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Laufen nach der Geburt ist erst mal schwierig/nicht empfehlenswert, und ich denke Du wirst das Kind auch nicht direkt mehrere Stunden zuhause lassen, um aufs Rad zu gehen. Durch Stillen etc. bist Du ohnehin viel mehr an das Kind gebunden, als Du Dir das jetzt vielleicht vorstellst. Zitat:
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Was ist schlimm daran? Du bekommst ein Kind. Nichts für ungut, aber ehrlich gesagt glaube ich gar nicht, dass Du hier wirklich Erfahrungsberichte oder Tipps hören wolltest, sondern einfach nur eine Bestätigung für Deinen Plan "außer die 6 Wochen vor und nach der Geburt läuft alles so weiter wie bisher". Ich würde an Deiner Stelle versuchen, den zwanghaften Aspekt an der Sache langsam loszulassen und Dich auf Dein Kind zu konzentrieren. Du musst nicht Deinen Lebensunterhalt mit Sport verdienen - also sieh es doch einfach als das, was es ist: Ein Hobby. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist natürlich eine sehr persönliche und individuelle Entscheidung, ich selbst finde aber, dass man mit einem Kind erst einmal selbst zurückstecken sollte. In der Schwangerschaft würde ich mich schonen und soweit bewegen, dass es mir gut tut. Ohne Druck und Zwang, einfach nach Befinden. Für die Zeit nach der Geburt würde ich mir nichts vornehmen. Ich selbst würde auf jeden Fall 6 Monate lang stillen wollen - in der Zeit ist man wahrscheinlich froh, wenn man mal in Ruhe duschen kann etc., da würde ich nicht an 4 Std Radausfahrt oder Intervalle auf der Bahn denken. Sicher gibt es solche und solche Fälle - die Frage ist, was Du selbst möchtest. Willst Du für Dein Kind da sein und ihm die Priorität geben, dann löse Dich von der zwanghaften Vorstellung, weiterhin 15 Std Sport/Woche machen zu müssen. Willst Du schnellstmöglich wieder da hin kommen wo Du vor ein paar Wochen warst, dann musst Du die Daumen drücken, dass Dein Kind und Dein Umfeld mitspielen und sich entsprechend hinten anstellen und sich unterordnen lassen. Ich fände das schade - die Babyzeit kommt nicht wieder und laufen, radeln und schwimmen kannst Du auch in 2, 3, 4, 5, x Jahren noch. |
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Ich würde es so zusammenfassen: die Schwangerschaft ist die Vorbereitung, nicht das Rennen. Die Geburt ist nicht die Ziellinie, sondern der Startschuss. ;) :Blumen: |
Ich will mich als Mann hier nicht vordrängeln, aber meine Frau ist hier nicht angemeldet, also meine Erwägungen aus unserer Erfahrung:
Meine Frau hat mit ihrer Erfahrung von 25 Jahren Leistungssport fast durchgängig trainiert, aber auch alternative Trainingmethoden wie Aqua-Joggen, Nordic Walken etc. hinzugezogen. Auch das Stabi-Programm sollte angepasst werden. Vor der Geburt sollte einem der Körper eigentlich Feedback geben. Mit 15kg+ und zusammengedrückten Organen macht eh keiner mehr einen Wettkampflauf. Meine Frau ist aber relativ frühzeitig aus dem Rennbetrieb rausgegangen (Radsport), da die Sturzgefahr auch für den kleinen Mitbewohner relevant ist. Für die Zeit nach der Geburt sollte man sich meines Wissens schon an die gängigen Regeln halten, zumindest was das Laufen betrifft. Ich habe persönlich von einigen Frauen gehört, die das zu frühe Starten längerfristig bereut haben, und Stabilitätsprobleme bekommen haben. Ansonsten hat sich unser Trainingsleben seitdem für beide ganz gut verändert. So strukturiert wie ohne Kinder, haben wir seitdem nie mehr trainiert (macht aber nix!). |
Ach, ja... Ich hatte auch ganz tolle Pläne, wie alles läuft. Aber nicht lange... :Lachen2:
Diese ganze Geschichte verläuft halt so individuell, für Körper und Seele, dass man echt wenig konkrete Tipps geben kann. Und Erfahrungsberichte helfen auch nur begrenzt, die können auch gern mal Druck aufbauen... Sei einfach offen für Veränderungen. Auch solche, die du dir vielleicht noch gar nicht vorstellen magst. Alles Gute! :Blumen: |
Naja ich kann Kathrin schon verstehen und wenn man mit aus einer ambitionierten LD Vorbereitung herausgerissen wird ist man schon noch in Trainingsmodus und plant vielleicht daran anzuknüpfen. Die Dinge mit Nachwuchs sind sicherlich nicht planbar aber wenn alles gut läuft und der Partner mitspielt kann man schon von direktem Anknüpfen ausgehen.
Rad fährt sie eh viel auf der Rolle und von daher finde ich es schwierig hier so was zu beurteilen. Schlimm genug, dass man im direkten Umfeld auf Unverständnis stößt. |
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Alles Gute für dich, den neuen Mitbwohner und den Kindsvater - nothing will ever be the same again...... :) |
bin auch "nur" ein Mann - gebe trotzdem (als zweifach Papi mit gewisser "Lebenserfahrung) meinen Senf dazu:
Die Geburt eines Kindes verändert vieles (um nicht zu sagen ALLES) - zumindest die ersten paar Monate danach. Da würde ich mir NIX vornehmen sondern versuchen (falls Du das kannst) auf DEIN Gefühl zu hören. Verpasse NICHTS an anfang (wurde schon geschrieben), denn die Zeit kannst Du nicht zurückdrehen. So oder so wirst Du vielleicht nach der Geburt an Deine Grenzen kommen (Schlafenzug als Stichwort) und nützte dann eine "Sturmpause" lieber für ein Nickerchen anstatt für ein Training..... Mama sein (die ersten paar Monate) ist "per se" schon Leistungssport.... Alles Gute!!! |
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