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Kann ja nicht sein, dass es keine andere Möglichkeit für den Transports eines Carbonrades (Rahmen + Gabel) gibt, außer IM Auto.....:confused:
Die Gebrauchsanleitung sagt jedenfalls, man solle den Radhersteller fragen, ob der Träger verwendet werden kann....spannend... |
Moin!
also dank Wohnmobil transportiere ich meins eh im Auto, aber halt auch mit so einer Gabel-Befestigung quer zur Fahrtrichtung. Dann nimmts nicht so viel Platz weg ... Scheibe (Citec) hatte ich seitlich an der Achse auf der Nicht-Antriebsseite per Gummispanner auf den Boden (hier Bank) fixiert. Wenn das jetzt mit der Gabelbefestigung kritisch ist ..... :confused: Gruß Jan |
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Oder habe ich einen Denkfehler? |
@sybenwurz: Kannst Du bitte präzisieren, was an einem Längsrichtungs-Dachträger, der nicht am Rahmen klemmt, sondern an der Gabel, für den Fall Carbon stark problematisch sein soll? Die Klemmkräfte auf die Gabel sind jetzt keine anderen wie beim festen Anziehen eines Schnellspanners, und die auftretenden Windlasten sind definitiv schwächer wie die, die entstehen, wenn ich Schwergewicht ne Bodenwelle übersehe... Sinds die für Gabeln unüblichen Biegemomente oder die Vibrationen? Ich hab da keine vertiefte Ahnung, deshalb frage ich, denn ich transportiere mein TT und RR auf genau so einem Träger.
Gegen die Querträger an der Anhängerkupplung kann ich jedoch ein gewichtiges Argument vorbringen. Mir hats vor einiger Zeit ein Rad mit höheren Felgenprofilen (60) hinten auf dem Träger quergelegt, und zwar unterhalb der von Thule freigegebenen Geschwindigkeitbegrenzung. Hier trifft der Fahrtwind nämlich quer auf den Rahmen und die Felgen, so daß die Belastung insbesondere bei Aerovelos mit ihren in der Seitansicht breiten Rahmenprofilen um ein Vielfaches höher ist, und wenn dann die Befestigungs-"Krallen" nicht bombenfest angezogen sind, was sie bei Carbon nicht sein können... Kann von Glück sagen, daß da nicht mehr passiert ist, aber ein empfindliches Rad würde ich NIE mehr auf einem Querträger transportieren, oder nur, wenn die Transportgeschwindigkeit nicht über 60-70km/h hinausgeht! |
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Das Problem ist weniger die Seitenkraft bei Kurvenfahrt oder die Windlast von vorne (aufm Dach), sondern das Geschaukle, aufm Dach in Querrichtung und aufm Träger in Fahrtrichtung. Die Vibrationen dabei zermürben _irgendwann_ (aber das weiss halt keiner, wann genau das ist) jede Gabel. Man stelle sich diese als hochkant gestelltes Rechteck vor, sie wird in einem fort zu nem Parallelogramm nach rechts und links (bezogen aufs Fahrrad) verformt. ich bin mal beim Gigathlon hinter einem hergefahren, die der Räder auf nem Anhänger mit nem Dachträger befestigt hatte, da konnte man das super sehen, wie die ständig nach rechts und links geschaukelt wurden. Einen Teil der Kräfte nimmt sicher die Gabelklemmung auf und das Querrohr, auf dem sie montiert ist, aber ich würde mich bei nem Bauteil, nach dessen Versagen man automatisch mit Körperteilen voran dahinsegelt, die man morgens gerne unversehrt im Spiegel anschaut, in keinem Fall drauf verlassen, dass dies dauerhaft ausreichend ist. Stahl war da ausdauernd und gutmütig, Carbon ist ähnlich aber leider sehr sensibel gegenüber nicht vorgesehenen Kräften und ausserdem häufig verklebt (Hartlötungen bei Stahlgabeln erreichen mindestens die Festigigkeit des beteiligten Materials, wenn sie fachgerecht ausgeführt werden/wurden)(siehe auch den Fred jüngst mit dem P3 mit dem Riss am Übergang vom Tretlagergehäuse und der Kettenstrebe...), Alu wird zwar mit Sicherheitsfaktor berechnet bei der Dimensionierung, aber erstens versagt es auch sehr schnell (aka vorm berechneten, frühesten Zeitpunkt) wenn es Kräften unterliegt, die grösser sind als vorgesehen und zweitens wirds halt normalerweise auch wieder geklebt heutzutage. Wie gesagt: alles kein Problem, solange die auftretenden Kräfte im vorgesehenen Rahmen bleiben, was ihre Grösse und Richtung angeht, aber in Bezug auf nen Fahrradträger wird keiner da die Hand ins Feuer legen. Plus: hört man im Verkehrsfunk irgendwas von 'verlorener Ladung' denkt man wahrscheinlich daran, dass irgendn Handwerker nen Farbeimer wieder nur hinten auf die Pritsche gestellt hat oder n Doppel-T-Träger vom LKW gerutscht ist. Redet man mit den Herrschaften der Autobahnmeistereien stellt man schnell fest, dass dem keineswegs so ist. Dachboxen, Fahrräder, Fahrradträger, Material gemeinhin, das Hinz und Kunz transportiert. Auch der Hinweis, loses Zubehör wie Tachos zu entfernen oder Flaschen aus Flaschenhaltern ist nicht komplett aus der Luft gegriffen. Häufig genug geht aufm Radträger verloren, was beim Radfahren bombensicher zu halten scheint. Denke, diese Beispiele zeigen deutlich, dass hier Kräfte auftreten, die bei 'normaler' Verwendung nicht vorgesehen sind. |
Gedanken zur Alternative: einen auf dem Dachträger zu befestigenden Hartschalenradkoffer kaufen? Darin sollte ja das TT dann gepolstert sicher zu transportieren sein. Liesse sich bestimmt auch auf dem AHK Querträger transportieren.
:Huhu: |
Aber Carbonrahmen (MTB) auf'm Kupplungsträger sollte ok sein? Wir wollen jetzt das erste Mal mit Bikes in den Urlaub und ich habe mir einen Heckträger gemietet. Was sagt denn so die Allgemeinheit??
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