so denken wie Ihr, dann wär meine 5% Quote eine 95%, weil alles geben, tu ich eigentlich fast immer.

Ist aber nen Unterschied, ob man grundsätzlich mich sich unzufrieden ist, oder weil man halt suboptimal eingeteilt hat. Machst Du das nächste Mal besser und die Welt sieht schon ganz anders aus. Wenn das Ziel zu hoch war, hilft vielleicht ne realistische Einschätzung im Vorfeld. Wegen nicht erreichter unrealistischer Ziele unzufrieden zu sein wäre nicht so clever.

Ich hatte mal damals nen Rennen, das hab ich mit 5min Vorsprung gewonnen, hab aber am Ende nicht durchgezogen, weil der Kopf einfach nicht auf Durchziehen schalten wollte... unabhängig vom Ergebnis war ich so pappsatt (ich hasse sowas, wenn man sich im WK so hängen lässt), dass ich am Wochenende drauf nen Strafwettkampf angesetzt hab. Die Profikonkurrenz dort sorgte dann für entsprechende Motivation und für einen klaren Kopf ohne Aussetzer.

Vicky 16.09.2016 11:31

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 1255658)
Ich bin letztes Jahr bei einem 10er gelaufen und wollte Bestzeit laufen oder zumindest sub45. Ich bin mega abgeschmiert, habe alles gegeben, und kam mit einer 49er Zeit an. Wie soll ich denn da zufrieden sein?
Respekt, ich wünschte, ich könnte so denken wie Ihr, dann wär meine 5% Quote eine 95%, weil alles geben, tu ich eigentlich fast immer.

Meistens liegt es doch daran, dass die Leute viel zu verbissen sind. Selbstkritik ist sicher sehr wichtig. Übe ich auch. Nach dem Rausch des Zieleinlaufs kommt die Selbstkritik in der Regel auch. Nur übe ich die nicht unbedingt in der Öffentlichkeit, sondern bespreche das mit bestimmten Leuten.

Aber... ewig hadern mit nem schlechten Rennen bringt mich nicht weiter. Abhaken, Mund abwischen, weiter trainieren. Alles andere führt zu noch mehr Verbissenheit. :Blumen:

Allgemein: Respekt! 30 Seiten Erziehungsmaßnahmen :Lachanfall: Gegenseitiger Respekt reicht doch eigentlich schon völlig aus!


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