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huck 25.07.2008 22:34

und wieso machen die verpflegungsstationen, die in einem solchen tempo angefahren werden? und gleichzeitig von so vielen (aber das ist natürlich ein anderes, vielleicht sogar auch schon diskutiertes thema)?

Raimund 26.07.2008 00:40

Blöde Diskussion!

Ich denke in der Situation (nach etlichen Rennkilometern, in der Konzentration ja was Ess- oder Trinkbares zu bekommen...) ist das leicht passiert.

Jeder, der jetzt hier so neunmalklug daherlabbert, soll sich beim nächsten Mal im Straßenverkehr, sei es im Auto oder aufm Fahrrad, wo es haarscharf an ne Karambolage vorbeiging, an seine Aussage hier erinnern...

Damit sowas passiert, müssen schon ne Menge blöder Zufälle zusammenkommen.

Wichtig ist hier vor allem, dass sich danach alle vernünftig verhalten und nicht übereinander herfallen oder abhauen, so wie bei Klaus.

Der ist übrigens im Urlaub in Kroatien. Hab ihn nach dem Rennen noch getroffen. Er war sehr frustriert aber körperlich in Ordnung.

sybenwurz 26.07.2008 00:58

Du hast sicher nicht ganz unrecht, aber an dieser Stelle gabs mindestens noch ne handvoll Kilometer zu Radeln und anschliessend noch nen Marathon zu laufen.
Wenn ichs da nicht geregelt kriege, multitasking aufm Bike zu fabrizieren, lass ichs und richte mich so ein, dass ich den Rest der Strecke möglichst unbeschadet über die Runden komme, wenn ich eh schon knülle bin.
Aber die Freunde waren ja nicht wirklich slowmotion unterwegs, wie man meinen könnte, wenn eine Hand nur mitm Ballen aufm Lenker liegt und die andere irgendwelche Utensilien jongliert.
Das wirkt auch mich wie das verweigerte Interview vom 4:11-Marathonfinisher, weil jede sekunde zählt...


Und ja, natürlich sind wir alle Klugschicer, nicht betroffen und haben gut lachen!

LidlRacer 26.07.2008 01:12

Zitat:

Zitat von Raimund (Beitrag 115205)
Blöde Diskussion!

Ich denke in der Situation (nach etlichen Rennkilometern, in der Konzentration ja was Ess- oder Trinkbares zu bekommen...) ist das leicht passiert.
...
Damit sowas passiert, müssen schon ne Menge blöder Zufälle zusammenkommen.

Sorry, aber mitten in der Verpflegungszone bei zu wenig Abstand zum Vordermann und recht hohem Tempo die Flasche umzufüllen (wie es hier Nr. 2 macht) ist nicht Zufall sondern Blödheit.
Natürlich kann ich nicht völlig ausschließen, dass mir auch mal so was passiert, aber man kann das Risiko deutlich minimieren.

Phoebe 26.07.2008 01:18

:Gruebeln: also vielleicht seh ichs ja nicht richtig, aber der eine ist doch hauptsächlich wegen Aqua Planing gestürzt, oder? Wenn die riesen Pfütze nicht gewesen wäre, wäre er wohl auch nicht gefallen und der andere nicht drüber, oder?

Ist aber mal interessant zu sehen wie es an so einer Station abgeht. Das sieht ja so schon gefährlich aus :-((

Meik 26.07.2008 01:29

Ganz ungefährlich ist das leider nicht. Die meisten konzentrieren sich nur darauf ihre Verpflegung zu bekommen. Auf andere zu achten sitzt dann nicht mehr drin. Leider schafft man es nicht immer viel Abstand zu halten, z.B. wenn man gerade eine Flasche greift und der Vordermann unerwaret bremst weil er seine vielleicht nicht bekommen hat.

Essen stopfe ich meistens einfach erstmal oben in den Einteiler. Vernünftig verpackt, gegessen oder umgefüllt wird erst nach der Verpflegungsstelle.

Aber nutzt den gestürzten hinterher auch nichts mehr. Hoffe die Nase bei dem dritten Radler ist wieder heile. Das sah ziemlich nach Aua aus. :Traurig:

Gruß Meik

sybenwurz 26.07.2008 01:31

Aquaplaning iss am Rennrad erst bei Tempi interessant, wo dem Normalsterblichen schon im Trockenen der Reis geht.
Aber natürlich iss auf ner Isodrinkpfütze die Haftung runtergesetzt und der Knabe hat schlicht beim Umfüllen ohne Hand am Lenker das Übergewicht verloren, wollte korrigieren und ist dabei ist ihm das Vorderrad flöten gegangen.

LidlRacer 26.07.2008 01:32

Zitat:

Zitat von Phoebe (Beitrag 115211)
:Gruebeln: also vielleicht seh ichs ja nicht richtig, aber der eine ist doch hauptsächlich wegen Aqua Planing gestürzt, oder?

Es kommen schon ein paar Faktoren zusammen, soweit ich das sehen kann:

Nr. 1 bremst aus unerfindlichen Gründen unerwartet stark und macht einen kleinen Linksschlenker.

Nr. 2. ist zu nah dran, füllt seine Flasche mitten im Getümmel um, erkennt die Situation deshalb zu spät und hat sein Rad nicht im Griff. Beim zu späten und einhändigen Brems-/Ausweichversuch stürzt er fast zwangsläufig auf wahrscheinlich nasser Staße.

Nr. 3 ist auch zu nah dran, hat aber wohl am wenigsten Schuld und am meisten Schmerzen. :Traurig::kruecken:

In Roth gab's schlauerweise Verpflegung nur bergauf, wenn ich mich recht erinnere. Da kann das in der Schwere kaum passieren.


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