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werner 29.01.2017 16:09

Zitat:

Zitat von Kido (Beitrag 1288064)
Die Anzeige von Garmin stimmt vorne und Hinten nicht.

Ich schwimme regelmäßig mit dem Tempo Trainer Pro, also einem Taktgeber. Der eingestellt Wert weicht meilenweit von der Garmin Uhr ab. Und nicht nur bei mir sondern auch bei einem Vereinskollegen.

Wenn du mit Frequenz spielen willst empfehle ich dir den FINIS TTP zu kaufen und nicht auf den Garmin zu schauen.

Gruß
Bernd

Großer Vorteil von dem Finis ist, das man die Information während des Trainings bekommt und nicht erst hinterher. Ist etwas teuer das Teil und empfindlich (einmal auf die Fliesen fallen lassen, kann schon das Ende sein) aber mir hat das sehr geholfen, bei konstanter Frequenz an der Zuglänge zu arbeiten.

macoio 30.01.2017 12:35

der Garmin rechnet bei der Zugfrequenz die Pausen die man durch Wende und abstoßen hat nicht raus dadurch liegt der Fehler auf der Kurzbahn durchaus bei 20%. Wenn du ohne zuviel Extra-Technik wie den Schwimmpiepser (wobei ich den sehr empfehlen kann) mal wissen willst wie deine normale Frequenz ist dann lass irgendjemanden mal ne halbe Minute Filmen von draußen wenn du einen längeren Test schwimmst irgendwo während der zweiten Hälfte und stopp dir das dann am Computer raus.
Ansonsten kann man auf dieser Seite hier ganz gut abschätzen wo die eigene Frequenz in Relation zum eigenen Tempo ungefähr liegt: http://www.swimsmooth.com/strokerate.html
(runterscrollen zu swimsmooth stroke rate ramp chart und eigenes 1'000-1'500m-tempo und zugfrequenz eingeben)

Ravistellus 30.01.2017 12:49

Zitat:

Zitat von mcbert (Beitrag 1288053)
Zum Thema Zugzahl und gleiten ganz interessant:
https://youtu.be/moBb4E8CjvY

Sind in Summe 3 Teile von Holger Lüning.

Ohgottogottogott, das ist ja niederschmetternd. Der schwimmt ohne Arme schneller als ich die 100m auf max schwimme. Wie schlecht kann denn meine Technik dann sein? Ich schwimme ja schon viel Technik-Kram. Aber das klingt, als ob 1:30 nun wirklich so langsam ist, dass Technik quasi keine Rolle spielt. Zum Glück weiß ich, dass das unter Trias bisschen anders aussieht. Ernüchternd ist es dann doch mal wieder.

Ravistellus 30.01.2017 13:00

Zitat:

Zitat von Kido (Beitrag 1288064)
Wenn du mit Frequenz spielen willst empfehle ich dir den FINIS TTP zu kaufen und nicht auf den Garmin zu schauen.

Ich habe das Teil vor kurzem auch mal wieder rausgekramt. Finde es für ein konstantes Tempo sehr hilfreich, hat mich aber lange genervt, weil es mir immer verrutscht ist oder ich es nicht richtig gehört habe. Jetzt geht's einigermaßen.

In der Anleitung zum Tempo-Trainer steht, dass man die ideale, persönliche Zugrefquenz austesten muss. Allerdings geben die als langsam 0,04s/Zug und als schnell 0,08s/Zug an. Ich fand aber 0,08s pro Zug schon schnell, und schneller als 0,07 konnte ich nicht schwimmen. 0,04 ist völlig undenkbar ... aber grade kommt mir, dass ich vielleicht Züge und Zyklen verwechselt habe. Muss ich wohl noch mal nachlesen.

schnodo 30.01.2017 13:25

Zitat:

Zitat von gaehnforscher (Beitrag 1288056)
Zum Thema Zugfrequenz: Ich meine mal gelesen zu haben, dass Sun Yang mit 28 Zügen/Minute schwimmt und der war ja nun wirklich am absolut unteren Ende was die Frequenz angeht verglichen mit allen anderen Schwimmern.

28 Züge braucht er pro 50-m-Bahn. Er schwimmt mit einer Zugfrequenz von ca. 60 Zügen pro Minute.
(Zum Nächzählen: Sun Yang Smashes Men's 1500m Freestyle World Record - London 2012 Olympics)

gaehnforscher 30.01.2017 13:32

Sry, stimmt. War im Kopf noch beim Garmin, der ja unter Strokes per Minute eigentlich die Zyklen ausgibt.

tridinski 30.01.2017 13:45

ganz unabhängig wo je nach Strecke die individuelle Wohlfühlfrequenz liegt finde ich es hilfreich die Frequenz variieren zu können, also mal mit hoher Frequenz zu schwimmen und mal mit niedriger, einfach als vielseitigerer Trainingsreiz. Beim Radfahren sind Trainingsformen mit dickem Gang oder mit sehr leichtem Gang ja auch gang und gäbe oder beim Laufen sehr kurze Schritte wo's steil bergauf geht.

Durch die Variationen bekommst du insgesamt mehr Gefühl für das was du da eigentlich machst und kannst später im Wettkampf je nach Rennsituation (zB mit Wind und Wellen im Freiwasser) auch besser reagieren.

Am besten bekommt man meiner Erfahrung nach die Frequenz hoch wenn du vorne den Totpunkt eliminierst, also jegliches passives Gleiten vermeidest, dadurch spart man nämlich weder Kraft und schon gar nicht macht es schneller, vgl.
http://www.triathlete.com/2016/06/tr...y-reach_133526

werner 30.01.2017 15:35

@tridinski
Stimme dir zu. Allerdings ist das schwimmen mit hoher Frequenz konditionell sehr anspruchsvoll. Sofern man die Zuglänge nicht absinken lässt, erhöht sich der Kraftaufwand enorm. Bei einem Tempo von über 2:00 auf hundert sollte man m.E. zuerst an der Zuglänge arbeiten.


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