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Verschiedene Psychotherapie und 2 Klinikaufenthalte habe ich hinter mir (über 10 Jahre her). Ich habe Dinge über mich gelernt, aber nicht wirklich gelöst. Am Ende hat dann doch eher Zeit, andere Lebensumstände etc geholfen, um das Thema in den Hintergrund zu drängen - aber jetzt schlägt es zurück. Zitat:
In meinem Fall kommen da vermutlich auch so Sachen zusammen. Eher emotionale Instabilität und impulsiv/suchtaffine Persönlichkeit. Es zu wissen ist halt nicht immer "eine Lösung finden zu können". Zitat:
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Vitamin D und andere Vitamine, Probiotika-Kur, ausführlichste Blutdiagnose inklusive aller möglicher Antikörper-Checks. Die Ärzte wissen da nichts mehr um es zu verbessern. Eine Eigenblut-Therapie probiere ich noch, aber das ist eher so ein Desperado-Versuch. Im Dezember und im Januar zuletzt krank. Ein Scheiss Winter, wenn man eine Mitteldistanz im Juni machen will. In einer Woche kann ich 4kg zunehmen, von denen dann 2-3kg wirklich Fettgewebe sind. Das noch schlimmere ist aber: Einmal im Teufelskreis gefangen, ist es auch mit Sportwiedereinstieg schwer, da wieder rauszukommen. Insfoern, es hat Einfluss auf mein Gewicht, meine Gesundheit (Unmengen Zucker etc), meine Psyche und meine Familie (die das natürlich mitbekommt, wenn ich mich kaputtmache und nicht mehr leistungsfähig bin) |
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Ich habe in den Wochen davor außerhalb der Mahlzeiten nie nichts gegessen. Und nach einer Weile war das sehr einfach. Um mich nicht beschränkt zu fühlen, wären schöne Nachtische erlaubt. Und reingehauen habe ich so, wie es sein muss, aber immer bewusst in Berücksichtigung vom Sportprogramm. Leider war die Regel mit Krankheit, Frust, und plötzlicher Verfügbarkeit "Große Pralinenschachtel liegt rum" erst Mal weg, und dann gab es keine Grenzen mehr. Ich habe Hoffnung, dass es nächstes Mal besser klappt. Einfach ins Bett gehen. Ja. Und wenn nötig, in Ausnahmefällen mit Zolpidem nachhelfen. Oder mal eine Triathlon-Dokumentation schauen. Oder eine Runde meditieren/Entspannungstechnik. |
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Wer bei Erkältung sanft weitertrainiert riskiert, dass es länger dauert, die Lunge nicht mitmacht, der Herzmuskel sich entzündet. Aber wer nicht weitertrainiert, riskiert depressiv zu werden. Ich bin da auf jeden Fall jemand, der dich versteht, und finde es cool, dass das so klappt. "Ging es dir so schlecht?" :Cheese: |
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Ich habe einen Sportpausentag pro Woche. Der ist mir ziemlich leicht gefallen. Am Vorabend hat man noch seinen Sport gehabt und ist zufrieden. Am Pausentag ist man gedanklich schon wieder beim Sport am Folgemorgen und will den nicht mit Fresserei kaputtmachen. Trotzdem, du hast völlig recht. Wenn ich meine Liste an Schutzmechanismen vervollständige und die Punkte dann an Pausetagen bewusst verprobe "in leichterem Kontext", damit ich sie dann nutzen kann, wenn es hart wird (eine Woche Pause), habe ich bessere Chancen. Danke dafür, ich mache mich selbst an die Arbeit damit. |
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6-Wochen und 4-Wochen Stationäre Behandlung in 2 psychosomatischen Abteilungen (gemischtes Publikum alles rund um Depressionen, Neurosen, Essstörungen). Nichts davon hat überhaupt nicht geholfen, aber in keinem Fall hat es wirklich total Klick gemacht und ich konnte danach so an mir arbeiten, dass das Problem wegging. Das ging eher durch tolle Menschen im Alltag und neue Lebensumstände. |
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Du wolltest andere Strategien hören, ok. Grundsätzlich ist Dir ja eh aus Deiner Erfahrung heraus klar, dass Du den "Belohnungs-Bestrafungs-Frust-Kreislauf" durchbrechen musst. Krank heisst für Dich, Deine aktuelle "Sport-Sucht" nicht ausleben zu können und Du musst Dich "trösten"...
Ich bin zwar kein Binge-Eater, aber Süsses ist immer eine grosse Versuchung. So passive Sachen wie Fernsehschauen sind kritisch. Da wird einem auch mal schnell langweilig und mit der Langeweile kommt die Versuchung. Ausser ich bin so krank, dass ich die ganze Zeit penne, dann ist ja auch gut. Bücher können die gleiche Reaktion hervorheben, die müssen also richtig interessant sein. Fazit, ich muss irgendwas machen oder richtig "flach liegen". Ich habe ein altes Hobby wieder aufleben lassen und musiziere wieder ein wenig. Das beruhigt, lenkt mich ab. Vielleicht hast Du auch noch irgendwas in der Art? Basteln, Instrument lernen...? Klappt aber, ehrlich gesagt, auch nicht immer. Mir hilft, dass ich mir dann schon was Leckeres, vielleicht auch selbst gemachtes genehmige. Aber nur eine begrenzte Menge und mit eher "gesunder" Tendenz. Aber wichtig: einfach Lecker. Dann bin ich beschäftigt bis es fertig ist, kann mich freuen und das "schlechte Gewissen" und der negative Gedankenkreislauf kommen dann nicht auf. Ablenkungsstrategie halt. |
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