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Es ist bei Shimano nicht die Frage, ob das Fett irgendwann so steif wird, dass die Rasten nimmer greifen, sondern nur wann.
Und ebenso stehts ausser Frage, dass die Sprühölbehandlung nur temporär wirkt und es von der Geduld des Anwenders und wie häufig der oder die das Prozedere im Laufe der jahre wiederholen mag, abhängig ist, über welchen Zeitraum die STIs zu retten sind. Wie beim Aufpumpen vom Bahnhofsradl. Für den einen ists komplett normal, morgens und abends vorm Benutzen zu pumpen, ein anderer ist angenervt, weil er einmal im Monat nachpumpen muss... Das betrifft btw. nicht nur Rennradschalthebel, sondern ebenfalls die ausm MTB- oder Trekkinggenre. Geimsam ist allen, dass Zerlegen und Reinigenwollen in der Regel so endet, dass zwar vieles auseinanderzubauen geht, aber kaum jemand schonmal so ne Mechanik wieder funktionsfähig zusammenbekommen hat. (Könnte man eigentlich ein Geschäft draus machen...) |
Ich habe zufällig gerade die Kur abgeschlossen.
Genau die gleiche Ausgangssymptomatik. Geholfen hat, den Hebel über vier Tage hinweg zwei mal täglich mit Brunox zu fluten und die Mechanik mit Zugunterstützung x-mal durch zu schalten... Am dritten Tag konnte ich nicht widerstehen und habe ordentlich angelösten alten Schmodder mit Druckluft ans Tageslicht befördert. Ab dem Zeitpunkt ließ sich der Hebel auch ohne Zug durchschalten, also über Nacht nochmals Brunox rein und am nächsten Tag noch einmal durchgeblasen. Abschließend geölt habe ich mit dem 105er Kettenspray von Innotec. Aktuell fühlen sich die 7800er STIs an wie neu... |
Hm ja, denk mal über die gewünschten Eigenschaften von Kettenschmiere nach und dann überleg, ob das auch das ist, wassd in nem Schalthebel haben willst.
Ich hab jedenfalls mal mangels Alternative nen Kupplungszug vom Motorrad mit Kettenschmierstoff 'geölt', das war nicht ganz unsuper von der Kriechfähigkeit her, aber damit das Zeug von der Kette nicht abgeschleudert wird, wirds dann halt arg zäh. Endeffekt: Kupplung ging nicht mehr knochentrocken zäh sondern gar nimmer, weil die Kettenschmiere halt alles verpappt hatte, nachdem das Lösungsmittel entfleucht war. Also: für Ketten töffte, da machts haargenau, was es soll, für alles andere halt: naja und eher nedd so der Börner... (Lieber mitm Peilstab, so vorhanden, nem Hölzchen, Stöckchen, Drähtchen n paar Tropfen Öl ausm Motor als n halben Tag in irgendner afrikanischen Dorfschmiede, um erstmal den Zuch überhaupt rauszukriegen, dann gangbar zu machen und zuletzt vernünftig zu schmieren) |
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Wenn ich aber die Mechanik komplett flute, um sie komplett zu entfetten, was mit Druckluft als Unterstützung eventuell noch besser geht, weil ich potentiell auch Reste aus Stellen entferne, die schelcht ablaufen, kann ich die Mechanik eventuell sauber bekommen. Den Effekt kann man vielleicht noch verbessen, indem man den Prozess bei Wärme durchführt. Also Rad mit in die Sauna und Caramba-Aufguss :) Das Problem nach dem Reinigen ist dann natürlich, dass Shimano nicht umsonst die Teile einfettet. Ich muss also wieder irgendwie Schmierstoff reinbekommen. WD 40/ Caramba kriecht zwar überall rein, wird aber nicht dauerhat schmieren. Alles, was klebt und verharzt, ist sicher keine Lösung. Kettenöl sehe ich nicht unbedingt, auch wenn moderne Öle keine Harzkomponente mehr enthalten. Eventuell würde ich mal über Sprühfett nachdenken. Das ist niedrigviskos beim Auftrag, wobei das Treibmittel recht flott verdampft, so dass es wieder ein höherviskoses Fett ist. |
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