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werner 17.04.2009 18:59

Mancher hier wird sich an den Moret Triathlon 2003 erinnern: Auf der zweiten Runde, kurz nach der Kontrolle auf dem Weg Richtung Dorndiel geht plötzlich die Hölle los. Eins der heftigsten Gewitter, die ich bisher erlebt habe. Blitze schlugen in Sichtweite der Strecke ein. Die Streckenposten haben sich in ihre Autos verzogen. Was hätte man tun sollen? Unter einen Baum stellen? Auf freier Strecke anhalten? Also sind wir weiter gefahren. Meine größte Sorge war, vom Auto angefahren zu werden, da man kaum etwas sehen konnte. Zum Glück hatte ich mein Rücklicht noch am Rad. Kurze Zeit später war der Spuk dann vorbei.

Werner

quantum_butze 22.04.2009 11:16

Also bei Gewitter gibts nur eins, irgendwo unterstellen und abwarten, hab selber schon mal 500m vorm zuhause ne Std. gewartet da die Blitze im Sekundentakt direkt in der Nähe eingeschlagen sind und das Gewitter in unserem Talkessel fest hing. Aber dabei auch erfahren wie nett fremde Menschen sein können, denn die Carportbesitzer haben mich mit Decke und Kaffee versorgt :Danke:
Auf freiem Feld bleibt leider nur die Flucht nach Vorn :-B-( , ist aber bestimmt gut für die Tempohärte :Peitsche:

Duafüxin 22.04.2009 12:08

Zitat:

Zitat von quantum_butze (Beitrag 216882)
Auf freiem Feld bleibt leider nur die Flucht nach Vorn :-B-( , ist aber bestimmt gut für die Tempohärte :Peitsche:

Das hab ich neulich gemerkt, ein Gewitter kam das Tal hoch und eins kam von der Seite. Die Obstbäume um mich rum waren alle kürzer als ich. Es schepperte und rumste von allen Seiten. Blitz und Donner gleichzeitg. Eigentlich war ich völlig platt, aber da konnte ich die Beine bewegen, da träum ich die nächsten WK noch von.

quantum_butze 22.04.2009 19:00

Ja,also wenn beim nächsten WK Schritte von hinten nahen, dann einfach denken es wär ein Gewitter und dann gegenhalten
:Hexe:

sybenwurz 23.04.2009 01:32

Wenn euch die Götter aufm Kieker oder zum Spielball erkoren haben, wichsen die euch notfalls inklusive euerm Unterstand weg, so what?

quantum_butze 23.04.2009 10:48

Thats the fu**ing way of life....
Also am besten nen richtig festen Unterschlupf suchen, zu Not klingel ich irgendwo und hoffe auf Gnade und Nächsteliebe :Cheese:

goetzi 02.07.2012 08:45

Nochmal das Thema hochgeholt. Da dieses Wochenende eine Gewitterfront über Süddeutschland gerollt ist. Roth bzw. Frankfurt sind auch nicht mehr so weit entfernt und der Spiegel schreibt folgendes: http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-841930.html

Anhalten oder Risiko eingehen ? :Gruebeln:

qbz 02.07.2012 09:03

Zitat:

Zitat von goetzi (Beitrag 770515)
Nochmal das Thema hochgeholt. Da dieses Wochenende eine Gewitterfront über Süddeutschland gerollt ist. Roth bzw. Frankfurt sind auch nicht mehr so weit entfernt und der Spiegel schreibt folgendes: http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-841930.html

Anhalten oder Risiko eingehen ? :Gruebeln:

Vor 1 Jahr bekamen die Langsameren in Roth beim Marathon ein mächtiges Gewitter ab. Mir war schon etwas unheimlich zumute (weil ich mir der Gefahren bewusst bin) und ich verfolgte genau, inwiefern sich Donner / Blitz dem Kanal (!) oder den höheren Brücken über dem Kanal nähern, wo der Marathon abläuft, um mich gegebenenfalls schnell vom Wasser zu entfernen. Ohne die Teilnahme am Rennen hätte ich mich auf jeden Fall gleich bei Beginn des Gewitters vom Kanal entfernt und eine günstige Stelle gesucht.
Ich zog ausserdem einen Plastiksack von einem Helferstand über, um nicht auszukühlen.

-qbz


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