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An sich finde ich 2 Stunden nicht unbedingt schwierig zu fahren, bin ich doch momentan auch schon für 1,5 Stunden unterwegs. Ich finde es nur zeitlich recht aufwendig, handelt es sich dabei doch nur um eine lockere Fahrt zwischendurch, sozusagen. Aber wie gesagt, ich bin kontinuierlich am steigern der Distanzen, das wird sich mit der Zeit schon regeln. ;) Wie dem auch sei, du sprichst einen anderen Punkt an, über den ich mir Gedanken mache. Ich frage mich, wie lange es denn Sinn macht, sich nur auf die Grundlage zu konzentrieren. Quasi ab wann ich bereit und fit genug bin, um auch mal härtere Einheiten ins Training einzubauen. |
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Ich glaube mich hat in erster Linie der Trainingsumfang zu einem guten Läufer gemacht. Es war mir möglich den rasch hochzufahren und über viele Jahre hoch zu halten mit nur wenigen Verletzungen o.ä. denke ich, weil ich halt meine Jugend und mein günstiges körperlichen Grundvoraussetzungen dafür genutzt habe mich an hohe Laufumfänge zu gewöhnen. Das liegt mir eh am nächsten, weil ich eben eine sehr geringe Grundschnelligkeit habe und anaerob wohl eher schwach trainierbar bin. Bei Dir als ehemaliger Fußballer dürfte das etwas anders sein, denn die sind im Allgemeinen zumindest nicht lahmarschig (das bin ich). Die zwei Jahre ohne Sport dürften Dich natürlich körperlich zurückgeworfen haben. So gesehen ist es richtig vorsichtig zu sein. Nur ist es halt so, Du bist jetzt jung und Du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit nie mehr einen Körper haben, der so gut trainierbar ist wie aktuell. Das verschwindet natürlich nicht von jetzt auf gleich, aber ich würde sagen spätestens mit Ende zwanzig hast Du bezüglich Regenerationsvermögen nicht mehr ganz so gute Karten wie aktuell. Ist eigentlich ziemlich einfach zu merken, wenn man sich überfordert bzw. zu viel macht: Man verliert zuerst die Lust sich intensiver zu belasten bzw. bringt nicht mehr die Intensitäten, die man mal gebracht hat und dann verliert man auch an Lust sich gemäßigt zu balasten. So ist das bei mir zumindest. Zitat:
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Sorry, ich glaube mein letzter Absatz im vorigen Post war ziemlich wirr geschrieben, nachdem ich nun nochmal drüber gelesen habe. Ich formuliere es nochmal neu für alle:
Im Grunde frage ich mich, wie lange man sich denn auf seine Grundlage konzentrieren soll. Es ist ja so, dass man zunächst erstmal seine Grundausdauer trainiert, um eine gewisse Basis zu haben. Erst wenn man fitter und besser wird, soll man auch mal härtere Einheiten einbauen. Meine Frage ist nun, woher ich weiß, dass ich fit genug bin für härtere Einheiten. Oder anders gesagt, woher ich weiß, dass ich noch weiter Grundlage trainieren soll und mich erst später den Intervallen widmen soll. Zitat:
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Hallo Telstar,
wie kommst du zu/auf diesem Namen? :) |
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Trainingswissenschaftler empfehlen zwar einen Aufbau von unten nach oben (was den Umfang betrifft) und von sehr vielseitigem zu immer spezialisierterem Training, aber die haben einen optimierten Aufbau vom Kind bis zum Elitesportler im Kopf. Viele beginnen mit dem Laufen aber erst relativ spät. Das betrifft sogar Dich, auch wenn Du noch sehr jung bist für einen Läufer. Mit 18/19 Jahren sind solche Leute dann aber so weit fortgeschritten in ihrem Aufbau, dass da der Umfang schon ganz schön gewachsen ist. Man darf auch nicht vergessen, dass beim Langtsreckenlaufen die orthopädische Belastbarkeit das mögliche Training i.A. viel mehr limitiert als das bei anderen Ausdauersportarten der Fall ist. Sich an hohe Radumfänge zu gewöhnen oder Schwimmumfänge ist oft sehr viel unproblematischer und es kann sich rascher vollziehen. Was man irgendwann aushält, fällt nicht vom Himmel, sondern ist nicht zuletzt Folge des Vortrainings und auch der günstigen Veranlagung (die dürftest Du für das Laufen mitbringen zumindest vom Gewicht her in Relation zur Größe). So erhöht sich zum Beispiel die Knochendichte in den Beinen, wenn man viel läuft. Das geschieht höchstwahrscheinlich als Teenager oder mit Anfang zwanzig noch in ganz anderem Umfang als zehn, zwanzig Jahre später. Ähnliches gilt, ich nehme mal an nicht ganz in dem Umfang, für Anpassungsprozesse am sonstigen passiven Bewegungsapparat. Immer wieder beanspruchte Sehnen werden kräftiger und halten dann mehr aus z.B.. |
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Konkret an meinem Trainingsplan, würdest du eine oder sogar beide Intervalleinheiten durch eine GA1-Einheit ersetzen? Oder eine sechste Einheit hinzufügen? |
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..Ursprünglich war der nach dem Satelliten Telstar benannte Spielball äußerlich an die damaligen Schwarz-weiß-Fernseher angepasst (zwar gab es damals in allen wichtigen Fußball-Ländern schon seit einigen Jahren Farbfernseher, diese waren jedoch noch sehr teuer und daher nicht sehr verbreitet), um ihn besser erkennen zu können, doch wird diese Struktur eines Fußballs bis heute noch verwendet.. |
Verkopf das am Anfang einfach nicht zu sehr. Fahr variabel. So wie Du Dich fühlst. Aber: Wenn Du Dich dabei anstrengen willst, dann streng Dich richtig an und wenn Du Pause brauchst, mach auch locker. Fahr mal länger, mal kürzer und versuch dich langsam aber stetig ein bisschen zu steigern. Mal ein bisschen beim Tempo, mal bei der Zeit Die Du fährst, mal bei der Strecke. Logisch ist dabei, dass die Härte eines Trainings sich immer aus Umfang und Intensität ergib... fährst Du länger, fährst Du lockerer. Fährst Du kürzer, fährst Du schneller.
Bei der Duathlon WM kann man in die Top ten kommen ohne Intervalltraining zu betreiben. Fast ausschließlich mit Training nach Gefühl und nach Fahrtspielmethode. Nur falls jetzt jemand glaubt, dass es irgendwas ist, was man als Nichtachtung irgendeiner Leistungsklasse einschätzen kann. Es hilft auch dabei Körpergefühl zu entwickeln, in sich rein zu hören und so... unpopulärer Ansatz heute, ich weis. |
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